AfD beklagt Druck auf Kandidaten vom 20.9.2026

In dem Artikel vom 18.9.2026 in der CN beklagt die AfD, dass sie die Mandate bei der Kommunalwahl in Niedersachsen wegen fehlender Kandidaten nicht besetzen kann. Es sind dies 258 und 11 für den Landkreis Rotenburg, insgesamt 269 Mandate. Die AfD führt dies darauf zurück, dass sich potenzielle Kandidaten nicht trauen, sich zur AfD zu bekennen, weil sie sich beruflicher Nachteile und gesellschaftlicher Anfeindungen ausgesetzt fühlen.
Dies ist nicht unbegründet und in einem demokratischen Staat mit einer freiheitlichen Verfassung ein Skandal. Jedermann weiß, welchen Anfeindungen die AfD in den Medien ausgesetzt ist. Der weisungsgebundene Verfassungsschutz liefert entsprechende Statements gegen die Partei. Wenn z.B. ein Beamter, Lehrer, Soldat oder Angestellter im Öffentlichen Dienst Mitglied einer rechten Partei sein will und dort vielleicht auch noch mitarbeitet, muss mit seiner Entlassung rechnen; d.h. ihm wird die Lebensgrundlage genommen. Wer wird sich dann noch dort aufstellen lassen? Aber gerade der Personenkreis aus dem öffentlichen Dienst ist vielfach der Träger der parteilichen Arbeit, auf den vor allem die „demokratischen“ Parteien nicht verzichten können, wenn sie nicht arbeitsunfähig werden wollen.
Die Anfeindungen, Hetze, Ausgrenzung, Verweigerung von Versammlungsräumen und Gewaltdemos haben ihren Zweck erfüllt und das Ergebnis sieht man ja. Dass der Wähler in der Wahlkabine trotz der massiven Beeinflussung sich nicht hat abhalten lassen, die AfD zu wählen, ärgert die Gruppierungen des „Kampfes gegen rechts“ und man versucht, durch ein Verbot der AfD die lästige Konkurrenz loszuwerden. Dass das alles undemokratisch ist, das wissen die Protagonisten sehr wohl, aber der Zweck heiligt hier die Mittel.
Solange es den Leuten gut ging, konnten die etablierten Parteien nach ihrem Gusto eine Politik betreiben, die den Interessen des Volkes und Deutschlands nicht entsprach. Die Zeiten neigen sich dem Ende zu, das spürt das Volk. Und wenn noch dazu in einen unsinnigen und provozierten Krieg gehetzt wird, dann wird es höchste Zeit, dass diese Politik abgelöst wird.
Manfred Kuras
Putins Waffendepot = Zwei Pistolen ! v.1.9.2026

Der Bericht vom 22. August 2026 „Ein Waffendepot für Putins Agenten?“ lässt mich an der Urteilfähigkeit der Politiker zweifeln. Da werden in einem Versteck bei Berlin im Oktober 2025 zwei Pistolen und Munition gefunden – und daraus wird der Verdacht auf mögliche Anschlagspläne und eine hohe Gefährdungslage für Deutschland abgeleitet. Die Top-Schlagzeile ist geradezu an Lächerlichkeit und an Übertreibung kaum zu überbieten. Natürlich muss jeder Verdacht auf geplante Anschläge von unseren Sicherheitsbehörden ernst genommen und aufgeklärt werden. Aber zwischen einer ernsthaften Gefährdung und der öffentlichen Inszenierung eines „Waffendepots für Putins Agenten“ besteht ein erheblicher Unterschied. Hier entsteht vielmehr der Eindruck, dass die ohnehin angespannte Stimmung gegenüber Russland weiter angeheizt werden soll. Die Medien machen hier eifrig und dienstbeflissen mit und lassen die Kriegshetzer wie Strack-Zimmermann und Kiesewetter geflissentlich ihre Tiraden verbreiten.
