Aktuelles

AKW-Abbau-Wahnsinn

Offener Brief

An das Aktionsb├╝ndnis f├╝r den verantwortungsvollen AKW-R├╝ckbau Cuxhaven/Otterndorf

Sprecherinnen: Dr. Silke Eulenstein, Dr. Gisela Penteker und Elke Roschkosch-Buntemeyer

Sehr verehrte Damen!

Der Abbruch(R├╝ckbau) des stillgelegten AKW-Werks Brokdorf ist beschlossene Sache. Das wird unter der Bildunterschrift des Artikels vom 1. September 2020 der CN plakativ erkl├Ąrt und wird als richtig und notwendig hingestellt.

Das ist ersichtlich falsch!

Ich habe mich schon seit Jahren daf├╝r eingesetzt, den unseligen und klimafeindlichen Beschluss ├╝ber den Ausstieg aus der Atomkraft zu ├╝berdenken und ihn r├╝ckg├Ąngig zu machen. Wenn man aber glaubt, keine neuen AKWs bauen zu m├╝ssen, so sollte man wenigstens so schlau sein und die stillgelegten stehen lassen. Schlie├člich wei├č man nicht, wohin mit dem Schutt und es kostet eine Unsumme von mindestens eine Milliarde Euros pro AKW. Ein stillgelegtes AKW stellt keinerlei Gefahr dar! Das ist Fakt und hat noch keiner bestritten. Wieso also dieser Unsinn, der viele Probleme macht? Reine Ideologie.

Auch inzwischen viele andere Wissenschaftler vertreten diese Meinung. Wen dem nicht so ist, so soll es einer sagen und begr├╝nden.

Selbst wenn schon mit den Planungen und Vorbereitungen begonnen wurde und man ggf. auch schon mit den Abbrucharbeiten in Stade, Brokdorf oder Esenshamm angefangen und dies schon Millionen gekostet hat, so sind diese T├Ątigkeiten und Baustellen sofort stillzulegen, um nicht noch weiteren Schaden zu verursachen.

Meine Damen Sprecherinnen des ÔÇ×Aktionsb├╝ndnisses f├╝r den verantwortungsvollen AKW-R├╝ckbau Cuxhaven/OtterndorfÔÇť versuchen Sie mal von Anfang an zu denken, ob der Nichtabbruch der AKWs Ihren Forderungen nicht am besten gerecht wird und das Problem gel├Âst ist. Wenn Sie das beste Ergebnis f├╝r Ihr Anliegen wirklich wollen und nicht nur Effekthascherei dahintersteht, kommen Sie nicht umhin, mir recht zu geben.

Setzen Sie sich mit dem Aktionsb├╝ndnis daher f├╝r den Erhalt der stillgelegten AKWs ein!

 

Mit freundlichem Gru├č

 

