Welt

Mit Sanktionen und Embargo in den Niedergang v. 24.5.22

Im Weltwirtschaftsforum in Davos fordert Habeck als Vertreter der Bundesregierung ein rasches Handelsembargo gegen Russland und eine m√∂glichst schnelle Kappung der Gaslieferungen aus Russland. Dies offenbar ohne R√ľcksicht auf die Auswirkungen in Deutschland. In dem Zeitungsartikel sollen Ersatzlieferungen aus Katar und den USA in den n√§chsten Jahren erfolgen zu weitaus h√∂heren Preisen und einer gro√üen Umweltzerst√∂rung z.B. durch Fracking und weite Wege. Ob das √ľberhaupt zeitgerecht klappt, steht noch in den Sternen. Dies alles, um Russland zu sch√§digen und zu bestrafen. Bislang haben wir Deutschen den weit gr√∂√üeren Schaden gehabt, denn durch die h√∂heren Preise auf Gas und √Ėl hat Russland das gleiche oder mehr an Devisen eingenommen bei geringeren Liefermengen. Die Schuldzuweisungen gegen Russland und die z√ľgellose Hetze in den Medien und von vielen Politikern sind kaum zu ertragen, weil sie die Politik des Westens nach der Wende unber√ľcksichtigt lassen. Am 23.5. fand in Bremerhaven ein Vortrag der langj√§hrigen Russland-Korrespondenzen Gabriele Krone-Schmalz statt, die die Schuld an dem Konflikt vor allem bei der USA und der NATO sieht und dies mit zahlreichen Fakten ausf√ľhrlich belegt. Die Sanktionen und Waffenlieferungen verl√§ngern nur das Leiden der ukrainischen Bev√∂lkerung und bergen die Gefahr einer atomaren Auseinandersetzung mit entsetzlichen Folgen. Russland liefert immer noch Gas und anderen Rohstoffe zu g√ľnstigen Preisen an ein feindliches Deutschland und dieses liefert dem Gegner Russlands immer schwerere Waffen. Der Hund bei√üt die Hand, die ihm das Futter gibt. Wenn Russland den Hahn zudreht, sieht Deutschland ziemlich alt aus und die Stimmung des politikdesinteressierten Deutschen wird sich schlagartig wandeln. Russland hat keinen Staat bedroht. Erst als sich die Einkreisung Russlands und die Ausgrenzung gegen russische Bev√∂lkerungsteile in der Ukraine ein unzumutbares Ausma√ü annahm, sah Russland sich gezwungen, rote Linien zu ziehen. Ich frage mich, wieso wir uns ohne Not zu unserem Schaden in den Konflikt reinziehen lassen? Tun wir das auch bei anderen Konflikten mit der gleichen Vehemenz? Im Irak, im Jemen, in Somalia? Dass Russland erst durch die Ukraine marschiert und dann weitere Staaten bedroht, ist v√∂llig abwegig. Die Kampfhandlungen m√ľssen im Interessen der leidenden Bev√∂lkerung schnellstens beendet werden, auch wenn das nicht im Interesse der USA ist, die die Schw√§chung Russlands und die Kontrolle √ľber die Bodensch√§tze in dem gro√üen Land unter¬† Inkaufnahme ukrainischer Opfer erzwingen will. Deutschland sollte wieder zur√ľckfinden zu dem Grundsatz, dass in Konfliktgebiete keine Waffen geliefert werden. Das w√§re im Interesse Deutschlands und dazu sind die Pol√≠tiker verpflichtet und gew√§hlt worden.

Dies alles, um Russland zu sch√§digen und zu bestrafen. Bislang haben wir Deutschen den weit gr√∂√üeren Schaden gehabt, denn durch die h√∂heren Preise auf Gas und √Ėl hat Russland das gleiche oder mehr an Devisen eingenommen bei geringeren Liefermengen. Die Schuldzuweisungen gegen Russland und die z√ľgellose Hetze in den Medien und von vielen Politikern sind kaum zu ertragen, weil sie die Politik des Westens nach der Wende unber√ľcksichtigt lassen.

