Welt

Der Krieg kommt nÀher

Mit der Freigabe der an die Ukraine gelieferten Waffen zum Einsatz auch gegen Ziele in Russland vor einigen Tagen (mit freundlicher Empfehlung der USA) hat der Krieg dort eine neue Eskalationsstufe beschritten. Gegenreaktionen sind zu erwarten, die zu einer weiteren VerschĂ€rfung der Lage beitragen wird. Von Waffenstillstand und Friedensverhandlungen will der Westen nichts wissen und spricht wider besseres Wissen davon, dass Russland das gar nicht will. Lawrow und Putin haben mehrfach Verhandlungen angeboten, natĂŒrlich nicht zu den Bedingungen Selenskyjs, der eine defacto Kapitulation Russlands fordert.

Die Regierungen des Westens, vor allem die der USA, wollen den Krieg unbedingt weiterfĂŒhren und pokern am Rande eines 3. Weltkrieges. Der sogenannte Angriffskrieg Russland mĂŒsste „der von der NATO provozierte Angriffskrieg“ heißen, wenn man die Geschehnisse davor berĂŒcksichtigt. Das wissen die am Krieg Interessierten auch und betrĂŒgen ihre Bevölkerung mit Unwahrheiten und Verschweigen mit Hilfe der Massenmedien. In den Kommentaren der Cuxhavener Nachrichten auf der zweiten Seite zu diesem Thema wird die Bevölkerung gegen Russland aufgehetzt und belogen. Dies kann nur dadurch geschehen, weil das Volk sich nicht fĂŒr die Politik interessiert und dadurch unwissend den Scharfmachern Glauben schenkt.

Was Krieg bedeutet, zeigt eine kĂŒrzlich erhaltene und oben abgebildete BroschĂŒre des Volksbundes Deutsche KriegsgrĂ€berfĂŒrsorge e.V. anhand der Schicksale einer ostpreußischen Familie, eines kanadischen Soldaten und eines 14-jĂ€hrigen Jungen, der im französischen Lager verhungerte. Der Verein appelliert an uns: „Nie wieder Krieg!“

Ob die Bevölkerung allerdings begreift, wie sie von der Politik hintergangen wird, wage ich allerdings zu bezweifeln. Die Mehrheit glaubt dem Trommelfeuer aus den Medien und der herrschenden Politik, wie ich auch aus meiner nÀheren Umgebung erfahren musste.

Es muss noch schlimmer kommen, bis es vielleicht wieder besser wird.

Manfred Kuras 3.6.2024

27474 Cuxhaven

Gaza-Krise im Nahen Osten

Denkmal Vertreibung der Deutschen

Ich war mal wieder in der Kirche zum Reformationsgottesdienst und war davon recht angetan. Das Thema war die Barmherzigkeit, die uns durch Gott zuteil wird. Auf uns, die wir hier in Wohlstand und relativen Frieden leben können, mag das zutreffen, aber nicht im Nahen Osten, in israelisch dominierten Gebieten.

Der brutale Überfall der Hamas mit zahlreichen Toten, Verletzten und EntfĂŒhrten am 7. Oktober hat Israel zum Anlass genommen, Tabularasa zu machen und mit der BegrĂŒndung, gegen die Hamas vorzugehen, die Vertreibung und Bombardierung der PalĂ€stinenser im Gaza-Streifen ohne Augenmaß und Opferzahl durchzufĂŒhren. Wenn von 300 Zielen gesprochen wird, die an einem Tag bekĂ€mpft worden sind, so mĂŒssen diese doch bekannt sein. Der Anschlag vom 7. Oktober war aber dem Vernehmen nach nicht bekannt, obwohl Israel den besten Geheimdienst hat und dieser Angriff von langer Hand und seit lĂ€ngerer Zeit geplant gewesen sein muss. Das lĂ€sst Vermutungen zu. In einem Krieg ist das erste Opfer die Wahrheit, sagt man und das dĂŒrfte hier auch nicht anders sein.