Manfred Kuras

Fritz-Reuter-Stra├če 83

27474 Cuxhaven

Tel. u. Fax: 04721/33783 und 01631480337

E-mail: manfredkuras@web.de

Meine Leserbriefe: www.manfred-kuras-unzensiert.de

Phantomstrom v. 22.8.2020

Die beiden Artikel in der Zeitung vom 19. und 22. August ├╝ber Wind-kraft geh├Âren zusammen gelesen, denn sie offenbaren den Wahnsinn der Energiepolitik in Deutschland: Da werden allein in Niedersachsen ca. 500 Millionen Euro j├Ąhrlich an die Windparkbetreiber vom Verbraucher daf├╝r bezahlt, dass er nicht abgenommen bzw. gebraucht wird. Und das geht schon seit Jahrzehnten so.
Wohl wissend um die Tatsache, das der Strom gar nicht gebraucht wird bzw. gar nicht flie├čen kann, werden trotzdem munter Windkraftanlagen geplant und gebaut ohne R├╝cksicht auf diese Realit├Ąt. Und das unter dem gro├čen Dach des Umweltschutzes; das Gegenteil wird jedoch gemacht, denn unn├Âtige Anlagen zur Unzeit sind nicht per se umwelt-freundlich.
Und dann steht im Artikel vom 22.8., dass die armen Windparkbetrei-ber nunmehr gezwungen sind, ihre Anlagen abzubauen, weil sie sich nicht mehr lohnen oder weil sie sie nicht repowern k├Ânnen. Dadurch w├╝rden dann viele Anlagen abgebaut werden und die Katastrophe bricht ├╝ber die Eigent├╝mer herein. Sie m├╝ssten daher dringend weiter Geld vom Verbraucher erhalten.
Es ist schon ein starkes St├╝ck, derartige Behauptungen aufzustellen und den Forderungen der Windparkeigent├╝mer, die sich risikolos in den letzten Jahrzehnten auf Kosten der kleinen Verbraucher bereichert haben, beizupflichten. Diese Betreiber werden mitnichten ihre Wind-m├╝hlen abstellen oder abbauen, weil sie auch ohne F├Ârderung Geld abwerfen. Bezeichnend daf├╝r ist die schon 2017 erfolgte Ausschrei-bung von Offshorwindparks, die ohne F├Ârdergelder auskommt, obwohl deren Bau erhebliche Mehrkosten gegen├╝ber den Landwindm├╝hlen verursacht.
Umweltminister Lies von der SPD sollte sich mehr um die kleinen Leute k├╝mmern, die diese unn├Âtigen Kosten tragen m├╝ssen als Klientelpolitik zugunsten reichgewordener Windparkbesitzer zu betreiben.

Stuttmann-Karikatur gegen Putin v. 7.7.20

Sehr geehrte Damen und Herren,

neuer Beitrag m.d.B.u.K.

Offener Brief an den Karikaturisten Klaus Stuttmann:

Sehr geehrter Herr Stuttmann,

Sie sind m.E. ein begnadeter Karikaturist und treffen in vielen F├Ąllen auch ins Schwarze.

Ihre Karikatur vom 3.7. in den Zeitungen der Nordseegruppe ist jedoch eine Unversch├Ąmtheit und Verleumdung und L├╝ge zusammen: Hier wird ein Bild suggeriert, dass Putin den Gaul Russland 2036 totgeritten hat und weitere 16 Jahre regieren will. So macht man Stimmung gegen einen Freund Deutschlands und einen nat├╝rlichen Verb├╝ndeten gegen den uns bedrohenden Islamismus.

Putin hat nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Jelzin-Ära Russland durch seine entschlossene Politik in glaubhafter Form wieder auf Kurs und wieder auf die Beine gebracht. Die Russen wissen, was sie an ihm haben und haben dies trotz westlicher Gegenpropaganda und Unterstützung der Opposition durch ein überzeugendes Votum gezeigt.

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind nicht die Schuld Putins, sondern vor allem die mit fadenscheinigen Gr├╝nden betriebenen Wirtschaftsanktionen des Westens. Z.B. wird die Gasversorgung Deutschland mit g├╝nstigem Gas torpediert, damit die USA ihr Fracking-Fl├╝ssiggas hier anlanden k├Ânnen.

Die US-Regierung meinte wohl, sie kann Russland genau so wirtschaftlich mit Sanktionen sch├Ądigen und milit├Ąrisch totr├╝sten, wie das bereits mit der Sowjetunion gl├╝ckte. Denn sie sind m.E. diejenigen, die die Rohstoffe Russlands kontrollieren wollen.

Dabei ist ausschlie├člich die USA und im Schlepptau die westliche Staaten diejenigen, die das Kriegsfeuer sch├╝ren mit S├Ąbelrasseln in den Ostblockstaaten, Gro├čman├Âver im Nordpolarmeer und Wirtschaftssanktionen.

Was hat Russland nicht alles vorgeleistet, um zu einem friedlichen Miteinander im allseitigen Interesse nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu kommen. Gabriele Krone-Schmalz und Peter Scholl-Latour haben dies in vielen Beitr├Ągen immer wieder glaubhaft gemacht. Und Putin versucht immer wieder, die Wogen zu gl├Ątten. Dass er dabei aber nicht v├Âllig blind ist und nicht alles gegen sein Land erduldet, wird ihm ja wohl keiner ├╝bel nehmen k├Ânnen.

