Deutschland

Corona, Demo und Clan-KriminalitÀt vom 24.11.2020

In der letzten Zeit ist wieder mal viel zusammengekommen, was mich zu kritischen Betrachtungen bringt. Hier drei Themen:

  1. Die Corona-Pandemie ist m.E. erst vorbei, wenn ein wirksamer Impfstoff gefunden und die Bevölkerung weitgehend damit versorgt ist.

Die unter schweren Geburtswehen neuerdings von Bund und LĂ€ndern getroffenen Maßnahmen sind m.E. in manchen Auflagen zu lasch und in anderer Hinsicht zu rigide. Die einschrĂ€nkenden Bestimmungen mĂŒssen sich auf die wirklichen Ansteckungsorte beschrĂ€nken und weniger auf AktivitĂ€ten, die unter freiem Himmel stattfinden. WĂ€hrend man mit der Brechstange unbedingt den normalen Schulbetrieb aufrechterhalten will, dĂŒrfen keine Zuschauer in die Fußballstadien. Die Ansteckungsgefahr in der Schule und in den Bussen ist ungleich höher.

Interessant ist auch die Meldung, dass in Cuxhaven-SĂŒderwisch –einer reinen Wohngegend- offenbar als Brennpunkt der Corona-Ausbreitung angesehen wird und der Landkreis hier das Szenario „B“ anwenden will – Maskenpflicht und wechselseitiger, eingeschrĂ€nkter Schulbetrieb-. Dieser Stadtteil ist fĂŒr seinen hohen Anteil von Migranten bekannt.

Auch andere Medien melden manchmal vom Einschreiten der Polizei bei Hochzeit- oder Trauerfeiern, weil die Corona-BeschrĂ€nkungen nicht eingehalten werden. NatĂŒrlich sagt man nicht, um welche Bevölkerungsgruppe es sich handelt… man will ja kein Öl ins Feuer schĂŒtten. So sind ja auch die ganzseitigen Bildanzeigen der Zeitungen zu verstehen, die von einem verantwortungsvollen Journalismus sprechen. Ich dachte immer, die Aufgabe der Zeitung besteht darin, die Tatsachen objektiv und vollstĂ€ndig zu berichten und es dem Leser zu ĂŒberlassen, daraus seine SchlĂŒsse zu ziehen. Aber zu sieben, was man dem Leser erzĂ€hlt oder lieber nicht, mit Halbwahrheiten bis hin zu Verdrehungen und Unwahrheiten, damit man beim Leser die gewĂŒnschte Meinung erzeugt; das verstehen viele Redakteure unter „verantwortungsvoll“. Leider mit Erfolg, denn wer hat schon die Zeit und Lust sich aus anderen Quellen zu informieren, wenn man bequem eine vorgesetzte Meinung erhĂ€lt?

  1. Auch bei den Großdemonstrationen gegen die Maßnahmen der Regierung in Berlin und anderen GroßstĂ€dten werden Wasserwerfer im November gegen BĂŒrger eingesetzt, nur weil einige die Abstands- und Maskenauflagen nicht einhalten, aber ansonsten friedlich demonstrieren. Eine Abstandspflicht ist bei einem Massenauflauf ja wohl kaum einzuhalten. Die Polizei, die sonst meine volle UnterstĂŒtzung hat, ist hier zu weit gegangen. Der allgemeine Tenor in den Massenmedien stĂ€rkt hier diesen Maßnahmen den RĂŒcken, berichtet aber ĂŒber gewalttĂ€tigen Ausschreitungen Linker mit SachbeschĂ€digungen und Brandstiftungen z.B. in Leipzig so gut wie gar nicht und wenn, dann sind das „Aktivisten“, die „Deutschland verrecke“ und „Bomber-Harris, do it again“ skandieren Von irgendwelchen Festnahmen und Verurteilungen hört man nichts.