Der von den USA und der NATO provozierte Ukraine-Krieg sollte in unserem eigenen Interesse schnellstens beendet werden! Was hat Deutschland eigentlich von einer möglichst langen Fortsetzung dieses Krieges? Deutschland trägt enorme finanzielle Lasten, liefert Waffen und muss gleichzeitig feststellen, dass die eigene Bundeswehr über Jahre hinweg in einem Zustand versetzt wurde, der den Begriff „wehrfähig“ nur noch eingeschränkt rechtfertigt. Gleichzeitig fehlt es in Deutschland an ausreichenden Schutzmöglichkeiten für die Bevölkerung. Bunker und andere Schutzräume sind kaum vorhanden. Ist es wirklich vernünftig, immer mehr Geld und Waffen in einen fremden Krieg zu investieren, während die eigene Verteidigungsfähigkeit so große Lücken aufweist?
Hinzu kommen die wirtschaftlichen Folgen: Die jahrzehntelang gewachsenen Beziehungen zu Russland sind weitgehend zerstört. Besonders im Energiesektor bezahlt Deutschland einen hohen Preis. Das günstige russische Erdgas und Öl steht nicht mehr zur Verfügung, und auch andere wirtschaftliche Verbindungen sind abgebrochen oder stark eingeschränkt worden. Stattdessen kaufen wir Energie und Waffen zu erheblichen Kosten auf anderen Märkten ein. Und die Waffen liefern wir anschließend an die Ukraine. Alles auf Pump.
Auch die mögliche Aufnahme der Ukraine in die Europäische Union sollte nicht nur unter politischen Gesichtspunkten betrachtet werden. Ein wirtschaftlich schwer geschädigtes und vom Krieg geprägtes Land würde erhebliche finanzielle Unterstützung benötigen. Sie wird dann Nettonehmer von erheblichen Agrarsubventionen sein. Die Rechnung dafür wird letztlich auch beim deutschen Steuerzahler landen.
Es ist deshalb höchste Zeit, die ständig weiter gegen Russland eskalierende Rhetorik zu unterlassen! Russland ist eine Atommacht und unser größter europäischer Nachbar. Und er ist nicht unser Feind, der uns überfallen will! Das hat auch Finnlands Präsident gesagt. Gerade deshalb sollte Deutschland ein Interesse daran haben, Gesprächskanäle offenzuhalten und bald wieder zu vernünftigen Beziehungen zu kommen.
Und noch eine Frage sei erlaubt: Ist Wladimir Putin tatsächlich an einer weiteren Eskalation interessiert? Nein! Vielmehr ist er derjenige, der die Kräfte s innerhalb der russischen Führung ausbremst, die eine härtere Gangart gegenüber den Geld- und Waffenlieferanten an die Ukraine befürworten. Deutschland braucht keine Schlagzeilen, die aus zwei Pistolen ein „Waffendepot für Putins Agenten“ machen. Deutschland braucht eine nüchterne, selbstbewusste und vor allem friedensorientierte Politik. Denn am Ende stellt sich die entscheidende Frage: Was nützt uns ein möglichst langer dauernder Krieg, wenn Deutschland dabei wirtschaftlich geschwächt wird, der nicht in unserem Interesse ist und dessen Ende niemand absehen kann? Wollen unsere Politiker, dass unser gutes und relativ ruhiges Leben zerstört wird? Das wären nämlich die Folgen.
Das Grundgesetz verpflichtet Deutschland in seiner Präambel, dem Frieden der Welt zu dienen. Artikel 24 spricht ausdrücklich von der Wahrung des Friedens und einer friedlichen und dauerhaften Ordnung zwischen den Völkern. Stattessen betreibt die Bundesregierung und andere Politiker eine immer weitere militärische Unterstützung und Eskalation und wird ihren verfassungsrechtlichen Friedensauftrag nicht gerecht.
