Ukraine-Krieg; LĂŒgen u.a. v.24.1.23

Propaganda aus dem Knast in Russland.Wer hÀtte gedacht, dass das möglich ist?!

Ein geflĂŒgeltes Wort sagt, dass das erste Opfer im Krieg die Wahrheit ist. Propaganda löst die Wahrheit ab. Das war und ist immer so. Als angeblich nicht Kriegsbeteiligte sollte man meinen, dass in Deutschland die beherrschenden Medien möglichst objektiv und nicht parteiisch berichten. Ein Spiegel-Grundsatz lautete: „Schreiben was ist.“ Leider haben die Reporter dies beim Berichten ĂŒber den Ukraine-Konflikt vergessen. Alles was von Selenskyj als tĂ€gliches Statement in unseren Medien verbreitet wird, wird erst einmal als richtig unterstellt und verbreitet. Ganz am Schluss heißt es manchmal dann, dass sich die Angaben nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfen lassen. Dann ist man als Verbreiter von LĂŒgen und Behauptungen aus dem Schneider. Was mir so spontan einfĂ€llt und mir von vornherein als Propaganda vorkommt, sind Meldungen wie

  • „150.000 Kriegsverbrechen ermittelt“, und

  • „10 Folterkeller fĂŒr Kinder entdeckt“ nach dem RĂŒckzug Russlands aus Cherson.

  • „180.000 russische Soldaten getötet oder verwundet“

  • „Putin lebt nicht mehr, er wird von DoppelgĂ€ngern ersetzt.“

  • Selektive Aufnahmen von zerstörten oder beschĂ€digten HĂ€usern werden als normalen Zustand in der Ukraine dargestellt, obwohl die gesamte Umgebung nicht gezeigt wird, weil dort alles heil geblieben ist. Die russischen Angriffe zielen nicht auf Wohngebiete, wie das seinerzeit von England und den USA gegen Deutschland geschehen ist. (Die zuletzt gezeigte Zerstörung eines Wohnblocks war durch eine von Drohnen abgeschossene Rakete erfolgt).

Solche Meldungen werden von unseren Medien verbreitet und viele glauben das. Das kann ich aus vielen Kommentaren im Internet sehen, und das finde ich bedenklich. Die Medien-Verantwortlichen und auch viele Politiker verbreiten unverantwortlich Hassbotschaften ĂŒbelster Art gegen Russland. Als Frontfrau mit Schaum vor dem Mund und Schnappatmung gebĂ€rdet sich Frau Strack-Zimmermann als Waffenlobbyistin und darf in den Medien fordern und hetzen. Der „OppositionsfĂŒhrer“ Merz ist auch auf dieser Linie, obwohl die ĂŒberwiegende Mehrheit der Deutschen gegen weitere Waffenlieferungen an die Ukraine ist. Es tĂ€te der CDU gut zu Gesicht stehen, wenn sie sich aus der unseligen Merkel-Politik verabschieden wĂŒrde, wenn sie noch von den Deutschen ernst genommen werden will.

Wenn sich mehr Menschen fĂŒr die HintergrĂŒnde des Konflikts interessieren wĂŒrden, gĂ€be es m.E. ein noch höherer Widerstand gegen die gegenwĂ€rtige gefĂ€hrliche Außenpolitik der Bundesregierung, vor allem im Ukraine-Krieg.Viele Leute haben noch nicht begriffen, dass die Teuerung und Inflation hauptsĂ€chlich aus Sanktionen gegen Russland und nicht durch einen Lieferstopp des Gases und Öls durch Russland ausgelöst wurde.

Es handelt sich ganz klar um einen Stellvertreter-Krieg zwischen USA gegen Russland, der seit dem Zerfall der Sowjetunion von den USA geschĂŒrt wird, hauptsĂ€chlich zu Lasten des ukrainischen Volkes.

Der Krieg zielt aber auch gegen Deutschland und Europa zugunsten der USA. Das mĂŒssten unsere Politiker doch sehen! Was muss denn noch alles passieren, bis man endlich ĂŒber die Beendigung des Waffenganges nachdenkt? Die Initiative muss von Europa ausgehen, denn die USA haben kein Interesse daran. Schon vor dem Einmarsch hat ein Professor Rasmus aus Kalifornien die Vorteile der USA aufgelistet, die sich aus einen Krieg Russland/Ukraine ergeben. (https://www.infosperber.ch/politik/die-usa-haben-an-raschem-kriegsende-wenig-interesse-10-gruende) Diese sind u.a.

  • Hegemonie ĂŒber die NATO

  • Nordstream eliminieren und stattdessen muss Europa Gas aus den USA zu kaufen

  • Noch mehr Truppen nach Osteuropa zu verlegen

  • US-Anstrengungen, die angrenzenden Staaten Belarus und Kasachstan, zu destabilisieren

  • Erhöhung des Verteidigungshaushalt der USA

  • Vorwand, weiter gegen prorussische Staaten wie Venezuela, Nicaragua und Kuba vorzugehen, die ohnehin vom Bannstrahl der US-Sanktionen betroffen sind.

  • Die neuesten US-Waffen auf ihre Wirksamkeit zu testen.

 

Einige Punkte davon sind inzwischen geschafft, vor allem auf Kosten Europas, besonders Deutschlands. Das feindliche Monster-Verbrechen der Nordstream-Gasleitungs-Sprengung mit langfriistigen SchÀden in die 100e-Milliarden Kosten werden von Regierung und Medien einfach nicht mehr thematisiert. Warum das Stillschweigen?? Wer es getan hat, muss man dem Volk doch sagen! Dann wissen wir wenigstens, wo der Feind steht! Russland ist es mit Sicherheit nicht!

Wenn man bedenkt, mit welcher Leichtfertigkeit und ohne Not die Politiker Deutschland in einen Konflikt hineinziehen, dessen Ende nicht abzusehen ist, wird es schon gruselig. Gerade habe ich gehört, dass die KfW-Bank die Verluste der Deutschen Wirtschaft deswegen bislang auf 150 Mrd. Euro schÀtzt. Der Wohlstand Deutschlands ist in Gefahr.

Wir machen einen auf dicke Hose und haben keine Streitkraft, die den Namen verdient. Von der Motivation der Truppe ganz zu schweigen, außer wir messen der hohen Bezahlung (besonders bei Auslandsaufenthalt), der Pension ab 55 und der „Karriere“ besondere Bedeutung bei. Mit der Verteidigung der Heimat lĂ€sst sich offenbar kein Blumentopf gewinnen. Die Kriegsdienstverweigerung in der Bundeswehr steigt. Die Zivilbevölkerung ist schutzlos den Waffensystemen ausgeliefert. Unter solchen Voraussetzungen verbietet es sich von selbst, einem Konflikt beizutreten, der sich zu einem Krieg entwickeln kann.

Ich muss Sahra Wagenknecht erwÀhnen, der ich in Sachen Ukraine-Konflikt fast 100 %ig zustimme und die in Ihrer Youtube-Botschaft fundiert Stellung nimmt.( https://youtu.be/U0rBBMStw9Q).

Anschauen macht nicht dĂŒmmer.

Manfred Kuras

CDU-Stammtisch am 5.1.23(Nachtrag)

CDU-Stammtisch am 5.1. 2023 (Nachtrag)

Leserbrief

Dem Bericht von Kai Koppe in den CN vom 7.1. wollte ich doch noch um einige neue und bemerkenswerte Aussagen von Ferlemann ergÀnzen:

 

Im Gegensatz zu den Parteioberen plĂ€dierte er im Ukraine-Konflikt unter Hinweis auf die vielen Opfer auf beiden Seiten fĂŒr einen sofortigen Waffenstillstand und anschließenden Friedensverhandlungen.

 

Hinsichtlich des Personenkreises der Zuwanderer muslimischer Herkunft, die in Deutschland negativ in Erscheinung treten, bezeichnete er vor allem die dritte Generation, die sich nicht integrieren wolle. Da diese meistens den deutschen Pass haben, ist auch bei schweren Vergehen keine Abschiebung möglich. Ferlemann bedauerte das.

 

Das Rentenproblem behandelte Ferlemann unter Hinweis auf die demnĂ€chst in Ruhestand gehenden Personen ausfĂŒhrlich. Bei dieser Thematik wirkte er geradezu hilflos und hatte keine Lösung fĂŒr die Finanzierung. Er malte ein dĂŒsteres Bild der Zukunft Deutschlands als Industrienation an die Wand. Es bedĂŒrfe wegen des fehlenden Nachwuchses qualifizierter Zuwanderung in einer GrĂ¶ĂŸenordnung von Millionen aus den Ausland. Und diese ist bekanntlich schwer zu bekommen.

 

Auf Vorhaltungen, dass viele falsche Entscheidungen in der Merkel-Ära passiert sind, die jetzt ihre Fortsetzung in der neuen Regierung finden, wies Ferlemann darauf hin, dass seinerzeit auch immer die SPD mitregiert hĂ€tte.

 

Manfred Kuras

 

 

Hurra, der LNG-Tanker ist da!

Hurra, hurra, der LNG-Tanker ist da! In Wilhelmshaven wurde das von Bundeskanzler Scholz und vielen seiner politischen Mitstreiter als Erfolg begrĂŒĂŸt.  Als technisches HerzstĂŒck des LNG-Importterminals soll das Schiff in den nĂ€chsten Jahren das von Tankschiffen gebrachte flĂŒssige Gas wieder in einen gasförmigen Zustand umwandeln.  Es wird sich auch um Fracking-Gas handeln, das sehr umweltschĂ€dlich aus dem Boden gepresst, verflĂŒssigt wird und dann zu uns kommt. Dann erfolgt wieder die Umwandlung in den gasförmigen Zustand und wird dann in die Leitungen zur Versorgung eingespeist. Maximal 8,5 % des deutschen Bedarfs können ĂŒber Wilhelmshaven angelandet werden. Die Kosten gegenĂŒber dem russischen Pipelinegas werden sich vervielfachen.

Das zuverlĂ€ssig gelieferte gĂŒnstige und relativ umweltfreundliche Russland-Gas ĂŒber die Pipeline tauschen wir also gegen unzuverlĂ€ssige und teure Lieferanten und mĂŒssen fĂŒr MilliardenbetrĂ€ge extra Terminals bauen. FĂŒr unsere Regierung, die kein Gas und Öl mehr aus Russland abnehmen will, scheint das alles eine gute Sache zu sein. Die noch intakte Ölfernleitung von Russland nach Schwedt wird auch von der Regierung zum Jahresende gekappt. Die Bundesregierung will erklĂ€rtermaßen kein Gas und Öl aus Russland. Damit sie sich das nicht eventuell anders ĂŒberlegen kann, sind die Gasleitungen von interessierter Seite gesprengt worden.

Wieso hört man von den Untersuchungsergebnissen nichts mehr? Bei diesem Sabotageakt handelt es sich m.E. um einen feindlichen Anschlag auf die Wirtschaft Europas, der unbedingt aufgeklĂ€rt werden muss. Warum werden die Botschafter der mutmaßlich  an der Kappung der Gasversorgung interessierten Staaten nicht einbestellt und um entsprechende Stellungnahme gebeten? 

Auch die restlichen Atomkraftwerke sollen spĂ€testens Ende MĂ€rz abgeschaltet werden. Die exorbitant hohe Teuerung der Energielieferungen fĂŒr Industrie und Haushalte will die Bundesregierung mit immer mehr Milliarden auf Schuldenbasis abmildern, damit das Volk sich nicht beunruhigt. Viele Betriebe sind schon insolvent oder werden es demnĂ€chst werden, wenn sie nicht mehr konkurrenzfĂ€hig sind. Oder sie werden ihre Betriebe in die USA verlegen, weil dort billige Energie und Fördermittel winken.