Am 23.5. fand in Bremerhaven ein Vortrag der langj√§hrigen Russland-Korrespondenzen Gabriele Krone-Schmalz statt, die die Schuld an dem Konflikt vor allem bei der USA und der NATO sieht und dies mit zahlreichen Fakten ausf√ľhrlich belegt. Die Sanktionen und Waffenlieferungen verl√§ngern nur das Leiden der ukrainischen Bev√∂lkerung und bergen die Gefahr einer atomaren Auseinandersetzung mit entsetzlichen Folgen. Russland liefert immer noch Gas und anderen Rohstoffe zu g√ľnstigen Preisen an ein feindliches Deutschland und dieses liefert dem Gegner Russlands immer schwerere Waffen. Der Hund bei√üt die Hand, die ihm das Futter gibt. Wenn Russland den Hahn zudreht, sieht Deutschland ziemlich alt aus und die Stimmung des politikdesinteressierten Deutschen wird sich schlagartig wandeln.

Russland hat keinen Staat bedroht. Erst als sich die Einkreisung Russlands und die Ausgrenzung gegen russische Bev√∂lkerungsteile in der Ukraine ein unzumutbares Ausma√ü annahm, sah Russland sich gezwungen, rote Linien zu ziehen. Ich frage mich, wieso wir uns ohne Not zu unserem Schaden in den Konflikt reinziehen lassen? Tun wir das auch bei anderen Konflikten mit der gleichen Vehemenz? Im Irak, im Jemen, in Somalia? Dass Russland erst durch die Ukraine marschiert und dann weitere Staaten bedroht, ist v√∂llig abwegig. Die Kampfhandlungen m√ľssen im Interessen der leidenden Bev√∂lkerung schnellstens beendet werden, auch wenn das nicht im Interesse der USA ist, die die Schw√§chung Russlands und die Kontrolle √ľber die Bodensch√§tze in dem gro√üen Land unter¬† Inkaufnahme ukrainischer Opfer erzwingen will. Deutschland sollte wieder zur√ľckfinden zu dem Grundsatz, dass in Konfliktgebiete keine Waffen geliefert werden. Das w√§re im Interesse Deutschlands und dazu sind die Pol√≠tiker verpflichtet und gew√§hlt worden.

Manfred Kuras

Ehrlichen Frieden fordern v. 7.3.22

Ich war w√ľtend, als ich sah, dass bei den Paralympics die Behinderten aus Russland und Wei√ürussland nicht in das Stadion einmarschieren und an den Wettk√§mpfen teilnehmen durften. Was k√∂nnen diese Menschen daf√ľr, dass sich die Politik wieder mal in den Sport einmischt und v√∂llig unschuldige Menschen bestraft, die sich vier Jahre lang auf diese Wettbewerbe vorbereitet haben? Auch andere Kulturschaffende werden gen√∂tigt, sich von ihrem eigenen Volk zu distanzieren oder sie werden brotlos. Aber die Propaganda gegen die Russen l√§uft ja auf allen Kan√§len des Westens seit mehr als zwei Jahrzehnten wie geschmiert.

Der Zeitungsausschnitt der CN vom 4./5. 12.2021 im zweiten Teil zeigt die Motive der USA und der NATO deutlich auf.

Wie schon immer, können sich die Herrschenden auf die Unwissenheit und das kurze Gedächtnis des Volkes verlassen und diese zu Protesten in ihrem Sinne mobilisieren. Diese Demonstrationen sollten sich aber vor allem gegen die Verursacher dieses tragischen Geschehens, nämlich die NATO und die USA wenden und von denen endlich ein Einlenken auf die berechtigen Forderungen Russlands verlangen. Frieden in Europa gibt es nur mit und nicht gegen Russland. Dieses Credo war bis vor kurzem noch Konsens fast aller europäischen Politiker.

Inzwischen hat sich infolge des Einmarsches der Russen in die Ukraine diese √úbereinstimmung ins Gegenteil gewandelt. Man hat zwar absolut nichts, aber auch gar nichts getan, den berechtigten W√ľnschen der Russen f√ľr ihre eigene Sicherheit entgegenzukommen, sondern sie nur mit endlosen und ergebnislosen Gespr√§chen hingehalten.

