Allgemein

LokfĂĽhrerstreik, ein Staatsversagen v. 10.9.21

Der Streik der Lokführer nervt die auf die Bahn angewiesene Bevölkerung schon seit langer Zeit.

Die Forderungen der zwischen 44.000 und 52.000 € jährlich verdienenden Lokführer bei der DB auf 3,2 % höhere Löhne, Pensionsneuregelungen und kürzere Laufzeiten mag man verstehen oder auch nicht. Für einen Corona-Zuschlag von 600 € habe ich aber kein Verständnis, wenngleich die Bahn diesen zahlen will. Ich halte die Forderung für schlichtweg unverschämt, weil ich keine besondere Erschwernisse deswegen bei den Lokführern sehen kann. Die die gesamte Volkswirtschaft schädigende Krankheit, als Hebel für eine m.E. erpresserische Forderung gegenüber dem Arbeitgeber, der ohnehin hohe Einnahmeeinbußen hatte, zu benutzen, ist unerträglich.

Nun sind Streiks zur Durchsetzung von arbeitsrechtlichen Forderungen durchaus legitim und durch die Vereinigungs- und Koalitionsfreiheit nach Art. 9 des Grundgesetzes geschützt. Es kann aber nicht angehen, dass Streiks der Wenigen (auch Piloten, Fluglotsen), die eine Schlüsselstellung im Betrieb innehaben, für sich überhöhte Löhne und Privilegien durchzusetzen. Sie schaden dem ganzen Betrieb und führen zu einer Entsolidarisierung der Arbeitnehmer.

Schon 2007, 2010 und 2014 habe ich in Leserbriefen –auch an die Politiker- auf diesen Missstand hingewiesen und endlich eine entsprechende Regelung gefordert. Die ist dann auch 2015 mit dem Tarifeinheitsgesetz erfolgt. Dagegen haben die Gewerkschaften das Bundesverfassungsgericht angerufen und dieses hat dann 2017 das Tarifeinheitsgesetz zwar bestätigt aber gleichzeitig dem Gesetzgeber aufgegeben, das Gesetz mit einem – ich sage mal- Gummiregelungszusatz zu versehen, der das Ziel des Gesetzes, nämlich Schaden von großen Teilen der Volkswirtschaft durch Wenige zu verhindern, wieder zunichte macht. Das Ergebnis kennt jeder.

Hier wurde der Wille des Volkes, vertreten durch den Gesetzgeber missachtet. Dies ist ein exemplarisches Versagen der Politik und der Rechtsprechung.

Deswegen sollte bei jedem Gesetz eine Präambel vorangestellt werden, das den Sinn und Zweck des Gesetzes mit wenigen Worten erklärt und dass bei einer anderen Auslegung innerhalb des Gesetzestextes die Präambel gilt.

M.E. ist es nämlich unerträglich, dass der Gesetzgeber gehindert ist, ihm sinnvoll erscheinende Gesetze zu schaffen.

 

Manfred Kuras

Regenbogen-Missbrauch v. 22.7.2021

 

Nun hat auch die Bundesbahn einen „Regenbogen ICE“ auf die Reise geschickt; und wie die Bildunterschrift aussagt, sollen damit Menschen, die sich nicht sexuell normal (heterosexuell) identifizieren, unterstützt werden.

Die besondere Aufmerksamkeit und Förderung dieser LGBTQI+Gruppe

läuft ja schon einige Jahre und nimmt immer mehr Fahrt auf. Jetzt auch im wahrsten Sinne des Wortes bei der Bahn.

Um welchen Personenanteil bei einem 80 Mio-Volk es sich handelt bei den „diversen“ oder Geschlechtswechsler zeigt „Nachgezählt“ der Ausschnitt aus dem Spiegel vom 26.6.21. Trotzdem sind schon Gesetzesänderungen zugunsten dieser kleinen Gruppe gemacht worden; z.B. „Ehe für alle“, damit ggf. auch ein Witwergeld anfällt.

Offenbar haben unsere Politiker nichts anderes zu tun, als dieser aggressiven Miniminderheit zu gefallen.