Manfred Kuras
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Folgen für Deutschland, wenn die Ukraine den Krieg gewinnt

Der vom Westen (NATO und EU) provozierte Krieg in der Ukraine dauert nun schon über vier Jahre und ein Ende ist nicht abzusehen. Anstatt in Verhandlungen einzutreten, wird weitergekämpft mit schrecklichen Ergebnissen auf beiden Seiten. Meine Meinung über die Ursachen habe ich schon hinlänglich beschrieben. Unabhängig davon ist es interessant zu prognostizieren, welche Auswirkungen ein vom Westen gewünschter Sieg der Ukraine für Deutschland hätte: Die Ausgangslage wird in dem Hellmeyer-Report vom 11. Juni 2026 zu treffend beschrieben:
„Wir sind in diesem Land mit der größten Strukturkrise seit 1949 und als Konsequenz einer Konjunkturkrise konfrontiert da durch eigenes Handeln unserer Regierungen (Merkel) das uns tragende Geschäftsmodell sukzessive, aber kontinuierlich zerstört wird. Durch immer mehr Bürokratie wird den Unternehmen und Bürgern Freiheit und Selbstbestimmung entzogen. Das Thema des Erziehungsstaates durch Bürokratie steht dem Anspruch der Demokratie, in der der Souverän bestimmt, stark entgegen. Durch leistungsfeindliche Politikansätze wird Leistungsbereitschaft untergraben Durch fehlgeleitete Energiepolitik werden wir mit nicht konkurrenzfähigen Rahmendaten ausgestattet, die den weiteren Abstieg garantieren, da daran das einzige Geschäftsmodell (industrielle Geschäftsmodell), das wir haben zerbricht. Jeder Tag der vergeht, ist von weiterem ökonomischen Blutverlust geprägt und verringert die Basis für Zukunftsfähigkeit.“
Diese zutreffende Situationsbeschreibung der deutschen Wirtschaft und die Verschärfung des Arbeitsmarktes durch KI in bestimmten Arbeitsfeldern lassen die unkontrollierten Ausgaben an die Ukraine zur Fortführung des Krieges m.E. nicht zu. Die Behauptungen, dass sonst der Russe morgen vor der Tür steht, sind längst widerlegt und soll das Volk in Angst versetzen und den Maßnahmen der Regierenden zustimmen. Wenn Russland das wirklich vorhätte, würde es doch nicht so lange warten, bis der Westen sich aufgerüstet hat! Leider lügen uns die Regierenden und der Großteil der Medien mit ihrer einseitigen Berichterstattung das Gegenteil vor. Diese müssten ihren Irrtum zugeben und zurücktreten.
Die deutschen Kosten einschließlich Ukraine-Hilfen der Vergangenheit belaufen sich seit 2022 lt. KI auf ca. 300 Mrd. Euro.
Schwer wiegt auch der Bruch der Deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen mit einem Handelsvolumen von über 60 Mrd. Euro jährlich. Die Verluste der deutschen Investitionen in Russland sind noch gar nicht berücksichtigt. Es muss daher dringend unter realistischen Bedingungen verhandelt werden und nicht den Krieg noch mit weiteren Geldern und Waffen befeuern!
Es ist sonst damit zu rechnen, dass Deutschland jährlich ca. 50 bis 100 Mrd. infolge des Ukraine-Krieges bezahlt bzw. anderweitige Verluste hat.
Damit dieser Aderlass und nicht zuletzt die Opfer und Zerstörungen auf beiden Seiten aufhört, muss dringend sich Deutschland aus dem Konflikt ausklinken, der uns nichts bringt, sondern nur schadet.
