Zäune im Hafen v. 14.12.2017
Thomas Sassen berichtet in der CN vom 8.12. über die Aufstellung von Zäunen im Hafengebiet. Diese Vorschriften, die als Folge des Anschlags in New York am 11.9.2001 erlassen wurden, ist m.E. eine völlige Überreaktion. Und es gaukelt eine Sicherheit in Bereichen vor, die von Anschlägen bislang nicht betroffen waren und auch zukünftig nicht betroffen sein werden. Bei Kreuzfahrtschiffen findet ohnehin eine akribische Personenkontrolle statt.
Die angeblich zu schützenden Zonen sind für Terroristen m.E. uninteressant; es lassen sich in ganz anderen Bereichen viel besser, leichter und effektiver Anschläge verüben. Durch die Zäune wird kein Mehr an Sicherheit gewährleistet, weil sie von Seeseite leicht zu umgehen sind. Ankommende Schiffe müssen zwar genau ihre Ladung melden und trotzdem wird in den Häfen tonnenweise Rauschgift und sonstige Schmuggelware angelandet und weiter transportiert. Das gleiche könnte man auch mit Sprengstoff machen.
Während die Sicherheitsvorschriften in den Flughäfen aufgrund des Totalverlustes bei einem Absturz richtig sind, wird in den Häfen ein Popanz aufgebaut aufgrund einer panikartig erlassenen Vorschrift, die nutzlos und kostspielig ist. Sie verunsichert die Bevölkerung, unsere Gäste und verschandelt unseren Hafen. Die deutsche Vorschriftengläubigkeit und schnelle Ausführung sind grundsätzlich Tugenden. Aber vielleicht sollte man in anderen europäischen Häfen mal schauen, ob diese in vergleichbaren Situationen solche „Sicherheitsbarrieren“ wirklich umsetzen. Ich bezweifle das.
Vor allem sollen die Zäune in Bereichen aufgestellt werden, die von den Hochseetrawlern angesteuert werden; die also direkt von See kommen und von denen mit Sicherheit keine Gefahr droht.
Die Stadt sollte ich mit allen Mitteln gegen diesen Unsinn wehren!
 Manfred Kuras
Nachtrag: Die CN hat den Leserbrief erfreulicherweise im wesentlichen angenommen.
Erich Baumann hatte dazu noch eine Karikatur gezeichnet, die ich den Interessierten nicht vorenthalten will:

Steuerbetrug geht ungehindert weiter vom 10.12.2017
Die Behauptung in meinem letzte Beitrag vom 10.11. „Steuervermeidung und kein Ende“ , dass die Politiker nichts wirksames gegen den Steuerbetrug unternehmen werden, hat sich wieder mal voll bewahrheitet. Die von der EU beschlossenen schwarzen und grauen Listen der Steueroasen werden weder die Steuerflüchtlinge noch die davon profitierenden Länder davon abhalten, weiter wie bisher zu verfahren. Sanktionen sind nämlich nicht vorgesehen.
Außerdem sind die Steueroasen innerhalb der EU – und davon gibt es eine ganze Reihe – nicht aufgeführt.
Ein Schweizer Politiker hat daher auch schon zu Recht bemerkt, dass er die Bedeutung der Liste als „vernachlässigbar“ einstuft. Durch den jüngsten Entscheid der EU ändere sich „rein gar nichts“. Man spottet folgerichtig über diesen Popanz.
Es wurde so getan, als ob man was täte. Das ist Volksbetrug im großen Stil!
Man muss sich fragen: cui bono? Wem nutzt es, diese Verweigerung, politisch tätig zu werden? Dass auch schon in Deutschland viele Politiker im Verdacht stehen, Interessen von Superreichen und Konzernen zu vertreten, erhält durch dieses Nichtstun neue Nahrung.
Es bleibt dabei: Es mangelt am politischen Willen!