Den unversch├Ąmten Forderungen der Polen nach 850 Mrd. Euro als Reparationsleistung an die Deutschen wird nur z├Âgerlich seitens unserer Regierung widersprochen, obwohl Polen eine erhebliche Mitschuld am Einmarsch der Deutschen in Polen hatte und der gr├Â├čte Teil der 13 Mio. Fl├╝chtlinge und Vertriebene aus den ehemalig deutschen Gebieten stammt, die jetzt zu Polen geh├Âren. Welche Forderungen k├Ânnte Russland dann stellen, wenn es sich gleicherma├čen wie die Polen verhielte?!

Herr Stuttmann, machen Sie Ihre Karikaturen glaubhafter und zeichnen Sie keine Hasskarikaturen!

 Mit freundlichen Gr├╝├čen

Manfred Kuras

 

Rundschlag vom 22.4.2020

Es platzt mir schon lange der Kragen, wenn man so sieht, was in letzter Zeit seitens der Politik alles gemacht bzw, unterlassen wird zum Schaden f├╝r uns: Die Medien verkaufen uns diese Taten oder Untaten noch als Optimum politischen Handelns und das mit Erfolg, wie die Umfragewerte zeigen. Die Bundeskanzlerin hat dies offenbar mit Genugtuung registriert und m├Âchte ihre rigide Corona-Politik offenbar weiterf├╝hren. So, wie sie das in Sachen Atomkraft und Fl├╝chtlingsflutung schon zum Schaden Deutschlands gemacht hat.

Die Politik ist zwar mit Entschlossenheit gegen die Ausbreitung des Corona-Virus vorgegangen, aber in vielen F├Ąllen ├╝ber das Notwendige hinausgegangen und teilweise Ma├čnahmen angeordnet, die mit der Ausbreitung wenig bis nichts zu tun haben, die aber die Bewegungsfreiheit und die Wirtschaft massiv in einem unverantwortlichen Ma├če beeintr├Ąchtigen. Die Aufmerksamkeit sollte sich auf die wirklichen Verbreitungskriterien konzentrieren und nicht auf Aktionismus, der nichts bringt. Abstandsregeln und Maskenpflicht in ├Âffentlichen Verkehrsmitteln und L├Ąden ja, aber Schlie├čung von Hotels, Gastst├Ątten u.├Ą. nein. Hier sollten die Abstandsregeln und Maskenpflicht eingehalten werden; das reicht v├Âllig. Massenveranstaltungen, wo die Abstandsregeln nicht m├Âglich sind (Oktoberfest), m├╝ssen wohl noch Pause machen, aber eine halbe Besetzung von Freiluftstadien mit Zwischenraum sollte man schon mal probieren. Wir haben z.Zt. 50.000 Infizierte, das sind bei 80 Mio. Einw. jeder 1.600te!

Die Gefahr einer Pandemie ist bei Einhaltung der Maskenpflicht und Abstandsregelung beherrschbar und rechtfertigt m.E. nicht die in Kauf genommene Vernichtung ganzer Branchen. Aber wenn man so rigide vorgeht, k├Ânnte man ja auch alle gefahrengeneigten T├Ątigkeiten verbieten.

Die Krise hat aber wieder einmal deutlich gemacht, was f├╝r einen Kropf wir mit dem F├Âderalismus herumschleppen. Verordnet durch die Siegerm├Ąchte zur Schw├Ąchung Deutschlands. Verteidigt durch die Politiker zur Erhaltung ihrer Privilegien und Pfr├╝nde.