Manfred Kuras
Ukraine will in die EU u.a.v.26.4.2026

Der Artikel „Ukraine rückt der EU näher“ vermittelt den Eindruck eines strategischen Fortschritts. Tatsächlich aber drängt sich der Eindruck auf, dass hier eine Politik betrieben wird, die zentrale Interessen Europas und vor allem Deutschlands missachtet. Mit dem inzwischen 20. Sanktionspaket gegen Russland und weiteren Finanzzusagen von 90 Milliarden für die Ukraine werden Aktionen fortgesetzt, die geradezu böswillig Europa schädigen. Gleichzeitig ist absehbar, dass ein erheblicher Teil dieser Mittel in militärische Beschaffungen aus den USA verwandt wird. Schon heute summieren sich die Unterstützungsleistungen der letzten vier Jahre für die Ukraine auf rund 195 Milliarden Euro. Im Falle eines EU-Beitritts wären nach gängigen Berechnungen jährliche Nettozahlungen von etwa 20 Milliarden Euro zu erwarten, wovon Deutschland 27 %zu tragen hat und das angesichts einer schwächelnden deutschen Wirtschaft. Besonders widersprüchlich erscheint die Energiepolitik. Deutschland hat sich sehenden Auges von verlässlichen und vergleichsweise günstigen Energiequellen wie russischem Gas und Öl abgeschnitten. Stattdessen hat man sich von amerikanischem klimaschädlichem und teurem LNG-Gas in eine neue unzuverlässige Abhängigkeit begeben. Die jüngsten Spannungen rund um wichtige Seehandelsrouten zeigen, wie verwundbar diese Strategie ist. Eine sichere und bezahlbare Energieversorgung sieht anders aus. Hinzu kommt die folgenschwere Entscheidung, die eigene Kernenergie vollständig aufzugeben. Der Ausstieg aus der Atomkraft hat die energiepolitische Lage weiter verschärft. Die Abschaltung der Atomkraftwerke und der Abbruch stellen eine Vernichtung von Volksvermögen größten Ausmaßes dar. Einigen Politikern dämmert es langsam, dass der Ausstieg aus der Atomkraft ein Fehler war.
Weil der Russe demnächst vor der Tür stehen wird, soll die Bundeswehr zur stärksten Armee in Europa aufgebaut werden. Mit dieser unhaltbaren Begründung werden die feindlichen Maßnahmen gegen Russland dem Volk verkauft. Seit über vier Jahren zieht sich der vom Westen provozierte Konflikt schon hin ohne Aussicht auf ein Ende. Die Politiker wissen sehr wohl, dass die Bedrohungslage aufgrund des Kräfteverhältnisses und auch der Motivation Russlands, keine weiteren Territorien zu besetzen, gar nicht besteht. Aber sie haben sich schon solange in ihren Unwahrheiten verstrickt, dass sie zu feige sind, dem Volk ihre Machenschaften zu bekennen. Dass Russland gar nicht in der Lage ist, die NATO erfolgreich mit konventionellen Mitteln anzugreifen, ist offensichtlich. Russland ist bekanntlich seinen Freunden in Syrien, Venezuela und dem Iran nicht beigestanden, weil dies seine Kräfte überstieg. Auch Kuba wird sich Trump wohl vornehmen, ohne dass Russland was dagegen tun kann. Aber uns erzählt man etwas von der russischen Bedrohung! Ich habe die Russen bei meinem Aufenthalt in Ägypten im Januar kennen und schätzen gelernt. Kein böses Wort über die Deutschen, obwohl sie wegen des Verhaltens der Politiker allen Grund hätten. Wir sollten auch bedenken, dass wir im Westen viel von der russischen Kultur und dem Sport profitieren. Künstler und Sportler, die in Russland ihre Fähigkeiten erworben haben.
Länder sind per se keine Freunde, Länder haben Interessen. Dieter Bohlen hat es auf den Punkt gebracht, als er für eine Partnerschaft mit Russland plädierte und er mit unserer Technik und den russischen Bodenschätzen die idealen Voraussetzungen für eine gute Zukunft sah.
Eine Politik, die dauerhaft gegen wirtschaftliche Vernunft, energiepolitische Stabilität und die Interessen der eigenen Bevölkerung arbeitet, wird langfristig weder innenpolitisch tragfähig noch außenpolitisch erfolgreich sein.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Kuras
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Ukraine-Krieg, Analyse und Aussicht vom 22.10.2025
Ich lese in letzter Zeit des öfteren davon, dass Russland kurz vor einem wirtschaftlichen Kollaps steht und die Kosten des Krieges kaum noch tragen kann. Auf der anderen Seite wird vor einem Angriff Russlands auf die NATO in den nächsten Jahren gewarnt und deswegen betreibt man eine beschleunigte Aufrüstung und die Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland. Das sind zwei sich widersprechende Aussagen, aber das kümmert die Verbreiter nicht. Sie können sich leider darauf verlassen, dass Ihnen die Mehrheit des Publikums glaubt, zumal es den meisten gut geht und nicht an die Zukunft gedacht wird.