  1. Dagegen kann man nun endlich einen Fahndungserfolg in Sachen Juwelenraub aus dem GrĂŒnen Gewölbe in Dresden melden, wo mit ĂŒber 100 Polizisten zwei Festnahmen in Berlin erfolgten. Beide aus dem Remmo-Clan einer davon zu langjĂ€hriger Freiheitsstrafe wegen des GoldmĂŒnzenraubes aus dem Bodemuseum. Der saß aber nicht im GefĂ€ngnis wĂ€hrend des Dresdner Einbruchs sondern mutmaßlich dabei. Ein guter Beitrag bei Spiegel-TV vom 23.11.20 zeigte exemplarisch die völlige Hilflosigkeit und Kapitulation der deutschen Justiz bei der BekĂ€mpfung auslĂ€ndischer Clan-KriminalitĂ€t. Ich konnte den Beitrag nur schwer ertragen. Justiz und Polizei mĂŒssen sich schließlich an die geltenden Gesetze halten und die mĂŒssen vom Gesetzgeber drastisch geĂ€ndert werden mit dem Ziel, auslĂ€ndische Verbrecher oder solche mit Migrationshintergrund wirksam aus Deutschland zu verbannen; ggf. auch unter Entziehung der deutschen StaatsbĂŒrgerschaft. Denn diese haben sie doch nur, um beim Ertappen von Straftaten nicht ausgewiesen zu werden.

Viele Straftaten werden aus Angst erst gar nicht angezeigt, wie eine Dunkelfeldstudie von ĂŒber 45.000 Zufallsabfragen zeigt (Spiegel vom 24.10.20). U.a. 70 bis 95 % bei Körperverletzung, SachbeschĂ€digung Drohung und Sexualdelikten. Das deutet darauf hin, dass sich der BĂŒrger resigniert zurĂŒckzieht, weil er doch an keinem Erfolg seiner Anzeige glaubt; ja er befĂŒrchten muss, dass er von dem StraftĂ€ter oder seinem Anhang noch Schlimmeres zu erwarten hat.

Ich habe immer geglaubt, dass der Staat den gesetzestreuen BĂŒrger vor Verbrechern wirksam schĂŒtzen soll, aber das scheint in Deutschland wohl kein Staatsziel zu sein.

Mogelpackung Öko-Wende v. 2.11.2020

 

Wer in diesem Sommer mit dem Auto unterwegs war, wird erfreulich – aus Sicht des Autofahrers – bemerkt haben, dass die Zahl der Insekten an seiner Frontscheibe deutlich weniger waren als in den letzten Jahren oder Jahrzehnten. Man fĂ€hrt teilweise lange Strecken zwischen hochgewachsenen Maisfeldern als Monokulturen hindurch. Sieht die Spuren auf den AckerflĂ€chen, die von DĂŒnger- und Giftausbringung zeugen. Kein Unkraut stört das ungehemmte Wachstum. Wiesen sind manchmal auch rotbraun, ein Zeichen, dass Gift zur Tötung des Grases zwecks Umwandlung zu Ackerland, vornehmlich Mais, ausgebracht wurde.

FrĂŒher waren in unserem kleinen Garten in der Hecke immer Amselnester und im VogelhĂ€uschen Meisen. Das ist seit einigen Jahren vorbei. Auch der Gesang der Vögel im FrĂŒhjahr und Sommer ist spĂ€rlicher geworden.

Alles diese negativen Erscheinungen sind vor allem auf die Politik, vor allem die EU-Agrarpolitik zurĂŒckzufĂŒhren, die ohne RĂŒcksicht auf Natur und Umwelt maximalen Gewinn in kurzer Zeit fĂŒr die Nutznießer fördert.