Im einzelnen m├Âchte ich noch folgende Themen ansprechen:

Gr├╝ncontainer: In Cuxhaven wurden die turnusm├Ą├čige Abfuhr mittels der Gr├╝ncontainer an den jeweiligen Standpl├Ątzen eingestellt, weil dort die Abst├Ąnde angeblich nicht eingehalten wurden. Obwohl dort immer eine Aufsichtsperson anwesend war, sah man sich nicht imstande, dies zu regeln. Dazu hatte ich einen Leserbrief geschrieben, der aber wie ├╝blich, nicht gebracht wurde. Jetzt wird in Gudendorf, also ca. 5 km entfernt, die Zentralstelle wieder er├Âffnet und dort geht es offensichtlich. Da man dorthin nur mit einem Fahrzeug hinkommen kann, kann man sich die Pkw-Schlange und der zus├Ątzliche Aufwand an Geld und Zeit gegen├╝ber der fr├╝heren gut geregelten Abfuhr vorstellen. Das bisherige Verfahren sollte schnellstens wieder eingef├╝hrt werden!

Deiche und Str├Ąnde gesperrt f├╝r Ausw├Ąrtige: Was soll das? Glaubt einer, dass ein Virustr├Ąger (im Durchschnitt 1 von 1000) in der freien Natur, der von ausw├Ąrts kommt und an den Strand geht, eine Gefahr f├╝r die Einheimischen darstellt? Das gleiche gilt f├╝r Zweitwohnungsinhaber. Die Betroffenen k├Ânnen das nur als unfreundlichen Akt empfinden.

Trittbrettfahrer:

a)    Gelber Schein: Das man in der akuten Phase die Regelung mit der telefonischen Krankmeldung beim Arzt und der automatischen Arbeitsbefreiung gemacht hat, ist o.k. Aber nachdem die Krankmeldungen sich verdoppelt hatten, muss doch jedem einleuchten, dass hier mit dem Vertrauen auf die Richtigkeit der Angaben Schindluder getrieben wurde. Aber anstatt die Regelungen nach 14 Tagen auslaufen zu lassen, haben die gutmenschlichen Politiker weitere 14 Tage aufgesattelt. Wir alle bezahlen diesen Missbrauch letztlich.

b)┬á┬á┬á Kaufpr├Ąmie f├╝r Neu-Pkw: Die Autoindustrie fordert wie damals bei der Finanzkrise eine Kaufpr├Ąmie seitens des Staates von mehreren Tausend Euro wegen der Corona-Folgen (Absatzeinbu├če). Eine Unversch├Ąmtheit, zumal das damals ein Schuss in den Ofen und nur ein Vorziehen eines ohnehin geplanten Autokaufs war. Wie w├Ąre es, wenn die Gewinne und die exorbitanten ÔÇ×Verg├╝tungenÔÇť der Vorst├Ąnde zu einem Preisnachlass herangezogen w├╝rden?!

c)┬á┬á┬á D├╝ngeverordnung: Die Funktion├Ąre der Landwirtschaft haben die Gelegenheit beim Schopf gegriffen, und die Bundesregierung aufgefordert, die neue D├╝ngemittelverordnung, die ab 1.1.2021 gelten soll, wegen der Corona-Krise doch auszusetzen. Das eine hat zwar mit dem anderen nichts zu tun, aber hier wird eine Gelegenheit ergriffen, Klientelforderungen an den Gesetzgeber heranzutragen, weil man glaubt, dass die Gelegenheit g├╝nstig ist. Die Folgen ( Grundwasser- und Bodensch├Ądigung sowie Strafzahlungen Deutschlands an die EU) sind den Herrschaften egal.

d)┬á┬á┬á Corona-Bonds: Solidarit├Ąt ist eine sch├Âne Eigenschaft und wird leider vor allem von denen eingefordert, die von anderen was haben wollen. Die Italiener und – nicht ganz so laut ÔÇô auch die Franzosen fordern sog. Euro- oder Coronabonds als gemeinschaftliche Schuldenplattform, bei der dann jeder f├╝r alles haftet. Das hat die Regierung -bislang – richtigerweise abgelehnt. Wir zahlen schon rd. 14 Mrd. Euro j├Ąhrlich direkt netto in die EU-Kasse und haften au├čerdem ├╝ber den 27%igen Anteil an der EZB ├╝ber weitere Zig-Milliarden f├╝r angekaufte dubiose Staatspapiere. Das sog. Target2-System, hat seit 2007 eine Forderung der Bundesbank gegen├╝ber der EZB von ca. einer Billionen Euro aufgebaut, die sich aus ├ťbersch├╝ssen aus dem Warenverkehr aus Deutschland mit den Euro-L├Ąnder ergeben. Deren Ausgleich steht in den Sternen und der Saldo w├Ąchst kontinuierlich. Aus meiner Sicht haben wir praktisch schon Eurobonds. Insoweit ist es trotzdem richtig, dies offiziell nicht zu machen, denn wenn diese neue Lesart sich erst einmal etabliert hat, ist sie schwer zu stoppen.