Diese Politik ist gegen Deutschland und Europa gerichtet. Die von Scholz  genannte Zeitenwende sind die Waffenlieferungen und die Sanktionen gegen Russland ohne Not. Erst wenn Deutschland ruiniert ist, wird der Michel wach werden; aber dann ist es wahrscheinlich zu spÀt.

Manfred Kuras

Etappensieg in Cherson v. 17.11.22

Das Titelbild der CN vom 14.11.22 zeigt einen jungen Soldaten, der von einem Ă€lteren Mann freudig gekĂŒsst wird. Im Text daneben ist dann von einer „RĂŒckeroberung“ der Stadt Cherson durch die ukrainische Armee die Rede. Was mir gleich auffiel, war die US-Flagge auf dem Kampfanzug des Soldaten. Ist  es wirklich ein Ukrainer oder ein Söldner? Daneben ein AufnĂ€her in Form des britischen Union Jack in den Farben der Ukraine.  Man braucht also keine ZurĂŒckhaltung mehr zu zeigen, wer sich hier im Krieg befindet. Oder was soll das bedeuten?

Zweifelsohne ist der RĂŒckzug aus Cherson fĂŒr die Russen eine Schlappe. Die fast bedingungslosen UnterstĂŒtzung der ukrainischen Truppen durch die NATO verlĂ€ngert den Krieg. Es gibt nur immer mehr Opfer. Die Ukrainer haben die Stadt nicht erobert, sondern die Russen haben sich ĂŒber den großen Fluss Dnjepr abgesetzt, weil die Verbindungen ĂŒber den Fluss zerstört wurden und die Truppe nicht mehr ausreichend versorgt werden konnte.  Diese Handlungsweise zeigt exemplarisch, dass die feindselige Behauptung der westlichen Medien, dass die russischen Soldaten als Kanonenfutter herhalten mĂŒssen, ad absurdum gefĂŒhrt wird. Vor allem die gezielte Propaganda und Ängste-SchĂŒrung, „wenn wir den Ukrainern jetzt nicht beistehen, die Russen bald vor unserer HaustĂŒr stehen wĂŒrden“, völliger Unsinn ist. Das heutige Russland ist nicht die Sowjetunion vergangener Tage und die KrĂ€fteverhĂ€ltnisse sind eindeutig zugunsten der westlichen LĂ€nder.

Die USA lĂ€sst die Ukrainer fĂŒr ihre Interessen kĂ€mpfen und unsere Regierung folgt diesen Ziel willig zu unserem Nachteil. Die Sprengung der Gaspipeline, wahrscheinlich durch Briten im Zusammenwirken mit den Amerikanern, zeigt die Skrupellosigkeit der USA zur Durchsetzung ihrer wirtschaftspolitischen und hegemonialen Ziele.

Ein Lichtblick in den eingleisigen Stellungnahmen am 3.11. bei Lanz ist die Meinung des Historikers Peter Brandt, dass es sich hier um einen Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland  handelt, den die USA/NATO durch ihre Handlungsweise nach der Wende mitverursacht hat. Es muss schnellstens zu einem Waffenstillstand kommen und ĂŒber einen Frieden verhandelt und die Sanktionen aufgehoben werden.

Europa muss begreifen, dass die USA nicht unser  Freund ist, sondern seine eigenen egoistischen Interessen wahrnimmt. Eine Regierung, die den Interessen eines anderen Staates willfĂ€hrig dient und das Wohl der eigenen Nation außer Acht lĂ€sst, gehört abgewĂ€hlt.

Manfred Kuras

Betrachtungen zur Niedersachsenwahl vom 5.9.2022

Vorab möchte ich einen Auszug aus dem Wort zum Sonntag vom 3.9. zitieren: „Vor jeder Wahl wird die Bevölkerung mit vielen Wahlreden und oft mit vollmundigen Versprechungen konfrontiert. Da Fachleute sagen, dass 80% des persönlichen Eindruckes vom Auftreten abhĂ€ngt, erleben wir oft eine SelbstprĂ€sentation der Kandidaten in der Öffentlichkeit und in den Medien, um selbstbewusst und ohne ein Zeichen von SchwĂ€che gesehen zu werden. Man kann den Kernsatz formulieren: Sage mir, was du tust nachdem du es gesagt hast, und ich sage dir, ob du glaubwĂŒrdig bist. Die persönliche IntegritĂ€t ist wichtig. Ein integrer Mensch lebt und handelt in dem Bewusstsein, dass sich seine persönlichen Überzeugungen, MaßstĂ€be und Wertvorstellungen in seinem Verhalten ausdrĂŒcken.“ Dem kann ich nur voll zustimmen!

Am Beispiel der Außenministerin Annalena Baerbock kann man sehen, dass die 80% Zustimmung ihrer WĂ€hler auf bestimmte Attribute und nicht unbedingt auf eine gute Politik zurĂŒckzufĂŒhren ist: Sie ist eine gut aussehende eloquente Person, die mit einem ausgeprĂ€gten Selbstbewusstsein ausgestattet ist und fließend Englisch spricht. Dies alles trĂ€gt dazu bei, dass die GrĂŒnen 20% Zustimmung in der Bevölkerung haben, obwohl Annalena Baerbock die m.E schlechteste Außenministerin ist, die Russland quasi vernichten und unbeschrĂ€nkt Waffen an die Ukraine auf unsere Kosten liefern will. Was ist aus dem Motto: „Frieden schaffen ohne Waffen“ geworden? Dies alles ohne RĂŒcksicht auf unsere nationalen Belange. Merkel hat in ihrer sechzehnjĂ€hrigen Regierungszeit mit ihrer links-grĂŒnen Politik den Weg zu diesem katastrophalen Zustand geebnet, in der sich Deutschland befindet. Der Bruch mit dem Grundsatz der Nichtverbreitung von deutschen Waffen in Krisengebieten ist der grĂ¶ĂŸte Fehler, den die derzeitige Regierung gemacht hat. Die Folgen haben wir jetzt auszubaden.

Frau Baerbock kĂŒmmert sich um alles Mögliche, nur nicht um die deutschen Interessen. Warum hat sie zum Beispiel nicht den polnischen Botschafter einbestellt, weil die polnische Regierung 1,3 Billionen Euro von Deutschland als EntschĂ€digung verlangt? (FrĂŒher waren es nur 900 Millionen) Die Polen fahren zusehends eine deutschfeindliche Politik in einer teilweise unverschĂ€mten Art und Weise. So ist zum Beispiel zuerst die Vergiftung der Oder durch die Polen rundweg abgestritten und sogar den Deutschen angelastet worden (lt. Spiegel), obwohl die Tatsachen ganz offen und klar sind. Sie haben außerdem verspĂ€tet die von ihnen verursachte Verschmutzung den deutschen Behörden mitgeteilt entgegen den Vereinbarungen. Dies war frĂŒher auch schon bei der Überschwemmung im Oderbruch der Fall. Leider sind unsere Medien Handlanger dieser polnischen Regierung in dem allein schon durch die Berichterstattung den Polen entgegengekommen wird. Kein Wort davon dass sich Polen fast ein Drittel des Deutschen Reiches nach dem Krieg einverleibt und die deutsche Bevölkerung vertrieben hat in unmenschlicher Weise. Ist ja nur deutsches Leid und deutscher Schaden, der nicht erwĂ€hnt zu werden braucht! Polen hat sich durch die Aufnahme in die.EU gesundgestoßen mit circa 12 Milliarden Euro jĂ€hrliche Nettoeinnahmen.

Warum handelt die deutsche Regierung und die mit ihnen offenbar verbandelten Massenmedien gegen Deutschland und das deutsche Volk?   Soll das alles so weitergehen? Können wir nicht in unserem eigenen Interesse mit Russland gute Beziehungen unterhalten und eine offene und ehrliche Berichterstattung ĂŒber die Geschehnisse in der Ukraine verlangen? Deutschland befindet sich offenbar ausschließlich im RĂŒckwĂ€rtsgang und zahlt auch ohne Schuld an Gott und die Welt. So zum Beispiel wegen des palĂ€stinensischen Überfalls bei den Olympischen Spielen in MĂŒnchen von 1972. Wo ist da die deutsche Schuld? Ich sehe keine. Die Befreiungsaktion ist unglĂŒcklich verlaufen, aber dies ist meines Erachtens kein Anspruch auf EntschĂ€digung. Aber wenn Israel etwas will, muss es nur lange genug nerven, damit wir zahlen. Ich glaube, die Prophezeiung von Sarrazin wird sich leider sehr schnell erfĂŒllen: „Deutschland schafft sich ab“.

Am 9. Oktober sollen die Landtagswahlen von Niedersachsen stattfinden. Und auch in den folgenden Jahren soll mindestens jedes Jahr das gleiche Prozedere in anderen BundeslĂ€ndern erfolgen. Dass das Regieren durch diese laufenden Unterbrechungen bis zur nĂ€chsten Bundestagswahl nicht gerade leichter wird, ist offenbar. Die LĂ€nder sind uns von den SiegermĂ€chten seinerzeit verordnet worden, um Deutschland zu schwĂ€chen. In vielen wichtigen Politikfeldern, z.B. Schule, KriminalitĂ€t, Finanzen werden große SchĂ€den durch Ineffizienz verursacht. Man muss sich fragen: Muss das so bleiben? Unsere „demokratischen“ Parteien brauchen sich aber keine Sorgen um das Wahlergebnis zu machen, solange sich das Wahlvolk nicht um Politik kĂŒmmert.

Manfred Kuras

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Der Weg in den Krieg v. 14.8.2022

Deutschland ist schon lĂ€ngst Kriegspartei, sagte schon vor einiger Zeit der ukrainische Botschafter Melnyk. Und da hat er m.E. recht, so wie sich unsere Regierung und die sog. „Opposition“ (Linke und AFD ausgenommen) verhĂ€lt. Zur BekrĂ€ftigung setzt BK Scholz noch einen drauf und verspricht: „Wir werden Waffen liefern, sehr sehr viele, sehr weitreichende, sehr effiziente.“ Das bedeutet den Tod vieler russischer Soldaten und Zivilisten. Die frĂŒhere Doktrin, dass in Krisengebiete keine deutschen Waffen geliefert werden, ist seit MĂ€rz nur noch Makulatur. Dabei wissen die Akteure ganz genau, dass die USA und NATO diesen Konflikt bewusst provoziert haben. Aber unsere Regierung kann sich der unpolitischen Bevölkerung gewiss sein, dass diese die ZusammenhĂ€nge nicht kennt und sich willig fĂŒhren lĂ€sst, solange es ihnen wirtschaftlich gut geht und keine Bomben fallen. Damit die Bevölkerung beruhigt ist- trotzt der Teuerung und der anstehenden Preisexplosion bei der Energie- wird Hilfe von der Regierung fĂŒr die Bevölkerung versprochen, als wenn sie nicht von derselben aufgebracht werden mĂŒsste.