Vor allem die Subventionierung der AgrarflĂ€chen hat zur Beseitigung von BaumflĂ€chen gefĂŒhrt, die danach durch Austrocknung zu WĂŒsten wurden, wie ein Fernsehbeitrag ĂŒber Portugal dokumentiert. ZuschĂŒsse fĂŒr GĂŒlletanks und Massentierhaltung lassen ÜberschĂŒsse großen Ausmaßes entstehen, die Grundwasser und Boden verderben, aber artgerechte Haltung wird verhindert und TierquĂ€lerei wird geduldet, Hauptsache die Kasse klingelt. Da aber die Tierhaltung in diesem Ausmaß nicht aus dem eigenen Boden möglich ist, werden z.B. jedes Jahr ca. 3 Mio. Tonnen Soja eingefĂŒhrt, wohl wissend, dass dafĂŒr UrwĂ€lder brandgerodet werden. Auch fĂŒr andere Produkte, wie z.B. Palmöl und Kakao werden UrwĂ€lder vernichtet, die Tierwelt reduziert und der Klimawandel beschleunigt.

Die von der attraktiven Ministerin Klöckner verkĂŒndete Öko-Wende in der Agrarpolitik ist nicht der Durchbruch zu einem Wandel in der EU-Agrarpolitik, sondern eine Verfestigung auf weitere sieben Jahre; die Mini-Korrekturen sind AbsichtserklĂ€rungen; die Umsetzung bleibt abzuwarten. Diese Politik dient nicht den Menschen, sondern ist reiner Lobbyismus zugunsten der GrundeigentĂŒmer.

Der Redakteur Thomas Sassen hat in seinem Kommentar vom 24.10.2020 die EU-BeschlĂŒsse trefflich beschrieben und gegeißelt.

 

 

AKW-Abbau-Wahnsinn

Offener Brief

An das AktionsbĂŒndnis fĂŒr den verantwortungsvollen AKW-RĂŒckbau Cuxhaven/Otterndorf

Sprecherinnen: Dr. Silke Eulenstein, Dr. Gisela Penteker und Elke Roschkosch-Buntemeyer

Sehr verehrte Damen!

Der Abbruch(RĂŒckbau) des stillgelegten AKW-Werks Brokdorf ist beschlossene Sache. Das wird unter der Bildunterschrift des Artikels vom 1. September 2020 der CN plakativ erklĂ€rt und wird als richtig und notwendig hingestellt.

Das ist ersichtlich falsch!

Ich habe mich schon seit Jahren dafĂŒr eingesetzt, den unseligen und klimafeindlichen Beschluss ĂŒber den Ausstieg aus der Atomkraft zu ĂŒberdenken und ihn rĂŒckgĂ€ngig zu machen. Wenn man aber glaubt, keine neuen AKWs bauen zu mĂŒssen, so sollte man wenigstens so schlau sein und die stillgelegten stehen lassen. Schließlich weiß man nicht, wohin mit dem Schutt und es kostet eine Unsumme von mindestens eine Milliarde Euros pro AKW. Ein stillgelegtes AKW stellt keinerlei Gefahr dar! Das ist Fakt und hat noch keiner bestritten. Wieso also dieser Unsinn, der viele Probleme macht? Reine Ideologie.

Auch inzwischen viele andere Wissenschaftler vertreten diese Meinung. Wen dem nicht so ist, so soll es einer sagen und begrĂŒnden.

Selbst wenn schon mit den Planungen und Vorbereitungen begonnen wurde und man ggf. auch schon mit den Abbrucharbeiten in Stade, Brokdorf oder Esenshamm angefangen und dies schon Millionen gekostet hat, so sind diese TĂ€tigkeiten und Baustellen sofort stillzulegen, um nicht noch weiteren Schaden zu verursachen.

Meine Damen Sprecherinnen des „AktionsbĂŒndnisses fĂŒr den verantwortungsvollen AKW-RĂŒckbau Cuxhaven/Otterndorf“ versuchen Sie mal von Anfang an zu denken, ob der Nichtabbruch der AKWs Ihren Forderungen nicht am besten gerecht wird und das Problem gelöst ist. Wenn Sie das beste Ergebnis fĂŒr Ihr Anliegen wirklich wollen und nicht nur Effekthascherei dahintersteht, kommen Sie nicht umhin, mir recht zu geben.

