Aktuelles

Merkel-Auftritt in Cuxhaven am 15.8.2017

Anlässlich ihres Wahlkampfauftrittes in Cuxhaven habe ich der Bundeskanzlerin folgenden Brief geschrieben (Durchschrift an Ferlemann) und diesen als Flugblatt bei der Veranstaltung verteilt und darauf gehofft, dass sie in ihrer Rede darauf eingehen wird. Darauf hat sie jedoch verzichtet, sondern lieber eine Frage beantwortet, ob sie denn ihrem Mann das Essen macht.

Bis heute habe ich keine Antwort erhalten.

hier der Brief:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

heute, am 15. August, wollen Sie anl. der Bundestagswahl zu den Cuxhavenern sprechen.Hierzu bitte ich Sie, zu folgenden Themen eine Stellungnahme abzugeben und wie Sie jeweils zukĂĽnftig handeln wollen:

Sie haben damals nach dem Fukushima-Unfall panikartig die sog. Energiewende eingeleitet, die zeitversetzte Stillegung der sichersten Atomkraftwerke der Welt verfügt und den „Rückbau“ der Meiler angeordnet.

  • Frage: Wann haben Sie die Franzosen zu entsprechenden Schritten aufgefordert, wo doch durch die SĂĽd-Westwind-Lage Deutschland im Gau-Fall am meisten betroffen ist? Oder wollen Sie das noch tun?

  • Frage: Der Abbruch eines Meilers kostet rd. eine Milliarde Euro, eine ungeheure Summe, fĂĽr das Verschwindenlassens eines völlig ungefährlichen Bauwerkes. Wobei man sich ĂĽber das Verbleiben der Reste noch uneins ist. Was könnte man fĂĽr diese Summe alles machen, was wirklich dringlich ist; z.B. die Förderung der Geburtenrate Deutscher. Die Meiler könnte man als Zwischen- oder Endlager radioaktiver Stoffe oder sonst wie sinnvoll nutzen, mit Erdreich ĂĽberdecken und begrĂĽnen.

Sind Sie bereit, Ihre Anordnungen zu ĂĽberdenken, um weiteren Schaden abzuwenden?

Die Auswirkungen Ihrer FlĂĽchtlingspolitik sind bekannt.

Im Syrien-Konflikt sind über 1.000 Personen dorthin ausgereist, um für den IS zu kämpfen. Davon sind schon viele wieder zurück, tlw. mit Kampferfahrung. Es gibt über 700 sog. Gefährder, davon z.B. in Berlin über 80 % mit deutschen Pass, die nach der derzeitigen Rechtslage nicht abgeschoben werden können.

  • Fragen: Wollen Sie weiterhin Ihre FlĂĽchtlingspolitik der unbegrenzten Einwanderung fortfĂĽhren?

  • Wollen Sie die EinbĂĽrgerungsrichtlinien angesichts der Folgen so belassen?

  • Soll die Marine weiterhin als Schlepperhelfer im Mittelmeer agieren?

Die NATO und damit auch Deutschland betreibt eine aggressive Handels- und Militärpolitik gegen Russland, obwohl das heutige Russland nicht mehr die damalige UdSSR ist. Der Westen hat die Zusagen an Russland über die NATO-Erweiterung mehrfach gebrochen und den Konflikt mit der Ukraine gefördert, sonst wäre es nicht zur Annektion der Krim gekommen. Die Zugehörigkeit der Krim zu Russland entspricht dem Willen der dortigen Bevölkerung. Russland ist der natürliche Verbündete der Europäer zur Abwehr des Islam. Das ist das Wichtigste. Die USA sind ausschließlich an der Kontrolle der riesigen Bodenschätze Russlands interessiert und betreiben eine aggressive Politik.

Die Gefahr eines Atomkrieges in Europa ist bei einer weiteren Eskalation nicht auszuschlieĂźen.

  • Frage: Wollen Sie weiterhin die USA und die NATO in dieser unseligen Politik mit Militärbasen und Geldern unterstĂĽtzen oder mäßigend bis ablehnend handeln?