Aber die Bevölkerung wird von den staatlichen Medien und der maßgeblichen Presse mit nicht objektiven Nachrichten gefĂŒttert, was den Ukraine-Konflikt angeht. Es erscheint Selenskyj fast tĂ€glich im Fernsehen und treibt die Bundesregierung mit teilweise beleidigenden Forderungen vor sich her. In Presse, Rundfunk und Fernsehen werden immer erst die Aussagen der ukrainischen Regierung als richtig unterstellt und die Stellungnahme Russlands danach mit dem Zusatz, dass man das nicht auf die Richtigkeit ĂŒberprĂŒfen kann. Kommentare gibt es genug, aber sie zielen in aller Regel nur in die antirussische Richtung. Als neuestes Beispiel ist die Verantwortung der Beschießung des grĂ¶ĂŸten Atomkraftwerks Europas, das von den Russen besetzt ist, zu nennen: Da sagt kein Kommentator, dass doch wohl ziemlich klar sein dĂŒrfte, dass die Russen sich ja wohl nicht in einem solchen brisanten Ort selbst beschießen werden. Nein, das lĂ€sst man schön offen, weil man ja dem ukrainischen MilitĂ€r nicht etwas unterstellen will.

Die deutsche Bevölkerung wird völlig einseitig informiert und – man muss es schon sagen, gegen Russland aufgehetzt, wie ich es auch schon in meinem Bekanntenkreis bemerkte. Diese Einseitigkeit beruht aber vor allem aus der Unwissenheit der Leute. Zudem wird im öffentlich-rechtlichen Fernsehen jetzt schon von der Kabarettistin Daphne de Luxe zum Mord an Putin aufgerufen. So weit ist es in Deutschland schon gekommen!

Man macht sich keine Gedanken darĂŒber, wie der Krieg beendet werden kann, sondern befeuert ihn noch. Trotzdem erwartet man, dass Russland Gas liefert. Und was geliefert wird, wird auch noch teilweise an Polen weitergeleitet, die ihre Kavernen fast voll haben. Unglaublich!

Die GrĂŒnen, die als absolute Friedensapostel ihren Anfang genommen haben, gebĂ€rden sich jetzt schon das zweite Mal – erstes Mal der Kosovo-Krieg – als besonders heftige Kriegstreiber. Die CDU macht voll mit, schließlich hat sie 16 Jahre hinter Frau Merkel mit deren links-grĂŒner Politik den Boden fĂŒr die jetzige Politik bereitet. Ich hatte immer gedacht, dass die Anti-deutsche-Politik Frau Merkels nicht zu toppen sei, aber ich habe mich geirrt.

Machen wir uns auf das schlimmste gefasst.

 

Manfred Kuras

 

 

Kosovo zĂŒndelt v.4.8.22

Kosovo – neuer europĂ€ischer Brennpunkt?

Die kosovarische Regierung ĂŒbt mit neuen Schikanen Druck auf die serbische Bevölkerung aus, die vorwiegend im Norden des Kosovo lebt. Das ist selbst den westlichen SchutzmĂ€chten des Kosovo zu viel und hat nunmehr einen Aufschub dieser Schikanen von 30 Tagen erwirkt.  Hier kann es zu einem zweiten Krieg in Europa kommen. 

Die Spannungen im ehem. Jugoslawien haben nach Titos Tod 1980 stĂ€ndig zugenommen und dazu gefĂŒhrt, dass letztlich daraus sieben selbstĂ€ndige Staaten entstanden. Das Kosovo gehörte zu Serbien mit seiner ĂŒberwiegend albanischen Bevölkerung. Ab 1996 ĂŒbte die albanische Widerstandsbewegung UCK Terrorakte aus gegen die Serben im Kosovo. Sie wurde von geflĂŒchteten Landsleuten aus den westlichen LĂ€ndern und von Albanien unterstĂŒtzt. Unter dem Vorwand, das dort durch die serbischen Truppen ethnische SĂ€uberungen stattfinden- was sich nachtrĂ€glich als erfunden herausstellte-, bombardierte die NATO im MĂ€rz 1999 ohne Mandat der UNO unter FĂŒhrung der USA und mit Beteiligung der Bundeswehr Serbien – u.a. Belgrad – und serbisch Regionen im Kosovo. Unter der Übermacht des NATO-MilitĂ€rs waren die Serben gezwungen, den Forderungen des Westens und der Kosovo-Albaner nachzugeben. 2008 hat sich dann der Kosovo als selbstĂ€ndig erklĂ€rt.

Seinerzeit hatte ich dazu folgende Stellungnahme abgegeben:

Das böse Beispiel Kosovo, wo der Westen einen allein nicht ĂŒberlebensfĂ€higen Staat gegrĂŒndet hat, der von uns hochsubventioniert wird und dessen nicht albanische Bevölkerung in höchster Lebensgefahr ist, wenn die NATO-Truppen abziehen sollten, ist noch allen in guter Erinnerung. An der Zerschlagung des immerhin seit 1918 bestandenen Jugoslawien und seine Folgen haben die BRD-Politiker – vor allem Genscher- eine große Mitschuld.

Das 2013 zwischen den Parteien und der NATO/EU vereinbarte BrĂŒsseler Abkommen, das eine weitgehende Autonomie der von Serben bewohnten Gebiete des Kosovo vorsieht,  wird von der Kosovo- Regierung nicht umgesetzt sondern sie schikanieren die nicht albanische Bevölkerung weiterhin und hoffen wahrscheinlich, dass diese das Land verlassen. Viele sind ja auch schon bei uns angekommen. 

Und hier ergeben sich Parallelen zum Ukraine Konflikt: So wie die Kosovo-Regierung das BrĂŒsseler Abkommen nicht umsetzt, hat die ukrainische Regierung die Minsker VertrĂ€ge neun lange Jahre nicht beachtet und stattdessen die Rebellen-Gebiete des Donbass militĂ€risch attackiert mit ĂŒber 13.000 Toten. Aber hier wie auch beim BrĂŒsseler Abkommen hat der Westen, obwohl mit-Vertragsbeteiligter- keine Anstalten oder Druck auf die Kosovo-Albaner bzw. Ukrainer gemacht, die Vereinbarungen einzuhalten. Dann wĂ€ren Konflikte vermeidbar gewesen. Stattdessen stellt sich der Westen auf die Seite desjenigen, vom dem sich die USA den meisten Vorteil fĂŒr ihre Hegemoniepolitik erhofft.

Zum Schluss ein Zitat von Genocide Alert, einer deutschen Menschenrechtsorganisation:

Die deutsche Beteiligung an der Kosovo-Intervention hĂ€tte Bismarck sicherlich abgelehnt. Schon zu Lebzeiten mokierte sich Bismarck ĂŒber die aus seiner Sicht pathologische Anteilnahme der Deutschen am Schicksal fremder Völker: „Die Neigung, sich fĂŒr fremde NationalitĂ€ten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eignen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheitsform, deren geographische Verbreitung leider auf Deutschland beschrĂ€nkt ist.“ Anstatt sich in die inneren Konflikte anderer Staaten einzumischen, sollte Berlin lieber das eigene Interesse im Auge behalten. Denn worin liege bitte das nationale Interesse Deutschlands am Schutz der Kosovaren? Es passt deswegen nach wie vor gut, wenn Bismarck mit dem Spruch zitiert wird, dass der Balkan „nicht die Knochen eines einzigen pommerschen Grenadiers wert“ sei und die deutsche Regierung „nicht eines Richteramtes zu walten, sondern deutsche Politik zu treiben“ habe.

Dem ist nichts hinzuzufĂŒgen.
Manfred Kuras

Krankenkassen teurer vom 8.7.2022

Ab 2023 werden wieder erneute Erhöhungen der BeitrĂ€ge fĂŒr die gesetzlichen Krankenkassen angekĂŒndigt, weil ein Loch von 17 Milliarden Euro in der GKV klafft. 2021 gab es noch einen Überschuss. Anstatt nur ĂŒber eine Erhöhung der BeitrĂ€ge zu fabulieren, sollte man auch ĂŒber Einsparungen nachdenken, die es m.E. reichlich gibt.

An einem Beispiel aus meinem eigenen Erleben ergeben sich schon Möglichkeiten: Durch einen Sportunfall musste ich mich einer ca. einstĂŒndigen OP unterziehen, die durch die vereinbarte Fallpauschalregelung mit 5700 € abgerechnet wurde. Da frage ich mich, ob das angemessen ist. Man kann wohl zu Recht annehmen, dass die im europĂ€ischen Vergleich ĂŒbertriebene Anzahl von Operationen in Deutschland auf diese Regelung zurĂŒckzufĂŒhren ist. Außerdem wurde mir eine Schiene zur Stilllegung des Beines fĂŒr 113 € fĂŒr 2 Tage und danach eine Orthese fĂŒr 755 € angepasst, die ich zirka 10 Tage getragen habe. Diese beiden tadellosen Hilfsmittel könnten doch gut wieder benutzt werden -nach PrĂŒfung und Reinigung soweit erforderlich-. Stattdessen werden sie entsorgt. Ein Frevel in vielerlei Hinsicht.

Dann sind da auch die teuren HörgerĂ€te, die die Krankenkassen mit bis zu 1500 € bezuschussen. Kosten tun sie inzwischen bis 4000 €+. Dass hier große Margen vorhanden sind, sieht man daran, dass in Cuxhaven in der teuren Nordersteinstraße vier HörgerĂ€telĂ€den vorhanden sind, die offensichtlich ihr gutes Auskommen haben. Die GerĂ€te könnten also wesentlich billiger sein. Auch diese Hörhilfen mĂŒssten nicht -zum Beispiel nach einem Todesfall- einfach entsorgt werden, wenn sie technisch noch in Ordnung und auf dem aktuellen Stand sind. Aber auch hier blockt die Lobby mit Zustimmung der Akteure (Vertreter der Krankenkassen, der KassenĂ€rztlichen Vereinigungen und des Staates). Es gibt hierfĂŒr einfach keinen Markt fĂŒr gebrauchte Hörhilfen. Man kann die teuren GerĂ€te nur wegschmeißen. Diese Beispiele sind sicherlich erweiterbar.

Obwohl ich der Meinung bin, dass viele Ă€rztlichen Leistungen nicht ausreichend honoriert werden, sollte doch der Patient regelmĂ€ĂŸig von den entstandenen Kosten fĂŒr ihn unterrichtet werden. Nicht um notwendige Behandlungen zu unterlassen, aber wie bei Privatpatienten auch, ein Kostenbewusstsein zu entwickeln.

Auch die als wirkungslos festgestellten homöopathischen Mittel werden teilweise von den Krankenkassen ĂŒbernommen. Das muss wegfallen!

Obwohl die Krankenkassen bis auf Nuancen gleiche Leistungen anbieten, wird ein erheblicher Reklameetat dafĂŒr ausgegeben, um Mitglieder aus anderen GKVs abzuwerben. Was soll das?

Vor allem aber die nach wie vor bestehenden 97 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland sind bis auf eine zu schrumpfen. Denn die jeweils mit einem Wasserkopf von VorstĂ€nden versehenden Krankenkassen kosten dem Beitragszahler zig-Millionen. Dass der Staat dies nicht im Sinne der Beitragszahler regelt, könnte auch daran liegen, dass diese lukrativen Posten (bis 300.000 €/Jahr) von „verdienten“ ParteigĂ€ngern besetzt werden. Ähnlich verhĂ€lt es sich bei den 17 KassenĂ€rztlichen Vereinigungen, deren VorstĂ€nde zwar nicht direkt von den Krankenkassen, sondern von den Mitgliedern, aber immerhin indirekt ĂŒber die Honorare das Beitragssystem belasten. Auch hier reicht m.E. eine KassenĂ€rztliche Vereinigung. Letzteres ist Ausfluss der unseligen Aufteilung der BRD in 16 LĂ€nder, die uns von den Siegern WK II oktroyiert wurden, um Deutschland zu schwĂ€chen.