Geschickt haben diese und ihre Unterstützer –meistens aus dem rot-grünen Bereich- ungeniert und lautstark für ihre Andersartigkeit und ihre sexuellen Vorlieben geworben und sind von den Politikern gehört worden. Auch die christlichen Kirchen ließen sich nicht lumpen und gaben ihren Segen zu Verbindungen, die im Gegensatz zur Bibel stehen.

So weit- so schlecht! Aber das die Medien widerstandslos hinnehmen, dass das wunderschöne Naturschauspiel des Regenbogens und seiner Farben dazu missbraucht wird, als Sinnbild für die unnatürlichen und vielen Menschen widerwärtig erscheinenden Auftreten und Handlungen der sexuellen Sonderlinge zu dienen, ist unverzeihlich.

Wenn Menschen zu den genannten Gruppen gehören, sollten sie ihre besonderen Vorlieben im kleinen Kreis und nicht in der Öffentlichkeit ausleben und die allgemeine Bevölkerung damit belästigen.

Dass die Ungarn und Russen ein Gesetz zum Schutz der Jugendlichen gegen die Werbung fĂĽr diese LGBTQI+ – Anhänger verabschiedet haben, halte ich fĂĽr richtig und auch hierzulande zu erforderlich. Die Drohung der EU gegen diese Schutzgesetze ist zutiefst zu verurteilen.

Manfred Kuras

China macht nationale Familienpolitik

Sehr geehrte Damen und Herren,
Neuer Leserbrief m.d.B.u.K.
Wie berichtet wurde, hat China seine Ein-, -bzw. Zwei-Kind-Politik nun-mehr korrigiert und drei Kinder pro Famile erlaubt.
Die vor 40 Jahren eingeführte Ein-Kind-Politik war seinerzeit ein verzweifelter Akt, gegen die Hungersnöte und das Bevölkerungswachstum. Das war mit Leid und Repressionen für die Betroffenen verbunden. Inzwischen hat China jedoch durch die Lockerung der kommunistischen Doktrin und Zulassung privatwirtschaftlichen Systemen einen derartigen wirtschaftlichen Aufschwung genommen, der m.E. noch über dem des „Wirtschaftswunders“ hinaus geht. Deswegen konnte 2015 auf eine 2-Kind- und jetzt auf die 3-Kind-Politik gewechselt werden. Da es aber statistisch zur Erhaltung des Bevölkerungsstandes je Frau 2,3 Kinder bedarf, sind bereits im Vorfeld zahlreiche Lockerungen, vor allem in ländlichen Gebieten erfolgt. Der wachsende Wohlstand und die Arbeitsmarktpolitik haben schon von sich aus dafür gesorgt, dass auch ohne diese Maßregelungen wesentlich weniger Kinder als vor 40 Jahren geboren wurden. Um dem 3-Kind-Ziel zum Erfolg zu verhelfen, hat man zahlreiche Unterstützungsmaßnahmen für Familien beschlossen. Wie ich die chinesische Regierung einschätze, wird man sehr genau beobachten, ob diese Neuregelungen greifen und wird ggf. nachsteuern. Sie wird nicht versuchen, die Bevölkerung durch Einwanderung auszugleichen.
Die chinesische Regierung betreibt dem Namen nach als „kommunisti-sche“ Ein-Parteien-Herrschaft eine nationale Politik, die im Interesse der Nation alle Wirtschaftsformen zulässt, wenn es denn den Interessen Chinas dient. Dies unterscheidet sie im Wesentlichen von vielen europäischen Demokratien, insbesondere von Deutschland. Vielleicht sollte die deutsche Regierung sich ein Beispiel nehmen, die deutsche Bevölkerung zu mehr Kinderfreundlichkeit aufzurufen und mit entsprechenden Unterstützungen helfen. Sie sollte die Bevölkerung aufklären, wohin die bisherige Bevölkerungspolitik der Zuwanderung kulturfremder und bildungsferner Menschen in die hiesigen Sozialsysteme führt.