Auch ich habe den Eindruck, dass Russland es trotz militärischer Erfolge immer schwerer fällt, die Folgen des Krieges zu stemmen, sowohl materiell als auch personell. Denn auch Russland hat mit der sinkenden Geburtenrate wie auch Europa zu leiden. Dass Putin keinen Waffenstillstand will, liegt daran, dass in der Kampfpause die Ukraine weiter vom Westen aufgerüstet wird und der Krieg danach mit voller Härte fortgesetzt wird. Er will Friedensverhandlungen, damit der Krieg beendet wird. Hier sind Kompromisse auf beiden Seiten nötig. Mit den Maximalforderungen Selenskyjs wird es nichts werden. Auch während der Kampfhandlungen sollten entsprechende Gespräche zwischen den Parteien geführt und nicht vom Westen gestört werden.
Die Ansicht, dass das jetzige Russland die gleichen Absichten wie die Sowjetunion hat, ist völlig falsch, wird aber propagiert. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und den desaströsen Zeiten bis in die Ära Jelzin, in denen Russland am Boden lag und sich die Oligarchen am Volksvermögen bereicherten, hat Putin durch seine Maßnahmen das Land wieder zu normalen Verhältnissen geführt, was ihm das Volk durch mehrfache Wiederwahl dankte. Er ist heute der unumstrittene Präsident Russlands.
Durch die Wortbrüchigkeit des Westens im Hinblick auf die NATO-Erweiterung, den vom Westen geförderten Maidanputsch und ähnliches im Kaukasus sowie die Unterdrückung der russischen Bevölkerung in der Ukraine durch die Regierung, mit einem Krieg gegen die Russen im Donbas, den nicht eingehaltenen Minsk-Verträgen sah sich Putin wohl notgedrungen zu einem militärischen Eingreifen gezwungen. Sonst wäre wohl die Einkreisung und die beabsichtigte Hegemonie der USA über Russland weiter fortgeschritten.
Zum Wohle der Ukraine, Russlands und nicht zuletzt in unserem Interesse ist ein dauerhafter Friede nötig. Nur die USA wäre bei Fortsetzung des Konflikts der lachende Dritte. Es musste aus Sicht der USA vor allem verhindert werden, dass Deutschland mit Russland kooperiert.
Obwohl die Auseinandersetzung mit Russland vom Westen und vor allem von den USA provoziert wurden, sind im Verlaufe der Jahre viele hybride Angriffe gegen Russland erfolgt, z.B. die Sprengung der Pipeline, die Lieferung diverser militärische Ausrüstungen und Waffen an die Ukraine, das Einfrieren, oder soll ich sagen Diebstahl von ca. 300 Mrd Euro russischer Staatsgelder, die auf westlichen Banken liegen und diverse Sanktionen, die vor allem uns selbst schaden. Vielleicht sollte man einfach mal fragen, was wir von einem Kriegsgewinn der Ukraine über Russland haben? Kein billiges Gas und Öl, stattdessen klimaschädliches LNG aus den USA, ein potenter Handelspartner jetzt als potenziellen Feind! Hoffen wir, dass geheime Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien zu einer Friedensregelung führt und nicht nur zu einem temporären Waffenstillstand.
Hoffentlich setzt sich Trump gegen die kriegsgeilen NATO-Mitglieder durch. Als Europäer, und dazu zähle ich die Russen, müssen wir zusammenhalten und uns geschlossen gegen die Übernahme durch die Muslime zu stellen, die dies langfrristig auf ihre Fahne geschrieben hat. (Erdogan: Ihr müsst nicht drei, sondern fünf Kinder kriegen!)