Die Waffenexporte Deutschlands sind vor allem gekennzeichnet durch die Lieferung atomwaffenfähiger U-Boote an Israel, für die der deutsche Steuerzahler Milliarden an Zuschüssen gibt. Bekanntlich betreibt Israel gegenüber der angestammten Bevölkerung eine aggressive und rechtswidrige Repressions- und Verdrängungspolitik mit allen Mittel. Dies eine der Hauptursachen für den derzeitigen Nahost-Konflikt Sämtliche UNO-Resolutionen wurden von Israel ignoriert. Dies kann sie deswegen tun, weil die USA und im Schlepptau auch Deutschland Israel bedingungslos mit Geld und Waffen unterstützen.

  • Frage: Wollen Sie die UnterstĂĽtzung Israels an Bedingungen knĂĽpfen oder soll Deutschland auch zukĂĽnftig in der Geiselhaft Israels bleiben?

Die Steuerflucht und des Verschieben von Gewinnen ins Ausland vor allem von weltweit agierenden Konzernen ist nach wie vor eine groĂźe Ungerechtigkeit gegenĂĽber dem BĂĽrger.

  • Frage: Welche konkreten und wirksamen MaĂźnahmen haben oder werden Sie einleiten?

Noch eine Bemerkung zum Schluss:

Nachdem Sie alle Hauptforderungen von GrĂĽnen und Linksparteien erfĂĽllt haben, als da sind:

Unbeschränkte Einwanderung

Abschaffung der Wehrpflicht

Ausstieg aus der Atomkraft

Energiewende (mit 400 € jährlicher Zusatzzahlung für eine 5köpfige Familie)

Lesben- und Schwulenförderung

Ehe fĂĽr alle

könnten Sie mit Recht behaupten, dass Sie faktisch eine Einheitspartei in Deutschland geschaffen haben. Gratuliere!

Mit freundlichen GrĂĽĂźen

Manfred Kuras

Meine Leserbriefe: www.manfred-kuras-unzensiert.de

 

Spielhallenschwund in Cuxhaven vom 11.7.2017

Sehr geehrter Herr Weiper,

Gratulation zu Ihrem Kommentar „Wie gut, dass sie verschwinden.“ Es gehört als Redakteur einer Zeitung schon Mut dazu, sich gegen einen Wirtschaftszweig – und sei er fĂĽr die Allgemeinheit noch so schädlich – zu wenden und Flagge zu zeigen.

Politiker haben da weniger Schneid, sei es das Verbot jeglicher Tabakwerbung, wo man sich seit Jahrzehnten herumdrückt. Oder die Bekämpfung zunehmender Verwahrlosung durch die jetzt auch in Cuxhaven wieder verstärkt auftretende Graffitti-Schmierereien. Diese wurde nach vielen Jahren des Zuschauens zwar endlich als Sachbeschädigung in das StGB aufgenommen, aber offenbar ohne nachhaltige Wirkung. Die Polizei kennt zwar die Tätergruppe, aber tut sich was? Ich habe nur von einer Verurteilung gehört: In Singapur 2015 gegen zwei Leipziger: 9 Monate Gefängnis und drei Stockhiebe. Soweit würde ich nicht gehen, aber es muss endlich mal etwas „wirksames“ passieren.

Mit freundlichen GrĂĽĂźen

Manfred Kuras

 

Deutschland den Deutschen vom 25.6.2017

 

Auf Seite 2 unserer Zeitung wird ein AfD-Abgeordneter für seinen Ausspruch „Deutschland den Deutschen“ angegriffen. sogar von eigenen Parteipromis.

Soweit sind wir also schon gekommen, dass diese Selbstverständlichkeit in Frage gestellt wird. Oder kennt einer ein anderes Land, in dem eine entsprechende Aussage vom eigenen Volk auch nur angezweifelt wird?

