Politik

Grundwasser und Bauern vom 4.4.2019

Wenn man mit dem Zug fĂ€hrt und sich die Landschaft anschauen kann, sieht man auf den sich grĂŒnenden Feldern die Radspuren der Trecker, die die Ansaaten mit Herbi- und Insektiziden und DĂŒngern besprĂŒhen und bestreuen.

Die Ernten sind entsprechend reichlich und die Lebensmittel billig

Viele Wiesen sehen gelb aus; sie sollen wohl zu Acker umgewandelt werden, deswegen sind sie mit Pflanzenvernichtungsmittel besprĂŒht worden.

In vielen Gegenden in Deutschland ist der Boden und vor allem das Grundwasser geschĂ€digt worden. In der Vergangenheit hat man ohne RĂŒcksicht auf die schadlose AufnahmefĂ€higkeit der Pflanzen und FlĂ€chen um des schnellen Profites willen Raubbau betrieben. Die Folgen sind ĂŒberall spĂŒrbar: Es gibt immer weniger Insekten und Singvögel.

Nun hat die EU Deutschland ermahnt, endlich die Vorgaben der neuen DĂŒngemittelverordnung   umzusetzen. M.E. endlich mal eine gute Sache, die man von dort hört.

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Angst vor dem Atomkrieg v. 15.2.19

Der Aufmacher in den Cuxhavener Nachrichten „ Die Angst vor dem Atomkrieg“ scheint kaum einen zu interessieren, denn sonst wĂŒrden wie in den 60er/70er- Jahren das Volk auf die Straße gehen und gegen das „SĂ€belrasseln“ (Originaltext BundesprĂ€sident) der NATO gegen Russland protestieren.

Es sind ausschließlich die Politiker und deren HintermĂ€nner/frauen, die das Volk aufhetzen und ohne triftigen Grund die Vernichtung Europas in Betracht ziehen und riskieren. Die USA glaubt nĂ€mlich, dass sie selbst davon nicht betroffen sein wird. Sie liebt Stellvertreterkriege ohne RĂŒcksicht auf das Leid der betroffenen Menschen. Die USA sind bei genauer Betrachtungsweise aus den beiden Weltkriegen immer als Fettauge hervorgegangen. Dieser Umstand erhöht die Gefahr einer unkontrollierbaren Katastrophe.

Es mag durchaus stimmen, dass Russland landgestĂŒtzte Mittelstreckenraketen, die atomar bestĂŒckt werden können, entwickelt.

DarĂŒber muss man reden und zweifelsfreie Erkenntnisse haben. Aber durch die aggressive Verhaltensweise der USA und NATO (Ausweitung der NATO, Aufhetzung der Nachbarstaaten, Stationierung von US-Truppen an der russischen Grenze, Bruch des Vertrages ĂŒber die Begrenzung der Raketenabwehrsysteme) wundert es mich nicht, wenn Russland Abwehrmaßnahmen trifft.

Wie aggressiv und unverhohlen die USA Europa ihren Willen aufzwingen will, zeigt das Auftreten des Botschafters in Berlin gegen die zweite Gasleitung aus Russland; und dies mit Erfolg, wie das Einlenken Deutschlands zeigt, LNG-FlĂŒssiggas aus den U
SA abzukaufen, das mit Fracking-Methoden umweltschĂ€dlich erzeugt wird. Das wird fĂŒr den Steuerzahler und Verbraucher wieder teuer werden!

Schon seit Jahrhunderten betreiben die US-Politiker Machtpolitik durch Kriege, um ihre wirtschaftlichen Vorteile durchzusetzen. Wer nicht spurt, der wird mit Sanktionen und Kriegen ĂŒberzogen. Von wegen Weltpolizist; Weltgangster ist eher zutreffend.

Tomi Ungerer zeigt dies auf:

Europa muss sich den amerikanischen Erpressungen durch Wirtschaftssanktionen und Kriegsspiele erwehren, auch wenn die USA dann ihren Markt mit Einfuhrzöllen und Handelshindernisse sperrt und wir weniger verdienen.

Immer noch besser als Krieg.

Manfred Kuras

Abtreibung darf beworben werden v. 1.2.19

Und wieder sind die Politiker dabei, die Reduzierung der Deutschen fortzuschreiben indem sie die ohnehin nur noch laschen Vorschriften zur Abtreibung ungeborenen Lebens weiter zurĂŒcknehmen: § 219a des Strafgesetzbuches, wonach die Werbung fĂŒr SchwangerschaftsabbrĂŒche verboten war, wird weiter aufgeweicht: Ärzte dĂŒrfen auf ihrer Internetseite darauf hinweisen, dass sie AbbrĂŒche vornehmen.