Die Bilder von den Bombardierungen erinnern an den Bombenterror gegen Deutschland, die damals zum Ziel hatten, möglichst viele Zivilpersonen zu töten. In Gaza sind es inzwischen ĂŒber 10.000 Tote und noch mehr Verletzte, also ĂŒber das 10-fache der Opfer in Israel. Aufgrund der Methode, die 2-Millionen-Bevölkerung des Gaza-Streifens in den SĂŒden zu vertreiben, sie dort von der Versorgung mit dem Nötigsten abzuschneiden und sie dann auch noch zu bombardieren, ist an Unbarmherzigkeit kaum zu ĂŒberbieten. Die Bilder der Zerstörungen, der hungernden und durstenden Kinder und die Hoffnungslosigkeit, aus der es kein Entkommen gibt, sind kaum zu ertragen. Man muss sich auch fragen, ob die Bomben auf die FlĂŒchtlingslager in diesem Umfang gerechtfertigt sind.

Dem amerikanischen PrĂ€sidenten wurden sogar die Übergriffe der jĂŒdischen Extremisten in den illegalen Siedlungen im Westjordanland auf die angestammte Bevölkerung zu viel und hat Israel ermahnt. Eine Seltenheit, denn die US-Regierungen sind bislang immer mit den Israelis solidarisch auch im Hinblick auf die nĂ€chsten PrĂ€sidentschaftswahlen. Auch die erneuten BemĂŒhungen des amerikanischen Außenministers Blinken, die Menschenrechte zu beachten und eine Feuerpause einzulegen, sind bei Netanjahu auf Ablehnung gestoßen. Die Israelis glauben sich das leisten zu können aufgrund ihres großen Einflusses in den USA.

Unsere Bundesregierung hat sich bei der Forderung einer sofortigen humanitĂ€ren Waffenruhe in der UN-Vollversammlung der Stimme enthalten und ist dafĂŒr vom hiesigen Zentralrat der Juden (ZdJ) kritisiert worden, denn diese haben ein Gegenvotum erwartet. Der ZdJ darf sich ĂŒber die Reaktionen der Muslime zu den in Deutschland lebenden Juden nicht wundern, wenn der ZdJ jede Kritik an der israelischen Regierung vermissen lĂ€sst, egal was sie tut.

FĂŒr die Bundesrepublik ist das Existenzrecht Israels zwar StaatsrĂ€son, aber nicht Vasallentreue gegenĂŒber israelischer Politik. Das Grundrecht auf freie MeinungsĂ€ußerung ist durch den Gummiparagraphen „Volksverhetzung“ ohnehin schon ausgehöhlt worden. Wenn nun noch der Kommentator Kolhoff in der CN meint, dass Israel keine andere Wahl hat, so ist diese Meinung an Zynismus kaum zu ĂŒberbieten. Wenn Kolhoff auch noch anfĂŒhrt, dass die Israelis vor 18 Jahren die damals illegalen Siedlungen des Gazas unter Scharon verlassen haben, so deswegen, weil es Israel zu teuer wurde und nicht aus Menschenfreundlichkeit. Seinerzeit haben die Juden die GebĂ€ude platt gemacht bis auf die Synagoge. Das dann die PalĂ€stinenser dieses Gotteshaus auch zerstörten, ist m.E. verstĂ€ndlich. Aber die Propaganda darĂŒber weltweit löste gegen die PalĂ€stinenser Empörung aus. Kolhoff fĂŒhrt das Beispiel der Vertreibung der Deutschen aus ihren Gebieten an und anstatt dieses Jahrhundertverbrechen zu geißeln, empfielt er den PalĂ€stinensern, das Unrecht der Vertreibung hinzunehmen und es den Deutschen gleich zu tun. Die 2,5 Millionen deutscher Opfer bei dieser Aktion der SiegermĂ€chte wird tunlichst verschwiegen. Wir haben uns der Gewalt der SiegermĂ€chte notgedrungen gebeugt, weil wir keine Chance hatten. Die PalĂ€stinenser glauben aber noch daran und werden vor allem durch ihren Glauben gestĂ€rkt, trotz aller Widrigkeiten.

Ich weiß auch nicht, wie es weitergehen soll im Nahen Osten. Aber dem erbarmungslosen Vorgehen der Israelis gegen die Zivilbevölkerung im Gaza und den FlĂŒchtlingslagern muss Einhalt geboten werden!

Es ist ein Dilemma. Die Zwei-Staaten Lösung wÀre wahrscheinlich eine Möglichkeit, die auch mehrfach schon von der UNO vorgeschlagen wurde. Man sollte es versuchen.

Manfred Kuras

Hurra, der LNG-Tanker ist da!