 

Mit freundlichen GrĂĽĂźen
Manfred Kuras

Die Deutschen aus der Sicht eines Japaners

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine mir zugesandte Mail über den Zustand der Deutschen aus der Sicht eines Ausländers möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

Ich kann dieser Ansicht nicht widersprechen; urteilen Sie selbst, ob er recht hat. 

Manische Culpathie, (1) nennt der japanische Journalist Asigi Kogugawa sein Buch, in dem er die heutigen Deutschen beschreibt. Er verfĂĽgt ĂĽber eine 10 Jahre lange Erfahrung als Korrespondent fĂĽr Tojo TV in Deutschland.

Nur einige Sätze daraus:

  • Im Augenblicke ruinieren sie ihre Wirtschaft.

  • Sie wollen ihren eigenen Staat abschaffen.

  • Sie ĂĽbernehmen die Schulden ihrer Nachbarländer.

  • Sie wollen sich von Belgien aus regieren lassen.

  • Sie wollen auch noch biologischen Selbstmord begehen.

  • Sie tauschen ihre Bevölkerung mit voller Absicht gegen feindselige, landhungrige Fremden aus.

  • Der deutsche Staat bezahlt die Fremden dafĂĽr, dass sie ihr Land in Besitz nehmen.

  • In wenigen Jahren werden sie der Gnade der Neuankömmlinge ausgeliefert sein.

  • …

Das Video ist seit 2012 bekannt und wird – wie sollte es anders sein – von bestimmter Seite aus in überheblicher Weise lächerlich gemacht.

Sehen Sie sich diesen Streifen an: https://www.youtube.com/watch?v=te_NpUvM8R8  Er dauert 5 ½ Minuten

Ich habe es mit Interesse angesehen.

Mit freundlichen GrĂĽĂźen

Manfred Kuras

Stuttmann-Karikatur gegen Putin v. 7.7.20

Sehr geehrte Damen und Herren,

neuer Beitrag m.d.B.u.K.

Offener Brief an den Karikaturisten Klaus Stuttmann:

Sehr geehrter Herr Stuttmann,

Sie sind m.E. ein begnadeter Karikaturist und treffen in vielen Fällen auch ins Schwarze.

Ihre Karikatur vom 3.7. in den Zeitungen der Nordseegruppe ist jedoch eine Unverschämtheit und Verleumdung und Lüge zusammen: Hier wird ein Bild suggeriert, dass Putin den Gaul Russland 2036 totgeritten hat und weitere 16 Jahre regieren will. So macht man Stimmung gegen einen Freund Deutschlands und einen natürlichen Verbündeten gegen den uns bedrohenden Islamismus.

Putin hat nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Jelzin-Ă„ra Russland durch seine entschlossene Politik in glaubhafter Form wieder auf Kurs und wieder auf die Beine gebracht. Die Russen wissen, was sie an ihm haben und haben dies trotz westlicher Gegenpropaganda und UnterstĂĽtzung der Opposition durch ein ĂĽberzeugendes Votum gezeigt.

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind nicht die Schuld Putins, sondern vor allem die mit fadenscheinigen Gründen betriebenen Wirtschaftsanktionen des Westens. Z.B. wird die Gasversorgung Deutschland mit günstigem Gas torpediert, damit die USA ihr Fracking-Flüssiggas hier anlanden können.

Die US-Regierung meinte wohl, sie kann Russland genau so wirtschaftlich mit Sanktionen schädigen und militärisch totrüsten, wie das bereits mit der Sowjetunion glückte. Denn sie sind m.E. diejenigen, die die Rohstoffe Russlands kontrollieren wollen.

Dabei ist ausschließlich die USA und im Schlepptau die westliche Staaten diejenigen, die das Kriegsfeuer schüren mit Säbelrasseln in den Ostblockstaaten, Großmanöver im Nordpolarmeer und Wirtschaftssanktionen.