Manfred Kuras
Missbrauch und Richterversagen vom 19.12.2023

Missbrauch und Richterversagen
Am 11.11. begann die Karnevalszeit und man glaubte an einen Scherz, wenn man den Artikel über den Entschädigungsbetrag von 1,2 Mio. Dollar für Diskriminierung am Arbeitsplatz liest: Sie hat für Robert di Niro 11 Jahre lang gearbeitet von 2008 an. Man hätte ihr stereotypische Arbeiten gegeben, für die sie nicht angestellt war. Die Frau fühlt sich emotional belastet und ihr Ruf sei beschädigt. An sich wollte sie 12 Mio. Dollar, ihr wurde aber nur 1,2 Mio. zugestanden.
Was sich da in den USA schon seit langem abspielt, kann ich nicht nachvollziehen: Die Frau hat sich das fast 11 Jahre gefallen lassen, und nunmehr kommt sie auf die Idee – oder war das ihr Anwalt ? – dass sie psychisch belastet ist und dafür zu entschädigen ist. Ob sie das auch so empfunden hätte, wenn Robert di Niro nicht reich wäre? Von derartigen Prozessen gegen Normalverdiener habe ich bislang nichts gelesen. Ähnliche Prozesse sind gegen verschiedene andere vermögende Prominenten schon durchgezogen worden. Der Prozess gegen Kevin Spacey ist zwischenzeitlich eingestellt worden, obwohl er von den Opfern beschuldigt worden war. In den USA hatte ihn ein Schauspielerkollege auf 40 Mio. Dollar wegen homosexueller Übergriffe verklagt, ist aber an Widersprüchen gescheitert. Diese Anklagen haben Spacey – zweimaliger Oskar-Preisträger – enorm geschädigt und beschädigt. In diesen Prozessen liegen die Vorwürfe jahrelang zurück.
Am schlimmsten fand ich die Beschuldigungen gegen Prinz Andrew wegen sexuellen Missbrauchs vor 2001 an der 18jährige Virginia Roberts. Obwohl sie ein Jahr später (2002) heiratete, sagte sie gegen Andrew aus, dass er Sex mit ihr hatte. Sie verklagte Andrew wegen sexuellen Missbrauchs und das Königshaus „traf eine außergerichtliche Einigung“ mit ihr gegen eine substanzielle Spende an die „Wohltätigkeitsorganisation“ von Virginia Roberts. Ich bin zwar auch der Überzeugung, dass sie damals mit Andrew einvernehmlichen Sex hatte, aber daraus Geldforderungen zu stellen ist zwar lukrativ, aber schäbig. Es geht nur ums Geld, nicht um Gerechtigkeit! Aus meiner Sicht sind vor allem die windigen Anwälte die Verursacher solcher Prozesse, die von dem Erstrittenen dann einen Batzen abkriegen. Noch schlimmer aber sind m.E. die Richter, die solche Anklagen mit Schadensersatzforderungen überhaupt annehmen.
Diese Machenschaften in den USA schwappen leider auch schon zu uns herüber, wie der Fall des Schwimmers Hempel zeigt, der als Jugendlicher vom Trainer vor 30 Jahren 14 Jahre lang ca. 1200-mal sexuell missbraucht worden sei. Er konnte sich innerhalb der 14 Jahre nicht dagegen wehren? Dass er jetzt, also 15 Jahre nach den Vorfällen damit rauskommt ist schon merkwürdig. Er wollte den Schwimmverband auf 3 Mio. Euro verklagen, sie haben sich aber auf 600.000 € Entschädigung geeinigt. Er hat sich m.E. die Vorbilder der USA als Beispiel genommen und leider ist der Schwimmverband eingeknickt.
Das wird noch Folgen haben, und so mancher, der die Übergriffe längst vergessen hat, wird sich erinnern und ggf. das Geld mitnehmen wollen. Es wird an den deutschen Richtern liegen, ob sie sich diesem Trend unterwerfen.