Das sind sicherlich nur einige kleine Ideen zur Einsparung von Kosten im Gesundheitswesen. Hier ist der Staat gefragt, fĂŒr eine Regelung zu sorgen, die dem Allgemeinwohl dient.

Manfred Kuras

Die politische Lage v. 4.7.22

Auf meinen letzten Leserbrief vom 28.6. hat eine Leserin folgende ergĂ€nzende AusfĂŒhrungen gemacht: Sehr geehrter Herr Kuras, Ihr Beitrag war wieder ein zielsicherer Schuss genau ins Schwarze. Die Kölner Jecken setzen dem „goodgegangen“ noch einen Vers voraus. “ Et kĂŒtt, wie et kĂŒtt!“ Hoffen wir doch, unseren Politikakteure*innen verblieb noch ein Rest an Verstand und sie machen eine Kehrtwende. Bei Frau v.d L. habe ich keine Hoffnung mehr. Sie ist unfĂ€hig wie eh und je!

Am 23.06.2022 fand virtuell das 14. Gipfeltreffen der BRICS-Staaten statt. Teilnehmer waren u.a. Russland, China, Brasilien, Thailand, Iran, SĂŒdafrika, Afghanistan, Senegal, Japan. Die Welt/Stefan Aust schreibt darĂŒber: – „Ein antiwestlicher Block entsteht, so mĂ€chtig wie noch nie!“- Putin sprach bei diesem Treffen von abgeschlossenen HandelsvertrĂ€gen fĂŒr preislich stabile Öllieferungen und Getreide gegen den Hunger in den Mitgliedsstaaten. Russland erwartet diesjĂ€hrig eine Rekordernte und deshalb werden zu den vertraglich vereinbarten 37 Millionen Tonnen Getreide zusĂ€tzlich 50 Millionen Tonnen fĂŒr die Ausfuhr verbindlich zugesagt und an die bedĂŒrftigen Staaten geliefert. Die Sanktionen haben ihn somit in einen lukrativen Markt gefĂŒhrt. Was interessieren ihn die festgesetzten Villen, Yachten und das Vermögen seiner Oligarchen? Er bekommt sie von der Backe und somit ein Problem weniger. Der Westen hat diese Bande fĂŒr ihn gemaßregelt.

Putin gab außerdem vor einiger Zeit der UN eine verbindliche Garantie, keine Getreidelieferungen aus der Ukraine zu blockieren. Voraussetzung ist die MinenrĂ€umung vor den SchwarzmeerhĂ€fen. Die Ukrainer haben vermint, nun sind sie auch fĂŒr die RĂ€umung zustĂ€ndig. Aber das wollen sie nicht. Die TĂŒrkei hat erst kĂŒrzlich ukrainisches Getreide mit einem Frachter tĂŒrkischer Flagge verschifft. Aber was sagen unsere Medien? Putin klaut der Ukraine das Getreide und verursacht damit eine weltweite Hungerkatastrophe! Der G7 Gipfel zeigt aber, wir mĂŒssen weiter bangen. Außerordentlich interessant war bei diesem Treffen die Liste derer, die zusĂ€tzlich eingeladen wurden, Indien, SĂŒdafrika und Japan. Diese LĂ€nder, die zu den BRICS-Staaten gehören, wurden von den illustren G7 nicht wie GĂ€ste behandelt, sondern penetrant in die Zange genommen und unter Druck gesetzt. Vielleicht haben Sie auch den HĂ€ndedruck Macrons gesehen. Macron hielt den Inder fest, nahm dessen Hand und hielt mit der zweiten den Arm eine geraume Zeit fest. Das war keineswegs ein HĂ€ndedruck, sondern eine Zange. Die drei Staaten sollen von Russland ablassen, lieber ein bisschen hungern und frieren fĂŒr den Frieden in der Ukraine!“ Bleibt nun abzuwarten, wie sich das große Indien und Indonesien entscheiden. Die Außenministerin von SĂŒdafrika hat es am Rande des G7 auf den Punkt gebracht: sinngemĂ€ĂŸ -Dem Westen waren wir doch sonst auch egal.- VerbĂŒndet sich allein Indien mit Russland und China haben die USA und Europa schlechte Karten. Das billige Öl und Gas ist weg, die Rohstoffe sind weg, die DĂŒnger fehlen der Landwirtschaft, das Getreide ist weg, der Petrol-Dollar verliert zunehmend den Status einer Welt- WĂ€hrung und in Russland rollt der Rubel fĂŒr den Wohlstand und das MilitĂ€r.

Sollen unsere Milliarden fĂŒr die AufrĂŒstung vom Himmel fallen? Was hĂ€lt zukĂŒnftig unsere Wirtschaft am Laufen? Erst schießen wir uns mit den Sanktionen in beide Knie und nun verpassen wir uns mit den G7-Entscheidungen den finalen Schuss. Momentan stehen wir erst am Rande des Tals, das wir durchwandern mĂŒssen. Das ist der Krieg in den wir uns selbst hineinmanövriert haben. Und die USA legen die Karten, richten den Kompass und verteilen Proviant.

Es gab einmal ein Deutschland, wirtschaftsstark und geachtet, aber dann ĂŒbernahmen Esel die Macht. Sie schickten das Volk aufs Eis. Da dreht es nun Pirouetten und bricht sich das Genick……

Kaliningrad blockiert, neue Lunte v. 28.6.2022

GĂŒnter Verheugen, SPD, frĂŒherer EU-Kommissar, hat in der letzten Phoenix-Runde gesagt, dass die teilweise Abriegelung des russischen Teils Ostpreußens durch Litauen rechtswidrig ist und die VertrĂ€ge verletzt, die mit der EU ĂŒber den ungehinderten Zugang dorthin vereinbart wurden. Er sprach von einer Provokation des Westens gegen Russland. Es werde eine Lunte gelegt und ein neuer Konfliktherd aufgemacht, obwohl man Deeskalation brauche. Er fragte, wer denn daran ein Interesse haben könnte. Er erinnerte auch daran, dass man den Verlauf der NATO-Erweiterung und die anderen Geschehnisse, die sich nach der Wende ereigneten, nicht einfach unberĂŒcksichtigt lassen kann.

Nun ist fĂŒr mich klar, dass die USA und im Schlepptau die NATO offensichtlich den Konflikt noch etwas ausweiten will, um Russland zu schwĂ€chen. Man vertraut darauf, dass es nicht zu einem Atomkrieg kommt. In den politischen Etagen der USA gilt das Motto „win and weaken“ (gewinnen und schwĂ€chen). Und das ukrainische Volk wird fĂŒr die geostrategischen und wirtschaftlichen Ziele der USA missbraucht und muss leiden. Der Krieg soll möglichst lange dauern, ohne selbst US-Soldaten schicken zu mĂŒssen.

Die EU-Staaten haben sich unter dem Druck der Propaganda – nicht der Völker – fĂŒr die Aufnahme der Ukraine in die EU ausgesprochen, obwohl die Aufnahmebedingungen nicht im entferntesten in den nĂ€chsten Jahren erfĂŒllt werden. M.E. ist das das Hauptziel der Ukraine – nĂ€mlich wie die anderen Oststaaten die EU-Milliarden abzugreifen.

Ich frage mich, was haben wir Deutschen mit dem Konflikt dort zu tun? Nichts! Was haben wir davon, wenn wir uns vor dem US-Karren spannen lassen um deren Ziele zu unterstĂŒtzen? Wir haben nur Nachteile. Harbeck hat schon das Horrorszenario dargestellt, in das wir reinschlittern. Aber das Volk schlĂ€ft. Was sagt noch der Kölner: “Et ist noch emma goodgegange!“

Daran zweifle ich.

 
Manfred Kuras
 

Mit Sanktionen und Embargo in den Niedergang v. 24.5.22

Im Weltwirtschaftsforum in Davos fordert Habeck als Vertreter der Bundesregierung ein rasches Handelsembargo gegen Russland und eine möglichst schnelle Kappung der Gaslieferungen aus Russland. Dies offenbar ohne RĂŒcksicht auf die Auswirkungen in Deutschland. In dem Zeitungsartikel sollen Ersatzlieferungen aus Katar und den USA in den nĂ€chsten Jahren erfolgen zu weitaus höheren Preisen und einer großen Umweltzerstörung z.B. durch Fracking und weite Wege. Ob das ĂŒberhaupt zeitgerecht klappt, steht noch in den Sternen. Dies alles, um Russland zu schĂ€digen und zu bestrafen. Bislang haben wir Deutschen den weit grĂ¶ĂŸeren Schaden gehabt, denn durch die höheren Preise auf Gas und Öl hat Russland das gleiche oder mehr an Devisen eingenommen bei geringeren Liefermengen. Die Schuldzuweisungen gegen Russland und die zĂŒgellose Hetze in den Medien und von vielen Politikern sind kaum zu ertragen, weil sie die Politik des Westens nach der Wende unberĂŒcksichtigt lassen. Am 23.5. fand in Bremerhaven ein Vortrag der langjĂ€hrigen Russland-Korrespondenzen Gabriele Krone-Schmalz statt, die die Schuld an dem Konflikt vor allem bei der USA und der NATO sieht und dies mit zahlreichen Fakten ausfĂŒhrlich belegt. Die Sanktionen und Waffenlieferungen verlĂ€ngern nur das Leiden der ukrainischen Bevölkerung und bergen die Gefahr einer atomaren Auseinandersetzung mit entsetzlichen Folgen. Russland liefert immer noch Gas und anderen Rohstoffe zu gĂŒnstigen Preisen an ein feindliches Deutschland und dieses liefert dem Gegner Russlands immer schwerere Waffen. Der Hund beißt die Hand, die ihm das Futter gibt. Wenn Russland den Hahn zudreht, sieht Deutschland ziemlich alt aus und die Stimmung des politikdesinteressierten Deutschen wird sich schlagartig wandeln. Russland hat keinen Staat bedroht. Erst als sich die Einkreisung Russlands und die Ausgrenzung gegen russische Bevölkerungsteile in der Ukraine ein unzumutbares Ausmaß annahm, sah Russland sich gezwungen, rote Linien zu ziehen. Ich frage mich, wieso wir uns ohne Not zu unserem Schaden in den Konflikt reinziehen lassen? Tun wir das auch bei anderen Konflikten mit der gleichen Vehemenz? Im Irak, im Jemen, in Somalia? Dass Russland erst durch die Ukraine marschiert und dann weitere Staaten bedroht, ist völlig abwegig. Die Kampfhandlungen mĂŒssen im Interessen der leidenden Bevölkerung schnellstens beendet werden, auch wenn das nicht im Interesse der USA ist, die die SchwĂ€chung Russlands und die Kontrolle ĂŒber die BodenschĂ€tze in dem großen Land unter  Inkaufnahme ukrainischer Opfer erzwingen will. Deutschland sollte wieder zurĂŒckfinden zu dem Grundsatz, dass in Konfliktgebiete keine Waffen geliefert werden. Das wĂ€re im Interesse Deutschlands und dazu sind die PolĂ­tiker verpflichtet und gewĂ€hlt worden.