Wir Deutschen schaffen das! Mit Brot und Spielen, das wussten schon die alten Römer kann man dem Volk alles schmackhaft machen. Der Ausdruck bezeichnet auch heute noch die Strategie politischer (oder industrieller) Machthaber, das Volk mit Wahlgeschenken und eindrucksvoll inszenierten Großereignissen von wirtschaftlichen oder politischen Problemen abzulenken.

Zig-Generationen vor uns haben mit Arbeit, Fleiß, Erfindergeist und Kampf in Zeiten durch Not und Elend einen Staat namens Deutschland geschaffen, damit wir und unsere Nachkommen gut und in Frieden leben können. Und dann gibt es tatsächlich Leute, die meinen, das alles müssten wir doch mit allen Hilfsbedürftigen dieser Welt teilen und sie zu uns hineinlassen.

Da sind z.B. die Türken aus einem anderen Holz geschnitzt: Sie haben im Kopf der türkischen Tageszeitung „Hürrijet“, auch in Deutschland erhältlich, in weißer Schrift auf schwarz-rotem Grund ein Bild des Staatsgründers Atatürk und das Motto Türkiye Türklerindir („Die Türkei gehört den Türken“). Hat das von uns oder von den Türken je einer beanstandet?

Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Deutsche mit einer natürlichen Verbundenheit zu seiner Heimat und seinem Volk den Ausspruch „Deutschland den Deutschen“ aus vollem Herzen teilt.

Manfred Kuras

 

Schmutz im Kreistag v. 20.6.2017

Nach dem Bericht in der CN vom 20. Juni ereifert sich die hiesige SPD-Prominenz über einzelne CDU und FDP-Abgeordnete im Kreistag, die in einem Sachthema ihrem Gewissen gefolgt sind und sich nicht dem Mehrheitsdiktat unterworfen haben. Dies wird als „Schmutzigkeit“ beschimpft. Am schlimmsten wird die Tatsache gewertet, dass man mit der rechten AfD gestimmt hat, die sich für den Erhalt der Förderschulen eingesetzt hat.

Es sollte unter Demokraten ja wohl selbstverständlich sein, dass man miteinander spricht und sich austauscht, auch wenn man anderer Meinung ist. Die Ausgrenzung und Verteufelung Andersdenkender sollte doch wohl der Vergangenheit angehören! Die Abgeordneten sind doch gewählt worden, um zum Wohle der Allgemeinheit zu wirken. Grundsätzlich dagegen zu sein, nur weil ein guter Vorschlag von einer anderen Partei gemacht wurde, dient dieser Verpflichtung nicht.

Da kriegt der 1er –Abiturient, der bei der SPD-Kreistagsfraktion ein freiwilliges soziales Jahr leisten will, ja gleich den richtigen Eindruck von dem politischen System und der Art und Weise des Umganges mit Andersdenkenden, wie es die SPD glaubt, pflegen zu müssen.

Ob die „alten Hasen“ auf dem Bild auf diese Weise unserem zukünftigen Politiker als Vorbild oder als Abschreckung erscheinen werden, wird sich noch herausstellen.

Manfred Kuras

AKW-RĂĽckbau und Klimaschutz v. 3.6.2017

Über Trumps Entscheidung, aus dem Klimaabkommen auszusteigen und die Kohle als Energieträger wieder in den Vordergrund amerikanischer Wirtschaft- und Arbeitsmarktpolitik zu stellen, gibt es weltweite Empörung. M. E. mit Recht, denn so zu tun, als wenn der CO²- Anstieg in der Atmosphäre nichts mit dem Handeln der Menschen zu tun hat, ignoriert die wissenschaftlich erforschten Erkenntnisse.

Die Empörung der Bundesregierung über die fatale Entscheidung des amerikanischen Präsidenten lenkt von den eigenen Fehlentscheidungen in Sachen Klimaschutz ab, denn durch den überflüssigen und panikartigen Atomausstieg nach der Katastrophe von Fukuschima können die von der Regierung selbst prognostizierten CO²-Reduzierungen nicht erreicht werden. Es wurden neue fossile Kraftwerke gebaut und vorhandenen durften nicht abgeschaltet werden, damit die Grundversorgung nicht gefährdet wird. Da wir selbst keine Kohle mehr fördern, wird diese aus Übersee importiert, wodurch neue Abhängigkeiten entstehen.