Hurra, hurra, der LNG-Tanker ist da! In Wilhelmshaven wurde das von Bundeskanzler Scholz und vielen seiner politischen Mitstreiter als Erfolg begrĂŒĂŸt.  Als technisches HerzstĂŒck des LNG-Importterminals soll das Schiff in den nĂ€chsten Jahren das von Tankschiffen gebrachte flĂŒssige Gas wieder in einen gasförmigen Zustand umwandeln.  Es wird sich auch um Fracking-Gas handeln, das sehr umweltschĂ€dlich aus dem Boden gepresst, verflĂŒssigt wird und dann zu uns kommt. Dann erfolgt wieder die Umwandlung in den gasförmigen Zustand und wird dann in die Leitungen zur Versorgung eingespeist. Maximal 8,5 % des deutschen Bedarfs können ĂŒber Wilhelmshaven angelandet werden. Die Kosten gegenĂŒber dem russischen Pipelinegas werden sich vervielfachen.

Das zuverlĂ€ssig gelieferte gĂŒnstige und relativ umweltfreundliche Russland-Gas ĂŒber die Pipeline tauschen wir also gegen unzuverlĂ€ssige und teure Lieferanten und mĂŒssen fĂŒr MilliardenbetrĂ€ge extra Terminals bauen. FĂŒr unsere Regierung, die kein Gas und Öl mehr aus Russland abnehmen will, scheint das alles eine gute Sache zu sein. Die noch intakte Ölfernleitung von Russland nach Schwedt wird auch von der Regierung zum Jahresende gekappt. Die Bundesregierung will erklĂ€rtermaßen kein Gas und Öl aus Russland. Damit sie sich das nicht eventuell anders ĂŒberlegen kann, sind die Gasleitungen von interessierter Seite gesprengt worden.

Wieso hört man von den Untersuchungsergebnissen nichts mehr? Bei diesem Sabotageakt handelt es sich m.E. um einen feindlichen Anschlag auf die Wirtschaft Europas, der unbedingt aufgeklĂ€rt werden muss. Warum werden die Botschafter der mutmaßlich  an der Kappung der Gasversorgung interessierten Staaten nicht einbestellt und um entsprechende Stellungnahme gebeten? 

Auch die restlichen Atomkraftwerke sollen spĂ€testens Ende MĂ€rz abgeschaltet werden. Die exorbitant hohe Teuerung der Energielieferungen fĂŒr Industrie und Haushalte will die Bundesregierung mit immer mehr Milliarden auf Schuldenbasis abmildern, damit das Volk sich nicht beunruhigt. Viele Betriebe sind schon insolvent oder werden es demnĂ€chst werden, wenn sie nicht mehr konkurrenzfĂ€hig sind. Oder sie werden ihre Betriebe in die USA verlegen, weil dort billige Energie und Fördermittel winken.

Diese Politik ist gegen Deutschland und Europa gerichtet. Die von Scholz  genannte Zeitenwende sind die Waffenlieferungen und die Sanktionen gegen Russland ohne Not. Erst wenn Deutschland ruiniert ist, wird der Michel wach werden; aber dann ist es wahrscheinlich zu spÀt.

Manfred Kuras

Der Weg in den Krieg v. 14.8.2022

Deutschland ist schon lĂ€ngst Kriegspartei, sagte schon vor einiger Zeit der ukrainische Botschafter Melnyk. Und da hat er m.E. recht, so wie sich unsere Regierung und die sog. „Opposition“ (Linke und AFD ausgenommen) verhĂ€lt. Zur BekrĂ€ftigung setzt BK Scholz noch einen drauf und verspricht: „Wir werden Waffen liefern, sehr sehr viele, sehr weitreichende, sehr effiziente.“ Das bedeutet den Tod vieler russischer Soldaten und Zivilisten. Die frĂŒhere Doktrin, dass in Krisengebiete keine deutschen Waffen geliefert werden, ist seit MĂ€rz nur noch Makulatur. Dabei wissen die Akteure ganz genau, dass die USA und NATO diesen Konflikt bewusst provoziert haben. Aber unsere Regierung kann sich der unpolitischen Bevölkerung gewiss sein, dass diese die ZusammenhĂ€nge nicht kennt und sich willig fĂŒhren lĂ€sst, solange es ihnen wirtschaftlich gut geht und keine Bomben fallen. Damit die Bevölkerung beruhigt ist- trotzt der Teuerung und der anstehenden Preisexplosion bei der Energie- wird Hilfe von der Regierung fĂŒr die Bevölkerung versprochen, als wenn sie nicht von derselben aufgebracht werden mĂŒsste.