Manfred Kuras

Quo vadis Energiewende? v.14.5.22

 

In den Cuxhavener Nachrichten vom 5. und 13. Mai 2022 wird das Thema Wasserstoffproduktion behandelt. In Cuxhaven soll eine Anlage entstehen, die erst mit 2, dann im Endausbau bis zu 20 Megawatt aus Strom Wasserstoff erzeugen kann. Die HĂ€lfte der Baukosten trĂ€gt Land und Bund. Wieviel kg das sein könnte, wird nicht genannt. Der Strom kommt mutmaßlich von den Offshore-Windkraftanlagen. Das ist grundsĂ€tzlich – vor allem fĂŒr Cuxhaven- eine gute Sache. NatĂŒrlich macht es nur dann Sinn, wenn es sich um Strom aus Photovoltaik und Windkraft handelt, der wegen ÜberkapazitĂ€t nicht vom Netz aufgenommen werden kann, also sonst ĂŒberflĂŒssig ist. Wie die ZusammenfĂŒhrung der Netze dieses Stroms fĂŒr die Erzeugung von Wasserstoff erfolgen soll, hat sich mir noch nicht erschlossen. Bislang erhalten die Erzeuger fĂŒr den wegen Abschaltung der Windanlagen nicht erzeugten, also ĂŒberflĂŒssigen Strom ca. 150 Mio Euro jĂ€hrlich allein fĂŒr den Bereich des Landes Niedersachsen vom Verbraucher, bzw. demnĂ€chst vom Steuerzahler.

Nach dem Bericht vom 13.5. wird seitens der Offshore-Windpark-Interessenten argumentiert, dass die Erzeugung von Wasserstoff direkt auf See wesentlich kostengĂŒnstiger sei, als wenn man erst den Strom zum Festland fĂŒhren muss. Eine technische und finanzielle Herausforderung. In 13 Jahren sollen dann eine Million Tonnen grĂŒner Wasserstoff erzeugt werden können, vorausgesetzt es werden die Windkraftanlagen auf See entsprechend ausgebaut; sprich vervielfacht. Nun klingt eine Millionen Tonnen viel, aber benötigt wird das 17fache, wenn man den Kraftstoffverbrauch Deutschlands von 50 Millionen Tonnen jĂ€hrlich zugrundelegt(VerhĂ€ltnis 1:3). Fördergelder in Zig-Milliarden Höhe werden wohl vonnöten sein.

Die Lobbyisten sind sich in der Frage der Förderung ihrer AktivitĂ€ten durch den Staat einig: Es geht Ihnen hauptsĂ€chlich um die Abschöpfung der Subventionen. So hat der dĂ€nische Vertreter des Offshore-MarktfĂŒhrers Orstedt vor kurzem in einem Interview den Bund kritisiert, dass die bisherige Regelung fĂŒr Deutschland weggefallen ist, dass Windparkanlagen beschrĂ€nkt wurden, weil die Leitungen an Land nicht entsprechend schnell gebaut wurden. Denn dann wĂ€ren wir jetzt schon weiter, wie er bemerkte. D.h. er wollte weiterhin die hohen EinspeisevergĂŒtungen kassieren, auch wenn der Strom gar nicht abgenommen werden kann.

Das gleiche mit dem Biosprit-Vertreter, der den Frevel, hochsubventioniertes Rapsöl dem Benzin zuzusetzen und Biosprit zu erzeugen vehement verteidigte. Das gleiche gilt auch fĂŒr die Biogasanlagen, die das Lebensmittel Mais zu Gas vergĂ€ren, damit mit Motoren Strom erzeugen und diesen Strom dann hochsubventioniert in das Netz einspeisen.

Cuxhaven bekommt jetzt ein Holzkraftwerk das WĂ€rme liefern will und außerdem ĂŒber Motoren subventionierten Strom in das Netz einspeist. Bauherr ist hier eine schweizer Investmentgesellschaft. Da die Holzverbrennung angeblich COÂČ-neutral sei, wird sie natĂŒrlich gefördert. Inwieweit bereits die Investition mit MillionenbetrĂ€gen gefördert wird, entzieht sich meiner Kenntnis; jedoch kann man davon ausgehen. Das sich das Ganze rechnet, dĂŒrfte klar sein.

Aber wir haben ja offensichtlich genug Energie, dass wir auf die sichersten noch laufenden drei Atomkraftwerke verzichten können. Als Spitze werden auch noch fĂŒr jeweils eine Mrd. Euro die abgestellten Meiler abgebrochen, anstatt sie einfach stehen  zu lassen.

Das sind so einige Fakten aus dem Bereich des Energiewandels in Deutschland. Den Menschen glauben, dass wir alles im Griff haben und die Regierenden unsere Interessen schon vertreten werden. Das zeigen die Umfragewerte. Ich habe da eine andere Wahrnehmung.

Ideologie trifft auf Wirklichkeit.

 

Manfred Kuras

Ehrlichen Frieden fordern v. 7.3.22

Ich war wĂŒtend, als ich sah, dass bei den Paralympics die Behinderten aus Russland und Weißrussland nicht in das Stadion einmarschieren und an den WettkĂ€mpfen teilnehmen durften. Was können diese Menschen dafĂŒr, dass sich die Politik wieder mal in den Sport einmischt und völlig unschuldige Menschen bestraft, die sich vier Jahre lang auf diese Wettbewerbe vorbereitet haben? Auch andere Kulturschaffende werden genötigt, sich von ihrem eigenen Volk zu distanzieren oder sie werden brotlos. Aber die Propaganda gegen die Russen lĂ€uft ja auf allen KanĂ€len des Westens seit mehr als zwei Jahrzehnten wie geschmiert.

Der Zeitungsausschnitt der CN vom 4./5. 12.2021 im zweiten Teil zeigt die Motive der USA und der NATO deutlich auf.

Wie schon immer, können sich die Herrschenden auf die Unwissenheit und das kurze GedÀchtnis des Volkes verlassen und diese zu Protesten in ihrem Sinne mobilisieren. Diese Demonstrationen sollten sich aber vor allem gegen die Verursacher dieses tragischen Geschehens, nÀmlich die NATO und die USA wenden und von denen endlich ein Einlenken auf die berechtigen Forderungen Russlands verlangen. Frieden in Europa gibt es nur mit und nicht gegen Russland. Dieses Credo war bis vor kurzem noch Konsens fast aller europÀischen Politiker.

Inzwischen hat sich infolge des Einmarsches der Russen in die Ukraine diese Übereinstimmung ins Gegenteil gewandelt. Man hat zwar absolut nichts, aber auch gar nichts getan, den berechtigten WĂŒnschen der Russen fĂŒr ihre eigene Sicherheit entgegenzukommen, sondern sie nur mit endlosen und ergebnislosen GesprĂ€chen hingehalten.

Inzwischen hat man die Ukrainer in dem Glauben gelassen, dass sie bald in die EU- und damit an geschĂ€tzten ca. 30 Mrd. jĂ€hrlichen Geldern – profitieren können, wenn sie sich nur feindlich gegen Russland verhalten und zudem in die NATO streben. Die EuropĂ€er haben nur Nachteile von dieser Handlungsweise und große Verluste durch die Sanktionen, wĂ€hrend die USA nur minimal betroffen ist.

Die NATO hat das freundliche ukrainische Volk in Geiselhaft genommen und tut so, als wĂŒrde man ihnen mit Waffen helfen, dabei wissen die Politiker, dass damit das Leiden der Menschen dort nur verlĂ€ngert und verschlimmert wird. Russland wird seine erklĂ€rten Ziele erreichen, das wurde klar erklĂ€rt. Der bislang relativ wenige Opfer geforderte Krieg könnte sich durch die Durchhalteparolen der ukrainische Regierung und Waffenlieferungen des Westens schnell erhöhen. Deutschland hat immer gesagt, dass es in Krisengebiete keine Waffen liefern wĂŒrde. Nunmehr tut sie es und ist damit m.E. Kriegspartei.

Scholz und Merz machen einen auf dicke Hose und werden von unseren Medien gefeiert. Sie bringen damit Deutschland in Gefahr, ohne RĂŒcksicht auf die Bevölkerung: Keine Bunker, kein Zivilschutz, keine verteidigungstaugliche Bundeswehr; nicht mal Sirenen sind ausreichend vorhanden. Aber trotzdem wĂŒste Beschimpfungen und Beleidigungen der russischen FĂŒhrung. Das trĂ€gt nicht gerade zur Deeskalation bei, sondern zeigt eher in Richtung Krieg mit Russland. Auch die Sanktionen sind teilweise so feindlich und rigoros, als wenn der Krieg schon ausgebrochen wĂ€re.

Die AnkĂŒndigungen von Scholz, FlĂŒssiggas zu importieren, die Bundeswehr mit 100 Mrd. zu versorgen, Nordstream II auf Eis zu legen und zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukt fĂŒr Verteidigung ausgeben zu wollen, hat natĂŒrlich vor allem in den USA fĂŒr Begeisterung gesorgt. Die RĂŒstungsindustrie und Fracking-Gas-Hersteller sind sehr zufrieden. Auch der US-PrĂ€sident erhĂ€lt fĂŒr seine Haltung und markigen Worte gegen Russland Staendig-Ovation im Capitol. Dies braucht er auch, weil er innenpolitisch angeschlagen ist.

Ein atomare Auseinandersetzung ist nicht auszuschließen. Die Anmerkung im Börsenbericht, dass sich außereuropĂ€ische Investoren aus Europa zurĂŒckziehen, gibt zu denken. Die USA und Russland haben schon ihr rotes Telefon aktiviert, damit nicht aus Versehen ein Atomkrieg ausbricht. Die Verantwortlichen bringen uns alle – m.E. – ohne Not in Lebensgefahr!

Manfred Kuras

 

 

Badelagune erwĂŒnscht vom 24.2.2022

 

Herr Böhmert wendet sich in seinem Leserbrief vom 22.2. vehement gegen PlĂ€ne, den Kugelbake-Bauhafen zu einer Badelagune umzugestalten. Er spricht von einer zusĂ€tzlichen kĂŒnstlichen Verschandelung und befĂŒrchtet eine Klamaukmeile, die an den Grundfesten unserer IdentitĂ€t rĂŒttelt. Cuxhaven sei kein Touristenjahrmarkt. Wenn man baden wolle, dann hat man sich ĂŒber die Gezeiten und die Bademöglichkeiten vorher zu unterrichten.

Ich bin wirklich erschĂŒttert ĂŒber eine derartig negative EinschĂ€tzung einer Badelagune im Kugelbakehafen. Er wird auch wohl ziemlich alleine mit seine Meinung dastehen. Offensichtlich kennt er weder die Lagune in Burhave bei Wilhelmshaven noch die im BĂŒsum. Von Verschandelung kann da keine Rede sein – im Gegenteil, sie bieten einen wohlgefĂ€lligen Anblick und sind eine Attraktion. Kinderlachen und fröhliches Strandleben sind Herrn Böhmert offensichtlich ein Graus. Und die Kugelbake wird auch nicht beseitigt oder verbaut.

Was eine derartige positive Umgestaltung des seit langem praktisch unbenutzten Kugelbakehafens mit der IdentitĂ€t der Cuxhavener zu tun haben soll, erschließt sich mir auch nicht. Auch der Deichschutz ist nicht gefĂ€hrdet.

Cuxhaven lebt zum großen Teil vom Tourismus und es wĂ€re eine tolle und auch wirtschaftlich sinnvolle Maßnahme, wenn der Gast und auch der BĂŒrger Cuxhavens die Möglichkeit bekommen wĂŒrde, jederzeit in klarem Seewasser baden und schwimmen zu können, anstatt in dem sedimenthaltigem flachen Wasser am Ufer. Das wĂŒrde auch viele GĂ€ste animieren, die deswegen sonst an die Ostsee fahren, in Cuxhaven Urlaub zu machen. Darum bemĂŒht sich doch die Stadt und investiert entsprechend.