Setzen Sie sich mit dem AktionsbĂŒndnis daher fĂŒr den Erhalt der stillgelegten AKWs ein!

 

Mit freundlichem Gruß

 

Manfred Kuras

Fritz-Reuter-Straße 83

27474 Cuxhaven

Tel. u. Fax: 04721/33783 und 01631480337

E-mail: manfredkuras@web.de

Meine Leserbriefe: www.manfred-kuras-unzensiert.de

Phantomstrom v. 22.8.2020

Die beiden Artikel in der Zeitung vom 19. und 22. August ĂŒber Wind-kraft gehören zusammen gelesen, denn sie offenbaren den Wahnsinn der Energiepolitik in Deutschland: Da werden allein in Niedersachsen ca. 500 Millionen Euro jĂ€hrlich an die Windparkbetreiber vom Verbraucher dafĂŒr bezahlt, dass er nicht abgenommen bzw. gebraucht wird. Und das geht schon seit Jahrzehnten so.
Wohl wissend um die Tatsache, das der Strom gar nicht gebraucht wird bzw. gar nicht fließen kann, werden trotzdem munter Windkraftanlagen geplant und gebaut ohne RĂŒcksicht auf diese RealitĂ€t. Und das unter dem großen Dach des Umweltschutzes; das Gegenteil wird jedoch gemacht, denn unnötige Anlagen zur Unzeit sind nicht per se umwelt-freundlich.
Und dann steht im Artikel vom 22.8., dass die armen Windparkbetrei-ber nunmehr gezwungen sind, ihre Anlagen abzubauen, weil sie sich nicht mehr lohnen oder weil sie sie nicht repowern können. Dadurch wĂŒrden dann viele Anlagen abgebaut werden und die Katastrophe bricht ĂŒber die EigentĂŒmer herein. Sie mĂŒssten daher dringend weiter Geld vom Verbraucher erhalten.
Es ist schon ein starkes StĂŒck, derartige Behauptungen aufzustellen und den Forderungen der WindparkeigentĂŒmer, die sich risikolos in den letzten Jahrzehnten auf Kosten der kleinen Verbraucher bereichert haben, beizupflichten. Diese Betreiber werden mitnichten ihre Wind-mĂŒhlen abstellen oder abbauen, weil sie auch ohne Förderung Geld abwerfen. Bezeichnend dafĂŒr ist die schon 2017 erfolgte Ausschrei-bung von Offshorwindparks, die ohne Fördergelder auskommt, obwohl deren Bau erhebliche Mehrkosten gegenĂŒber den LandwindmĂŒhlen verursacht.
Umweltminister Lies von der SPD sollte sich mehr um die kleinen Leute kĂŒmmern, die diese unnötigen Kosten tragen mĂŒssen als Klientelpolitik zugunsten reichgewordener Windparkbesitzer zu betreiben.

Stuttmann-Karikatur gegen Putin v. 7.7.20

Sehr geehrte Damen und Herren,

neuer Beitrag m.d.B.u.K.

Offener Brief an den Karikaturisten Klaus Stuttmann:

Sehr geehrter Herr Stuttmann,

Sie sind m.E. ein begnadeter Karikaturist und treffen in vielen FĂ€llen auch ins Schwarze.

Ihre Karikatur vom 3.7. in den Zeitungen der Nordseegruppe ist jedoch eine UnverschĂ€mtheit und Verleumdung und LĂŒge zusammen: Hier wird ein Bild suggeriert, dass Putin den Gaul Russland 2036 totgeritten hat und weitere 16 Jahre regieren will. So macht man Stimmung gegen einen Freund Deutschlands und einen natĂŒrlichen VerbĂŒndeten gegen den uns bedrohenden Islamismus.