Sonstiges:

a)┬á┬á┬á┬á Windkraftf├Ârderung: Windkraft und Photovoltaik-Anlagen als umweltfreundliche Energiegewinnung sind grunds├Ątzlich zu begr├╝├čen. Bio-Gas-Anlagen jedoch nur dann, wenn daf├╝r kein Mais verwendet wird. Insbesondere Windkraft bedarf keiner Subvention. Es ist ein Millionengesch├Ąft f├╝r die Betreiber und eine Gelddruckanlage. Sie erhalten sogar F├Ârdermittel f├╝r nicht erzeugten oder nicht ben├Âtigten Strom! Die Serie im Fernsehen ÔÇťUnterleuten“ hat dies deutlich gemacht. Diese Energiegewinnung braucht keine F├Ârderung durch kleine Abnehmer. Auch die Photovoltaik als risikoloses Gesch├Ąft sollte nicht mehr gef├Ârdert werden; sie sollten sich am Markt behaupten k├Ânnen. Entsprechende Regelungen zugunsten des Kleinverbrauchers ÔÇô denn nur der bezahlt die Subventionen ÔÇô sind schnellstens umzusetzen.

b)    Abbruch von Atomkraftwerke:

Am 22.4.20 war ein gro├čer Artikel in der Zeitung ├╝ber den Abbruch des AKW`s Unterweser. Es soll 1.200 Millionen Euro kosten. Man wei├č zwar immer noch nicht, wohin mit dem schwachradioaktiven Material aber man schafft schon mal Tatsachen. Ich habe dar├╝ber schon ausgiebig meine Meinung gesagt und die Stillegung sowie den Abbruch der sichersten Atomkraftwerke der Welt als gro├čen Fehler und den Klimazielen kontraproduktiv bezeichnet. ┬á Ich habe bislang auch noch keinen konkreten Widerspruch erhalten und inzwischen mehren sich die Stimmen, die den Stillegungsbeschluss nach Fokushima kritisieren. Stoppt daher die Stillegungen und stoppt den Abbruch!

c) Auftr├Ąge f├╝r Kriegsschiff und Kampfflugzeuge ins Ausland:

Das Milit├Ąr, das f├╝r den Schutz des Landes zu gew├Ąhrleisten hat, muss mit dem besten Material ausgestattet werden. Gleichzeitig muss jedoch eindringlich gepr├╝ft werden, ob die entsprechenden Milliarden nicht in erster Linie unserer Industrie zugute kommen m├╝ssen, wenn sie die gleichen Leistungen bringen. Dies scheint mir bei der Vergabe nicht in ausreichendem Ma├če ber├╝cksichtigt worden sein, sonst w├╝rde es nicht soviel Protest gegeben haben.┬á┬á

Auch die Ank├╝ndigung ├╝ber die Auftragsvergabe von Kampfflugzeugen an die USA scheint┬á┬á┬á┬á wohl nicht ganz normal gelaufen zu sein. K├Ânnte Trump vielleicht Druck ausge├╝bt haben und wir sind mal wieder eingeknickt? Nachdem der Wirtschaftsminister den USA zwei LNG-H├Ąfen f├╝r ihr Fracking- Gas, was wir nicht brauchen, versprochen hat, d├╝rfte die Vermutung nicht ganz abwegig sein. Unsere Souver├Ąnit├Ąt steht auf dem Pr├╝fstand.

c) Sandsturm durch Erosion:

Durch die ausbleibenden Regenf├Ąlle in der letzten Zeit und dem starken trockenen Ostwind ist es in verschiedenen Gegenden auf leichten Ackerb├Âden mit hohem Sandanteil zu Sand- und Staubst├╝rmen gekommen, die den Stra├čenverkehr durch Sichtbehinderung gef├Ąhrden. Schon vor Jahren hat das in Brandenburg zu mehreren Unf├Ąllen mit Toten gef├╝hrt. Das h├Ątte man l├Ąngst verhindern k├Ânnen, wenn in angemessenen Abst├Ąnden windbrechende Buschreihen gepflanzt worden w├Ąren. Aber dann w├╝rden ja ein paar qm Anbaufl├Ąche verloren gehen. Aber genau das m├╝sste auch zugunsten der Natur verordnet werden; Entsch├Ądigung ok. Macht es!

d) Spargelernte:

Es ist ein Trauerspiel, dass die Deutschen trotz gro├čer Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit nicht allein in der Lage sind, ihre eigenen Fr├╝chte zu ernten. Wenn die Erntehelfer aus dem Ausland nicht kommen, bleibt die H├Ąlfte liegen oder am Baum. Trotz des hohen Lohnausgleichs m├╝sste es doch mit etwas Pflichtgef├╝hl der Deutschen, die dazu k├Ârperlich in der Lage sind, m├Âglich sein, sich dazu bereit zu erkl├Ąren, mitzuhelfen, die Ernten einzubringen. Vielleicht ├Ąndert sich die Einstellung ja noch.

Manfred Kuras

Werbespot mit Schwulen von VW vom 21.3.2020

 

 




Cuxhaven, den 21.M├Ąrz  2020
An
Volkswagen AG                            offener Brief
Vertriebsabteilung
Wolfsburg 

Betr.: Aktueller Werbespot im Fernsehen 

Sehr geehrte Frau Laures,
ich habe den letzten Werbespot von Volkswagen gesehen und bin ├╝ber die letzte Szene mehr als erschrocken- ich bin emp├Ârt!
Dort wird, nachdem das Auto geparkt hat gezeigt, wie sich zwei junge M├Ąnner umarmen und k├╝ssen; Ende des Spots.
Es braucht wohl keine gro├če Fantasie, um sich auszumalen, wie es weitergeht, n├Ąmlich dass es dann im Auto zu sexuellen  Handlungen zwischen den beiden kommt. F├╝r einen normal empfindenden Menschen eine ekelhafte Vorstellung!
Ist es schon soweit bei VW, dass man mit derart abartigen Szenen Schwule ansprechen will, damit der Absatz stimmt? Ich meine, dass  VW deswegen an diese Klientel nicht mehr Autos verkaufen wird, der Normalb├╝rger aber durchaus sich von dieser Art der Werbung abgesto├čen ist und sich im Zweifel f├╝r eine andere Marke entscheidet. Die Werbung ist also kontraproduktiv.
Man muss auch nicht allen vermeintlich Trends hinterherlaufen, auch wenn die Politiker Schwulen- und Lesbenf├Ârderung betreibt, obwohl wir den schleichenden Volkstod ÔÇôpolitisch korrekt ÔÇ×demographischer WandelÔÇť seit Jahrzehnten sehen.
Ich selbst habe eine 16 Jahre alten Passat und bin damit zufrieden.
VW ist eine traditionelle deutsche Marke ÔÇô bleiben Sie daher auch bei einer seri├Âsen Werbung.

Mit freundlichen Gr├╝├čen
 

Manfred Kuras

Gr├╝ne gegen Atomkraft vom 18.3.2020

Die Gr├╝nen in Cuxhaven haben den Jahrestag der Fukushima-Katastrophe zum Anlass genommen, eine ÔÇ×MahnwacheÔÇť abzuhalten, an der 11 Personen teilgenommen haben.

Unter anderem pl├Ądierten die Gr├╝nen f├╝r die schnelle Abschaltung aller AKW`s und die F├Ârderung von Energie aus Wasser, Wind und Sonne.