Der Kugelbakehafen mit seinen Steinbefestigungen hat außerdem den Vorteil, dass nach Sturmfluten kein neuer Sand aufgefahren werden muss wie bei den beiden anderen Lagunen und somit die Kosten ĂŒberschaubar bleiben.

Andere BĂŒrger und auch ich haben der Stadt in AbstĂ€nden seit ĂŒber 10 Jahren entsprechende VorschlĂ€ge gemacht, die nunmehr aus berufenem Munde vom neuen Kurdirektor erneut ins GesprĂ€ch gebracht wurden. Er weiß, wovon er spricht, und ich und wohl auch die Mehrheit der Cuxhavener BĂŒrger hoffen, dass diese Planungen bald umgesetzt werden.

Manfred Kuras

Kriegsangst vom 19.2.22

 

Anstatt froh zu sein, dass der Warschauer Pakt zerfiel und der Kalte Krieg 1989 beendet war, versucht die NATO seit 1990 unter FĂŒhrung der USA Russland militĂ€risch einzukreisen und wirtschaftlich zu schaden, um das Land zu dominieren. (Dazu habe ich mich schon ausfĂŒhrlich auf meiner Homepage ausgelassen.)

Nunmehr hat sogar der Spiegel in seiner Ausgabe vom 12.2.22 auf Seite 28 und 29 ziemlich objektiv beschrieben, wie Russland schon seit ĂŒber 30 Jahren vom Westen hintergangen wurde. (ansonsten gehört der Spiegel auch zu den Kritikern Russlands).Eine wichtige AufzĂ€hlung der Fakten, die offenbar bei den Teilnehmern der „Sicherheitskonferenz“ in MĂŒnchen unbekannt sind oder böswillig ignoriert werden. Nach Stoltenberg gehört nunmehr auch Baerbock zu den Scharfmachern. Man glaubt, dass man Russland mit weiteren Sanktionen drohen und mit nutzlosen GesprĂ€chen ohne den geringsten Fortschritt solange hinhalten kann, bis sich die militĂ€rische Lage durch AufrĂŒstung der Ukraine, Aufstellung weiterer Raketen und Truppenverlegungen an die Ostseite der NATO zuungunsten Russlands verschlechtert und Putin klein beigeben wird. Ich bin davon ĂŒberzeugt, dass das nicht passieren wird – und dafĂŒr habe ich VerstĂ€ndnis. WofĂŒr ich kein VerstĂ€ndnis habe und sich mein GefĂŒhl fĂŒr Gerechtigkeit und friedvolles Zusammenleben der Völker strĂ€ubt, ist die Arroganz und die RĂŒcksichtslosigkeit der NATO-Mitglieder, die sich weigern, berechtigte Interessen und Forderungen Russlands ĂŒberhaupt erörtern zu wollen.

Kann man denn nicht die BetrĂŒgereien und HinterhĂ€ltigkeiten des Westens beenden und den maßvollen WĂŒnschen Russlands entgegenkommen? Dann verliert man doch nicht sein Gesicht, sondern eröffnet eine neue vertrauensvolle Ära fĂŒr die Sicherheit Europas. Wenn man jedoch einen vom Westen angezettelten Krieg –und das wĂ€re er zweifellos – riskiert mit allen seinen Folgen, dann ist die bessere Option die VerstĂ€ndigung mit Russland fĂŒr Europa und die Welt.

Die Welt steht eventuell am Abgrund und ich frage mich, wo bleiben die Demonstrationen der Friedensbewegung? Hier wĂ€re wirklich eine große ĂŒberparteiliche Massenbewegung erforderlich, um die Hasardeure in den Regierungen zu zwingen, ihrer Verantwortung nachzukommen, nĂ€mlich fĂŒr ihr Volk dazusein. 

Manfred Kuras

Bedrohung der Menschheit vom 2.2.2022

Hoffentlich ĂŒbertreibe ich, aber da bin ich mit dem ehem. Generalinspekteur der Bundeswehr Kujat und mit Gregor Gysi einig, dass ein Krieg in Europa letztendlich die Gefahr trĂ€gt, in einen Atomkrieg zu enden, der die ganze Menschheit in Gefahr bringt. 

Trump hat anfangs seiner PrĂ€sidentschaft gesagt, dass die NATO obsolet, also ĂŒberholt ist und durch den Zerfall des Warschauer Paktes seine Aufgabe erfĂŒllt hat. Dies war richtig und alle beteiligten Völker haben das begrĂŒĂŸt. Aber GeschĂ€ftemacher in den USA und deren hörige Politiker dort, die durch horrende Spenden in ihre Positionen gekommen sind, haben hier eine Möglichkeit gesehen, Russland zu destabilisieren und an die russischen BodenschĂ€tze zu kommen. Das ist m.E. die Ursache des Konflikts.

Die Regierungen der USA und auch Englands haben schon im 19. Jahrhundert China in drei Opiumkriegen und Japan mit militĂ€rischen Mitteln ihren Willen aufgezwungen, um Profite zu machen, Latein- und SĂŒdamerika teilweise ĂŒberfallen oder mit ihren Food-Companies ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Wer sich wehrte, der wird mit Sanktionen belegt, um diese LĂ€nder in die Knie zu zwingen. So sind auch heute noch z.B. Kuba, Venezuela, Syrien, Iran und auch Russland davon betroffen. Die Wirtschaft dieser LĂ€nder und damit vor allem die Menschen leiden darunter, weil nicht nur der wichtige Handel mit den USA erlischt, sondern auch mit allen anderen LĂ€ndern, die mit den USA Handel treiben wollen. Diese werden gezwungen, sich den Sanktionen anzuschließen oder sie werden ebenfalls mit dem US-Bann belegt. Die USA und im Schlepptau auch einige NATO-Staaten haben sich mit bewusst falschen Anschuldigungen in den Vietnamkrieg, den ersten und zweiten Irak-Krieg, den Krieg gegen Serbien und auch in den Libyen- und Syrienkrieg eingemischt bzw. ihn erst eröffnet. Die Folgen haben die Menschen vor Ort und auch wir auszubaden (FlĂŒchtlinge und Terror).

Bekanntlich hat sich die NATO entgegen den Zusagen immer mehr der russischen Grenze genĂ€hert Die USA haben Mittelstreckenraketen in RumĂ€nien und Polen stationiert, die angeblich gegen Raketenangriffe des Iran schĂŒtzen sollen. Sie haben in den baltischen Staaten Panzereinheiten stationiert und haben FlottenverbĂ€nde ins Schwarze Meer geschickt. In der Ukraine haben sie die Menschen dort mit Versprechungen auf bessere Zeiten (EU-Mitgliedschaft) aufgehetzt und einen Putsch angezettelt, und die demokratisch gewĂ€hlte Regierung vertrieben. Die neue Regierung hat den Mietvertrag fĂŒr den Hafen Sewastopol, der Heimathafen der Schwarzmeerflotte Russlands in Frage gestellt, was zur Annexion der Krim fĂŒhrte. Der große russische Bevölkerungsteil der Ukraine wurde von der nationalistischen Regierung diskriminiert, die Folge ist der Aufstand im Donbass. Wie im ORF zu vernehmen war, wird seitens der ukrainischen Regierung das Minsker Abkommen nicht umgesetzt. Man hat zudem ein Sprachengesetz gemacht, das die russische Sprache unterdrĂŒckt. Davon ist in den westlichen Medien auch nichts zu hören. Solches Fehlverhalten wird seitens der NATO ignoriert, man setzt ausschließlich auf Konfrontation gegen Russland, anstatt die Kiewer Regierung zu rĂŒgen. Man rĂŒstet die Ukrainer mit Waffen auf und schickt „Berater“, um sie zu schulen. Es fragt sich, wie lange Moskau sich das Treiben noch ansieht, ohne zu reagieren. Die Ukrainer sind liebenswĂŒrdige Menschen, wie ich es selbst in Ägypten erfahren durfte. Die wollen in Frieden leben wie auch wir. Aber die Konflikte entstehen durch die Politiker, die zusammen mit ihren Helfershelfern in den Medien die Bevölkerung aufhetzen mit Verschweigen, Halbwahrheiten und LĂŒgen. Ich frage mich, was haben wir als Deutsche mit den ukrainischen Problemen zu tun? MĂŒssen wir uns vor dem US-Karren spannen lassen, wo die doch schon genug Unheil auf der Welt angerichtet haben?! Wollen wir wieder in einen Krieg hineinschlittern, der diesmal fĂŒr die Menschheit und die Umwelt unabsehbare Folgen haben wird? Es geht doch letztlich nur um die berechtigte Forderung Russlands, dass nicht noch weitere Staaten in die NATO aufgenommen werden. Dem können wir doch zustimmen, denn wir haben die Russen schon genug betrogen!

Der erste GeneralsekretĂ€r der NATO sagte damals: „Die Aufgabe der NATO besteht darin, die Amerikaner drinnen, die Russen draußen halten- und die Deutschen am Boden.“ Dort befinden wir uns anscheinend immer noch, denn wir sind willfĂ€hrige ErfĂŒllungsgehilfen der USA-Administration. Das muss aufhören!

Ich möchte , dass die Welt nicht untergeht!

Manfred Kuras

Atomkraft ist notwendig vom 17.11.2021

Frankreich setzt auf Atomkraft und wird wohl seine Ziele aus dem Pariser Abkommen erfĂŒllen können. Deutschland hingegen nicht, denn wir wollen ja auch noch die letzten Meiler bis Ende 2022 vom Netz nehmen.

2008 hat Frau Merkel noch die richtigen und auch jetzt noch gĂŒltigen Worte zur Atomkraft gefunden und u.a. gesagt, dass sich Deutschland lĂ€cherlich macht, wenn es die sichersten Atomkraftwerke der Welt stilllegt und dann aus dem Ausland Strom importieren muss. Sie hat dann panikartig 2011 wegen Fukuschima ihre Meinung geĂ€ndert, obwohl die Voraussetzungen eines derartigen Störfalls hier nicht gegeben sind. Die Deutschen sind aufgrund des einseitigen Dauerfeuers der Mainstream-Medien unter dem Motto „Atomkraft nein danke“ einer regelrechten GehirnwĂ€sche unterzogen worden, die anhĂ€lt. Selbst unter dem Eindruck des schleichenden Klimawandels ist ein Umdenken nur zögernd festzustellen.

Die Laufzeiten der noch in Betrieb befindlichen AKW`s sollte schnellstens auf unbestimmte Zeit verlĂ€ngert werden! Wir sparen dadurch Zig-Millionen von Tonnen Kohlendioxyd und erzeugen damit den billigsten Strom, weil die Werke schon abgeschrieben sind. Aber die Energieversorger zusammen mit der Politik haben sich hier gegen den kleinen Verbraucher offenbar verbĂŒndet und wollen dies nicht mehr. Die Elt-Werke erhalten ihre Kosten und ErtrĂ€ge garantiert, was kĂŒmmert die das Volk?! Auch der PrĂ€sident des Bundesamtes fĂŒr die Sicherheit der nuklearen Entsorgung MĂŒller lehnt lĂ€ngere Laufzeiten ab; was Wunder, denn schließlich ist der Abbruch und die Entsorgung der AKWÂŽs sein GeschĂ€ft.

Vor ein paar Tagen war ich bei einer Anhörung in Brake. Da ging es um den Standort fĂŒr den unbedenklichen Abraum des stillgelegten AKW Unterweser. Da schlugen die Wellen hoch und Umweltminister Lies sowie seine Experten hatten gegenĂŒber den Gegnern des Standortes keinen leichten Stand. Meine Wortmeldung, dass man doch einfach den Meiler unberĂŒhrt und frei von BrennstĂ€ben stehen lassen, ja sogar nutzen könne, wurde rundweg abgelehnt mit der BegrĂŒndung, dass der Spannbeton nach ca. 200 Jahren brĂŒchig werden könne. Ja und? Wo ist der Schaden gegenĂŒber den derzeitigen Kosten von ĂŒber 1000 Millionen Euro?