Putin hat nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Jelzin-Ära Russland durch seine entschlossene Politik in glaubhafter Form wieder auf Kurs und wieder auf die Beine gebracht. Die Russen wissen, was sie an ihm haben und haben dies trotz westlicher Gegenpropaganda und UnterstĂŒtzung der Opposition durch ein ĂŒberzeugendes Votum gezeigt.

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind nicht die Schuld Putins, sondern vor allem die mit fadenscheinigen GrĂŒnden betriebenen Wirtschaftsanktionen des Westens. Z.B. wird die Gasversorgung Deutschland mit gĂŒnstigem Gas torpediert, damit die USA ihr Fracking-FlĂŒssiggas hier anlanden können.

Die US-Regierung meinte wohl, sie kann Russland genau so wirtschaftlich mit Sanktionen schĂ€digen und militĂ€risch totrĂŒsten, wie das bereits mit der Sowjetunion glĂŒckte. Denn sie sind m.E. diejenigen, die die Rohstoffe Russlands kontrollieren wollen.

Dabei ist ausschließlich die USA und im Schlepptau die westliche Staaten diejenigen, die das Kriegsfeuer schĂŒren mit SĂ€belrasseln in den Ostblockstaaten, Großmanöver im Nordpolarmeer und Wirtschaftssanktionen.

Was hat Russland nicht alles vorgeleistet, um zu einem friedlichen Miteinander im allseitigen Interesse nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu kommen. Gabriele Krone-Schmalz und Peter Scholl-Latour haben dies in vielen BeitrĂ€gen immer wieder glaubhaft gemacht. Und Putin versucht immer wieder, die Wogen zu glĂ€tten. Dass er dabei aber nicht völlig blind ist und nicht alles gegen sein Land erduldet, wird ihm ja wohl keiner ĂŒbel nehmen können.

Den unverschĂ€mten Forderungen der Polen nach 850 Mrd. Euro als Reparationsleistung an die Deutschen wird nur zögerlich seitens unserer Regierung widersprochen, obwohl Polen eine erhebliche Mitschuld am Einmarsch der Deutschen in Polen hatte und der grĂ¶ĂŸte Teil der 13 Mio. FlĂŒchtlinge und Vertriebene aus den ehemalig deutschen Gebieten stammt, die jetzt zu Polen gehören. Welche Forderungen könnte Russland dann stellen, wenn es sich gleichermaßen wie die Polen verhielte?!

Herr Stuttmann, machen Sie Ihre Karikaturen glaubhafter und zeichnen Sie keine Hasskarikaturen!

 Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Manfred Kuras

 

Offener Brief fĂŒr Umwelt- und Verbraucherschutz v. 1.3.20

Sowas wird verschrottet – ein Skandal!

Bundesministerium der Justiz und fĂŒr Verbraucherschutz

Bundesministerium fĂŒr Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Betr.: Haltbarkeit elektrischer GerÀte

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor ein paar Tagen haben wir uns eine neue Waschmaschine gekauft. Die alte war ca. 10 Jahre alt. Der Motor lief nicht mehr. Das GerĂ€t ist in einem optisch guten Zustand. Deswegen habe ich die KohlebĂŒrsten ausgetauscht. Aber ohne Erfolg. Der Motor selbst war aber in Ordnung. Wie ich aus dem Internet ersehen konnte, liegt es, wenn mechanische Fehler nicht ersichtlich sind, an der elektronischen Steuerung; irgendein kleiner Fehler mit der Platine. Eine Reparatur wĂŒrde sich nicht lohnen, da die Steuerung sehr teuer sei, sofern man sie ĂŒberhaupt beziehen kann.

