Manfred Kuras

Gaza-Tragödie (2) vom 7.8.2014

Leserbrief

Auf Seite 2 der Ausgabe vom 6.8. kommt der in Tel Aviv lebende israelische Journalist gleich zweimal zu Wort. Einmal schildert er so ziemlich realistisch die derzeitige Situation in Gaza; sein daneben stehender Kommentar ist jedoch kaum auszuhalten: Da stehen Worte wie „Waffengang“, „Krieg“, „mehrere Millionen Israeli wurden Tag für Tag mit Raketen terrorisiert“, es gäbe „strategische Planungen der Hamas“, „die Infrastruktur der Islamisten sei geschädigt“, die Hamas will die Tore Gazas öffnen, um „aufrüsten“ zu können und sie Israelis wollen nur „Ruhe an seinen Grenzen auf lange Zeit“. Das wird aber gleich wieder in Frage gestellt, weil ja aus Beton auch “Terrortunnel“ gebaut werden könnten. So ist die Sicht eines israelischen Journalisten oder besser Propagandisten, dem in den deutschen Medien bereitwillig und gegen Bezahlung Raum gegeben wird, die Deutschen von der Rechtmäßigkeit und dem hehren Ansinnen der Israelis zu überzeugen und viele glauben auch daran, weil anders lautende Informationen kaum geliefert werden und man doch nicht etwa sein eigenes Gewissen belasten will!

Mich treibt aber die Situation in Gaza um: Weiterlesen

Genscher und sein Ego v. 11.1.2005

Betr.: Genschers Kolumne vom 8. Januar 2005 über die Flut in Asien

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Herr Genscher hat sich in seiner Kolumne über die Fluthilfe wieder einmal, als das, was er auch meistens ist, als Salbader ( lt. Duden: langweiliger, frömmelnder Schwätzer ) zu erkennen gegeben. Eingerahmt von einem Jugendbild spricht er von den Flutauswirkungen von einer „Menschheitskatastrophe“. Das ist eine bewußte Übertreibung. Bei einer angenommenen Zahl von 250.000 Toten werden nicht einmal die Opfer des Dresden-Angriffs der Alliierten vom Februar 1945 (lt. Volksbrockhaus 1967 300.000 Opfer) erreicht.

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Für Gen-Test gegen Verbrecher v. 17.12.2004

Leserbrief zu „Standpunkt“ von Christian Döscher vom 14.12.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

das Plädoyer von Christian Döscher im Zusammenhang mit dem Fall Levke für eine grundsätzliche Aufnahme der DNA von Sexualstraftätern in die zentrale Datenbank ist endlich einmal ein positiver Beitrag zur Verbrechensbekämpfung und läßt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.

Hoffentlich haben es viele gelesen!

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Karikatur zum Tode Arafats vom 12. Nov. 2004

Sehr geehrte Damen und Herren,

 Die Karikatur von Luff auf „Seite 1“ der Ausgabe vom 12.11.2004 zeigt einen vom Sensenmann weggeführten Arafat, der der festgeketteten Nahost-Friedenstaube eine Eisenfeile hinwirft, die damit eine Chance erhalten soll, den Frieden zu erreichen.

Damit wollte Luff – und dies entspricht auch wohl Ihrer Einschätzung – sagen, daß das Friedens-Hindernis Arafat nunmehr aus dem Weg geräumt worden ist und nunmehr erfolgversprechende Friedensgespräche in Gang kommen werden.

Nicht nur, daß ich die Karikatur als ziemlich geschmacklos empfinde, sondern auch die Intention ist derart aberwitzig, daß ich Ihnen meine Abscheu vor dieser Geschichtsklitterung ausspreche. Sie paßt sich an die Israel und USA hörige Berichterstattung der Bild-Zeitung an und ist kein Ruhmesblatt für einen wahrheitsgemäßen und freien Journalismus.