Was hat Russland nicht alles vorgeleistet, um zu einem friedlichen Miteinander im allseitigen Interesse nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu kommen. Gabriele Krone-Schmalz und Peter Scholl-Latour haben dies in vielen Beiträgen immer wieder glaubhaft gemacht. Und Putin versucht immer wieder, die Wogen zu glätten. Dass er dabei aber nicht völlig blind ist und nicht alles gegen sein Land erduldet, wird ihm ja wohl keiner übel nehmen können.

Den unverschämten Forderungen der Polen nach 850 Mrd. Euro als Reparationsleistung an die Deutschen wird nur zögerlich seitens unserer Regierung widersprochen, obwohl Polen eine erhebliche Mitschuld am Einmarsch der Deutschen in Polen hatte und der größte Teil der 13 Mio. Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemalig deutschen Gebieten stammt, die jetzt zu Polen gehören. Welche Forderungen könnte Russland dann stellen, wenn es sich gleichermaßen wie die Polen verhielte?!

Herr Stuttmann, machen Sie Ihre Karikaturen glaubhafter und zeichnen Sie keine Hasskarikaturen!

 Mit freundlichen GrĂĽĂźen

Manfred Kuras

 

Rundschlag vom 22.4.2020

Es platzt mir schon lange der Kragen, wenn man so sieht, was in letzter Zeit seitens der Politik alles gemacht bzw, unterlassen wird zum Schaden für uns: Die Medien verkaufen uns diese Taten oder Untaten noch als Optimum politischen Handelns und das mit Erfolg, wie die Umfragewerte zeigen. Die Bundeskanzlerin hat dies offenbar mit Genugtuung registriert und möchte ihre rigide Corona-Politik offenbar weiterführen. So, wie sie das in Sachen Atomkraft und Flüchtlingsflutung schon zum Schaden Deutschlands gemacht hat.

Die Politik ist zwar mit Entschlossenheit gegen die Ausbreitung des Corona-Virus vorgegangen, aber in vielen Fällen über das Notwendige hinausgegangen und teilweise Maßnahmen angeordnet, die mit der Ausbreitung wenig bis nichts zu tun haben, die aber die Bewegungsfreiheit und die Wirtschaft massiv in einem unverantwortlichen Maße beeinträchtigen. Die Aufmerksamkeit sollte sich auf die wirklichen Verbreitungskriterien konzentrieren und nicht auf Aktionismus, der nichts bringt. Abstandsregeln und Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Läden ja, aber Schließung von Hotels, Gaststätten u.ä. nein. Hier sollten die Abstandsregeln und Maskenpflicht eingehalten werden; das reicht völlig. Massenveranstaltungen, wo die Abstandsregeln nicht möglich sind (Oktoberfest), müssen wohl noch Pause machen, aber eine halbe Besetzung von Freiluftstadien mit Zwischenraum sollte man schon mal probieren. Wir haben z.Zt. 50.000 Infizierte, das sind bei 80 Mio. Einw. jeder 1.600te!

Die Gefahr einer Pandemie ist bei Einhaltung der Maskenpflicht und Abstandsregelung beherrschbar und rechtfertigt m.E. nicht die in Kauf genommene Vernichtung ganzer Branchen. Aber wenn man so rigide vorgeht, könnte man ja auch alle gefahrengeneigten Tätigkeiten verbieten.

Die Krise hat aber wieder einmal deutlich gemacht, was für einen Kropf wir mit dem Föderalismus herumschleppen. Verordnet durch die Siegermächte zur Schwächung Deutschlands. Verteidigt durch die Politiker zur Erhaltung ihrer Privilegien und Pfründe.

Im einzelnen möchte ich noch folgende Themen ansprechen:

Grüncontainer: In Cuxhaven wurden die turnusmäßige Abfuhr mittels der Grüncontainer an den jeweiligen Standplätzen eingestellt, weil dort die Abstände angeblich nicht eingehalten wurden. Obwohl dort immer eine Aufsichtsperson anwesend war, sah man sich nicht imstande, dies zu regeln. Dazu hatte ich einen Leserbrief geschrieben, der aber wie üblich, nicht gebracht wurde. Jetzt wird in Gudendorf, also ca. 5 km entfernt, die Zentralstelle wieder eröffnet und dort geht es offensichtlich. Da man dorthin nur mit einem Fahrzeug hinkommen kann, kann man sich die Pkw-Schlange und der zusätzliche Aufwand an Geld und Zeit gegenüber der früheren gut geregelten Abfuhr vorstellen. Das bisherige Verfahren sollte schnellstens wieder eingeführt werden!