Ähnliches ist uns vor ĂŒber einem Jahr passiert, als die neue Ölheizung beim ersten Einsatz nach dem Sommer im Herbst streikte. Wir konnten nicht heizen. Sie war gerade etwas ĂŒber 5 Jahre alt und die Garantie war abgelaufen. Der Heizungsbauer versuchte mehrere Stunden lang und mit telefonischem Kontakt des Lieferanten, den Fehler zu finden, aber vergebens. Letztlich wurde eine neue Steuerung fĂŒr ĂŒber 500,–€ + Arbeitsaufwand eingebaut. Nur auf dem Kulanzwege habe ich einen Teil davon erstattet erhalten.

Man munkelt ja, dass die Hersteller absichtlich Teile so verbauen, dass sie nach einer gewissen Zeit ihren Geist aufgeben. Das lÀsst sich leider nur sehr schwer nachweisen.

Sie können sich vorstellen, dass der volkswirtschaftliche Schaden enorm ist, wenn die GerĂ€te vor der Zeit wegen eines kleinen Fehler in der Steuerung verschrottet werden mĂŒssen. Und das nur zwecks Gewinnsteigerung. Es muss dann ein neues GerĂ€t hergestellt werden, obwohl es nicht nötig tut. Dies bedeutet nicht nur eine unnötige Ressourcenverschwendung sondern auch eine erhebliche Umweltbelastung durch Verschrottung und Neuherstellung.

Meine Bitte wĂ€re, dass Sie durch Gesetz oder Rechtsverordnung die Hersteller verpflichten, reparaturfreundliche GerĂ€te herzustellen und ggf. die Mindestgarantiezeiten fĂŒr entsprechende GerĂ€tegruppen verlĂ€ngern.

Im ĂŒbrigen bin ich im Sinne des Umweltschutzes dafĂŒr, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlĂ€ngern und keine stillgelegten mit 1 Mrd. € pro StĂŒck „zurĂŒckzubauen“.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

  • Manfred Kuras

Asylantenbetrachtung – Ideologie und Realismus v. 27.8.2019

Die Kommentierung von Egbert Schröder ĂŒber die angeblich gemeisterte FlĂŒchtlingsarbeit im Landkreis Cuxhaven bedarf einer Erwiderung aus realistischer und nicht aus ideologischer Sicht.

FĂŒr ihn ist die Aufgabe bereits erfolgreich gestemmt und Frau Merkel hat Recht behalten mit ihrem „Wir schaffen das!“ Ich kann nur sagen „mitnichten!“ Die FlĂŒchtlingszahlen sind zwar gegenĂŒber 2015/16 drastisch gesunken, obwohl Frau Merkel Höchstzahlen nicht akzeptieren wollte ( „Das Grundgesetz sieht keine Begrenzung vor.“). Jeden Monat werden immer noch aktuell ca. 13.000 AsylantrĂ€ge gestellt. Allein mit den unmittelbaren Kosten von jĂ€hrlich 23. Milliarden € werden wir auch in Zukunft und auf nicht absehbarer Zeit belastet. Und wer das mal deutlich sagt, schĂŒrt mit dumpfen Parolen die Fremdenfeindlichkeit und wird ausgegrenzt.

Herr Schröder geht davon aus, dass die hier ankommenden Menschen in ihrer Heimat verfolgt werden obwohl inzwischen auch dem Wohlmeinensten bekannt sein dĂŒrfte, dass dies nur in den seltensten FĂ€llen der Grund ist, hier sein GlĂŒck zu versuchen. Nun, das ist in einigen FĂ€llen auch gelungen; die Masse lebt aber nach wie vor von staatlichen Leistungen; Abschiebungen abgelehnter Asylanten finden nur in geringen Umfang statt. Die Verwaltungsgerichte stehen vor dem Kollaps; Die Asylindustrie ist eine sichere Einnahmequelle fĂŒr AnwĂ€lte, Mediziner und Psychologen, so ein Verwaltungsrichter. NatĂŒrlich alles aus der Staatskasse.

