Allgemein

Ackermann-AffÀre vom 29.11.2006

Leserbrief betr. die Ackermann-AffÀre

 

Sehr geehrte Damen und Herren

 

„Bankchef biegt mit Millionen Urteil ab“ und Punktsieg fĂŒr den mĂ€chtigsten Banker“, so lauten die Überschriften.

Die jahrelangen BemĂŒhungen der Verteidiger von Ackermann haben nunmehr Erfolg gehabt und der Herr und seine Komplizen kommen wahrscheinlich mit Hilfe der Staatsanwaltschaft und der Richter mit Peanuts-Zahlungen um eine gerechte Verurteilung herum. Es riecht hier gewaltig nach Korruption. Man mĂŒĂŸte doch mindestens so viel abschöpfen, wie hier ungerechtfertigte Vorteile gezahlt worden sind und eine drastische- möglichst Haft- Strafe mĂŒĂŸten die Gesetze vorsehen.

Schuld, daß es nicht so ist, sind in erster Linie die Gesetzgeber, also die Abgeordneten und die Justiz, nicht die Verteidiger, deren Job es ist, auch den schlimmsten Verbrecher freizubekommen!

Aber was sagte schon Brecht ganz richtig:“ Was ist ein BankĂŒberfall gegen die GrĂŒndung einer Bank!“

 

GrundsĂ€tzliches zur KĂŒrzung von Leserbriefen von 2005

Sehr geehrter  Herr Westerweg, 

mein Leserbrief war Ihnen zur Veröffentlichung zu lang – sagen Sie. Ich meine, daß er nicht zu lang gewesen ist, denn meistens muß man bei einem komplexen Thema dem Leser erst ein wenig Hintergrundwissen mitteilen, damit das eigene Anliegen fĂŒr diesen ĂŒberhaupt verstĂ€ndlich ist. Vor ein paar Tagen habe ich in den CN einen sehr kurzen Brief gelesen, mit dem ich nichts anfangen konnte, da er auf einen anderen Leserbrief bezug nahm, den ich aber nicht kannte. Daher ist es z.B. in einem solchen Fall immer angebracht, kurz den Inhalt oder die Aussage zu wiederholen.

NatĂŒrlich kann man bei den Vorgaben der Zeitung einen Leserbrief solange kĂŒrzen, daß er den Vorstellungen der Redaktion entspricht. Ob er dann aber verstĂ€ndlich ist, bleibt dahingestellt.

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Ohne Kinder keine Zukunft v. 9.8.2005

Ohne Kinder keine Zukunft

Als ich kĂŒrzlich diverse SchulbĂŒcher meiner Söhne aussortierte, hielt ich auch ein Buch zur StaatsbĂŒrgerkunde der Kl. 10 in den HĂ€nden. Beim BlĂ€ttern fiel mir ein Abschnitt auf, mit der Überschrift:“ Soll sich die Politik um die Familie kĂŒmmern?“ Hier wurden zahlreiche Artikel aus Zeitungen und Parteiprogrammen aufgefĂŒhrt, die sich mit dem Thema beschĂ€ftigten. Titel wie „Geburtenzahl sinkt bedrohlich“, „Warum Babys ausbleiben“, „Ist die Familie noch zu retten?“ wurden heftig diskutiert.

Auch Zitate aus Programmen der Parteien des Bundestagswahlkampfes von 1976, in der FamilienunterstĂŒtzungen versprochen wurden, sind dort zu lesen.

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Brief an Wowereit vom 25. MĂ€rz 2009

 

 

 

An den Reg. BĂŒrgermeister von Berlin

Klaus Wowereit 

Ihr Beitrag im Spiegel 8/2009 – „Milk“ 

Sehr geehrter Herr Wowereit, 

Ihr o.a. Artikel zum Film „Milk“ gibt mir Anlaß, Ihnen zu Ihrer sexuellen Neigung und wie Sie damit umgehen einmal meine Meinung zu sagen:

Daß Sie schwul sind, dafĂŒr können Sie wohl nichts, weil es eben genetisch von vornherein Ihnen in die Wiege gelegt worden ist.

Aber das soll „gut“ sein? Normalerweise scheiden Sie damit aus der Fortpflanzung Ihrer Person aus. Naturbedingt ist die eigene Reproduktion jedoch die erste Pflicht eines Lebewesens. Homosexuell zu sein ist also ein Defekt, das werden Sie doch nicht bestreiten, selbst wenn Sie sich persönlich damit wohl fĂŒhlen!?

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Israel, die Bibel und die ev. Synode v. 23.11.2003

 

Cuxhaven, den  13. Nov. 2003

 

An die Synode der

Evangelischen Kirche Deutschlands

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den Cuxhavener Nachrichten vom 4. November 2003 habe ich ĂŒber die von Ihnen genannten 12 GrĂŒnde, die Bibel zu lesen, Kenntnis erhalten.

U.a. wird dort die These vertreten, daß, wer die Bibel liest, Israel achtet.

Da habe ich die Bibel aufgeschlagen und beim 3. Moses 18.22 gelesen: “Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Greuel.“

Da fand ich, daß dies ein gutes Gebot des Herrn ist. Aber was macht die evangelische Kirche? Doch wohl fast das Gegenteil, weil sie derartige Tendenzen unterstĂŒtzt und fĂŒr VerstĂ€ndnis wirbt.

 

Dann 4. Moses 33. 50ff: Befehl zur Vertreibung der Kanaaniter.

Den Text will ich hier nicht wiederholen, aber er scheint bis zum heutigen Tage fĂŒr die Israelis immer noch eine Rechtfertigung fĂŒr ihr Handeln zu sein.

 
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