Die Katastrophe war bekanntlich durch einen Tsunami ausgel├Âst, der die Notstromaggregate unter Wasser und au├čer Funktion gesetzt hat. Bei uns undenkbar.

Obwohl zwei Jahre vorher die Laufzeiten der sichersten AKW`s der Welt in Deutschland verl├Ąngert worden sind, hat die Bundesregierung 2011 unter Merkel gepanikt, die Laufzeiten gek├╝rzt und diese zu einem schnelleren Aus per Gesetz gen├Âtigt. Eine Meisterleistung der Propaganda, vor allem der Gr├╝nen, weil dies ohne gro├čen Widerstand der Betreiber und der Bev├Âlkerung vonstatten ging.

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Offener Brief an Pastorin Annette Behnken v. 11.3.2020

Jens J├╝rgen Potschka ist ein guter Lokalreporter. Er hat so wie ich das Wort zum Sonntag der evangelischen Pastorin Annette Behnken in der ARD gesehen – zu lesen in der ARD-Mediathek- und den Beitrag kommentiert. Ich habe einen offenen Brief an Frau Behnken verfasst, der zu anderen Schlussfolgerungen kommt:Zum Vergr├Â├čern klicken.

Verehrte Frau Behnken,

am Samstag habe ich Ihr ÔÇ×Wort zum SonntagÔÇť gesehen.

Sie sind der Erscheinung nach eine attraktive Frau und die 51 Jahre sind Ihnen nicht anzusehen. Ihre Sprache und Ihr Auftreten sind durchaus beeindruckend.

Ich habe den Text Ihrer Ansprache vor mir und m├Âchte Ihnen meine Gedanken dazu sagen:

Ihr Eintreten f├╝r notleidende Menschen auch bei anderen Beitr├Ągen ist im Prinzip lobenswert und zu unterst├╝tzen, aber leider in diesem Fall nicht zu Ende gedacht. Die Immigranten an der t├╝rkisch-griechischen Grenze sind keine Fl├╝chtlinge, sondern schon lange in der T├╝rkei lebende Menschen aus verschiedenen moslemischen Staaten, die dem Aufruf Erdogans gefolgt sind und sich in der EU ein besseres Leben erhoffen. Von denen, die es bislang geschafft haben, wissen sie es. Einen Asylanspruch haben sie nicht.

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Offener Brief f├╝r Umwelt- und Verbraucherschutz v. 1.3.20

Sowas wird verschrottet – ein Skandal!

Bundesministerium der Justiz und f├╝r Verbraucherschutz

Bundesministerium f├╝r Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Betr.: Haltbarkeit elektrischer Ger├Ąte

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor ein paar Tagen haben wir uns eine neue Waschmaschine gekauft. Die alte war ca. 10 Jahre alt. Der Motor lief nicht mehr. Das Ger├Ąt ist in einem optisch guten Zustand. Deswegen habe ich die Kohleb├╝rsten ausgetauscht. Aber ohne Erfolg. Der Motor selbst war aber in Ordnung. Wie ich aus dem Internet ersehen konnte, liegt es, wenn mechanische Fehler nicht ersichtlich sind, an der elektronischen Steuerung; irgendein kleiner Fehler mit der Platine. Eine Reparatur w├╝rde sich nicht lohnen, da die Steuerung sehr teuer sei, sofern man sie ├╝berhaupt beziehen kann.

├ähnliches ist uns vor ├╝ber einem Jahr passiert, als die neue ├ľlheizung beim ersten Einsatz nach dem Sommer im Herbst streikte. Wir konnten nicht heizen. Sie war gerade etwas ├╝ber 5 Jahre alt und die Garantie war abgelaufen. Der Heizungsbauer versuchte mehrere Stunden lang und mit telefonischem Kontakt des Lieferanten, den Fehler zu finden, aber vergebens. Letztlich wurde eine neue Steuerung f├╝r ├╝ber 500,–ÔéČ + Arbeitsaufwand eingebaut. Nur auf dem Kulanzwege habe ich einen Teil davon erstattet erhalten.