Die von der Politik und vielen Medien gemachte Hoffnung, man brauche nur die WindrĂ€der und die SolardĂ€cher vervielfachen und schon könne man dadurch Wasserstoff oder synthetische Treibstoffe in der nötigen Menge erzeugen, wird sich als Luftschloss herausstellen. Diese Techniken sind noch in den Kinderschuhen und vielleicht in spĂ€teren Jahrzehnten reif fĂŒr die industrielle Produktion. Solange mĂŒssen wir möglichst klimaneutral fĂŒr die notwendige Energie sorgen und dazu gehören die Atomkraftwerke. Wer die noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke stilllegen und abbauen will, soll sich nicht KlimaschĂŒtzer sondern Umweltsau nennen! Lasst die AKWÂŽs am Netz!

Manfred Kuras

„Völkermord“ und kein Ende vom 6.6.2021

Aus Cuxhavener Nachrichten vom 30.5.2021

Der obige Artikel „Berlin erkennt Völkermord an“ enthĂ€lt nur Teilwahrheiten der damaligen Geschehnisse und will die Leserschaft von der Richtigkeit der Schuldkult-Handlungsweise unserer Regierung ĂŒberzeugen. Zu diesem Thema habe ich bereits in zwei BeitrĂ€gen auf meiner Homepage Stellung bezogen: 

Herero-Klage gegen Deutschland v. 10.1.2017

und 

Die Herren aus dem Afrikaviertel v.27.6.2019

Es ist so gekommen, wie ich es vermutet habe: Deutschland, und nur Deutschland zahlt. Vorerst zu der bereits gezahlten Entwicklungshilfe von 900 Millionen weitere 1,1 Milliarden. Wie man hört, sind die BegĂŒnstigten damit jedoch nicht zufrieden sondern wollen mehr, vielleicht eine Daueralimentation. Wen wunderts, bei solcher Verhaltensweise unserer Regierenden.

Armes Deutschland!

Manfred Kuras

Die Deutschen aus der Sicht eines Japaners

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine mir zugesandte Mail ĂŒber den Zustand der Deutschen aus der Sicht eines AuslĂ€nders möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

Ich kann dieser Ansicht nicht widersprechen; urteilen Sie selbst, ob er recht hat. 

Manische Culpathie, (1) nennt der japanische Journalist Asigi Kogugawa sein Buch, in dem er die heutigen Deutschen beschreibt. Er verfĂŒgt ĂŒber eine 10 Jahre lange Erfahrung als Korrespondent fĂŒr Tojo TV in Deutschland.

Nur einige SĂ€tze daraus:

  • Im Augenblicke ruinieren sie ihre Wirtschaft.

  • Sie wollen ihren eigenen Staat abschaffen.

  • Sie ĂŒbernehmen die Schulden ihrer NachbarlĂ€nder.

  • Sie wollen sich von Belgien aus regieren lassen.

  • Sie wollen auch noch biologischen Selbstmord begehen.

  • Sie tauschen ihre Bevölkerung mit voller Absicht gegen feindselige, landhungrige Fremden aus.

  • Der deutsche Staat bezahlt die Fremden dafĂŒr, dass sie ihr Land in Besitz nehmen.

  • In wenigen Jahren werden sie der Gnade der Neuankömmlinge ausgeliefert sein.

  • 


Das Video ist seit 2012 bekannt und wird – wie sollte es anders sein – von bestimmter Seite aus in ĂŒberheblicher Weise lĂ€cherlich gemacht.

Sehen Sie sich diesen Streifen an: https://www.youtube.com/watch?v=te_NpUvM8R8  Er dauert 5 œ Minuten

Ich habe es mit Interesse angesehen.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Manfred Kuras

Das Ende der Zigeunersoße II

Auf die TV-Sendung, ob man den Begriff „Zigeunersoße“ noch verwenden darf, reagierte Gottschalk im Sinne der Massenmedien entschuldigend mit einem Wortgeschwurbel  (siehe oben). Er möchte schließlich im GeschĂ€ft bleiben. Das kann ich verstehen. Denn wer da nicht auf der politisch korrekten Linie bleibt, der kann medial die Koffer packen.

Zu diesem Thema passt der Bericht ĂŒber die vernachlĂ€ssigte Sinti-Siedlung in Hamburg-Wilhelmsburg vom 16.2.21.

Die dpa zeichnet hier ein Bild, als wenn die Stadt Hamburg schuld daran ist, dass die dort kompakt lebenden Sinti ungerecht und benachteiligt gegenĂŒber der anderen Bevölkerung behandelt worden wĂ€ren und dass nunmehr viel Geld in die Hand genommen werden mĂŒsste, um dieses Unrecht wiedergutzumachen.

Obwohl ĂŒber Sinti und Roma in Deutschland nur sehr sensibel berichtet wird, zeichnet ein Bericht der „Welt“ vom 16.2.21 ein anderes Bild von den dortigen ZustĂ€nden. Hier einige AuszĂŒge:

„Die HĂ€user und GĂ€rten haben sich ĂŒber die Jahre und Jahrzehnte mit den öffentlichen FlĂ€chen verwoben. Manche der Anwohner erweiterten ihre GĂ€rten auf Kosten der öffentlichen GrĂŒnflĂ€chen, aus SpielplĂ€tzen wurden ParkplĂ€tze, aus Garagen Wohnzimmer. Hier leben 150 Bewohnerinnen und Bewohner, fast alle tragen den Familiennamen Weiss. Die Mieter sehen es so: Die Stadt hatte die Siedlung, ihre Siedlung,, ihnen die versprochene GewerbeflĂ€che nicht gebaut. So haben sie sich ihre eigene kleine Welt geschaffen. Auch die Stadt haderte mit der „BurgmentalitĂ€t“, wie sie es in den Behörden nennen. Eine eigene Welt, gefĂŒhrt von Patriarchen, abgeschirmt nach außen. Im MĂ€rz 2019 setzte die Sozialbehörde eine Lenkungsgruppe ein und schickte Vertreter auf eine schwierige Mission: Sie sollten wieder einen GesprĂ€chsfaden zur Sinti-Gemeinde herstellen und die Probleme der vergangenen Jahrzehnte beheben, eins nach dem anderen. 1982 errichtete die Stadt die Wohnsiedlung, davor wohnten die Sinti im SĂŒden verstreut auf öffentlichen FlĂ€chen, in Wohnwagen oder den Behelfsheimen aus der Nachkriegszeit. Der Georgswerder Ring war fĂŒr die Hamburger Sinti ein geschĂŒtzter Ort, an dem es möglich war, ihre Kultur zu leben. Auf einer FlĂ€che am Kleingartenweg etwas abseits des Wohngebiets tĂŒrmt sich heute MĂŒll auf, ĂŒberall im Ring standen bis vor Kurzem abgemeldete Fahrzeuge. Der zustĂ€ndige Sozialarbeiter schmiss Mitte der 1980er-Jahre hin, seitdem ist die Stelle nicht besetzt. Oder die Sache mit den MietvertrĂ€gen. Die Bewohner hatten in den vergangenen Jahrzehnten unter sich geklĂ€rt, wer welche Wohnung nach einem Auszug oder Todesfall ĂŒbernimmt. GĂŒltige MietvertrĂ€ge gab es kaum noch. „Viele Sinti hatten Sorge, dass die neuen MietvertrĂ€ge der Auftakt wĂ€ren, sie aus dem Ring zu vertreiben“, sagt Fouad Hamdan. „FĂŒr unsere Gemeinschaft war zentral, dass aus den neuen MietvertrĂ€gen klar hervorgeht, dass die Menschen im Georgswerder Ring wohnen bleiben dĂŒrfen und nicht irgendwann fremde Mieter hier einziehen“, sagt MatthĂ€us Weiss. Es gehe um „den respektvollen Umgang mit der kulturellen Eigenart dieser Minderheit. Im September 2020 unterschrieben die beiden Sinti-Patriarchen das Papier. MatthĂ€us Weiss sagt: „Kein Dreck, kein MĂŒll mehr“, das sei unstrittig, jeder im Ring mĂŒsse sich daran halten. Noch gibt es ungelöste Aufgaben, allen voran Bildungsfragen. Viele Sinti schicken ihre Kinder nicht in Kitas, auch mit der Schulpflicht hapert es bei manchen.“

Aus den Ausschnitten des o.a. Berichtes mag sich jeder ein Bild von der RealitĂ€t dort machen: Nicht die Stadt hat die Siedlung vernachlĂ€ssigt sondern die Bewohner. Aber anstatt diese Leute wie NormalbĂŒrger zu behandeln, wird ihnen ein Sonderstatus fĂŒr ihre „Kultur“ eingerĂ€umt, um dem Schuldkult Rechnung zu tragen. Die SĂŒddeutsche Zeitung schrieb bereits 2019 unter der Überschrift „Unbeliebteste Minderheit in Europa“ ĂŒber die Sinti und Roma. Statt die Wahrheit und Wirklichkeit zu schildern, wird seitens der dpa dem Leser ein völlig falsches Bild vermittelt. Da muss man sich ĂŒber dem Vorwurf „LĂŒgenpresse“ nicht wundern.

Wenn sich die Verhaltensweise und Lebensstil der Mehrheit der Sinti und Roma nicht Àndert, wird in ein paar Jahren die Bezeichnung Sinti oder Roma genau so belastet sein, wie der jetzt kritisierte Ausdruck Z.

Manfred Kuras

Corona, Demo und Clan-KriminalitÀt vom 24.11.2020

In der letzten Zeit ist wieder mal viel zusammengekommen, was mich zu kritischen Betrachtungen bringt. Hier drei Themen:

  1. Die Corona-Pandemie ist m.E. erst vorbei, wenn ein wirksamer Impfstoff gefunden und die Bevölkerung weitgehend damit versorgt ist.

Die unter schweren Geburtswehen neuerdings von Bund und LĂ€ndern getroffenen Maßnahmen sind m.E. in manchen Auflagen zu lasch und in anderer Hinsicht zu rigide. Die einschrĂ€nkenden Bestimmungen mĂŒssen sich auf die wirklichen Ansteckungsorte beschrĂ€nken und weniger auf AktivitĂ€ten, die unter freiem Himmel stattfinden. WĂ€hrend man mit der Brechstange unbedingt den normalen Schulbetrieb aufrechterhalten will, dĂŒrfen keine Zuschauer in die Fußballstadien. Die Ansteckungsgefahr in der Schule und in den Bussen ist ungleich höher.

Interessant ist auch die Meldung, dass in Cuxhaven-SĂŒderwisch –einer reinen Wohngegend- offenbar als Brennpunkt der Corona-Ausbreitung angesehen wird und der Landkreis hier das Szenario „B“ anwenden will – Maskenpflicht und wechselseitiger, eingeschrĂ€nkter Schulbetrieb-. Dieser Stadtteil ist fĂŒr seinen hohen Anteil von Migranten bekannt.