Manfred Kuras
Der Bericht vom 22. August 2026 „Ein Waffendepot für Putins Agenten?“ lässt mich an der Urteilfähigkeit der Politiker zweifeln. Da werden in einem Versteck bei Berlin im Oktober 2025 zwei Pistolen und Munition gefunden – und daraus wird der Verdacht auf mögliche Anschlagspläne und eine hohe Gefährdungslage für Deutschland abgeleitet. Die Top-Schlagzeile ist geradezu an Lächerlichkeit und an Übertreibung kaum zu überbieten. Natürlich muss jeder Verdacht auf geplante Anschläge von unseren Sicherheitsbehörden ernst genommen und aufgeklärt werden. Aber zwischen einer ernsthaften Gefährdung und der öffentlichen Inszenierung eines „Waffendepots für Putins Agenten“ besteht ein erheblicher Unterschied. Hier entsteht vielmehr der Eindruck, dass die ohnehin angespannte Stimmung gegenüber Russland weiter angeheizt werden soll. Die Medien machen hier eifrig und dienstbeflissen mit und lassen die Kriegshetzer wie Strack-Zimmermann und Kiesewetter geflissentlich ihre Tiraden verbreiten. Der von den USA und der NATO provozierte Ukraine-Krieg sollte in unserem eigenen Interesse schnellstens beendet werden! Was hat Deutschland eigentlich von einer möglichst langen Fortsetzung dieses Krieges? Deutschland trägt enorme finanzielle Lasten, liefert Waffen und muss gleichzeitig feststellen, dass die eigene Bundeswehr über Jahre hinweg in einem Zustand versetzt wurde, der den Begriff „wehrfähig“ nur noch eingeschränkt rechtfertigt. Gleichzeitig fehlt es in Deutschland an ausreichenden Schutzmöglichkeiten für die Bevölkerung. Bunker und andere Schutzräume sind kaum vorhanden. Ist es wirklich vernünftig, immer mehr Geld und Waffen in einen Krieg zu investieren, während die eigene Verteidigungsfähigkeit so große Lücken aufweist? Hinzu kommen die wirtschaftlichen Folgen. Die jahrzehntelang gewachsenen Beziehungen zu Russland sind weitgehend zerstört. Besonders im Energiesektor bezahlt Deutschland einen hohen Preis. Das günstige russische Erdgas und Öl steht nicht mehr zur Verfügung, und auch andere wirtschaftliche Verbindungen sind abgebrochen oder stark eingeschränkt worden. Stattdessen kaufen wir Energie und Waffen zu erheblichen Kosten auf anderen Märkten ein. Und die Waffen liefern wir anschließend an die Ukraine. Alles auf Pump. Auch die mögliche Aufnahme der Ukraine in die Europäische Union sollte nicht nur unter politischen Gesichtspunkten betrachtet werden. Ein wirtschaftlich schwer geschädigtes und vom Krieg geprägtes Land würde erhebliche finanzielle Unterstützung benötigen. Sie wird dann Nettonehmer von erheblichen Agrarsubventionen sein. Die Rechnung dafür wird letztlich auch beim deutschen Steuerzahler landen. Es ist deshalb höchste Zeit, die ständig weiter gegen Russland eskalierende Rhetorik zu unterlassen! Russland ist eine Atommacht und unser größter europäischer Nachbar. Und er ist nicht unser Feind, der uns überfallen will! Das hat auch Finnlands Präsident gesagt. Gerade deshalb sollte Deutschland ein Interesse daran haben, Gesprächskanäle offenzuhalten und bald wieder zu vernünftigen Beziehungen zu kommen. Und noch eine Frage sei erlaubt: Ist Wladimir Putin tatsächlich derjenige, der ständig nach einer weiteren Eskalation sucht? Vielmehr ist er derjenige, der die Kräfte s innerhalb der russischen Führung ausbremst, die eine härtere Gangart gegenüber den Geld- und Waffenlieferanten an die Ukraine befürworten. Deutschland braucht keine Schlagzeilen, die aus zwei Pistolen ein „Waffendepot für Putins Agenten“ machen. Deutschland braucht eine nüchterne, selbstbewusste und vor allem friedensorientierte Politik. Denn am Ende stellt sich die entscheidende Frage: Was nützt uns ein möglichst langer dauernder Krieg, wenn Deutschland dabei wirtschaftlich geschwächt wird, der nicht in unserem Interesse ist und dessen Ende niemand absehen kann? Wollen unsere Politiker, dass unser gutes und relativ ruhiges Leben zerstört wird? Das wären nämlich die Folgen.