Inzwischen hat man die Ukrainer in dem Glauben gelassen, dass sie bald in die EU- und damit an gesch√§tzten ca. 30 Mrd. j√§hrlichen Geldern ‚Äď profitieren k√∂nnen, wenn sie sich nur feindlich gegen Russland verhalten und zudem in die NATO streben. Die Europ√§er haben nur Nachteile von dieser Handlungsweise und gro√üe Verluste durch die Sanktionen, w√§hrend die USA nur minimal betroffen ist.

Die NATO hat das freundliche ukrainische Volk in Geiselhaft genommen und tut so, als w√ľrde man ihnen mit Waffen helfen, dabei wissen die Politiker, dass damit das Leiden der Menschen dort nur verl√§ngert und verschlimmert wird. Russland wird seine erkl√§rten Ziele erreichen, das wurde klar erkl√§rt. Der bislang relativ wenige Opfer geforderte Krieg k√∂nnte sich durch die Durchhalteparolen der ukrainische Regierung und Waffenlieferungen des Westens schnell erh√∂hen. Deutschland hat immer gesagt, dass es in Krisengebiete keine Waffen liefern w√ľrde. Nunmehr tut sie es und ist damit m.E. Kriegspartei.

Scholz und Merz machen einen auf dicke Hose und werden von unseren Medien gefeiert. Sie bringen damit Deutschland in Gefahr, ohne R√ľcksicht auf die Bev√∂lkerung: Keine Bunker, kein Zivilschutz, keine verteidigungstaugliche Bundeswehr; nicht mal Sirenen sind ausreichend vorhanden. Aber trotzdem w√ľste Beschimpfungen und Beleidigungen der russischen F√ľhrung. Das tr√§gt nicht gerade zur Deeskalation bei, sondern zeigt eher in Richtung Krieg mit Russland. Auch die Sanktionen sind teilweise so feindlich und rigoros, als wenn der Krieg schon ausgebrochen w√§re.

Die Ank√ľndigungen von Scholz, Fl√ľssiggas zu importieren, die Bundeswehr mit 100 Mrd. zu versorgen, Nordstream II auf Eis zu legen und zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukt f√ľr Verteidigung ausgeben zu wollen, hat nat√ľrlich vor allem in den USA f√ľr Begeisterung gesorgt. Die R√ľstungsindustrie und Fracking-Gas-Hersteller sind sehr zufrieden. Auch der US-Pr√§sident erh√§lt f√ľr seine Haltung und markigen Worte gegen Russland Staendig-Ovation im Capitol. Dies braucht er auch, weil er innenpolitisch angeschlagen ist.

Ein atomare Auseinandersetzung ist nicht auszuschlie√üen. Die Anmerkung im B√∂rsenbericht, dass sich au√üereurop√§ische Investoren aus Europa zur√ľckziehen, gibt zu denken.¬†Die USA und Russland haben schon ihr rotes Telefon aktiviert, damit nicht aus Versehen ein Atomkrieg ausbricht. Die Verantwortlichen bringen uns alle – m.E. – ohne Not in Lebensgefahr!

Manfred Kuras

 

 

Kriegsangst vom 19.2.22

 

Anstatt froh zu sein, dass der Warschauer Pakt zerfiel und der Kalte Krieg 1989 beendet war, versucht die NATO seit 1990 unter F√ľhrung der USA Russland milit√§risch einzukreisen und wirtschaftlich zu schaden, um das Land zu dominieren. (Dazu habe ich mich schon ausf√ľhrlich auf meiner Homepage ausgelassen.)