Aber die Bevölkerung wird von den staatlichen Medien und der maßgeblichen Presse mit nicht objektiven Nachrichten gefĂŒttert, was den Ukraine-Konflikt angeht. Es erscheint Selenskyj fast tĂ€glich im Fernsehen und treibt die Bundesregierung mit teilweise beleidigenden Forderungen vor sich her. In Presse, Rundfunk und Fernsehen werden immer erst die Aussagen der ukrainischen Regierung als richtig unterstellt und die Stellungnahme Russlands danach mit dem Zusatz, dass man das nicht auf die Richtigkeit ĂŒberprĂŒfen kann. Kommentare gibt es genug, aber sie zielen in aller Regel nur in die antirussische Richtung. Als neuestes Beispiel ist die Verantwortung der Beschießung des grĂ¶ĂŸten Atomkraftwerks Europas, das von den Russen besetzt ist, zu nennen: Da sagt kein Kommentator, dass doch wohl ziemlich klar sein dĂŒrfte, dass die Russen sich ja wohl nicht in einem solchen brisanten Ort selbst beschießen werden. Nein, das lĂ€sst man schön offen, weil man ja dem ukrainischen MilitĂ€r nicht etwas unterstellen will.

Die deutsche Bevölkerung wird völlig einseitig informiert und – man muss es schon sagen, gegen Russland aufgehetzt, wie ich es auch schon in meinem Bekanntenkreis bemerkte. Diese Einseitigkeit beruht aber vor allem aus der Unwissenheit der Leute. Zudem wird im öffentlich-rechtlichen Fernsehen jetzt schon von der Kabarettistin Daphne de Luxe zum Mord an Putin aufgerufen. So weit ist es in Deutschland schon gekommen!

Man macht sich keine Gedanken darĂŒber, wie der Krieg beendet werden kann, sondern befeuert ihn noch. Trotzdem erwartet man, dass Russland Gas liefert. Und was geliefert wird, wird auch noch teilweise an Polen weitergeleitet, die ihre Kavernen fast voll haben. Unglaublich!

Die GrĂŒnen, die als absolute Friedensapostel ihren Anfang genommen haben, gebĂ€rden sich jetzt schon das zweite Mal – erstes Mal der Kosovo-Krieg – als besonders heftige Kriegstreiber. Die CDU macht voll mit, schließlich hat sie 16 Jahre hinter Frau Merkel mit deren links-grĂŒner Politik den Boden fĂŒr die jetzige Politik bereitet. Ich hatte immer gedacht, dass die Anti-deutsche-Politik Frau Merkels nicht zu toppen sei, aber ich habe mich geirrt.

Machen wir uns auf das schlimmste gefasst.

 

Manfred Kuras

 

 