Das Grundgesetz verpflichtet Deutschland in seiner Präambel, dem Frieden der Welt zu dienen. Artikel 24 spricht ausdrücklich von der Wahrung des Friedens und einer friedlichen und dauerhaften Ordnung zwischen den Völkern. Stattessen betreibt die Bundesregierung und andere Politiker eine immer weitere militärische Unterstützung und Eskalation und wird ihren verfassungsrechtlichen Friedensauftrag nicht gerecht.
Manfred Kuras
—
Putins Waffendepot =
- AfD beklagt Druck auf Kandidaten vom 20.9.2026
- Putins Waffendepot = Zwei Pistolen ! v.1.9.2026
- Folgen fĂĽr Deutschland, wenn die Ukraine den Krieg gewinnt
- Ukraine will in die EU u.a.v.26.4.2026
- Ukraine-Krieg, Analyse und Aussicht vom 22.10.2025
- AfD beklagt Druck auf Kandidaten vom 20.9.2026
- Putins Waffendepot = Zwei Pistolen ! v.1.9.2026
- Folgen fĂĽr Deutschland, wenn die Ukraine den Krieg gewinnt
- Ukraine will in die EU u.a.v.26.4.2026
- Ukraine-Krieg, Analyse und Aussicht vom 22.10.2025
Linksjugend im Abseits v. 21.9.2017
Zufällig las ich das „StadtgeflĂĽster“ von Hamburg von Mona Adams(Bild) und war erschreckt und zugleich traurig, als ich las, was Sarah Rambatz, die Bundessprecherin der Linksjugend, – die anerkannte Jugendorganisation der Partei „Die Linke“- von sich gegeben hat: Sie hatte ihre Anhänger aufgefordert, ihr Empfehlungen fĂĽr antideutsche Filme zu geben. Auf Nachfrage fĂĽgte sie hinzu, „Grundsätzlich alles, wo Deutsche sterben.“
Sie hat zwar nachträglich aus taktischen Gründen das als „dumme, unbedachte Aktion“ bezeichnet, aber sich nicht von diesen Aussagen distanziert.
„Autonome, Antifa und Anti-Deutsche“ hetzen öffentlich und im Netz gegen Deutschland, dass man es gar nicht veröffentlichen mag. Dennoch zur Veranschaulichung hier ein Ausschnitt:
- Krieg – Krieg – Krieg gegen Deutschland!
-
Wir danken der Sowjetunion fĂĽr jede Rote Division
-
Bomber Harris – do it again!
-
Was tut allen Deutschen gut? – Bomber Harris und die Flut
-
Bomber-Harris Flächenbrand – Deutschland wieder Ackerland!
-
Deutschland von der Karte streichen – Polen muss bis Frankreich reichen
-
Deutschland ist scheiße – ihr seid die Beweise
-
Militanz und Gewaltbereitschaft – Gegen die deutsche Volksgemeinschaft!
-
Von der Saar bis zur Neiße – Bomben drauf und weg die Scheiße!
-
Nie wieder Deutschland!
-
Deutschland verrecke!
-
Wie love Volkstod.
-
Deutschland, du mieses StĂĽck ScheiĂźe!