Nunmehr hat sogar der Spiegel in seiner Ausgabe vom 12.2.22 auf Seite 28 und 29 ziemlich objektiv beschrieben, wie Russland schon seit √ľber 30 Jahren vom Westen hintergangen wurde. (ansonsten geh√∂rt der Spiegel auch zu den Kritikern Russlands).Eine wichtige Aufz√§hlung der Fakten, die offenbar bei den Teilnehmern der ‚ÄěSicherheitskonferenz‚Äú in M√ľnchen unbekannt sind oder b√∂swillig ignoriert werden. Nach Stoltenberg geh√∂rt nunmehr auch Baerbock zu den Scharfmachern. Man glaubt, dass man Russland mit weiteren Sanktionen drohen und mit nutzlosen Gespr√§chen ohne den geringsten Fortschritt solange hinhalten kann, bis sich die milit√§rische Lage durch Aufr√ľstung der Ukraine, Aufstellung weiterer Raketen und Truppenverlegungen an die Ostseite der NATO zuungunsten Russlands verschlechtert und Putin klein beigeben wird. Ich bin davon √ľberzeugt, dass das nicht passieren wird ‚Äď und daf√ľr habe ich Verst√§ndnis. Wof√ľr ich kein Verst√§ndnis habe und sich mein Gef√ľhl f√ľr Gerechtigkeit und friedvolles Zusammenleben der V√∂lker str√§ubt, ist die Arroganz und die R√ľcksichtslosigkeit der NATO-Mitglieder, die sich weigern, berechtigte Interessen und Forderungen Russlands √ľberhaupt er√∂rtern zu wollen.

Kann man denn nicht die Betr√ľgereien und Hinterh√§ltigkeiten des Westens beenden und den ma√üvollen W√ľnschen Russlands entgegenkommen? Dann verliert man doch nicht sein Gesicht, sondern er√∂ffnet eine neue vertrauensvolle √Ąra f√ľr die Sicherheit Europas. Wenn man jedoch einen vom Westen angezettelten Krieg ‚Äďund das w√§re er zweifellos ‚Äď riskiert mit allen seinen Folgen, dann ist die bessere Option die Verst√§ndigung mit Russland f√ľr Europa und die Welt.

Die Welt steht eventuell am Abgrund und ich frage mich, wo bleiben die Demonstrationen der Friedensbewegung? Hier w√§re wirklich eine gro√üe √ľberparteiliche Massenbewegung erforderlich, um die Hasardeure in den Regierungen zu zwingen, ihrer Verantwortung nachzukommen, n√§mlich f√ľr ihr Volk dazusein. 

Manfred Kuras

Atomkraft ist notwendig vom 17.11.2021

Frankreich setzt auf Atomkraft und wird wohl seine Ziele aus dem Pariser Abkommen erf√ľllen k√∂nnen. Deutschland hingegen nicht, denn wir wollen ja auch noch die letzten Meiler bis Ende 2022 vom Netz nehmen.

2008 hat Frau Merkel noch die richtigen und auch jetzt noch g√ľltigen Worte zur Atomkraft gefunden und u.a. gesagt, dass sich Deutschland l√§cherlich macht, wenn es die sichersten Atomkraftwerke der Welt stilllegt und dann aus dem Ausland Strom importieren muss. Sie hat dann panikartig 2011 wegen Fukuschima ihre Meinung ge√§ndert, obwohl die Voraussetzungen eines derartigen St√∂rfalls hier nicht gegeben sind. Die Deutschen sind aufgrund des einseitigen Dauerfeuers der Mainstream-Medien unter dem Motto ‚ÄěAtomkraft nein danke‚Äú einer regelrechten Gehirnw√§sche unterzogen worden, die anh√§lt. Selbst unter dem Eindruck des schleichenden Klimawandels ist ein Umdenken nur z√∂gernd festzustellen.

Die Laufzeiten der noch in Betrieb befindlichen AKW`s sollte schnellstens auf unbestimmte Zeit verl√§ngert werden! Wir sparen dadurch Zig-Millionen von Tonnen Kohlendioxyd und erzeugen damit den billigsten Strom, weil die Werke schon abgeschrieben sind. Aber die Energieversorger zusammen mit der Politik haben sich hier gegen den kleinen Verbraucher offenbar verb√ľndet und wollen dies nicht mehr. Die Elt-Werke erhalten ihre Kosten und Ertr√§ge garantiert, was k√ľmmert die das Volk?! Auch der Pr√§sident des Bundesamtes f√ľr die Sicherheit der nuklearen Entsorgung M√ľller lehnt l√§ngere Laufzeiten ab; was Wunder, denn schlie√ülich ist der Abbruch und die Entsorgung der AKW¬īs sein Gesch√§ft.