Hinsichtlich der Wiedereinführung der Wehrpflicht und der Wiederherstellung der Verteidigungsbereitschaft Deutschlands bin ich dafür, aber nicht wegen Russland, sondern weil ein unverschämter Nachbar, den wir mit Milliarden aus der EU-Kasse füttern, eine starke Streitmacht hat. Gemeint ist Polen, die an uns Forderungen von 1,3 Billionen erheben und einen mutmaßlichen ukrainischen Saboteur der Nordstream-Pipeline nicht an Deutschland ausliefern will.
Manfred Kuras
Wollen wir Krieg?
Ich habe mir gestern einige Folgen von der empfehlenswerten Serie aus England „Der Doktor und das liebe Vieh“ angesehen. Eine Szene spielte aus der Zeit unmittelbar vor Ausbruch des 2. Weltkrieges : Der Tierarzt Farnon sinnierte als Teilnehmer des 1. WK´s : „Die Politiker versagen und die Jugend muss dieses Versagen ausbaden und sich abschlachten lassen. Und wir können nichts tun,“ fügte er noch resignierend hinzu.
Die Situation heute ist nicht unähnlich der seinerzeitigen: Wir haben viele Probleme in Deutschland, Europa und der Welt und interessieren uns in der Mehrheit nur für unser eigenes Wohlergehen. Anstatt für den Frieden konsequent einzutreten, lassen wir uns von den Medien im Ukraine-Konflikt aufhetzen und belügen und billigen durch das mehrheitliche Wahlverhalten diese unheilvollen Schritte der Regierenden in einen unnötigen Krieg.
Die Demonstration vor dem Brandenburger Tor mit Wagenknecht, Hallervorden und Krone-Schmalz am 13.9. hatte nur etwa 15.000 Teilnehmer anstatt 1,5 Millionen. Dann hätten die im Kriegsrausch verharrten Regierenden reagiert und über eine Wende nachgedacht, so aber weiß man, dass man das Volk weiter einlullen kann.
Man tut so, als wenn es immer so weiter geht: Schulden erklärt man zu Sondervermögen; Waffenlieferungen an die vom Westen benutzten Ukrainer laufen unbeschränkt weiter, als wenn man die Russen, die man nach der Wende 1989 jahrelang missachtet, auf sie herabgesehen und belogen hat, besiegen will.
Wenn der Krieg wirklich ausbricht, den die von den Medien gehätschelten Kriegstreiber fordern, ist Deutschland und seine Bevölkerung völlig schutzlos den Waffen ausgeliefert: Keine Schutzräume, keine ausreichende Bevorratung von Lebensmittel und Medikamenten und die Gegenwehr durch die Bundeswehr darf man in Frage stellen: Hier wird nicht mit Vaterlandsliebe, Patriotismus und Heimat geworben, sondern mit der Aussicht auf Karriere. Wie es um die Wehrbereitschaft bestellt ist, wissen die Verantwortlichen. Aber soldatische Tugenden sind unter der derzeitigen Regierung per se verdächtig.
Und für welches Deutschland soll man denn kämpfen? Für die LBDTQ-Gesellschaft? Für Masseneinwanderung in die Sozialsysteme? Für Messerattacken- und Massenvergewaltigung durch Migranten? Für verbrecherische Clanaktivitäten?
Zudem ist die Negativbilanz der Geburten in Deutschland vor allem bei den indigenen Deutschen und weniger den Zugewanderten. Die ARD wirbt sogar mit der Sendung „Quarks“ für Geburtenenthaltung, indem sie vor allem die Belastungen durch ein Kind herausstellen. Sowas grenzt schon an „Maßnahmen zur Geburtenverhinderung“, was ein Kriterium des Völkermordes darstellt. Soweit sind wir schon und es wird seit Jahrzehnten nichts wirksames dagegen gemacht! Hier ein Bildschirmfoto: Es wird Zeit zur Umkehr!

Quo vadis Energiewende?