Dieses Gedankengut ist ja nicht erst seit vorgestern in bestimmten linken Kreisen gang und gäbe in Deutschland und wird seitens der Justiz auch nicht sanktioniert.
Man stelle sich vor, dass das Gleiche über ein anderes Volk oder ein Land gesagt worden wäre; wie viele Staatsanwälte sich da aber gleich angesprochen fühlen würden! Aber gegen Deutsche und Deutschland zu hetzen, fällt ja wohl nicht unter die Rubrik „Volksverhetzung“ nach § 130 StGB. Bislang hat sich jedenfalls zu diesen Beschimpfungen m.W. noch kein Staatsanwalt eingeschaltet.
Dieser Vorgang ist auf der ganzen Welt wohl einmalig. Oder kennt irgendjemand einen Menschen außerhalb Deutschlands, der ohne persönliche Repressionen erlitten zu haben, einen solchen Hass gegen sein eigenes Volk und sein Land entwickelt.
Das ist der traurige Sachverhalt.
Da fragt man sich, wie konnte es dazu kommen??
Merkel-Auftritt in Cuxhaven am 15.8.2017
Anlässlich ihres Wahlkampfauftrittes in Cuxhaven habe ich der Bundeskanzlerin folgenden Brief geschrieben (Durchschrift an Ferlemann) und diesen als Flugblatt bei der Veranstaltung verteilt und darauf gehofft, dass sie in ihrer Rede darauf eingehen wird. Darauf hat sie jedoch verzichtet, sondern lieber eine Frage beantwortet, ob sie denn ihrem Mann das Essen macht.
Bis heute habe ich keine Antwort erhalten.
hier der Brief:
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
heute, am 15. August, wollen Sie anl. der Bundestagswahl zu den Cuxhavenern sprechen.Hierzu bitte ich Sie, zu folgenden Themen eine Stellungnahme abzugeben und wie Sie jeweils zukĂĽnftig handeln wollen:
Sie haben damals nach dem Fukushima-Unfall panikartig die sog. Energiewende eingeleitet, die zeitversetzte Stillegung der sichersten Atomkraftwerke der Welt verfügt und den „Rückbau“ der Meiler angeordnet.
-
Frage: Wann haben Sie die Franzosen zu entsprechenden Schritten aufgefordert, wo doch durch die SĂĽd-Westwind-Lage Deutschland im Gau-Fall am meisten betroffen ist? Oder wollen Sie das noch tun?
-
Frage: Der Abbruch eines Meilers kostet rd. eine Milliarde Euro, eine ungeheure Summe, für das Verschwindenlassens eines völlig ungefährlichen Bauwerkes. Wobei man sich über das Verbleiben der Reste noch uneins ist. Was könnte man für diese Summe alles machen, was wirklich dringlich ist; z.B. die Förderung der Geburtenrate Deutscher. Die Meiler könnte man als Zwischen- oder Endlager radioaktiver Stoffe oder sonst wie sinnvoll nutzen, mit Erdreich überdecken und begrünen.
Sind Sie bereit, Ihre Anordnungen zu ĂĽberdenken, um weiteren Schaden abzuwenden?
Die Auswirkungen Ihrer FlĂĽchtlingspolitik sind bekannt.
Im Syrien-Konflikt sind über 1.000 Personen dorthin ausgereist, um für den IS zu kämpfen. Davon sind schon viele wieder zurück, tlw. mit Kampferfahrung. Es gibt über 700 sog. Gefährder, davon z.B. in Berlin über 80 % mit deutschen Pass, die nach der derzeitigen Rechtslage nicht abgeschoben werden können.
-
Fragen: Wollen Sie weiterhin Ihre FlĂĽchtlingspolitik der unbegrenzten Einwanderung fortfĂĽhren?
-
Wollen Sie die EinbĂĽrgerungsrichtlinien angesichts der Folgen so belassen?
-
Soll die Marine weiterhin als Schlepperhelfer im Mittelmeer agieren?