Ich meine, dass an dem grundsÀtzlichen Verbot eines Abbruchs weiterhin festgehalten werde sollte, jedoch mit den Ausnahmen von Vergewaltigung und medizinischer Feststellung einer gesundheitlichen GefÀhrdung der werdenden Mutter oder des ungeborenen Kindes.

Dass die meisten Abtreibungen aber aufgrund einer sogenannten „sozialen Notlage“ vorgenommen werden, ist ein Armutszeugnis fĂŒr unseren Wohlfahrtsstaat. Wenn die Mutter das Kind nicht haben will, kann sie es durch kinderlose Ehepaare adoptieren lassen.

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Kriegsgefahr vom 10.1.2019

Russland wird vorgeworfen, das Risiko eines Atomkrieges in Europa zu erhöhen. Aus meiner Sicht eine freche LĂŒge von Stoltenberg in seinem Interview, das offenbar vorher abgestimmt war.

Was hat Russland nicht alles vorgeleistet, um zu einem friedlichen Miteinander im allseitigen Interesse nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu kommen. Gabriele Krone-Schmalz und Peter Scholl-Latour haben dies in vielen BeitrĂ€gen immer wieder glaubhaft gemacht. Und Putin versucht immer wieder, die Wogen zu glĂ€tten. Dass er dabei aber nicht völlig blind ist und nicht alles gegen sein Land erduldet, wird ihm ja wohl keiner ĂŒbel nehmen können.

Bereits unter Obama haben die USA 2002 den mit Russland vereinbarten Vertrag ĂŒber die Begrenzung der Raketenabwehrsysteme verletzt und angekĂŒndigt, in den osteuropĂ€ischen Staaten entsprechend solche aufzustellen. Angeblich um iranische Raketen gegen Europa abfangen zu können. – geht’s noch? Diese sollen demnĂ€chst installiert werden. Das gegen Russland hetzende Polen soll bereits entsprechende KĂ€ufe von den USA fĂŒr 3,8, Mrd getĂ€tigt haben. Da wundert man sich ĂŒber Gegenmaßnahmen?!

Dabei ist ausschließlich die USA und im Schlepptau die westliche Staaten diejenigen, die das Kriegsfeuer schĂŒren mit SĂ€belrasseln in den Ostblockstaaten, Großmanöver im Nordpolarmeer und Wirtschaftssanktionen.

Als Vorwand dienen die KrimzurĂŒckholung und der BĂŒrgerkrieg in der Ukraine. Alles unnötig, wenn nicht die Ukrainer mit Versprechungen des Westens mit der Mitgliedschaft in der EU und NATO aufgehetzt worden wĂ€ren. Die angekĂŒndigte AufkĂŒndigung des Hafens fĂŒr die Schwarzmeerflotte Russlands und die UnterdrĂŒckung der russischen Bevölkerung in der Ukraine war die Folge. Russland sah sich zum Handeln gezwungen.

Die US-Regierung meinte wohl, sie kann Russland genau so wirtschaftlich mit Sanktionen schĂ€digen und militĂ€risch totrĂŒsten, wie das bereits mit der Sowjetunion glĂŒckte. Denn sie sind m.E. diejenigen, die die Rohstoffe Russlands kontrollieren wollen.

Zur Erinnerung: Der Angriff Japans auf Pearl Harbor erfolgte, weil die USA seinerzeit Japan mit der Sanktion einer Ölblockade belegt hatte. So beginnen Kriege. 

MĂŒssen wir wie die Lemminge den brutalen und die Menschheit bedrohenden PlĂ€nen folgen? Ist der Krieg schon solange vorbei, dass wir mit dem Gedanken eines Krieges in Europa spielen?! FĂŒr was?? Sollen wir wieder wie vor dem Ersten Weltkrieg in ein tödliches Abenteuer hineinstolpern?

Russland bedroht außer den IS niemanden. Russland ist unser natĂŒrlicher VerbĂŒndeter gegen den Islamismus; wann begreifen wir das endlich?!