Deiche und Strände gesperrt für Auswärtige: Was soll das? Glaubt einer, dass ein Virusträger (im Durchschnitt 1 von 1000) in der freien Natur, der von auswärts kommt und an den Strand geht, eine Gefahr für die Einheimischen darstellt? Das gleiche gilt für Zweitwohnungsinhaber. Die Betroffenen können das nur als unfreundlichen Akt empfinden.

Trittbrettfahrer:

a)    Gelber Schein: Das man in der akuten Phase die Regelung mit der telefonischen Krankmeldung beim Arzt und der automatischen Arbeitsbefreiung gemacht hat, ist o.k. Aber nachdem die Krankmeldungen sich verdoppelt hatten, muss doch jedem einleuchten, dass hier mit dem Vertrauen auf die Richtigkeit der Angaben Schindluder getrieben wurde. Aber anstatt die Regelungen nach 14 Tagen auslaufen zu lassen, haben die gutmenschlichen Politiker weitere 14 Tage aufgesattelt. Wir alle bezahlen diesen Missbrauch letztlich.

b)    Kaufprämie für Neu-Pkw: Die Autoindustrie fordert wie damals bei der Finanzkrise eine Kaufprämie seitens des Staates von mehreren Tausend Euro wegen der Corona-Folgen (Absatzeinbuße). Eine Unverschämtheit, zumal das damals ein Schuss in den Ofen und nur ein Vorziehen eines ohnehin geplanten Autokaufs war. Wie wäre es, wenn die Gewinne und die exorbitanten „Vergütungen“ der Vorstände zu einem Preisnachlass herangezogen würden?!

c)    Düngeverordnung: Die Funktionäre der Landwirtschaft haben die Gelegenheit beim Schopf gegriffen, und die Bundesregierung aufgefordert, die neue Düngemittelverordnung, die ab 1.1.2021 gelten soll, wegen der Corona-Krise doch auszusetzen. Das eine hat zwar mit dem anderen nichts zu tun, aber hier wird eine Gelegenheit ergriffen, Klientelforderungen an den Gesetzgeber heranzutragen, weil man glaubt, dass die Gelegenheit günstig ist. Die Folgen ( Grundwasser- und Bodenschädigung sowie Strafzahlungen Deutschlands an die EU) sind den Herrschaften egal.

d)    Corona-Bonds: Solidarität ist eine schöne Eigenschaft und wird leider vor allem von denen eingefordert, die von anderen was haben wollen. Die Italiener und – nicht ganz so laut – auch die Franzosen fordern sog. Euro- oder Coronabonds als gemeinschaftliche Schuldenplattform, bei der dann jeder fĂĽr alles haftet. Das hat die Regierung -bislang – richtigerweise abgelehnt. Wir zahlen schon rd. 14 Mrd. Euro jährlich direkt netto in die EU-Kasse und haften auĂźerdem ĂĽber den 27%igen Anteil an der EZB ĂĽber weitere Zig-Milliarden fĂĽr angekaufte dubiose Staatspapiere. Das sog. Target2-System, hat seit 2007 eine Forderung der Bundesbank gegenĂĽber der EZB von ca. einer Billionen Euro aufgebaut, die sich aus ĂśberschĂĽssen aus dem Warenverkehr aus Deutschland mit den Euro-Länder ergeben. Deren Ausgleich steht in den Sternen und der Saldo wächst kontinuierlich. Aus meiner Sicht haben wir praktisch schon Eurobonds. Insoweit ist es trotzdem richtig, dies offiziell nicht zu machen, denn wenn diese neue Lesart sich erst einmal etabliert hat, ist sie schwer zu stoppen.