Man munkelt ja, dass die Hersteller absichtlich Teile so verbauen, dass sie nach einer gewissen Zeit ihren Geist aufgeben. Das l├Ąsst sich leider nur sehr schwer nachweisen.

Sie k├Ânnen sich vorstellen, dass der volkswirtschaftliche Schaden enorm ist, wenn die Ger├Ąte vor der Zeit wegen eines kleinen Fehler in der Steuerung verschrottet werden m├╝ssen. Und das nur zwecks Gewinnsteigerung. Es muss dann ein neues Ger├Ąt hergestellt werden, obwohl es nicht n├Âtig tut. Dies bedeutet nicht nur eine unn├Âtige Ressourcenverschwendung sondern auch eine erhebliche Umweltbelastung durch Verschrottung und Neuherstellung.

Meine Bitte w├Ąre, dass Sie durch Gesetz oder Rechtsverordnung die Hersteller verpflichten, reparaturfreundliche Ger├Ąte herzustellen und ggf. die Mindestgarantiezeiten f├╝r entsprechende Ger├Ątegruppen verl├Ąngern.

Im ├╝brigen bin ich im Sinne des Umweltschutzes daf├╝r, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verl├Ąngern und keine stillgelegten mit 1 Mrd. ÔéČ pro St├╝ck ÔÇ×zur├╝ckzubauenÔÇť.

Mit freundlichen Gr├╝├čen

  • Manfred Kuras

Klimawandel vom 14.10.19

Greta Thunberg hat die ├ľffentlichkeit der Welt auf das Problem des Klimaschutzes aufmerksam gemacht. Sie ist eine Idealistin und hat meine Bewunderung. Es w├Ąre sch├Ân, wenn die Politik ihre Forderungen aufnehmen w├╝rde und die erforderlichen Ma├čnahmen auch umsetzen w├╝rden. Da habe ich meine Zweifel. Denn leider reagiert Politik meistens zu sp├Ąt, wenn ├╝berhaupt.

Panikartig hat die Bundesregierung ein sog. Klimapaket verabschiedet, in dem verschiedene Absichtserkl├Ąrungen und Ma├čnahmen f├╝r Deutschland vorgesehen sind, die m.E. aber nicht zu einer CO┬▓-Reduzierung f├╝hren werden.

Der CO┬▓-Aussto├č soll mit Strafen f├╝r Kohle, ├ľl und Gas belegt werden, was zur Verteuerung aber nicht zu weniger Verbrauch f├╝hren wird.

Das Fliegen wird teurer und die Bahn soll weniger Steuern bezahlen, was den Preis f├╝r Bahnkarten um unter 10% senken k├Ânnte; m.E. kein Effekt, usw., usw.. Die Mehreinnahmen sollen u.a. schwachen Mietern und Fernpendlern zugute kommen.

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Grundwasser und Bauern vom 4.4.2019

Wenn man mit dem Zug f├Ąhrt und sich die Landschaft anschauen kann, sieht man auf den sich gr├╝nenden Feldern die Radspuren der Trecker, die die Ansaaten mit Herbi- und Insektiziden und D├╝ngern bespr├╝hen und bestreuen.

Die Ernten sind entsprechend reichlich und die Lebensmittel billig

Viele Wiesen sehen gelb aus; sie sollen wohl zu Acker umgewandelt werden, deswegen sind sie mit Pflanzenvernichtungsmittel bespr├╝ht worden.

In vielen Gegenden in Deutschland ist der Boden und vor allem das Grundwasser gesch├Ądigt worden. In der Vergangenheit hat man ohne R├╝cksicht auf die schadlose Aufnahmef├Ąhigkeit der Pflanzen und Fl├Ąchen um des schnellen Profites willen Raubbau betrieben. Die Folgen sind ├╝berall sp├╝rbar: Es gibt immer weniger Insekten und Singv├Âgel.

Nun hat die EU Deutschland ermahnt, endlich die Vorgaben der neuen D├╝ngemittelverordnung ┬á umzusetzen. M.E. endlich mal eine gute Sache, die man von dort h├Ârt.

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