Weiterlesen

Gnadenlos v. 25.4.17

Deutsche Justiz ist gnadenlos

Als ich aus der Zeitung die Meldung las, die ganz verschämt auf der dritten Seite unten links stand, dass ein 95jähriger eine vierjährige Haftstrafe antreten muss, bin ich bald vom Hocker gefallen.

Hat er etwa kürzlich eine entsprechende Straftat begangen, die es zu sühnen galt? Nein, ein vor über 70 Jahren zurückliegendes Geschehen, als der 2. Weltkrieg tobte, wurde von der Justiz aufgebröselt und führte zur Verurteilung wegen Beihilfe zum Mord innerhalb des KZs Auschwitz.

Er war dort als 21jähriger Soldat in der Verwaltung tätig und wird auch wohl von den Verbrechen an den Juden gewusst haben. Aufgrund seiner Versetzungsgesuche wurde er dann 1944 an die Westfront versetzt.

Es tut sich hier die Frage auf, ob irgendeiner derjenigen, die ihn anklagen und über ihn richten, sich in der Situation, in der er sich damals befand, hätten anders verhalten, als er? Ob die Herrschaften Staatsanwälte und Richter wohl Befehlsverweigerung begangen hätten? Ich glaube kaum.

Der alte römische Grundsatz „Keine Strafe ohne Gesetz“ wurde  1965 gebrochen, indem man die Verjährungsfrist für Mord aufgehoben hat, damit man Verbrechen auf deutscher Seite, die während des Krieges geschehen waren, bis zum Sankt Nimmerleinstag verfolgen kann. Das hält den deutschen Schuldkult und die deutsche Zahlungsbereitschaft an bestimmte Empfänger, egal wie diese sich auch verhalten, immer schön frisch.

Die Gnadenlosigkeit der deutschen Justiz, die ja an sich immer auf Resozialisierung getrimmt ist und diese auch immer propagiert und damit die Straffreiheit und Bewährung bei vielen Serienstraftätern unsanktioniert lässt, gilt jedoch nicht, wenn es gegen ehemalige Soldaten geht, die den Befehlen zu gehorchen hatten. Da wird auch ein Mensch an der Neige seines Lebens noch ins Gefängnis gesteckt. Unglaublich!

Da schießt Deutschland mal wieder den Vogel ab, denn in den anderen kriegführenden Staaten des 2. Weltkrieges wäre so was undenkbar.

Manfred Kuras

 

Erdogan spricht Klartext v. 21.3.2017

Wann werden die deutschen Politiker endlich aufwachen und nicht nur bagatellisieren und quatschen, anstatt wirksam zu handeln?

Die Auseinandersetzungen zwischen Europäern und Türken zeigen, welche Ziele letztendlich die Türkei und ihre muslimischen Brüder anstreben: Nämlich die Beherrschung Europas unter der Führung der Türkei.

Der Ausspruch Erdogans: „ Macht nicht drei, sondern fünf Kinder, denn ihr seid die Zukunft Europas,“ macht die Absichten überdeutlich – nur die Politiker, an der Spitze die Bundeskanzlerin, zeigt nur buddhistische Ruhe und null Aktion.

Schon vor Jahrzehnten habe ich von einer Auseinandersetzung zwischen einer Deutschen und einer Türkin gelesen, dass die Türkin „Wir werden euch totgebären!“ gesagt hat. Und Yural Öger von Ögerturs hat 2004 in der Bild-Zeitung prophezeit: “Im Jahre 2100 wird es in Deutschland 35 Millionen Türken geben. Die Einwohnerzahl der Deutschen wird dann bei ungefähr 20 Millionen liegen. Das, was Kanuni Sultan Süleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen.“

Erdogan scheint aber nicht solange warten zu wollen und warnt vor Religionskriegen in Europa.