Mit Sanktionen und Embargo in den Niedergang v. 24.5.22

Im Weltwirtschaftsforum in Davos fordert Habeck als Vertreter der Bundesregierung ein rasches Handelsembargo gegen Russland und eine möglichst schnelle Kappung der Gaslieferungen aus Russland. Dies offenbar ohne RĂŒcksicht auf die Auswirkungen in Deutschland. In dem Zeitungsartikel sollen Ersatzlieferungen aus Katar und den USA in den nĂ€chsten Jahren erfolgen zu weitaus höheren Preisen und einer großen Umweltzerstörung z.B. durch Fracking und weite Wege. Ob das ĂŒberhaupt zeitgerecht klappt, steht noch in den Sternen. Dies alles, um Russland zu schĂ€digen und zu bestrafen. Bislang haben wir Deutschen den weit grĂ¶ĂŸeren Schaden gehabt, denn durch die höheren Preise auf Gas und Öl hat Russland das gleiche oder mehr an Devisen eingenommen bei geringeren Liefermengen. Die Schuldzuweisungen gegen Russland und die zĂŒgellose Hetze in den Medien und von vielen Politikern sind kaum zu ertragen, weil sie die Politik des Westens nach der Wende unberĂŒcksichtigt lassen. Am 23.5. fand in Bremerhaven ein Vortrag der langjĂ€hrigen Russland-Korrespondenzen Gabriele Krone-Schmalz statt, die die Schuld an dem Konflikt vor allem bei der USA und der NATO sieht und dies mit zahlreichen Fakten ausfĂŒhrlich belegt. Die Sanktionen und Waffenlieferungen verlĂ€ngern nur das Leiden der ukrainischen Bevölkerung und bergen die Gefahr einer atomaren Auseinandersetzung mit entsetzlichen Folgen. Russland liefert immer noch Gas und anderen Rohstoffe zu gĂŒnstigen Preisen an ein feindliches Deutschland und dieses liefert dem Gegner Russlands immer schwerere Waffen. Der Hund beißt die Hand, die ihm das Futter gibt. Wenn Russland den Hahn zudreht, sieht Deutschland ziemlich alt aus und die Stimmung des politikdesinteressierten Deutschen wird sich schlagartig wandeln. Russland hat keinen Staat bedroht. Erst als sich die Einkreisung Russlands und die Ausgrenzung gegen russische Bevölkerungsteile in der Ukraine ein unzumutbares Ausmaß annahm, sah Russland sich gezwungen, rote Linien zu ziehen. Ich frage mich, wieso wir uns ohne Not zu unserem Schaden in den Konflikt reinziehen lassen? Tun wir das auch bei anderen Konflikten mit der gleichen Vehemenz? Im Irak, im Jemen, in Somalia? Dass Russland erst durch die Ukraine marschiert und dann weitere Staaten bedroht, ist völlig abwegig. Die Kampfhandlungen mĂŒssen im Interessen der leidenden Bevölkerung schnellstens beendet werden, auch wenn das nicht im Interesse der USA ist, die die SchwĂ€chung Russlands und die Kontrolle ĂŒber die BodenschĂ€tze in dem großen Land unter  Inkaufnahme ukrainischer Opfer erzwingen will. Deutschland sollte wieder zurĂŒckfinden zu dem Grundsatz, dass in Konfliktgebiete keine Waffen geliefert werden. Das wĂ€re im Interesse Deutschlands und dazu sind die PolĂ­tiker verpflichtet und gewĂ€hlt worden.

Manfred Kuras

Ehrlichen Frieden fordern v. 7.3.22

Ich war wĂŒtend, als ich sah, dass bei den Paralympics die Behinderten aus Russland und Weißrussland nicht in das Stadion einmarschieren und an den WettkĂ€mpfen teilnehmen durften. Was können diese Menschen dafĂŒr, dass sich die Politik wieder mal in den Sport einmischt und völlig unschuldige Menschen bestraft, die sich vier Jahre lang auf diese Wettbewerbe vorbereitet haben? Auch andere Kulturschaffende werden genötigt, sich von ihrem eigenen Volk zu distanzieren oder sie werden brotlos. Aber die Propaganda gegen die Russen lĂ€uft ja auf allen KanĂ€len des Westens seit mehr als zwei Jahrzehnten wie geschmiert.

Der Zeitungsausschnitt der CN vom 4./5. 12.2021 im zweiten Teil zeigt die Motive der USA und der NATO deutlich auf.

Wie schon immer, können sich die Herrschenden auf die Unwissenheit und das kurze GedÀchtnis des Volkes verlassen und diese zu Protesten in ihrem Sinne mobilisieren. Diese Demonstrationen sollten sich aber vor allem gegen die Verursacher dieses tragischen Geschehens, nÀmlich die NATO und die USA wenden und von denen endlich ein Einlenken auf die berechtigen Forderungen Russlands verlangen. Frieden in Europa gibt es nur mit und nicht gegen Russland. Dieses Credo war bis vor kurzem noch Konsens fast aller europÀischen Politiker.

Inzwischen hat sich infolge des Einmarsches der Russen in die Ukraine diese Übereinstimmung ins Gegenteil gewandelt. Man hat zwar absolut nichts, aber auch gar nichts getan, den berechtigten WĂŒnschen der Russen fĂŒr ihre eigene Sicherheit entgegenzukommen, sondern sie nur mit endlosen und ergebnislosen GesprĂ€chen hingehalten.

Inzwischen hat man die Ukrainer in dem Glauben gelassen, dass sie bald in die EU- und damit an geschĂ€tzten ca. 30 Mrd. jĂ€hrlichen Geldern – profitieren können, wenn sie sich nur feindlich gegen Russland verhalten und zudem in die NATO streben. Die EuropĂ€er haben nur Nachteile von dieser Handlungsweise und große Verluste durch die Sanktionen, wĂ€hrend die USA nur minimal betroffen ist.