 Mit der Ihnen zukommenden Hochachtung verbleibe ich

 

Manfred Kuras

EU-Erweiterung und die Folgen Teil II/7″004

                                                            Cuxhaven. den 28. Juli 2004

An die Cuxhavener Nachrichten,

Nordsee-Zeitung u.a.                                  per E-Mail

Leserbrief

Folgen der EU-Erweiterung und Zuwanderung aus anderen Staaten

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgeschreckt bin ich durch eine Notiz in der CN vom 16. Juni, wonach lt. einer Äußerung des Leiters des bekannten Ifo-Institutes, Hans-Werner Sinn, die EU-Osterweiterung aufgrund der Freizügigkeitsrichtlinie eine massive Einwanderung in den deutschen Sozialstaat nach sich ziehen wird. Nach 2010, wenn es die volle Freizügigkeit gibt, würden bis zu 2,5 Mio. Menschen nach Deutschland einwandern.Ich habe daraufhin die beiden Bundestagsabgeordneten, Frau Faße und Herrn Ferlemann sowie die Landtagsvertreter der CDU um Stellungnahme gebeten. Hierbei habe ich auf die m.E. existenzielle Bedrohung des Wohlstandes und der Sicherheit unseres Landes hingewiesen und gefragt, welche Maßnahmen dagegen geplant sind.

Dankenswerterweise haben die Bundestagsabgeordneten und der Fraktionsvorsitzende der CDU-Niedersachen geantwortet.

Von den Antworten bin ich jedoch sehr enttäuscht, weil sie die mit Sicherheit auf uns zukommende Gefahr nicht wahrhaben wollen. Die von Prof. Sinn genannte Zahl wird in Abrede gestellt und man hält derzeit keinerlei Abwehrmaßnahmen gegen die Folgen der EU- Freizügigkeitsrichtlinie für erforderlich.

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EU-Erweiterung 2003 und die Folgen

Von: Manfred Kuras [manfredkuras@web.de] Gesendet: Mittwoch, 23. Juni 2004 10:53 An: Bundesregierung Cc: Politik Faße; Politiker Biallas, H.-Ch.; Politiker McAllister; Politiker Ferlemann; Politiker Wulff Betreff: Folgen der EU-Erweiterung  

Sehr geehrte Volksvertreter,  

am 16. Juni 2004 stand in den Cuxhavener Nachrichten – und damit auch in den anderen Tageszeitungen der Redaktionsgemeinschaft Nordsee – auf Seite 2 rechts unten eine kleine Notiz „Osterweiterung zieht Einwanderer nach sich“. Danach wird nach Ansicht des Leiters des Münchner Ifo-Institutes – H.-W. Sinn- die EU-Osterweiterung eine massive Einwanderung in den deutschen Sozialstaat nach sich ziehen. Wenn es nach 2010 die volle Freizügigkeit in der EU gebe, würden bis zu 2,5 Mio. Menschen nach Deutschland einwandern. Angesichts dieser existenziellen Bedrohung unseres Landes, das ja auch weiterhin ein Staat bleiben will, in dem sich die Bürger sicher fühlen und gut leben können, frage ich Sie, welche Maßnahmen Sie treffen wollen, um dieses Unheil von unserem Land abzuwenden. Ich bitte eine Nachricht innerhalb von 14 Tagen, da ich Ihre Antwort in einem Leserbrief verwerten möchte.

Frau Faße hatte geantwortet, Antwort konnte ich nicht finden, aber meine Antwort darauf ist aufschlussreich und teilweise prophetisch!

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Behauptungen über Arafats Vermögen v. 25.11.2003

An: Die Welt
Betreff: Artikel: Arafats Vermögen beträgt 900 Mio Dollar vom 20.11.2003


Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn Sie solche Artikel mit derartigen Überschriften versehen, werden Sie bald Ihren Ruf als seriöse Zeitung verlieren und man wird Ihr Blatt nur noch mit spitzen Fingern und mit Vorbehalten lesen können. Allein der Text des Artikels straft der Überschrift Lügen: Nach dieser hat Arafat ein Vermögen von 900 Mio Dollar. Im nachfolgenden Text  wird  (sehr oberflächlich und dubios) diese Summe als jährliche Ausgaben des Präsidentenamtssitzes in den letzten 12 Jahren errechnet. Als Vergleich sollten Sie mal die Haushaltsanschläge für unseren Bundespräsidenten nebst Anhang gegenüberstellen, der im Gegensatz zu Arafat  zudem nur repräsentative Pflichten hat. Vergessen Sie auch nicht die Zerstörungen des Amtssitzes und der Ausrüstung (Autos pp.) durch die Israelis. die sicherlich teilweise ersetzt worden sind. Außerdem wird  davon „neben den Gehältern seiner Helfer auch noch die Löhne Zigtausender ihm unterstehender Polizisten gezahlt.“
Wie sollte es da zu einer solchen Vermögensansammlung kommen? Wenn dies denn so sein sollte, so sagen Sie doch mal, wo diese Gelder, Immobilien, Wertpapiere und sonstiges versteckt sein sollen?  

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Tod deutscher Kriegsgefangener auf den Rheinwiesen

Cuxhaven, den  14. Nov. 2003 

An den Historiker

Guido Knopp 

 Sehr geehrter Herr Knopp, 

Vor kurzem habe ich Sie in einer Fernsehsendung über deutsche Kriegsgefangene in alliierten Händen als Kommentator gesehen. Die Sendung war informativ und interessant. Auch haben Sie dankenswerterweise die Lager auf den Rheinwiesen erwähnt, was ja unter dem Dogma des „political correctnis“ nicht selbstverständlich ist. Insoweit vielen Dank.

Was mich aber trotzdem irritiert hat, ist Ihre Aussage, daß lediglich 8.000 Gefangene dort wegen unzureichender Versorgung umgekommen sein sollen. Hier haben Sie noch dafür die Schwierigkeiten der USA bei der Versorgung der vielen Gefangenen als Entschuldigung angeführt. (Nachtrag: Dem DRK wurde u.a  verboten, Lebensmittel für die Gefangenen zu sammeln!)

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Israel, die Bibel und die ev. Synode v. 23.11.2003

 

Cuxhaven, den  13. Nov. 2003

 

An die Synode der

Evangelischen Kirche Deutschlands

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den Cuxhavener Nachrichten vom 4. November 2003 habe ich über die von Ihnen genannten 12 Gründe, die Bibel zu lesen, Kenntnis erhalten.

U.a. wird dort die These vertreten, daß, wer die Bibel liest, Israel achtet.

Da habe ich die Bibel aufgeschlagen und beim 3. Moses 18.22 gelesen: “Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Greuel.“

Da fand ich, daß dies ein gutes Gebot des Herrn ist. Aber was macht die evangelische Kirche? Doch wohl fast das Gegenteil, weil sie derartige Tendenzen unterstützt und für Verständnis wirbt.

 

Dann 4. Moses 33. 50ff: Befehl zur Vertreibung der Kanaaniter.

Den Text will ich hier nicht wiederholen, aber er scheint bis zum heutigen Tage für die Israelis immer noch eine Rechtfertigung für ihr Handeln zu sein.

 
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Asylanten als Rauschgiftdealer von 28.9.2003

Leserbrief zu Ihrem Artikel in der Ausgabe vom 24, 9.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Der Artikel vom 24. September 2003 „Dealer mit Rauschgift festgenommen“ wirft wieder einmal ein Schlaglicht auf die Gesetzeswirklichkeit in unserem Lande:

Da wird sich mit angeblicher politischer Verfolgung in unserem Lande ein Aufenthaltsrecht verschafft, Asylsozialhilfe in vielerlei Form empfangen und, anstatt dankbar zu sein, werden Straftaten begangen. Kindern und Jugendlichen wird Rauschgift verkauft und damit die Zukunft der Menschen nachhaltig geschädigt. Aber da sie ja durch uns untergebracht werden und somit einen festen Wohnsitz haben, bleiben sie nicht in Haft. – bis zum nächsten Mal.

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