Als vor 50 Jahren die ersten Gastarbeiterinnen aus der TĂĽrkei kamen, sahen sie noch so aus, dass man sie kaum von den Einheimischen unterscheiden konnte. Wir wissen, was inzwischen daraus geworden ist.

TĂĽrkinnen in den 60er Jahren

Unsere Spitzenpolitiker haben zwar in den vergangenen Jahrzehnten alle möglichen Sprüche über „Zurückführung, Missbrauch des Gastrechtes, Kapazitätsgrenzen, Zuwanderung in die Sozialsysteme usw.“ lamentiert, aber nie wirksam etwas gegen diese unheilvolle Entwicklung getan. Im Gegenteil, die Tore bleiben weiter offen.

Fort und Kugelbakehafen vom 10.2.2017

Der Vorschlag von Architekt J. Wuttke in der Ausgabe vom 8.2.1017 ist diskussionswert. Es wird Zeit, dass in das Thema“ Areal Kugelbake – Fort und Hafen“ Bewegung kommt.

Aber nicht die Hafenfläche, sondern das Fort selber sollte mit dem konzipierten Gebäude bebaut werden. Die sicherlich sehr teuren Baulichkeiten würden im Hafenbecken wohl erheblich mehr kosten. Außerdem dürfte auch eines frei im Wasser stehendes Gebäude schwerer als ein solches hinter dem Deich vermarktet werden können. Die freie Sicht auf das Wasser kann durch entsprechend hohe Tiefgaragen im Erdgeschoss sichergestellt werden.

Das zerstörte ehem. Fort mit der völlig deplazierten 8/8-Flak ist m.E .das wertvollste Grundstück in ganz Cuxhaven und gammelt vor sich hin. Es kostet sicherlich einige zehntausend Euro im Jahr an Unterhaltungs- und Sicherungskosten.

Weiterlesen

Einsichtige Bauern – Taten der Politiker?

Alle Achtung! Da hat doch tatsächlich ein Bauern-Lobbyist und Präsident eines großen Landwirtschaftverbandes sich vor die Brust geklopft und gesagt: Mea culpa! (Meine Schuld)

Und das auch noch als CDU-Bundestagsabgeordneter im Wahljahr!

Wenn es einen Orden für Mut zur Wahrheit gäbe, er hätte ihn verdient!

Eine solche Aussage des WLV-Präsidenten Johannes Rörig, dass die landwirtschaftliche Erzeugung in Deutschland, so wie sie geschieht, Boden, Wasser, Luft und Tiere sowie die Elemente unserer Kulturlandschaft schädigt, ist wohl einmalig!

Natürlich hat er sofort aus seinen Reihen und vor allem vom Bundesverbandspräsidenten Wind von vorn bekommen und auch alle anderen Verbände habe sich gegen seine Worte ausgesprochen. Intern wissen sie sehr wohl, dass Rörig recht hat.

Weiterlesen

Herero-Klage gegen Deutschland v. 10.1.2017

herero

Nach der dpa-Meldung vom 7./8. Januar 2017 verklagt der Stamm der Hereros die BRD auf Entschädigung für Ereignisse vor über 110 Jahren in der ehem. Kolonie Deutsch-Südwest – heute Namibia. Was nicht erwähnt war, dass die Klage in den USA eingereicht wurde und eine US-Anwaltskanzlei damit beauftragt wurde.

Hintergrund ist die Replik des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan Anfang Juni 2016 auf den Beschluss des Bundestages, der die Vertreibung der Armenier aus der Türkei 1915 mit 1,5 Millionen Opfern als Völkermord bezeichnete. Hier hatte Erdogan die Bundesrepublik angegriffen und gesagt, sie solle erst mal den Völkermord an den Hereros in den Jahren 1904-1908 anerkennen, anstatt sich in die Angelegenheiten der Türkei einzumischen. Flugs einen Monat später hat der Bundestag entsprechend der Anregung Erdogans eine diesbezügliche Resolution gefasst und die Niederschlagung des damaligen Aufstandes als Völkermord anerkannt.

Weiterlesen