Manfred Kuras

Angst vor AKW-Abwasser v. 16.12.2018


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Angst vor AKW-Abwasser, das beim Abbau des AKWs anfĂ€llt, haben die Anwohner der Unterelbe und das mit Recht! Ich meine aber seit langem, dass alles das gar nicht nötig wĂ€re, wenn man die BĂŒchse der Pandora – nĂ€mlich den Abriss (RĂŒckbau) des Reaktors – erst gar nicht öffnen wĂŒrde.

Was und wen schadet es? Im Gegenteil:

  • Die Kosten von ca. 1.000 Millionen pro. KKW-Abriss werden gespart, die vom Verbraucher und dem Steuerzahler aufzubringen sind.

  • Keine Freisetzung von RadioaktivitĂ€t durch den RĂŒckbau. Strahlende Stoffe verbleiben dort, wo sie sind, bilden fĂŒr immer aufgrund der Bauweise des Reaktors und Kontrollen keine Gefahr fĂŒr Mensch und Umwelt.

  • Innerhalb des Reaktors können sogar hoch- und schwachradioaktive AbfĂ€lle aus der Wiederaufbereitung gefahrlos lagern, wie das ja auch schon in anderen stillgelegten AKWs geschieht.

  • Das Problem, wo lassen wir den kontaminierten Abbruch, tritt gar nicht erst auf. Das Wasser der Elbe bleibt unberĂŒhrt.

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Jagdszenen in Chemnitz v. 11.9.2018

Wer die VorgĂ€nge um die Verbrechen an Deutschen mit Todesfolge durch Asylanten in Chemnitz und Köthen verfolgt, und sich noch ein normales Denken bewahrt hat, kann sich nur noch an den Kopf fassen: Es geht gar nicht mehr um die beiden Toten, sondern um die Reaktionen der Bevölkerung, die gegen die Politik der Zuwanderung und die Folgen protestieren. Nicht die TĂ€ter oder die Politiker, die durch ihre Politik erst solche Taten ermöglichen, werden fertiggemacht, sondern die Demonstranten, die dagegen protestieren! Sie demonstrieren ja nicht nur aus Anlass der beiden TötungsfĂ€lle, sondern gegen die vielen anderen ZustĂ€nde im Lande, die durch die verfehlte AuslĂ€nderpolitik in Deutschland herrschen. Vor allem viele Medien bedienen sich einer Hasssprache, die im umgekehrten Fall schon lĂ€ngst die Strafverfolgungsbehörden auf den Plan gerufen hĂ€tten. Da ist immer von „Aufmarsch, Nazi, menschenverachtend, auslĂ€nderfeindlich“ und dergleichen mehr beleidigende und verleumderische Begriffe in Berichten und Kommentaren die Rede. WĂ€hrend die sogenannte „Antifa“ und gewalttĂ€tige Linksgruppen am gleichen Ort zur gleichen Zeit gewalttĂ€tige Gegendemonstrationen veranstalten dĂŒrfen,  teilweise von der Politik unterstĂŒtzt werden und die Staatsanwaltschaft auch bei offenen RechtsverstĂ¶ĂŸen oder strafbaren Handlungen wegschaut, werden BĂŒrger mit nationaler Gesinnung vom Verfassungsschutz beobachtet, obwohl unsere Verfassung auf das deutsche Volk bezogen ist.

Sogar der VerfassungsschutzprÀsident gerÀt ins Kreuzfeuer der Parteien,

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Islamisten und Abschiebung v. 20.8.2018

Der Tunesier Sami A. ist ja nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts in NRW zu Unrecht abgeschoben worden, obwohl er als tickenden Zeitbombe von den Behörden angesehen wird. Der NRW-Innenminister hat deswegen an die Gerichte appelliert, doch bei der Urteilsfindung das Rechtsempfinden der Bevölkerung zu berĂŒcksichtigen.

Dieser Sachverhalt hat eine Grundsatzdebatte ĂŒber die Gewaltenteilung im Staate ausgelöst, die im Grundgesetz ausdrĂŒcklich als wesentliches Element der Demokratie beschrieben wird.

Nach meiner Meinung haben die Richter mit ihrer Kritik an solchen Äußerungen von Politikern vollkommen recht. Wenngleich die Richter einen gewissen Spielraum in den Urteilen haben und je nach persönlicher Einstellung und auch auf Druck der Medien sich auch beeinflussen lassen, so sind sie doch an die Gesetze gebunden.

