—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: Manfred Kuras [mailto:ManfredKuras@web.de]
Gesendet: Donnerstag, 5. Juli 2012 12:50
An: info@das-tv-programm.de
Betreff: Sendung vom 4.7.2012: Churchills größtes Spiel
Sehr geehrte Damen und Herren,
die o.a. Sendung war vergleichsweise zu anderen Historys im Zusammenhang mit dem II. Weltkrieg recht informativ.
Leider kam der deutsche Selbsthass in Bezug auf den Bombenkrieg wieder mal zum Vorschein. Es wurde so getan, alsDeutschland den Bombenkrieg auf zivile Ziele zuerst auf englische Städte begonnen habe. Der vor allem von Churchill zu verantwortende Bombenkrieg gegen die Innenstädte in Deutschland wurde gar nicht erwähnt. Bereits 1925 hat Churchill die barbarische Kriegsführung von Soldaten gegen Frauen und Kinder zur Demoralisierung vertreten und bereits am 11. Mai 1940 die Innenstadt von Mönchengladbach bombardieren lassen. Und das ging weiter Schlag um Schlag auf andere Städte in der Nacht, wo die Bomben wahllos geworfen wurden. Erst ab dem September 1940 befiehlt Hitler auch Nachtangriffe allerdings ausdrücklich auf kriegswichtige Anlagen. Wenn gewünscht, kann ich Ihnen gerne die Fundstellen nennen, aber das wissen sie vielleicht viel besser.
Nehmen wir nur das ehem. Fort Kugelbake, das mit 6,5 Mio DM begehbar gemacht wurde, wovon die Stadt 10 % selbst aufbringen mußte, der Rest vom Steuerzahler. Das beste Grundstück in ganz Cuxhaven wurde damit einer vernünftigen Zweckbestimmung auf Dauer entzogen, es sieht nicht gut aus und es kostet durch Bauunterhaltungs- und Sicherungsmaßnahmen zunehmen mehr Geld, anstatt etwas einzubringen.
Wozu brauchten wir eine Aufdoppelung der Sieltore vor dem Schleusenpriel und dem alten Fischereihafen? Dort herrscht bei Sturmflut absolut kein Wellengang. Wir haben doch auch keine doppelten Deiche. Die Notwendigkeit konnte mir keiner erklären. Ein Fachmann sagte mir lediglich, es sei doch besser, das Geld im Land zu lassen.
Über den Umgang mit dem alten Fischereihafen ist schon viel gesagt worden. Nach dem blamablen Rückzieher von NPorts wollen sie jetzt zur Gesichtswahrung eine Auslegeranlage bauen und den Lkw-Verkehr einschränken, obwohl doch der Gutachter die Baufälligkeit festgestellt haben will. So ist das eben, wenn man dem Gutachter möglicherweise schon das gewünschte Ergebnis bei Auftragsvergabe mitgeteilt hat. Das Gleiche scheint auch bei einem anderen Gebäude in der Kpt.-Alexander-Straße der Fall zu sein, das angeblich baufällig ist.
. Auch viele Förderungsmöglichkeiten der öffentlichen Hand verführen manchmal die Gebietskörperschaften dazu, etwas zu machen und spüren später die Folgekosten.

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