SchÀuble und die Freiheit v.23.9.14

Sehr geehrte Damen und Herren, in den hiesigen Zeitungen war am 17.9. zu lesen, dass der Finanzminister Dr. SchÀuble am 28.September in der Berliner GedÀchtniskirche predigen wird. Thema: Wie kann die individuellen Freiheit des Menschen als eine Folge der Reformation auch im 21. Jahrhundert bewahrt werden.
An sich kein Thema fĂŒr einen Finanzminister, aber doch sehr anspruchsvoll, wenn man die geĂŒbte Wirklichkeit in unserem Lande nicht völlig ausblenden will. SchĂ€uble wird sicher auf die Luther-Schrift âVon der Freiheit eines Christenmenschenâ verweisen, die damals fĂŒr viel Unruhe gesorgt hat, weil er die Knechtschaft des Volkes gegenĂŒber seinen Herren in Frage gestellt hat. Und ich hoffe, dass er auch den fundamentalen Ausspruch von Rosa Luxemburg nicht vergessen wird, der da heiĂt: âFreiheit ist immer Freiheit des Andersdenkenden.â
Wer sich opportun im Mainstream der politischen Korrektheit wohlfĂŒhlt, wird keine Schwierigkeiten haben, sich hier frei zu fĂŒhlen.
Ein MĂ€dchen aus Gaza?
Ein Bild, exponiert auf der ersten Seite der Ausgabe vom 30.August 2014 zeigt ein vielleicht 6jĂ€hriges MĂ€dchen mit einer Kalaschnikow, grimmig und entschlossen dreinschauend. Die Bildunterschrift sagt, dass sie von den palĂ€stinensischen Al-Kuds-Brigaden unbarmherzig fĂŒr den Krieg rekrutiert worden ist. Ihre Kindheit wird dem Dschihad geopfert.
Der Wahrheitsgehalt dieses Bildes kann m.E. jedoch sehr bezweifelt werden, wenn man sich das Foto einmal genau betrachtet: Die Waffe wiegt 4,3 kg, munitioniert wohl an die 6-7kg. FĂŒr ein kleines MĂ€dchen viel zu schwer, um damit im GelĂ€nde auch noch agieren zu können. Die LĂ€nge des GestĂ€nges als Kolbenersatz ist viel zu lang fĂŒr das MĂ€dchen, sodass es das Gewehr gar nicht richtig fĂŒhren kann; noch weniger, wenn es den RĂŒckstoĂ beim Feuern aushalten soll. Noch interessanter ist der Hintergrund. Hier sieht man Passanten mit europĂ€isch aussehenden Schuhwerk und Bekleidung auf einer sauberen blau mit weiĂen Streifen glatten StraĂe. Wer die Bombardierungen durch die Israelis auf das Ghetto Gaza gesehen hat und die Bilder der verzweifelten Menschen, kann sich nicht vorstellen, dass diese Aufnahme dort gemacht worden ist. AuĂerdem haben die PalĂ€stinenser genĂŒgend verzweifelt entschlossene MĂ€nner aber lĂ€ngst nicht genug Waffen, um auch noch kleine MĂ€dchen zu rekrutieren. M.E. handelt es sich um ein gestelltes Foto von irgendwoher, nur nicht aus Gaza.
Die dpa, die solche Bilder verbreitet, handelt verantwortungslos. Die Zeitungen, die wiederum so was ohne PrĂŒfung auf ihren Wahrheitsgehalt begierig verbreiten, betreiben das GeschĂ€ft der Israelis, die mörderischen Angriffe auf eine hilflose, seit Jahrzehnten gedemĂŒtigte und unterdrĂŒckte Bevölkerung in PalĂ€stina zu rechtfertigen.
Israel, die Bibel und die ev. Synode v. 23.11.2003
Cuxhaven, den 13. Nov. 2003
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An die Synode der
Evangelischen Kirche Deutschlands
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Sehr geehrte Damen und Herren,
in den Cuxhavener Nachrichten vom 4. November 2003 habe ich ĂŒber die von Ihnen genannten 12 GrĂŒnde, die Bibel zu lesen, Kenntnis erhalten.
U.a. wird dort die These vertreten, daĂ, wer die Bibel liest, Israel achtet.
Da habe ich die Bibel aufgeschlagen und beim 3. Moses 18.22 gelesen: âDu sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Greuel.â
Da fand ich, daĂ dies ein gutes Gebot des Herrn ist. Aber was macht die evangelische Kirche? Doch wohl fast das Gegenteil, weil sie derartige Tendenzen unterstĂŒtzt und fĂŒr VerstĂ€ndnis wirbt.
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Dann 4. Moses 33. 50ff: Befehl zur Vertreibung der Kanaaniter.
Den Text will ich hier nicht wiederholen, aber er scheint bis zum heutigen Tage fĂŒr die Israelis immer noch eine Rechtfertigung fĂŒr ihr Handeln zu sein.
Kiten an der Kugelbake vom 30.4.2014
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Wirbel um das Verbot, an der Kugelbake zu kiten (mit Lenkdrachen zu surfen), wirft mal wieder ein Schlaglicht auf Sinn und Unsinn von Regelungen durch die Politik. Nicht Vernunft und Erfordernis, sondern die eigene Existenzberechtigung gilt es nachzuweisen, indem man ab und an mal wieder etwas Neues an die Ăffentlichkeit bringt. Hierbei sucht man sich tunlichst kleine Gruppen aus, die man reglementieren kann, ohne dass ein groĂer Aufschrei durch das Volk ertönt.
Der Kommentar von Thomas Sassen vom 24.und der âWutbriefâ von Petra Schmidt am 29. April sind zu begrĂŒĂen und ich hoffe, dass hier noch ein Einsehen erfolgt.
Leserbrief zur RĂŒckkehr der Metas vom 22.1.20014
Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Frau Kramp,
in Ihrem Bericht vom 13.1 âDie Metas sind zurĂŒck in der Heimatâ beschreiben Sie das Wiederauftauchen der 8köpfigen Roma-Familie als ein besonders begrĂŒĂenswertes Ereignis im Landkreis. Sogar der OberbĂŒrgermeister von Cuxhaven hat die Familie Meta in seiner Neujahrsansprache ausdrĂŒcklich begrĂŒĂt.
Die Tatsachen: 10 Jahre lang waren sie von 2001 bis 2011 als nicht anerkannte Asylbewerber und Geduldete hier, bis sie offenbar der Aufforderung auf Ausreise nicht folgend im Dezember 2011 zwangsweise in den Kosovo abgeschoben wurden. Alles das geschah nach Recht und Gesetz und nicht etwa als eine Schikane der Behörden. Nun sind sie wieder illegal eingereist und offenbar kann jetzt das Spielchen wieder von neuem beginnen.