Sogar die OrdnungskrĂ€fte, die bei kriminellen Handlungen von Asylanten gerufen werden, werden von Herrn Schröder verdĂ€chtigt, sich gegenĂŒber Asylanten unkorrekt verhalten zu haben, wenn Abwehrmaßnahmen nötig waren. Dann beklagt Herr Schröder, dass bei deutschen TĂ€tern weniger Aufhebens in den Medien bei gleichen Straftaten gemacht wird. Wenn es so wĂ€re, so ist das doch verstĂ€ndlich. Denn wenn ich als Hilfesuchender in einem anderen Land, welches mich mit sozialen Leistungen ohnegleichen ĂŒberhĂ€uft, strafbare Handlungen begehe, so ist das doch aus meinem VerstĂ€ndnis weitaus verwerflicher als wenn dies ein steuerzahlender Einwohner tut. Wobei bei der Berichterstattung in den Medien meistens kein Hinweis auf die IdentitĂ€t der TĂ€ter erfolgt. Man verschleiert in diesen FĂ€llen, dass es sich um AuslĂ€nder oder Menschen mit deutschem Pass aber mit Migrationshintergrund handelt. Fast jeden Tag in der Zeitung zu lesen. Auch das Verschweigen wichtiger Tatsachen ist eine LĂŒge, weil sie eine bestimmte Absicht verfolgt; nĂ€mlich die Desinformation und Beeinflussung der BĂŒrger.

Und es klappt, weil dieser Brief nicht veröffentlicht wird, wohl aber die Meinung der Leute, die wie Herr Schröder denken.

Manfred Kuras

Die Herren aus dem Afrikaviertel v.27.6.2019

Geschichte rĂŒckblickend zu betrachten, das Ergebnis zu kennen und dann beckmesserisch zu behaupten: Ich habs ja gleich gewusst! ist in Deutschland wohlfeil und leider weit verbreitet. Wenn man der damaligen Zeit gerecht werden will, muss man sich in die damals herrschende Situation und Betrachtungsweise hineinversetzen. Das tun leider nur die wenigsten.

Ob die Straßennamen im „Afrikaviertel“ geĂ€ndert werden sollten, hĂ€ngt davon ab, ob die Namen wirklich so belastet sind, dass dies unbedingt erforderlich ist. Die in dem Artikel der CN vom 25.6. 2019 dargestellten LebenslĂ€ufe der Herren sind nicht geeignet, dass die Straßennamen zu Ă€ndern wĂ€ren. Der wirklich brutale General von Trotha ist nicht dabei. Dieser ist nach Bekanntwerden seines Vernichtungsbefehls auch von Berlin zurĂŒckgepfiffen und seines Postens enthoben worden.

Seitens der Reichsregierung war keinesfalls die Vernichtung der Hereros und der Namas beabsichtigt. Aber betrachtet aus dem Jahr 1904 war der Aufstand oder Krieg der Hereros gegen die Kolonialmacht, der mit der Ermordung von 140 Siedlern begann, natĂŒrlich fĂŒr diese nicht hinnehmbar und musste eingedĂ€mmt werden, wenn man glaubwĂŒrdig bleiben will. Es war auch keinesfalls so, dass die AufstĂ€ndischen wehrlose Hirten mit Pfeil und Bogen waren. Sie hatten Schusswaffen und waren zu militĂ€rischen Aktionen durchaus in der Lage. Sie eroberten viele Ziele und machten die Besatzungen nieder. Es entwickelten sich regelrechte Gefechte, bei der die Deutschen starke Verluste hinnehmen mussten. Letztendlich siegten die Deutschen; die AufstĂ€ndischen flohen in die WĂŒste, wo viele umkamen.

Ein Völkermord war es nicht, auch wenn Deutschland dies offiziell 2016 anerkannte; aber unsere Politiker machen ja immer einen RĂŒckzieher, wenn man nur laut genug schreit.