Heute habe ich mir den Märchenfilm nach Andersen „Des Kaisers neue Kleider“ im Fernsehen angesehen. Dort endet er mit einem Happy End. In der deutschen Wirklichkeit scheint es mir so, als wenn dem Volk von den Politikern ähnliche Versprechungen wie dem Kaiser gemacht werden, die sich nicht erfüllen werden. So wurden nach dem o.a gut recherchierten Bericht in der CN vom 3.7.2025 ein gleiches Schiff wie schon in Wilhelmshaven seit 2023 für 10 Jahre gechartert, das angeliefertes Flüssiggas in Gebrauchsgas umwandeln sollte, das dann in die Leitungen eingespeist wird. Das Schiff kostet dem Bund 200.000 € täglich! X 365 Tage x 10 Jahre . Eine unglaubliche Summe ! Das Schiff soll jetzt zwar nach Ägypten unterverchartert sein. Über die Konditionen hält man sich aber bedeckt.
Das klimaschädliche LNG-Gas will man ja lieber haben als das günstige Gas aus Russland, das zudem nur die Hälfte kostet. Dabei bräuchte man nur die noch intakte Pipeline öffnen, hat Russland angeboten. Aber das will man ja nicht wegen des vom Westen provozierten Ukraine-Konflikts. Nach der EU hat nun auch die Bundesregierung angekündigt, eine Reparatur die zerstörten Nord-Stream-Leitungen – bis auf die unversehrte – per Gesetz zu verbieten. Eine m.E. hirnverbrannte Idee, sich selbst zu binden aus ideologischen Gründen. zum Schaden des eigenen Volkes, auch wenn sich die politische Lage ändern sollte.
Auch die abgeschalteten Atomkraftwerke sollte man wieder aktivieren, um sichere Energieversorgung zu gewährleisten und nicht Atomstrom vom Ausland beziehen. Diese simplen Maßnahmen werden nicht gemacht.
Die größten Illusionen werden m.E. dem Volk vorgegaukelt, dass man in absehbarer Zeit mit grünem Wasserstoff, der ja klimaneutral ist, die deutsche Wirtschaft ausreichend versorgen kann. Dieser soll überwiegend. aus anderen Ländern direkt oder mit Ersatzstoffen (z.B. Ammoniak) per Schiff aus Nordamerika, Afrika und Australien herbeigeschafft werden. Die Kosten für Herstellung, Transport und Umwandlung in brauchbares Gas sind enorm und für die deutsche Wirtschaft nicht verkraftbar. Mittal ist in Bremen schon von der Umstellung der Stahlproduktion auf Wasserstoff trotz milliardenschwerer Subvention wegen Unwirtschaftlichkeit zurückgetreten
. Die deutsche Wirtschaft ist trotz steigender Insolvenzen und Stagnation immer noch robust und leistungsfähig und wird diese falsche Politik noch eine Weile durchhalten. Eine Änderung der Politik wäre dringend vonnöten. Nur mit Schulden, die man zu Vermögen umdichtet, kann es nicht getan sein.
Manfred Kuras
Trockenheit vom 19.5.2025

In dem Artikel der CN vom 15. Mai über die Auswirkungen der seit Wochen anhaltenden Trockenheit ist bemerkenswert, dass Förster Wense mit Recht die Unterhaltungsverbände kritisiert, die in den Regenzeiten das anfallende Wasser, das von den Gräben in die Vorfluter fließt und von dort in die Flüsse gepumpt wird, unter dem Motto: Hauptsache das Wasser ist weg! Im Schöpfwerk der Medem ist ein Bild zu sehen, in dem „der Kampf gegen das Wasser“ propagiert wird. Die Zeiten, in denen vor Jahrzehnten noch im Frühjahr wochenlang überschwemmten Wiesen in tiefergelegenen Ebenen zu sehen waren, sind so gut wie vorbei. Ausreißer kann es natürlich geben und dann sind entsprechende Maßnahmen auch richtig und das Vorhalten entsprechder Pumpen sinnvoll. Aber es wird m.E. maßlos übertrieben: Fast zwei Meter tiefe Zuggräben haben sogar in den Regenperioden kaum noch Wasser. Amphibien und Fische sind dort ausgestorben; Begiftung und Überdüngung