Die NATO hat das freundliche ukrainische Volk in Geiselhaft genommen und tut so, als wĂŒrde man ihnen mit Waffen helfen, dabei wissen die Politiker, dass damit das Leiden der Menschen dort nur verlĂ€ngert und verschlimmert wird. Russland wird seine erklĂ€rten Ziele erreichen, das wurde klar erklĂ€rt. Der bislang relativ wenige Opfer geforderte Krieg könnte sich durch die Durchhalteparolen der ukrainische Regierung und Waffenlieferungen des Westens schnell erhöhen. Deutschland hat immer gesagt, dass es in Krisengebiete keine Waffen liefern wĂŒrde. Nunmehr tut sie es und ist damit m.E. Kriegspartei.

Scholz und Merz machen einen auf dicke Hose und werden von unseren Medien gefeiert. Sie bringen damit Deutschland in Gefahr, ohne RĂŒcksicht auf die Bevölkerung: Keine Bunker, kein Zivilschutz, keine verteidigungstaugliche Bundeswehr; nicht mal Sirenen sind ausreichend vorhanden. Aber trotzdem wĂŒste Beschimpfungen und Beleidigungen der russischen FĂŒhrung. Das trĂ€gt nicht gerade zur Deeskalation bei, sondern zeigt eher in Richtung Krieg mit Russland. Auch die Sanktionen sind teilweise so feindlich und rigoros, als wenn der Krieg schon ausgebrochen wĂ€re.

Die AnkĂŒndigungen von Scholz, FlĂŒssiggas zu importieren, die Bundeswehr mit 100 Mrd. zu versorgen, Nordstream II auf Eis zu legen und zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukt fĂŒr Verteidigung ausgeben zu wollen, hat natĂŒrlich vor allem in den USA fĂŒr Begeisterung gesorgt. Die RĂŒstungsindustrie und Fracking-Gas-Hersteller sind sehr zufrieden. Auch der US-PrĂ€sident erhĂ€lt fĂŒr seine Haltung und markigen Worte gegen Russland Staendig-Ovation im Capitol. Dies braucht er auch, weil er innenpolitisch angeschlagen ist.

Ein atomare Auseinandersetzung ist nicht auszuschließen. Die Anmerkung im Börsenbericht, dass sich außereuropĂ€ische Investoren aus Europa zurĂŒckziehen, gibt zu denken. Die USA und Russland haben schon ihr rotes Telefon aktiviert, damit nicht aus Versehen ein Atomkrieg ausbricht. Die Verantwortlichen bringen uns alle – m.E. – ohne Not in Lebensgefahr!

Manfred Kuras

 

 

Kriegsangst vom 19.2.22

 

Anstatt froh zu sein, dass der Warschauer Pakt zerfiel und der Kalte Krieg 1989 beendet war, versucht die NATO seit 1990 unter FĂŒhrung der USA Russland militĂ€risch einzukreisen und wirtschaftlich zu schaden, um das Land zu dominieren. (Dazu habe ich mich schon ausfĂŒhrlich auf meiner Homepage ausgelassen.)

Nunmehr hat sogar der Spiegel in seiner Ausgabe vom 12.2.22 auf Seite 28 und 29 ziemlich objektiv beschrieben, wie Russland schon seit ĂŒber 30 Jahren vom Westen hintergangen wurde. (ansonsten gehört der Spiegel auch zu den Kritikern Russlands).Eine wichtige AufzĂ€hlung der Fakten, die offenbar bei den Teilnehmern der „Sicherheitskonferenz“ in MĂŒnchen unbekannt sind oder böswillig ignoriert werden. Nach Stoltenberg gehört nunmehr auch Baerbock zu den Scharfmachern. Man glaubt, dass man Russland mit weiteren Sanktionen drohen und mit nutzlosen GesprĂ€chen ohne den geringsten Fortschritt solange hinhalten kann, bis sich die militĂ€rische Lage durch AufrĂŒstung der Ukraine, Aufstellung weiterer Raketen und Truppenverlegungen an die Ostseite der NATO zuungunsten Russlands verschlechtert und Putin klein beigeben wird. Ich bin davon ĂŒberzeugt, dass das nicht passieren wird – und dafĂŒr habe ich VerstĂ€ndnis. WofĂŒr ich kein VerstĂ€ndnis habe und sich mein GefĂŒhl fĂŒr Gerechtigkeit und friedvolles Zusammenleben der Völker strĂ€ubt, ist die Arroganz und die RĂŒcksichtslosigkeit der NATO-Mitglieder, die sich weigern, berechtigte Interessen und Forderungen Russlands ĂŒberhaupt erörtern zu wollen.