Und hier liegt der Knackpunkt: Wenn die Politiker nicht willens oder in der Lage sind, eindeutige Gesetze zu beschließen, die den millionenfachen Missbrauch des Asyl- und AuslĂ€nderrechtes verhindern, sollen sie sich anschließend nicht beklagen, wenn es zu den bekannten AuswĂŒchsen kommt, die kein vernĂŒnftig denkender Mensch mehr versteht.

NatĂŒrlich sind hier weitgehende GesetzesĂ€nderungen zum Schutz des Staates und seiner BĂŒrger notwendig, die auch wirksam sind und keinen ausufernden Spielraum fĂŒr Justiz und Behörden zulassen.

Der Rechtsstaat geht nicht deswegen unter, wenn er die offensichtlichen Gefahren durch die unkontrollierte Einwanderung unterbindet- im Gegenteil: der BĂŒrger wird wieder Vertrauen in seinen Staat fassen.

Der derzeitige Zustand ist keine unabwendbare biblische Plage, mit der wir uns abzufinden haben!

Wir sind freie BĂŒrger und brauchen uns nicht von bestimmen Kreisen aus Politik und Medien stĂ€ndig   mit der Schuldkult prĂŒgeln lassen und sollten die nötigen VerĂ€nderungen in Angriff nehmen.

Manfred Kuras

Hexenjagd in der Wingst v. 27.6.2018

Hexenjagd

Aufgrund anonymer FlugblÀtter (Flyer) rauscht der BlÀtterwald gegen eine völlig unbescholtene Lehramtspraktikantin, die sich völlig korrekt verhÀlt und mehrfach ausgezeichnet wurde. Nach Art. 3 des Grundgesetzes niemand wegen seiner politischen Anschauung benachteiligt werden.

Anstatt dass sich das Land vor die LehramtsanwĂ€rterin stellt und gegen die Urheber des Flyers wegen Verleumdung und ĂŒbler Nachrede ermittelt, lĂ€sst es zu, dass sich die Journallaie auf das Opfer stĂŒrzen kann. Unter dem Schutz der Pressefreiheit ist offenbar alles erlaubt. Der Gesinnungsjournalismus ignoriert das Recht Andersdenkender, wenngleich die unterstellte rechte Haltung in diesem Fall gar nicht erwiesen ist. Außerdem ist dies nicht verboten. NatĂŒrlich darf durch eine politische Meinung der Lehrenden die Kinder nicht indoktriniert werden; dies ist hier auch nicht der Fall.

In der Kommentierung wird zwar darauf verwiesen, dass es keine Sippenhaft gÀbe, gleichzeitig wird sie damit jedoch praktiziert.

Völlig bedenkenlos wird nicht bedacht, welche Wirkung diese Hexenjagd auf Eltern und Kindern ausĂŒbt. Obwohl hĂ€nderingend nach guten PĂ€dagogen gesucht wird, wird diese Frau genötigt, sich einen anderen Beruf zu suchen.

National und rechts zu denken ist anscheinend nur noch beim Fußballschauen erlaubt.

Manfred Kuras

TĂŒrken verstehen v. 18.5.2018

Der Artikel vom 16. Mai ĂŒber den „Fehltritt“ tĂŒrkischer Fußballer in der deutschen Nationalmannschaft hat den BlĂ€tterwald zum Rauschen gebracht.

Mich hat es jedenfalls nicht gewundert, denn wenn man nicht völlig blind ist, weiß man, dass TĂŒrken ein ausgeprĂ€gtes stolzes Nationalbewusstsein haben. Sie bleiben auch im Ausland – selbst wenn es ihnen dort noch so gut geht – weiterhin ihrer angestammten Heimat treu verbunden. Das haben sie schon immer bewiesen und ich kann dem nur meine Hochachtung   zollen. Im Gegensatz dazu ist den Deutschen in der Mehrheit dieses GefĂŒhl durch politischen und publizistischen Dauerbeschuss abgewöhnt worden.

Die TĂŒrken zu integrieren im Sinne, dass sie sich dem deutschen Volk zugehörig fĂŒhlen, ist ein vergebliches Unterfangen. Die deutsche StaatsbĂŒrgerschaft wird gerne entgegengenommen, weil man dann die sozialen Segnungen Deutschlands auf ewig genießen kann. Die NaivitĂ€t der Politiker, zu glauben, dass damit eine Integration einhergeht, ist strĂ€flicher Leichtsinn; zu mal ja die tĂŒrkische bleiben kann.