Vor ein paar Tagen war ich bei einer Anh√∂rung in Brake. Da ging es um den Standort f√ľr den unbedenklichen Abraum des stillgelegten AKW Unterweser. Da schlugen die Wellen hoch und Umweltminister Lies sowie seine Experten hatten gegen√ľber den Gegnern des Standortes keinen leichten Stand. Meine Wortmeldung, dass man doch einfach den Meiler unber√ľhrt und frei von Brennst√§ben stehen lassen, ja sogar nutzen k√∂nne, wurde rundweg abgelehnt mit der Begr√ľndung, dass der Spannbeton nach ca. 200 Jahren br√ľchig werden k√∂nne. Ja und? Wo ist der Schaden gegen√ľber den derzeitigen Kosten von √ľber 1000 Millionen Euro?

Die von der Politik und vielen Medien gemachte Hoffnung, man brauche nur die Windr√§der und die Solard√§cher vervielfachen und schon k√∂nne man dadurch Wasserstoff oder synthetische Treibstoffe in der n√∂tigen Menge erzeugen, wird sich als Luftschloss herausstellen. Diese Techniken sind noch in den Kinderschuhen und vielleicht in sp√§teren Jahrzehnten reif f√ľr die industrielle Produktion. Solange m√ľssen wir m√∂glichst klimaneutral f√ľr die notwendige Energie sorgen und dazu geh√∂ren die Atomkraftwerke. Wer die noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke stilllegen und abbauen will, soll sich nicht Klimasch√ľtzer sondern Umweltsau nennen! Lasst die AKW¬īs am Netz!

Manfred Kuras

China macht nationale Familienpolitik

Sehr geehrte Damen und Herren,
Neuer Leserbrief m.d.B.u.K.
Wie berichtet wurde, hat China seine Ein-, -bzw. Zwei-Kind-Politik nun-mehr korrigiert und drei Kinder pro Famile erlaubt.
Die vor 40 Jahren eingef√ľhrte Ein-Kind-Politik war seinerzeit ein verzweifelter Akt, gegen die Hungersn√∂te und das Bev√∂lkerungswachstum. Das war mit Leid und Repressionen f√ľr die Betroffenen verbunden. Inzwischen hat China jedoch durch die Lockerung der kommunistischen Doktrin und Zulassung privatwirtschaftlichen Systemen einen derartigen wirtschaftlichen Aufschwung genommen, der m.E. noch √ľber dem des ‚ÄěWirtschaftswunders‚Äú hinaus geht. Deswegen konnte 2015 auf eine 2-Kind- und jetzt auf die 3-Kind-Politik gewechselt werden. Da es aber statistisch zur Erhaltung des Bev√∂lkerungsstandes je Frau 2,3 Kinder bedarf, sind bereits im Vorfeld zahlreiche Lockerungen, vor allem in l√§ndlichen Gebieten erfolgt. Der wachsende Wohlstand und die Arbeitsmarktpolitik haben schon von sich aus daf√ľr gesorgt, dass auch ohne diese Ma√üregelungen wesentlich weniger Kinder als vor 40 Jahren geboren wurden. Um dem 3-Kind-Ziel zum Erfolg zu verhelfen, hat man zahlreiche Unterst√ľtzungsma√ünahmen f√ľr Familien beschlossen. Wie ich die chinesische Regierung einsch√§tze, wird man sehr genau beobachten, ob diese Neuregelungen greifen und wird ggf. nachsteuern. Sie wird nicht versuchen, die Bev√∂lkerung durch Einwanderung auszugleichen.
Die chinesische Regierung betreibt dem Namen nach als ‚Äěkommunisti-sche‚Äú Ein-Parteien-Herrschaft eine nationale Politik, die im Interesse der Nation alle Wirtschaftsformen zul√§sst, wenn es denn den Interessen Chinas dient. Dies unterscheidet sie im Wesentlichen von vielen europ√§ischen Demokratien, insbesondere von Deutschland. Vielleicht sollte die deutsche Regierung sich ein Beispiel nehmen, die deutsche Bev√∂lkerung zu mehr Kinderfreundlichkeit aufzurufen und mit entsprechenden Unterst√ľtzungen helfen. Sie sollte die Bev√∂lkerung aufkl√§ren, wohin die bisherige Bev√∂lkerungspolitik der Zuwanderung kulturfremder und bildungsferner Menschen in die hiesigen Sozialsysteme f√ľhrt.