Sonstiges:

a)     Windkraftförderung: Windkraft und Photovoltaik-Anlagen als umweltfreundliche Energiegewinnung sind grundsätzlich zu begrĂĽĂźen. Bio-Gas-Anlagen jedoch nur dann, wenn dafĂĽr kein Mais verwendet wird. Insbesondere Windkraft bedarf keiner Subvention. Es ist ein Millionengeschäft fĂĽr die Betreiber und eine Gelddruckanlage. Sie erhalten sogar Fördermittel fĂĽr nicht erzeugten oder nicht benötigten Strom! Die Serie im Fernsehen “Unterleuten“ hat dies deutlich gemacht. Diese Energiegewinnung braucht keine Förderung durch kleine Abnehmer. Auch die Photovoltaik als risikoloses Geschäft sollte nicht mehr gefördert werden; sie sollten sich am Markt behaupten können. Entsprechende Regelungen zugunsten des Kleinverbrauchers – denn nur der bezahlt die Subventionen – sind schnellstens umzusetzen.

b)    Abbruch von Atomkraftwerke:

Am 22.4.20 war ein großer Artikel in der Zeitung über den Abbruch des AKW`s Unterweser. Es soll 1.200 Millionen Euro kosten. Man weiß zwar immer noch nicht, wohin mit dem schwachradioaktiven Material aber man schafft schon mal Tatsachen. Ich habe darüber schon ausgiebig meine Meinung gesagt und die Stillegung sowie den Abbruch der sichersten Atomkraftwerke der Welt als großen Fehler und den Klimazielen kontraproduktiv bezeichnet.   Ich habe bislang auch noch keinen konkreten Widerspruch erhalten und inzwischen mehren sich die Stimmen, die den Stillegungsbeschluss nach Fokushima kritisieren. Stoppt daher die Stillegungen und stoppt den Abbruch!

c) Aufträge für Kriegsschiff und Kampfflugzeuge ins Ausland:

Das Militär, das für den Schutz des Landes zu gewährleisten hat, muss mit dem besten Material ausgestattet werden. Gleichzeitig muss jedoch eindringlich geprüft werden, ob die entsprechenden Milliarden nicht in erster Linie unserer Industrie zugute kommen müssen, wenn sie die gleichen Leistungen bringen. Dies scheint mir bei der Vergabe nicht in ausreichendem Maße berücksichtigt worden sein, sonst würde es nicht soviel Protest gegeben haben.  

Auch die Ankündigung über die Auftragsvergabe von Kampfflugzeugen an die USA scheint     wohl nicht ganz normal gelaufen zu sein. Könnte Trump vielleicht Druck ausgeübt haben und wir sind mal wieder eingeknickt? Nachdem der Wirtschaftsminister den USA zwei LNG-Häfen für ihr Fracking- Gas, was wir nicht brauchen, versprochen hat, dürfte die Vermutung nicht ganz abwegig sein. Unsere Souveränität steht auf dem Prüfstand.

c) Sandsturm durch Erosion:

Durch die ausbleibenden Regenfälle in der letzten Zeit und dem starken trockenen Ostwind ist es in verschiedenen Gegenden auf leichten Ackerböden mit hohem Sandanteil zu Sand- und Staubstürmen gekommen, die den Straßenverkehr durch Sichtbehinderung gefährden. Schon vor Jahren hat das in Brandenburg zu mehreren Unfällen mit Toten geführt. Das hätte man längst verhindern können, wenn in angemessenen Abständen windbrechende Buschreihen gepflanzt worden wären. Aber dann würden ja ein paar qm Anbaufläche verloren gehen. Aber genau das müsste auch zugunsten der Natur verordnet werden; Entschädigung ok. Macht es!

d) Spargelernte:

Es ist ein Trauerspiel, dass die Deutschen trotz großer Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit nicht allein in der Lage sind, ihre eigenen Früchte zu ernten. Wenn die Erntehelfer aus dem Ausland nicht kommen, bleibt die Hälfte liegen oder am Baum. Trotz des hohen Lohnausgleichs müsste es doch mit etwas Pflichtgefühl der Deutschen, die dazu körperlich in der Lage sind, möglich sein, sich dazu bereit zu erklären, mitzuhelfen, die Ernten einzubringen. Vielleicht ändert sich die Einstellung ja noch.