Der tĂŒrkische PrĂ€sident hat in seinem Aufruf an die AuslandstĂŒrken in der EU lt. o.a. Bericht vom 11. April seine Landsleute offen dazu aufgerufen, den tĂŒrkischen Einfluss in den AufnahmelĂ€ndern auszuweiten, um die dortige Politik im Sinne der TĂŒrkei zu beeinflussen. Aus dieser Zielsetzung hat er auch frĂŒher keinen Hehl gemacht. Unsere tiefschlafenden Politiker hat das aber nicht aufgeschreckt, sondern sie stĂ€rken die TĂŒrkei mit Geld und Waffen. Damit kann man dann umso besser gegen die Opposition und die Nachbarstaaten agieren.

Vural Öger von Öger-Tours und ehem. SPD EU-Abgeordneter hat als patriotischer TĂŒrke folgende Meinung in anerkennenswerter Offenheit in der „HĂŒrrijet“ lt. „Bild“ vom 26.5.2004 gemacht hat:

“Im Jahre 2100 wird es in Deutschland 35 Millionen TĂŒrken geben. Die Einwohnerzahl der Deutschen wird dann bei ungefĂ€hr 20 Millionen liegen. Das, was Kanuni Sultan SĂŒleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir ĂŒber die Einwohner, mit unseren krĂ€ftigen MĂ€nnern und gesunden Frauen, verwirklichen.“

Mit unseren Politikern hat seine Prophezeiung gute Chancen.

Manfred Kuras

AufrĂŒstung gegen Russland??

AufrĂŒsten will die NATO – das „obsolete“ MilitĂ€rbĂŒndnis, lt. Trump- gegen wen? Gegen Russland? Mich verschlĂ€gt es die Sprache!

Sind „unsere“ Politiker denn von allen guten Geistern verlassen?

Hat Russland nicht jeden Menge Vorleistungen und guten Willen nach der Wende gezeigt:

  • Die Wiedervereinigung mit Mitteldeutschland

  • Die Freigabe vieler Sowjetrepubliken in die SelbstĂ€ndigkeit

  • Den Abzug der Truppen auf die russische RestflĂ€che

  • Viele Freiheitsrechte auf ihrem Gebiet u.a. freie Wahlen

  • Dauernde ehrliche Angebote von Putin gegenĂŒber dem Westen zur friedlichen Zusammenarbeit 

Was hat dagegen der Westen im Schlepptau der USA getan:

  • Entgegen den Zusicherungen, die NATO nicht weiter als zur Oder-Neiße auszudehnen, weitere russlandfeindliche Staaten aufgenommen

  •  Im Schlepptau der USA ziehen die NATO-LĂ€nder ohne Not gegen Russland zu Felde, zetteln Unruhen in den Nachbarstaaten an und hetzt dessen Bevölkerung auf, welche darauf dann damit belohnt werden, an die Futtertröge der EU zu kommen.

  • Aufstellen von Mittelstreckenraketen im Osten

  •   „SĂ€belrasseln“ durch US-PanzerverbĂ€nde in den baltischen Staaten

  • Wirtschaftssanktionen, die vor allem Deutschland schaden  

Im Falle der Krim-Annektion war Russland dazu gezwungen, wollte es nicht Sewastopol als Hafen der Schwarzmeerflotte verlieren.

Russland hat keinerlei Interesse an einem Waffengang mit der NATO, zumal dieser in Europa mit einer atomaren Katastrophe enden wĂŒrde.

Mal abgesehen von der oben beschriebenen Ungerechtigkeit gegenĂŒber Russland muss man die UnfĂ€higkeit der europĂ€ischen NATO-Staaten kritisieren, um eine solche Lippe zu riskieren obwohl sie das vierfache kosten wie das russische MilitĂ€r.

Vor allem die deutsche Bundeswehr ist in einem desolaten Zustand:

  • Unzureichende AusrĂŒstung

  • Kriegsschiffe nur tlw. einsatzbereit

  • Panzer nur teilw. in Ordnung

  • Flugzeuge dto.

  • Hubschrauber total veraltet, soweit sie noch fliegen

  • Aufgabe von Kasernen

  • Zweckentfremdung intakter Bunker 

Das grĂ¶ĂŸte Manko ist jedoch, dass die Bundeswehr nicht mehr als Wehrpflichtarmee zur Verteidigung der Heimat da ist sondern aus Söldnern besteht, wo alles mögliche geboten wird, aber die Kampfkraft und Einsatzbereitschaft der Truppe nur nachrangigen Wert hat.

Europa ist zweifellos bedroht, aber nicht von Russland!