Letztendlich geht es um Geld, sogn. EntschĂ€digungsforderungen, die sogar in New York eingeklagt werden. Und – wetten das – unsere Regierung wird schon Wege finden, diese zu befriedigen. Dies, obwohl Deutschland keinem anderen Land soviel Entwicklungshilfe gegeben hat, wie Namibia.

Im ersten Abschnitt des Artikels vom 20.6. ĂŒber die Kolonialzeit hießt es:

„Der EnglĂ€nder war brutal; der Franzose auch nicht ohne. Und der Portugiese erst! Vom Belgier gar nicht zu reden.“ Ganz recht, nur dort redet keiner davon oder nur sehr gedĂ€mpft. Ich kenne keine EntschĂ€digungsforderungen der ehem. Kolonien gegenĂŒber diesen LĂ€ndern. Nur gegen Deutschland, das zwei Kriege verloren hat, ein Drittel seines Gebietes beraubt wurde, 13 Millionen Deutsche vertrieben wurde mit 2,5 Mio. Opfern, das kann man beschuldigen und anzapfen. Das schlimmste ist, das die Deutschen selber am meisten dazu beitragen, dass der Schuldkult gepflegt wird.

Die Verantwortlichen sollten sich aber im klaren sein, dass dies auf Dauer dazu fĂŒhrt, das der Zusammenhalt und das ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl auf der Strecke bleibt, denn wer möchte schon einem schuldigen Volk angehören? Das hat Folgen, die wir jetzt schon sehen und die sich weiter verstĂ€rken werden.

Manfred Kuras

Grundwasser und Bauern vom 4.4.2019

Wenn man mit dem Zug fĂ€hrt und sich die Landschaft anschauen kann, sieht man auf den sich grĂŒnenden Feldern die Radspuren der Trecker, die die Ansaaten mit Herbi- und Insektiziden und DĂŒngern besprĂŒhen und bestreuen.

Die Ernten sind entsprechend reichlich und die Lebensmittel billig

Viele Wiesen sehen gelb aus; sie sollen wohl zu Acker umgewandelt werden, deswegen sind sie mit Pflanzenvernichtungsmittel besprĂŒht worden.

In vielen Gegenden in Deutschland ist der Boden und vor allem das Grundwasser geschĂ€digt worden. In der Vergangenheit hat man ohne RĂŒcksicht auf die schadlose AufnahmefĂ€higkeit der Pflanzen und FlĂ€chen um des schnellen Profites willen Raubbau betrieben. Die Folgen sind ĂŒberall spĂŒrbar: Es gibt immer weniger Insekten und Singvögel.

Nun hat die EU Deutschland ermahnt, endlich die Vorgaben der neuen DĂŒngemittelverordnung   umzusetzen. M.E. endlich mal eine gute Sache, die man von dort hört.

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Abtreibung darf beworben werden v. 1.2.19

Und wieder sind die Politiker dabei, die Reduzierung der Deutschen fortzuschreiben indem sie die ohnehin nur noch laschen Vorschriften zur Abtreibung ungeborenen Lebens weiter zurĂŒcknehmen: § 219a des Strafgesetzbuches, wonach die Werbung fĂŒr SchwangerschaftsabbrĂŒche verboten war, wird weiter aufgeweicht: Ärzte dĂŒrfen auf ihrer Internetseite darauf hinweisen, dass sie AbbrĂŒche vornehmen.

Ich meine, dass an dem grundsÀtzlichen Verbot eines Abbruchs weiterhin festgehalten werde sollte, jedoch mit den Ausnahmen von Vergewaltigung und medizinischer Feststellung einer gesundheitlichen GefÀhrdung der werdenden Mutter oder des ungeborenen Kindes.

Dass die meisten Abtreibungen aber aufgrund einer sogenannten „sozialen Notlage“ vorgenommen werden, ist ein Armutszeugnis fĂŒr unseren Wohlfahrtsstaat. Wenn die Mutter das Kind nicht haben will, kann sie es durch kinderlose Ehepaare adoptieren lassen.

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