Die NATO und damit auch Deutschland betreibt eine aggressive Handels- und Militärpolitik gegen Russland, obwohl das heutige Russland nicht mehr die damalige UdSSR ist. Der Westen hat die Zusagen an Russland über die NATO-Erweiterung mehrfach gebrochen und den Konflikt mit der Ukraine gefördert, sonst wäre es nicht zur Annektion der Krim gekommen. Die Zugehörigkeit der Krim zu Russland entspricht dem Willen der dortigen Bevölkerung. Russland ist der natürliche Verbündete der Europäer zur Abwehr des Islam. Das ist das Wichtigste. Die USA sind ausschließlich an der Kontrolle der riesigen Bodenschätze Russlands interessiert und betreiben eine aggressive Politik.
Die Gefahr eines Atomkrieges in Europa ist bei einer weiteren Eskalation nicht auszuschlieĂźen.
-
Frage: Wollen Sie weiterhin die USA und die NATO in dieser unseligen Politik mit Militärbasen und Geldern unterstützen oder mäßigend bis ablehnend handeln?
Die Waffenexporte Deutschlands sind vor allem gekennzeichnet durch die Lieferung atomwaffenfähiger U-Boote an Israel, für die der deutsche Steuerzahler Milliarden an Zuschüssen gibt. Bekanntlich betreibt Israel gegenüber der angestammten Bevölkerung eine aggressive und rechtswidrige Repressions- und Verdrängungspolitik mit allen Mittel. Dies eine der Hauptursachen für den derzeitigen Nahost-Konflikt Sämtliche UNO-Resolutionen wurden von Israel ignoriert. Dies kann sie deswegen tun, weil die USA und im Schlepptau auch Deutschland Israel bedingungslos mit Geld und Waffen unterstützen.
-
Frage: Wollen Sie die UnterstĂĽtzung Israels an Bedingungen knĂĽpfen oder soll Deutschland auch zukĂĽnftig in der Geiselhaft Israels bleiben?
Die Steuerflucht und des Verschieben von Gewinnen ins Ausland vor allem von weltweit agierenden Konzernen ist nach wie vor eine groĂźe Ungerechtigkeit gegenĂĽber dem BĂĽrger.
-
Frage: Welche konkreten und wirksamen MaĂźnahmen haben oder werden Sie einleiten?
Noch eine Bemerkung zum Schluss:
Nachdem Sie alle Hauptforderungen von GrĂĽnen und Linksparteien erfĂĽllt haben, als da sind:
Unbeschränkte Einwanderung
Abschaffung der Wehrpflicht
Ausstieg aus der Atomkraft
Energiewende (mit 400 € jährlicher Zusatzzahlung für eine 5köpfige Familie)
Lesben- und Schwulenförderung
Ehe fĂĽr alle
könnten Sie mit Recht behaupten, dass Sie faktisch eine Einheitspartei in Deutschland geschaffen haben. Gratuliere!
Mit freundlichen GrĂĽĂźen
Manfred Kuras
Meine Leserbriefe: www.manfred-kuras-unzensiert.de
Spielhallenschwund in Cuxhaven vom 11.7.2017
Sehr geehrter Herr Weiper,
Gratulation zu Ihrem Kommentar „Wie gut, dass sie verschwinden.“ Es gehört als Redakteur einer Zeitung schon Mut dazu, sich gegen einen Wirtschaftszweig – und sei er fĂĽr die Allgemeinheit noch so schädlich – zu wenden und Flagge zu zeigen.