Manfred Kuras

Werbespot mit Schwulen von VW vom 21.3.2020

 

 




Cuxhaven, den 21.März  2020
An
Volkswagen AG                            offener Brief
Vertriebsabteilung
Wolfsburg 

Betr.: Aktueller Werbespot im Fernsehen 

Sehr geehrte Frau Laures,
ich habe den letzten Werbespot von Volkswagen gesehen und bin über die letzte Szene mehr als erschrocken- ich bin empört!
Dort wird, nachdem das Auto geparkt hat gezeigt, wie sich zwei junge Männer umarmen und küssen; Ende des Spots.
Es braucht wohl keine groĂźe Fantasie, um sich auszumalen, wie es weitergeht, nämlich dass es dann im Auto zu sexuellen  Handlungen zwischen den beiden kommt. FĂĽr einen normal empfindenden Menschen eine ekelhafte Vorstellung!
Ist es schon soweit bei VW, dass man mit derart abartigen Szenen Schwule ansprechen will, damit der Absatz stimmt? Ich meine, dass  VW deswegen an diese Klientel nicht mehr Autos verkaufen wird, der NormalbĂĽrger aber durchaus sich von dieser Art der Werbung abgestoĂźen ist und sich im Zweifel fĂĽr eine andere Marke entscheidet. Die Werbung ist also kontraproduktiv.
Man muss auch nicht allen vermeintlich Trends hinterherlaufen, auch wenn die Politiker Schwulen- und Lesbenförderung betreibt, obwohl wir den schleichenden Volkstod –politisch korrekt „demographischer Wandel“ seit Jahrzehnten sehen.
Ich selbst habe eine 16 Jahre alten Passat und bin damit zufrieden.
VW ist eine traditionelle deutsche Marke – bleiben Sie daher auch bei einer seriösen Werbung.

Mit freundlichen GrĂĽĂźen
 

Manfred Kuras

MSC-Siegel fĂĽr Krabbenfischer? v. 31.7.17

Wie aus der Meldung vom 20.7. hervorgeht, ist beabsichtigt, der Krabbenfischerei ein MSC-Siegel fĂĽr nachhaltige Fischerei zu verleihen.

Die Bewerbung dazu laufen nach meinen Recherchen bereits seit über 1 ½ Jahren und nun ist offenbar von den Prüfern einen entsprechende positive Empfehlung gegeben worden.

Ich esse die Krabben auch sehr gern, verzichte aber seit zwei Jahren wegen der Knappheit und damit auch wegen des hohen Preises auf den Verzehr.

Schon letztes Jahr um diese Zeit wurde als Ursache für den Krabbenrückgang Wittlinge und Dorsche ausgemacht. Das ist aber wohl nur die halbe Wahrheit. Ich bin mehrfach zum Angeln auf die Außenelbe gefahren, habe aber fast keine Bisse gehabt, nur Krebse. Auch Angelkutter gibt es bei uns seit über 10 Jahren nicht mehr. Vielmehr dürfte die Ursache in den rigorosen Fangmethoden der starken holländischen Fischereifahrzeuge zu suchen sein, die ohne Rücksicht auch im Winter die Krabbe im tiefen Wasser verfolgen, wo normalerweise die deutschen Kutter diese schonen und im Hafen bleiben.

Wer selbst schon mal auf einem Krabbenkutter war und die Fischerei dort beobachten durfte, kann doch im Ernst nicht annehmen, dass es sich hierbei um eine nachhaltige Fangmethode handelt, die die Kriterien zur Verleihung eine MSC-Siegels auch nur ansatzweise erfĂĽllt. – Es ist leider eine Vernichtungsfischerei, wie sie weltweit auch bei den meisten Fischarten praktiziert wird: Mit dem schweren Geschirr wird der Untergrund „gepflĂĽgt“ und bei den kleinen Maschen wird alles in die Netze gespĂĽlt, was dort unten lebt. Das Watt als Kinderstube vieler Fischarten wird dort, wo der Kutter zieht, weitgehend von Lebewesen befreit. Beim Hieven des zentnerschweren Fanges werden schon die meisten von ihnen erdrĂĽckt, dann kommen sie auf das Sieb, werden minutenlang durchgerĂĽttelt, aussortiert und wieder auĂźenbords gespĂĽlt. Hunderte von Möwen, die man bei jedem fischenden Kutter beobachten kann, geben den toten oder betäubten Beifang den Rest.