nicht zu vergessen! Die Felddränagen verhindern weitestgehend, dass ausreichend in das Grundwasser fließt. Dadurch wird außerdem der Druck des salzigen Meerwassers ins Inland erhöht und verdrängt das Süßwasser mit weitreichenden Folgen z.B. für die Frischwasserversorgung. Ob es wirklich notwendig ist, jedes Jahr die Gräben auszuheben und eine optimale Entwässerung vorzuhalten, wage ich zu bezweifeln. Nur weil man so effiziente Bagger hat, heißt das noch lange nicht, dass man die Leute für diese Arbeiten in Beschäftigung halten muss. Man sollte vor jeder Maßnahme mit den Fachleuten die Notwendigkeit erörtern. Weniger ist hier mehr. Wenn man schon meint, dass die Gräben so tief sein müssen, sollte man durch entsprechende Bauwerke dafür sorgen, dass ab einem bestimmten Niveau immer ausreichend Wasser im Graben verbleibt. Wenn ich die heutigen Zustände der Gräben, mit denen meiner Kindheit vergleiche, in denen Wasser, Grünpflanzen, Frösche und Stichlinge zahlreich vorhanden waren, muss ich an der Sinnhaftigkeit der übertriebenen Ernteoptimierung, ohne an die Zukunft zu denken zweifeln (verzweifeln).
Manfred Kuras
Frieden statt Krieg vom 22.3.2025


In den o.a. Artikeln wird Russland als Hauptbedrohung für die Sicherheit Europas dargestellt. Diese einseitige Sichtweise ignoriert jedoch die historische Entwicklung: Die NATO hat sich seit den 1990er Jahren, entgegen allen Versprechungen, immer weiter nach Osten ausgedehnt und damit Russland provoziert. Russland hat vieles unter Protest hingenommen aber die drohende Aufnahme der Ukraine in die NATO als rote Linie bezeichnet. Die russlandfeindlichen Repressionen im Land und die langjährigen bürgerkriegsähnlichen Handlungen gegen die ethnisch-russischen Bevölkerung im Donbass mit ca. 13.000 Toten, die Ignorierung der Minsk I und II – Abkommen durch die Ukraine sind der Grund für das Eingreifen Russlands. Die NATO unter Führung Bidens haben den Krieg mit Aufstachelung der Bevölkerung, Versprechen durch EU-Geldern, Waffenlieferungen, Logistik, Sanktionen und Beschlagnahme russischen Vermögens im Ausland unterstützt und gefördert. Man spricht auch von einem Stellvertreter-Krieg , auf Kosten der Ukraine gegen Russland. Hunderttausende an Opfern auf beiden Seiten. Durch den Präsidentenwechsel in den USA will sich diese nicht mehr daran beteiligen und möchte dort einen Frieden herbeiführen.
Während nun Donald Trump und Wladimir Putin Signale zur Deeskalation senden und den Krieg beenden wollen, scheint die NATO und die EU – mit Ausnahme Ungarns – entschlossen, die Eskalation mit Waffenlieferungen an die Ukraine weiter voranzutreiben. Statt auf Diplomatie zu setzen, schüren europäische Politiker Kriegsrhetorik und forcieren Aufrüstung gegen Russland. Sie unterstellen Russland bei einem Sieg über die Ukraine nunmehr den Rest Europas anzugreifen. Das ist eine infame Lüge zum Angstmachen der Bevölkerung. Weder von den Kräfteverhältnissen noch von der Motivation sehe ich keine Anhaltspunkte, dass Russland den Westen angreifen wird. Es wäre nur zu seinem Nachteil. Zudem sollten wir immer im Hinterkopf haben, dass Russland eine Atommacht ist, die sicherlich nicht besiegt werden möchte ohne zum letzten Mittel zu greifen.
Beenden wir daher die Kriegstreiberei und die Hassrhetorik und unterstützen die Friedensbemühungen der USA und Russlands und hetzen die Ukrainer nicht weiter ins Unglück.
Die Menschen in Europa wollen Frieden – nicht eine weitere militärische Eskalation!
Manfred Kuras
Trump zeigt Europa den Weg vom 18.2.25