Politiker haben da weniger Schneid, sei es das Verbot jeglicher Tabakwerbung, wo man sich seit Jahrzehnten herumdrückt. Oder die Bekämpfung zunehmender Verwahrlosung durch die jetzt auch in Cuxhaven wieder verstärkt auftretende Graffitti-Schmierereien. Diese wurde nach vielen Jahren des Zuschauens zwar endlich als Sachbeschädigung in das StGB aufgenommen, aber offenbar ohne nachhaltige Wirkung. Die Polizei kennt zwar die Tätergruppe, aber tut sich was? Ich habe nur von einer Verurteilung gehört: In Singapur 2015 gegen zwei Leipziger: 9 Monate Gefängnis und drei Stockhiebe. Soweit würde ich nicht gehen, aber es muss endlich mal etwas „wirksames“ passieren.
Mit freundlichen GrĂĽĂźen
Manfred Kuras
Deutschland den Deutschen vom 25.6.2017
 
Auf Seite 2 unserer Zeitung wird ein AfD-Abgeordneter für seinen Ausspruch „Deutschland den Deutschen“ angegriffen. sogar von eigenen Parteipromis.
Soweit sind wir also schon gekommen, dass diese Selbstverständlichkeit in Frage gestellt wird. Oder kennt einer ein anderes Land, in dem eine entsprechende Aussage vom eigenen Volk auch nur angezweifelt wird?
Wir Deutschen schaffen das! Mit Brot und Spielen, das wussten schon die alten Römer kann man dem Volk alles schmackhaft machen. Der Ausdruck bezeichnet auch heute noch die Strategie politischer (oder industrieller) Machthaber, das Volk mit Wahlgeschenken und eindrucksvoll inszenierten Großereignissen von wirtschaftlichen oder politischen Problemen abzulenken.
Zig-Generationen vor uns haben mit Arbeit, Fleiß, Erfindergeist und Kampf in Zeiten durch Not und Elend einen Staat namens Deutschland geschaffen, damit wir und unsere Nachkommen gut und in Frieden leben können. Und dann gibt es tatsächlich Leute, die meinen, das alles müssten wir doch mit allen Hilfsbedürftigen dieser Welt teilen und sie zu uns hineinlassen.
Da sind z.B. die Türken aus einem anderen Holz geschnitzt: Sie haben im Kopf der türkischen Tageszeitung „Hürrijet“, auch in Deutschland erhältlich, in weißer Schrift auf schwarz-rotem Grund ein Bild des Staatsgründers Atatürk und das Motto Türkiye Türklerindir („Die Türkei gehört den Türken“). Hat das von uns oder von den Türken je einer beanstandet?
Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Deutsche mit einer natürlichen Verbundenheit zu seiner Heimat und seinem Volk den Ausspruch „Deutschland den Deutschen“ aus vollem Herzen teilt.
Manfred Kuras
Schmutz im Kreistag v. 20.6.2017
Nach dem Bericht in der CN vom 20. Juni ereifert sich die hiesige SPD-Prominenz über einzelne CDU und FDP-Abgeordnete im Kreistag, die in einem Sachthema ihrem Gewissen gefolgt sind und sich nicht dem Mehrheitsdiktat unterworfen haben. Dies wird als „Schmutzigkeit“ beschimpft. Am schlimmsten wird die Tatsache gewertet, dass man mit der rechten AfD gestimmt hat, die sich für den Erhalt der Förderschulen eingesetzt hat.
Es sollte unter Demokraten ja wohl selbstverständlich sein, dass man miteinander spricht und sich austauscht, auch wenn man anderer Meinung ist. Die Ausgrenzung und Verteufelung Andersdenkender sollte doch wohl der Vergangenheit angehören! Die Abgeordneten sind doch gewählt worden, um zum Wohle der Allgemeinheit zu wirken. Grundsätzlich dagegen zu sein, nur weil ein guter Vorschlag von einer anderen Partei gemacht wurde, dient dieser Verpflichtung nicht.
Da kriegt der 1er –Abiturient, der bei der SPD-Kreistagsfraktion ein freiwilliges soziales Jahr leisten will, ja gleich den richtigen Eindruck von dem politischen System und der Art und Weise des Umganges mit Andersdenkenden, wie es die SPD glaubt, pflegen zu müssen.