 

Mit freundlichen Gr√ľ√üen
Manfred Kuras

Klimawandel vom 14.10.19

Greta Thunberg hat die √Ėffentlichkeit der Welt auf das Problem des Klimaschutzes aufmerksam gemacht. Sie ist eine Idealistin und hat meine Bewunderung. Es w√§re sch√∂n, wenn die Politik ihre Forderungen aufnehmen w√ľrde und die erforderlichen Ma√ünahmen auch umsetzen w√ľrden. Da habe ich meine Zweifel. Denn leider reagiert Politik meistens zu sp√§t, wenn √ľberhaupt.

Panikartig hat die Bundesregierung ein sog. Klimapaket verabschiedet, in dem verschiedene Absichtserkl√§rungen und Ma√ünahmen f√ľr Deutschland vorgesehen sind, die m.E. aber nicht zu einer CO¬≤-Reduzierung f√ľhren werden.

Der CO¬≤-Aussto√ü soll mit Strafen f√ľr Kohle, √Ėl und Gas belegt werden, was zur Verteuerung aber nicht zu weniger Verbrauch f√ľhren wird.

Das Fliegen wird teurer und die Bahn soll weniger Steuern bezahlen, was den Preis f√ľr Bahnkarten um unter 10% senken k√∂nnte; m.E. kein Effekt, usw., usw.. Die Mehreinnahmen sollen u.a. schwachen Mietern und Fernpendlern zugute kommen.

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Angst vor dem Atomkrieg v. 15.2.19

Der Aufmacher in den Cuxhavener Nachrichten ‚Äě Die Angst vor dem Atomkrieg‚Äú scheint kaum einen zu interessieren, denn sonst w√ľrden wie in den 60er/70er- Jahren das Volk auf die Stra√üe gehen und gegen das ‚ÄěS√§belrasseln‚Äú (Originaltext Bundespr√§sident) der NATO gegen Russland protestieren.

Es sind ausschlie√ülich die Politiker und deren Hinterm√§nner/frauen, die das Volk aufhetzen und ohne triftigen Grund die Vernichtung Europas in Betracht ziehen und riskieren. Die USA glaubt n√§mlich, dass sie selbst davon nicht betroffen sein wird. Sie liebt Stellvertreterkriege ohne R√ľcksicht auf das Leid der betroffenen Menschen. Die USA sind bei genauer Betrachtungsweise aus den beiden Weltkriegen immer als Fettauge hervorgegangen. Dieser Umstand erh√∂ht die Gefahr einer unkontrollierbaren Katastrophe.

Es mag durchaus stimmen, dass Russland landgest√ľtzte Mittelstreckenraketen, die atomar best√ľckt werden k√∂nnen, entwickelt.

Dar√ľber muss man reden und zweifelsfreie Erkenntnisse haben. Aber durch die aggressive Verhaltensweise der USA und NATO (Ausweitung der NATO, Aufhetzung der Nachbarstaaten, Stationierung von US-Truppen an der russischen Grenze, Bruch des Vertrages √ľber die Begrenzung der Raketenabwehrsysteme) wundert es mich nicht, wenn Russland Abwehrma√ünahmen trifft.

Wie aggressiv und unverhohlen die USA Europa ihren Willen aufzwingen will, zeigt das Auftreten des Botschafters in Berlin gegen die zweite Gasleitung aus Russland; und dies mit Erfolg, wie das Einlenken Deutschlands zeigt, LNG-Fl√ľssiggas aus den U
SA abzukaufen, das mit Fracking-Methoden umweltsch√§dlich erzeugt wird. Das wird f√ľr den Steuerzahler und Verbraucher wieder teuer werden!

Schon seit Jahrhunderten betreiben die US-Politiker Machtpolitik durch Kriege, um ihre wirtschaftlichen Vorteile durchzusetzen. Wer nicht spurt, der wird mit Sanktionen und Kriegen √ľberzogen. Von wegen Weltpolizist; Weltgangster ist eher zutreffend.

Tomi Ungerer zeigt dies auf:

Europa muss sich den amerikanischen Erpressungen durch Wirtschaftssanktionen und Kriegsspiele erwehren, auch wenn die USA dann ihren Markt mit Einfuhrzöllen und Handelshindernisse sperrt und wir weniger verdienen.