Kann man denn nicht die BetrĂŒgereien und HinterhĂ€ltigkeiten des Westens beenden und den maßvollen WĂŒnschen Russlands entgegenkommen? Dann verliert man doch nicht sein Gesicht, sondern eröffnet eine neue vertrauensvolle Ära fĂŒr die Sicherheit Europas. Wenn man jedoch einen vom Westen angezettelten Krieg –und das wĂ€re er zweifellos – riskiert mit allen seinen Folgen, dann ist die bessere Option die VerstĂ€ndigung mit Russland fĂŒr Europa und die Welt.

Die Welt steht eventuell am Abgrund und ich frage mich, wo bleiben die Demonstrationen der Friedensbewegung? Hier wĂ€re wirklich eine große ĂŒberparteiliche Massenbewegung erforderlich, um die Hasardeure in den Regierungen zu zwingen, ihrer Verantwortung nachzukommen, nĂ€mlich fĂŒr ihr Volk dazusein. 

Manfred Kuras

Atomkraft ist notwendig vom 17.11.2021

Frankreich setzt auf Atomkraft und wird wohl seine Ziele aus dem Pariser Abkommen erfĂŒllen können. Deutschland hingegen nicht, denn wir wollen ja auch noch die letzten Meiler bis Ende 2022 vom Netz nehmen.

2008 hat Frau Merkel noch die richtigen und auch jetzt noch gĂŒltigen Worte zur Atomkraft gefunden und u.a. gesagt, dass sich Deutschland lĂ€cherlich macht, wenn es die sichersten Atomkraftwerke der Welt stilllegt und dann aus dem Ausland Strom importieren muss. Sie hat dann panikartig 2011 wegen Fukuschima ihre Meinung geĂ€ndert, obwohl die Voraussetzungen eines derartigen Störfalls hier nicht gegeben sind. Die Deutschen sind aufgrund des einseitigen Dauerfeuers der Mainstream-Medien unter dem Motto „Atomkraft nein danke“ einer regelrechten GehirnwĂ€sche unterzogen worden, die anhĂ€lt. Selbst unter dem Eindruck des schleichenden Klimawandels ist ein Umdenken nur zögernd festzustellen.

Die Laufzeiten der noch in Betrieb befindlichen AKW`s sollte schnellstens auf unbestimmte Zeit verlĂ€ngert werden! Wir sparen dadurch Zig-Millionen von Tonnen Kohlendioxyd und erzeugen damit den billigsten Strom, weil die Werke schon abgeschrieben sind. Aber die Energieversorger zusammen mit der Politik haben sich hier gegen den kleinen Verbraucher offenbar verbĂŒndet und wollen dies nicht mehr. Die Elt-Werke erhalten ihre Kosten und ErtrĂ€ge garantiert, was kĂŒmmert die das Volk?! Auch der PrĂ€sident des Bundesamtes fĂŒr die Sicherheit der nuklearen Entsorgung MĂŒller lehnt lĂ€ngere Laufzeiten ab; was Wunder, denn schließlich ist der Abbruch und die Entsorgung der AKWÂŽs sein GeschĂ€ft.

Vor ein paar Tagen war ich bei einer Anhörung in Brake. Da ging es um den Standort fĂŒr den unbedenklichen Abraum des stillgelegten AKW Unterweser. Da schlugen die Wellen hoch und Umweltminister Lies sowie seine Experten hatten gegenĂŒber den Gegnern des Standortes keinen leichten Stand. Meine Wortmeldung, dass man doch einfach den Meiler unberĂŒhrt und frei von BrennstĂ€ben stehen lassen, ja sogar nutzen könne, wurde rundweg abgelehnt mit der BegrĂŒndung, dass der Spannbeton nach ca. 200 Jahren brĂŒchig werden könne. Ja und? Wo ist der Schaden gegenĂŒber den derzeitigen Kosten von ĂŒber 1000 Millionen Euro?

Die von der Politik und vielen Medien gemachte Hoffnung, man brauche nur die WindrĂ€der und die SolardĂ€cher vervielfachen und schon könne man dadurch Wasserstoff oder synthetische Treibstoffe in der nötigen Menge erzeugen, wird sich als Luftschloss herausstellen. Diese Techniken sind noch in den Kinderschuhen und vielleicht in spĂ€teren Jahrzehnten reif fĂŒr die industrielle Produktion. Solange mĂŒssen wir möglichst klimaneutral fĂŒr die notwendige Energie sorgen und dazu gehören die Atomkraftwerke. Wer die noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke stilllegen und abbauen will, soll sich nicht KlimaschĂŒtzer sondern Umweltsau nennen! Lasst die AKWÂŽs am Netz!