Ob die „alten Hasen“ auf dem Bild auf diese Weise unserem zukünftigen Politiker als Vorbild oder als Abschreckung erscheinen werden, wird sich noch herausstellen.
Manfred Kuras
AKW-RĂĽckbau und Klimaschutz v. 3.6.2017
Über Trumps Entscheidung, aus dem Klimaabkommen auszusteigen und die Kohle als Energieträger wieder in den Vordergrund amerikanischer Wirtschaft- und Arbeitsmarktpolitik zu stellen, gibt es weltweite Empörung. M. E. mit Recht, denn so zu tun, als wenn der CO²- Anstieg in der Atmosphäre nichts mit dem Handeln der Menschen zu tun hat, ignoriert die wissenschaftlich erforschten Erkenntnisse.
Die Empörung der Bundesregierung über die fatale Entscheidung des amerikanischen Präsidenten lenkt von den eigenen Fehlentscheidungen in Sachen Klimaschutz ab, denn durch den überflüssigen und panikartigen Atomausstieg nach der Katastrophe von Fukuschima können die von der Regierung selbst prognostizierten CO²-Reduzierungen nicht erreicht werden. Es wurden neue fossile Kraftwerke gebaut und vorhandenen durften nicht abgeschaltet werden, damit die Grundversorgung nicht gefährdet wird. Da wir selbst keine Kohle mehr fördern, wird diese aus Übersee importiert, wodurch neue Abhängigkeiten entstehen.
Gnadenlos v. 25.4.17
Deutsche Justiz ist gnadenlos
Als ich aus der Zeitung die Meldung las, die ganz verschämt auf der dritten Seite unten links stand, dass ein 95jähriger eine vierjährige Haftstrafe antreten muss, bin ich bald vom Hocker gefallen.
Hat er etwa kürzlich eine entsprechende Straftat begangen, die es zu sühnen galt? Nein, ein vor über 70 Jahren zurückliegendes Geschehen, als der 2. Weltkrieg tobte, wurde von der Justiz aufgebröselt und führte zur Verurteilung wegen Beihilfe zum Mord innerhalb des KZs Auschwitz.
Er war dort als 21jähriger Soldat in der Verwaltung tätig und wird auch wohl von den Verbrechen an den Juden gewusst haben. Aufgrund seiner Versetzungsgesuche wurde er dann 1944 an die Westfront versetzt.
Es tut sich hier die Frage auf, ob irgendeiner derjenigen, die ihn anklagen und über ihn richten, sich in der Situation, in der er sich damals befand, hätten anders verhalten, als er? Ob die Herrschaften Staatsanwälte und Richter wohl Befehlsverweigerung begangen hätten? Ich glaube kaum.
Der alte römische Grundsatz „Keine Strafe ohne Gesetz“ wurde  1965 gebrochen, indem man die Verjährungsfrist für Mord aufgehoben hat, damit man Verbrechen auf deutscher Seite, die während des Krieges geschehen waren, bis zum Sankt Nimmerleinstag verfolgen kann. Das hält den deutschen Schuldkult und die deutsche Zahlungsbereitschaft an bestimmte Empfänger, egal wie diese sich auch verhalten, immer schön frisch.
Die Gnadenlosigkeit der deutschen Justiz, die ja an sich immer auf Resozialisierung getrimmt ist und diese auch immer propagiert und damit die Straffreiheit und Bewährung bei vielen Serienstraftätern unsanktioniert lässt, gilt jedoch nicht, wenn es gegen ehemalige Soldaten geht, die den Befehlen zu gehorchen hatten. Da wird auch ein Mensch an der Neige seines Lebens noch ins Gefängnis gesteckt. Unglaublich!
Da schießt Deutschland mal wieder den Vogel ab, denn in den anderen kriegführenden Staaten des 2. Weltkrieges wäre so was undenkbar.
Manfred Kuras