Immer noch besser als Krieg.

Manfred Kuras

Steuervermeidung und kein Ende v. 10.11.2017

Scheinaktivitäten der EU

 2014 Panama-Papers und 2017 Paradise-Papers und das Fazit des Regierungssprechers ist das Eingeständnis, dass man Köpfe abschlägt und neue wachsen nach. Die Politik tut also so, als sei man diesen Machenschaften hilflos ausgeliefert.

Dem widerspreche ich vehement und vermute, dass die maßgeblichen Politiker wissentlich keine wirksamen Maßnahmen verabschieden, um Großkapitalisten das schändliche Handwerk des Betruges am Volk zu ermöglichen. 

Selbst vor Mord scheut man in diesen Kreisen nicht zur√ľck, wie das Attentat in Malta vor einem Monat beweist.

Ein Bankraub, wo vielleicht 50.000 ‚ā¨ erbeutet werden, gilt als Schwerverbrechen, aber Steuerverk√ľrzung- also Raub an Volk und Staat in Milliardenh√∂he- wird von den Politikern hingenommen und bleibt straffrei.

Wie sagte schon Bertold Brecht: ‚ÄěWas ist ein Bank√ľberfall gegen die Gr√ľndung einer Bank?!‚Äú

Was ist aus der gro√ü angek√ľndigten Transaktionssteuer geworden? Nichts! Dabei sollte die Turbospekulation gebremst und auf solche Gesch√§fte auch so eine Art Umsatzsteuer erhoben werden.

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Syrien-Krieg und Propaganda v. 19.10.2016

aleppo

Nach dem Artikel der CN vom 12.10. 2016 sind bei neuen Luftangriffen auf Aleppo sind mindestens 12 Menschen getötet worden. Hier ist von Bombenhagel auf die Rebellengebiete der geteilten Stadt die Rede.

Wenn bei mehreren Luftangriffen nur ca. 12 Menschen get√∂tet worden sind, so kann es sich doch nur um gezielte Angriffe auf die Stellungen der El Nusra-Einheiten handeln; diese paktieren bekanntlich mit Al Quaida. Es ist somit keine Fl√§chenbombardierung gegen Zivilisten, wie dieser und auch vorherige Artikel √ľber die Kampfhandlungen in Aleppo den Eindruck erwecken soll. Die Zivillisten k√∂nnten auch diese Regionen verlassen, aber sie bleiben, weil sie Pl√ľnderungen ihrer Wohnungen bef√ľrchten.Es besteht eine einseitige ‚ÄěBerichterstattung‚Äú zugunsten der sogenannten moderaten Rebellen seitens der westlichen Medien.

Der bereits seit sechs Jahren sich hinziehende B√ľrgerkrieg wird offensichtlich von Kr√§ften au√üerhalb Syriens gesch√ľrt. Die USA im Zusammenspiel mit Israel hat bereits vor Ausbruch der Demonstrationen und K√§mpfe den Boden f√ľr den Krieg in Syrien bereitet. Sie haben aus der verfehlten Politik in Nahost, angefangen von den verbrecherischen Angriffen auf Irak bis hin zur Unterst√ľtzung des ‚ÄěArabischen Fr√ľhlings‚Äú nichts gelernt; die Menschen in der Region und wir m√ľssen es ausbaden.

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NATO spielt mit dem Feuer v. 9.7.2016

NATO Säbelrasseln

Die NATO ist in den 50er Jahren zum Zweck der Abwehr einer aggressiven Sowjetunion gegr√ľndet worden und das war auch berechtigt und hat auch gewirkt. Das es nicht zu einer Auseinandersetzung der beiden Gro√üm√§chte gekommen ist, sondern lediglich zu konventionellen Auseinandersetzungen und Stellvertreterkriegen, hat im wesentlichen mit der Atombombe zu tun.

Es g√§rt in der Welt aber an vielen Ecken und trotzdem meint man seitens der NATO weitere F√§sser aufmachen zu m√ľssen anstatt sich mit dem nat√ľrlichen Verb√ľndeten gleicher Kultur zur Abwehr der offensichtlichen Feinde zu einigen.

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