Man versucht zwar, hier andere schonendere Fangmethoden zu entwickeln, aber es dürfte wohl noch eine Weile vergehen, wenn es denn überhaupt möglich ist.

Bis dahin wird es wohl dabei bleiben, dass der Krabbenfang eben keine nachhaltige Fischerei ist. Ihnen jetzt schon das MSC-Siegel zu verleihen, ohne dass die Nachhaltigkeitskriterien erfĂĽllt sind, sollte vermieden werden, damit nicht der Verdacht entsteht, dass die LizenzgebĂĽhren zur FĂĽhrung des Siegels bei der Zuerkennung eine Rolle gespielt haben.

Manfred Kuras


Meinungsfreiheit und Wirklichkeit v. 8.6.2016

Ich mag verdammen was du sagst, aber ich werde mein Leben dafĂĽr geben, dass du es sagen darfst.

Es ist klar, dass jeder, der einen Menschen, seinen Bruder, wegen dessen abweichender Meinung verfolgt, eine erbärmliche Kreatur ist. (beides von Voltaire)

Artikel 5 (1) des Grundgesetzes

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

„Art. 19, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen , Dezember 1948:

Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“

Und hier ein Bild auf der seit Monaten laufende Kampagne der Zeitungen:

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Was da oben steht, ist die Theorie, die Wirklichkeit sieht ganz anders aus.

Viele wissen das, aber sagen nur: „Wir können da sowieso nichts machen!“

Nun ja, wenn die meisten so denken, hat die Demokratie ihren Boden, auf dem sie aufbaut, schon verloren.

Ein Musterbeispiel aus eigener Erfahrung zeigt nachstehend, wie die Wirklichkeit aussieht:

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Des Kaisers neue Kleider vom 25.12.2015

Kunstsskandal

Wer kennt nicht das Märchen des dänischen Schriftstellers Hans-Christian Andersen über einen eitlen Kaiser, der sich von zwei Betrügern für viel Geld neue Gewänder weben lässt. Diese machen ihm vor, die Kleider seien nicht gewöhnlich, sondern könnten nur von Personen gesehen werden, die ihres Amts würdig und nicht dumm seien. Tatsächlich geben die Betrüger nur vor, zu weben und dem Kaiser die Kleider zu überreichen. Aus Eitelkeit und innerer Unsicherheit erwähnt er nicht, dass er die Kleider selbst auch nicht sehen kann und auch die Menschen, denen er seine neuen Gewänder präsentiert, geben Begeisterung über die scheinbar schönen Stoffe vor. Der Schwindel fliegt erst bei einem Festumzug auf, als ein Kind sagt, “der Kaiser ist ja nackt“ und sich diese Aussage in der Menge verbreitete und dies zuletzt das ganze Volk rief. Der Kaiser erkannte, dass das Volk recht zu haben schien, entschied sich aber, „auszuhalten“ und er und der Hofstaat setzen die Parade fort. (aus Wikipädia)

Dieses Märchen ist keines und wird im Kunstmarkt tagtäglich praktiziert und lässt sich trotz aller Offensichtlichkeit der Verarsche durch sogenannte oder selbsternannte Experten nicht wirksam entlarven. Verständlich, denn es stecken schon so viele Milliarden in diesem „Geschäft“, dass sich die damit zusammenhängende Kunstindustrie, die wertloses Gekritzel und sonstige „Performance-Aktionen“ als Kunst verkaufen, als Scharlatane und Betrüger outen müssten- und das werden sie nicht tun!

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