Manfred Kuras

China macht nationale Familienpolitik

Sehr geehrte Damen und Herren,
Neuer Leserbrief m.d.B.u.K.
Wie berichtet wurde, hat China seine Ein-, -bzw. Zwei-Kind-Politik nun-mehr korrigiert und drei Kinder pro Famile erlaubt.
Die vor 40 Jahren eingefĂŒhrte Ein-Kind-Politik war seinerzeit ein verzweifelter Akt, gegen die Hungersnöte und das Bevölkerungswachstum. Das war mit Leid und Repressionen fĂŒr die Betroffenen verbunden. Inzwischen hat China jedoch durch die Lockerung der kommunistischen Doktrin und Zulassung privatwirtschaftlichen Systemen einen derartigen wirtschaftlichen Aufschwung genommen, der m.E. noch ĂŒber dem des „Wirtschaftswunders“ hinaus geht. Deswegen konnte 2015 auf eine 2-Kind- und jetzt auf die 3-Kind-Politik gewechselt werden. Da es aber statistisch zur Erhaltung des Bevölkerungsstandes je Frau 2,3 Kinder bedarf, sind bereits im Vorfeld zahlreiche Lockerungen, vor allem in lĂ€ndlichen Gebieten erfolgt. Der wachsende Wohlstand und die Arbeitsmarktpolitik haben schon von sich aus dafĂŒr gesorgt, dass auch ohne diese Maßregelungen wesentlich weniger Kinder als vor 40 Jahren geboren wurden. Um dem 3-Kind-Ziel zum Erfolg zu verhelfen, hat man zahlreiche UnterstĂŒtzungsmaßnahmen fĂŒr Familien beschlossen. Wie ich die chinesische Regierung einschĂ€tze, wird man sehr genau beobachten, ob diese Neuregelungen greifen und wird ggf. nachsteuern. Sie wird nicht versuchen, die Bevölkerung durch Einwanderung auszugleichen.
Die chinesische Regierung betreibt dem Namen nach als „kommunisti-sche“ Ein-Parteien-Herrschaft eine nationale Politik, die im Interesse der Nation alle Wirtschaftsformen zulĂ€sst, wenn es denn den Interessen Chinas dient. Dies unterscheidet sie im Wesentlichen von vielen europĂ€ischen Demokratien, insbesondere von Deutschland. Vielleicht sollte die deutsche Regierung sich ein Beispiel nehmen, die deutsche Bevölkerung zu mehr Kinderfreundlichkeit aufzurufen und mit entsprechenden UnterstĂŒtzungen helfen. Sie sollte die Bevölkerung aufklĂ€ren, wohin die bisherige Bevölkerungspolitik der Zuwanderung kulturfremder und bildungsferner Menschen in die hiesigen Sozialsysteme fĂŒhrt.

 

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
Manfred Kuras

Klimawandel vom 14.10.19

Greta Thunberg hat die Öffentlichkeit der Welt auf das Problem des Klimaschutzes aufmerksam gemacht. Sie ist eine Idealistin und hat meine Bewunderung. Es wĂ€re schön, wenn die Politik ihre Forderungen aufnehmen wĂŒrde und die erforderlichen Maßnahmen auch umsetzen wĂŒrden. Da habe ich meine Zweifel. Denn leider reagiert Politik meistens zu spĂ€t, wenn ĂŒberhaupt.

Panikartig hat die Bundesregierung ein sog. Klimapaket verabschiedet, in dem verschiedene AbsichtserklĂ€rungen und Maßnahmen fĂŒr Deutschland vorgesehen sind, die m.E. aber nicht zu einer COÂČ-Reduzierung fĂŒhren werden.

Der COÂČ-Ausstoß soll mit Strafen fĂŒr Kohle, Öl und Gas belegt werden, was zur Verteuerung aber nicht zu weniger Verbrauch fĂŒhren wird.

Das Fliegen wird teurer und die Bahn soll weniger Steuern bezahlen, was den Preis fĂŒr Bahnkarten um unter 10% senken könnte; m.E. kein Effekt, usw., usw.. Die Mehreinnahmen sollen u.a. schwachen Mietern und Fernpendlern zugute kommen.

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