Auch andere Medien melden manchmal vom Einschreiten der Polizei bei Hochzeit- oder Trauerfeiern, weil die Corona-BeschrĂ€nkungen nicht eingehalten werden. NatĂŒrlich sagt man nicht, um welche Bevölkerungsgruppe es sich handelt… man will ja kein Öl ins Feuer schĂŒtten. So sind ja auch die ganzseitigen Bildanzeigen der Zeitungen zu verstehen, die von einem verantwortungsvollen Journalismus sprechen. Ich dachte immer, die Aufgabe der Zeitung besteht darin, die Tatsachen objektiv und vollstĂ€ndig zu berichten und es dem Leser zu ĂŒberlassen, daraus seine SchlĂŒsse zu ziehen. Aber zu sieben, was man dem Leser erzĂ€hlt oder lieber nicht, mit Halbwahrheiten bis hin zu Verdrehungen und Unwahrheiten, damit man beim Leser die gewĂŒnschte Meinung erzeugt; das verstehen viele Redakteure unter „verantwortungsvoll“. Leider mit Erfolg, denn wer hat schon die Zeit und Lust sich aus anderen Quellen zu informieren, wenn man bequem eine vorgesetzte Meinung erhĂ€lt?

  1. Auch bei den Großdemonstrationen gegen die Maßnahmen der Regierung in Berlin und anderen GroßstĂ€dten werden Wasserwerfer im November gegen BĂŒrger eingesetzt, nur weil einige die Abstands- und Maskenauflagen nicht einhalten, aber ansonsten friedlich demonstrieren. Eine Abstandspflicht ist bei einem Massenauflauf ja wohl kaum einzuhalten. Die Polizei, die sonst meine volle UnterstĂŒtzung hat, ist hier zu weit gegangen. Der allgemeine Tenor in den Massenmedien stĂ€rkt hier diesen Maßnahmen den RĂŒcken, berichtet aber ĂŒber gewalttĂ€tigen Ausschreitungen Linker mit SachbeschĂ€digungen und Brandstiftungen z.B. in Leipzig so gut wie gar nicht und wenn, dann sind das „Aktivisten“, die „Deutschland verrecke“ und „Bomber-Harris, do it again“ skandieren Von irgendwelchen Festnahmen und Verurteilungen hört man nichts.

  1. Dagegen kann man nun endlich einen Fahndungserfolg in Sachen Juwelenraub aus dem GrĂŒnen Gewölbe in Dresden melden, wo mit ĂŒber 100 Polizisten zwei Festnahmen in Berlin erfolgten. Beide aus dem Remmo-Clan einer davon zu langjĂ€hriger Freiheitsstrafe wegen des GoldmĂŒnzenraubes aus dem Bodemuseum. Der saß aber nicht im GefĂ€ngnis wĂ€hrend des Dresdner Einbruchs sondern mutmaßlich dabei. Ein guter Beitrag bei Spiegel-TV vom 23.11.20 zeigte exemplarisch die völlige Hilflosigkeit und Kapitulation der deutschen Justiz bei der BekĂ€mpfung auslĂ€ndischer Clan-KriminalitĂ€t. Ich konnte den Beitrag nur schwer ertragen. Justiz und Polizei mĂŒssen sich schließlich an die geltenden Gesetze halten und die mĂŒssen vom Gesetzgeber drastisch geĂ€ndert werden mit dem Ziel, auslĂ€ndische Verbrecher oder solche mit Migrationshintergrund wirksam aus Deutschland zu verbannen; ggf. auch unter Entziehung der deutschen StaatsbĂŒrgerschaft. Denn diese haben sie doch nur, um beim Ertappen von Straftaten nicht ausgewiesen zu werden.

Viele Straftaten werden aus Angst erst gar nicht angezeigt, wie eine Dunkelfeldstudie von ĂŒber 45.000 Zufallsabfragen zeigt (Spiegel vom 24.10.20). U.a. 70 bis 95 % bei Körperverletzung, SachbeschĂ€digung Drohung und Sexualdelikten. Das deutet darauf hin, dass sich der BĂŒrger resigniert zurĂŒckzieht, weil er doch an keinem Erfolg seiner Anzeige glaubt; ja er befĂŒrchten muss, dass er von dem StraftĂ€ter oder seinem Anhang noch Schlimmeres zu erwarten hat.

Ich habe immer geglaubt, dass der Staat den gesetzestreuen BĂŒrger vor Verbrechern wirksam schĂŒtzen soll, aber das scheint in Deutschland wohl kein Staatsziel zu sein.

Phantomstrom v. 22.8.2020

Die beiden Artikel in der Zeitung vom 19. und 22. August ĂŒber Wind-kraft gehören zusammen gelesen, denn sie offenbaren den Wahnsinn der Energiepolitik in Deutschland: Da werden allein in Niedersachsen ca. 150 Millionen Euro jĂ€hrlich an die Windparkbetreiber vom Verbraucher dafĂŒr bezahlt, dass er nicht abgenommen bzw. gebraucht wird. Und das geht schon seit Jahrzehnten so.
Wohl wissend um die Tatsache, das der Strom gar nicht gebraucht wird bzw. gar nicht fließen kann, werden trotzdem munter Windkraftanlagen geplant und gebaut ohne RĂŒcksicht auf diese RealitĂ€t. Und das unter dem großen Dach des Umweltschutzes; das Gegenteil wird jedoch gemacht, denn unnötige Anlagen zur Unzeit sind nicht per se umwelt-freundlich.
Und dann steht im Artikel vom 22.8., dass die armen Windparkbetrei-ber nunmehr gezwungen sind, ihre Anlagen abzubauen, weil sie sich nicht mehr lohnen oder weil sie sie nicht repowern können. Dadurch wĂŒrden dann viele Anlagen abgebaut werden und die Katastrophe bricht ĂŒber die EigentĂŒmer herein. Sie mĂŒssten daher dringend weiter Geld vom Verbraucher erhalten.
Es ist schon ein starkes StĂŒck, derartige Behauptungen aufzustellen und den Forderungen der WindparkeigentĂŒmer, die sich risikolos in den letzten Jahrzehnten auf Kosten der kleinen Verbraucher bereichert haben, beizupflichten. Diese Betreiber werden mitnichten ihre Wind-mĂŒhlen abstellen oder abbauen, weil sie auch ohne Förderung Geld abwerfen. Bezeichnend dafĂŒr ist die schon 2017 erfolgte Ausschrei-bung von Offshorwindparks, die ohne Fördergelder auskommt, obwohl deren Bau erhebliche Mehrkosten gegenĂŒber den LandwindmĂŒhlen verursacht.
Umweltminister Lies von der SPD sollte sich mehr um die kleinen Leute kĂŒmmern, die diese unnötigen Kosten tragen mĂŒssen als Klientelpolitik zugunsten reichgewordener Windparkbesitzer zu betreiben.

Ukraine-Krieg vom Ende denken v.22.10.22


Am letzten Samstag demonstrierten in Cuxhaven 350 Teilnehmer fĂŒr das ukrainische Volk, wie es in der Presse heißt. Um es gleich zu sagen: Das ukrainische Volk hat meine volle Sympathie (ich habe auch schon 100 € dem Roten Kreuz fĂŒr humanitĂ€re Hilfe der Ukraine ĂŒberweisen), nicht aber seiner korrupten und USA-hörigen FĂŒhrung. Bekanntermaßen ist Selenskyj bei den Panama-Papers mit 40 Mio. Dollar aufgetaucht.

Die Entwicklung der Ereignisse seit dem Zerfall der Sowjetunion bis zum Angriff Russlands am 24. Februar 2022 ist einem politisch interessierten Leser bekannt (Zusammenfassung im Spiegel vom 12.2.22 auf Seite 28). Danach hat Putin wohl keine andere als die militĂ€rische Option gesehen, die rebellierende Bevölkerung des Donbass vor der jahrelangen ukrainischen Beschießung (ca. 13.000 Tote) zu schĂŒtzen und der  Bedrohung Russlands durch die NATO entgegenzutreten. Auch der Zugang zum ehemaligen Ostpreußen-Gebiet Kaliningrad wird Russland vertragswidrig versperrt.

Der Verlauf der Kampfhandlungen zeigt, dass die Behauptung, die Ukraine wĂŒrde unsere Freiheit verteidigen, völlig absurd ist. Russland hat nach der Wende nicht ein einziges westliches Land bedroht, die NATO aber Russland durch seine Erweiterung und feindselige Haltung und WĂŒhlarbeit, vor allem in der Ukraine. Wenn die NATO sich nicht erweitert hĂ€tte, die Aufhetzung der ehem. Sowjetrepubliken durch die USA mit seinen Folgeerscheinungen, die VertrĂ€ge ĂŒber die Krim nicht in Frage gestellt worden wĂ€re, wĂ€re die Ukraine in seinen Grenzen nach der Wende noch voll erhalten.

  Selenskyjs Ansprache an die Frankfurter Buchmesse „Unwissende sind leichter zu manipulieren“ trifft voll zu. Das weiß er ganz genau und liefert entsprechende Aussagen in seinem Sinne, die von den westlichen Medien begierig verbreitet werden, auch wenn sie erstunken und erlogen sind. Das beste Beispiel ist der Artikel vom 20. Oktober ĂŒber „Putins Kanonenfutter“. Eine unglaubwĂŒrdige blöde Propaganda habe ich in diesem Zusammenhang noch nicht gelesen. Die deutschen Medien sprechen sich gegen Hass und Hetze aus, bedienen sich aber in Sachen Ukraine-Krieg genau dieser Mittel.

Die Zerstörung der Gas-Pipelines am 26. 9. ist ein Angriff nicht nur gegen Russland, sondern vor allem gegen Deutschland und Europa, denn sie sind die Grundvoraussetzung fĂŒr die Wirtschaft. Wer schon immer dagegen war und zumindest als  Drahtzieher dieser katastrophalen Tat in Frage kommt, ist nicht schwer zu erraten. Wenn die deutsche Regierung nicht der Waffenlieferant fĂŒr die US-hörige ukrainische Regierung geworden wĂ€re, hĂ€tte sich diese Tat m.E. sicherlich nicht ereignet, denn eine solche offen feindliche Sabotage gegen Deutschland wĂ€re auch den brutal ihre Interessen durchsetzenden US-Amerikanern nicht in den Sinn gekommen. Nun ist es passiert und ob die Ermittlungen ein Ergebnis haben werden, darf bezweifelt werden. Die Schweden und DĂ€nen haben sich schon aus der gemeinsamen Untersuchungskommission verabschiedet. Aus GeheimhaltungsgrĂŒnden- merkwĂŒrdig, dass man hier etwas geheim halten muss. Es stinkt gewaltig! Die Folgen dieses feigen Attentats werden noch gewaltiger sein, als es der Michel befĂŒrchtet. Lebensstandard, Wirtschaft und WĂ€hrung gehen den Bach herunter. Der Dollar ist jetzt schon mehr wert als der Euro. Die sogenannten Hilfen in Milliarden sind nur neue Schulden, die nur eine zeitlang durchzuhalten sind. Alles das völlig unnötig, weil wir einem deutschfreundlichen und vertragstreuen Russland vor dem Kopf stoßen, um der USA zu gefallen, die uns wirtschaftlich niedermachen werden.

Irgendwann  – hoffentlich bald – wird der Krieg beendet werden und egal, wie das Ergebnis sein wird, wir sind die Verlierer.

Warum haben wir uns da eingemischt? Was will der Westen? Ein der USA untergebenes und willfÀhriges Russland, das sich ausbeuten lÀsst? Dazu wird es nicht kommen, weil sich Russland dann lieber an China halten wird. Das können wir doch nicht ernsthaft wollen. Deswegen sofortige Verhandlungen mit Russland anstreben. Keine Waffenlieferungen mehr und Selenskyj zur Vernunft bringen.

Manfred Kuras =====