Koalitionsverhandlungen ohne Zukunftsplan vom 25.11.2013

Der Kommentar von Hagen Strauss vom heutigen Tage trifft den Nagel auf den Kopf: Die Koalitionsverhandlungen verlieren sich im Klein-Klein und „WĂŒnsch dir was“. Die große Chance, die schwierigen Probleme tatsĂ€chlich anzupacken und zukunftstrĂ€chtige Entscheidungen zu treffen, wird verspielt.

Die grĂ¶ĂŸte Herausforderung an die Politik, nĂ€mlich die Umkehrung des sog. „demographischen Wandels“ – sprich: schleichender Volkstod“ – ĂŒberhaupt als Politik-Ziel zu benennen, wird erst gar nicht zum Gegenstand der Verhandlungen gemacht. Schon 1977, als die Sterberate die Geburten ĂŒberstieg, hĂ€tte die Politik Gegenstrategien entwickeln mĂŒssen. Ist unseren Politikern das eigene Volk egal? Geht es nur noch um die eigene Protektion? Das Volk wird systematisch mit „Brot und Spielen“ eingelullt und das mit vollem Erfolg. Das war schon zu allen Zeiten so, dass die gezielte Propaganda in allen Systemen den gewĂŒnschten Erfolg hatte. Aber Politik ist immer auf die Zukunft gerichtet und muss uneigennĂŒtzig dem Wohl des eigenen Volkes dienen. Da habe ich bei unseren Politikern meine Zweifel: Anstatt mit entsprechenden Hilfen und medienwirksamer UnterstĂŒtzung dafĂŒr zu werben, dass die Deutschen (ĂŒbrigens auch die EuropĂ€er) wieder mehr Nachwuchs haben wird Schwulen- und Lesben-Förderung betrieben. Auch das natĂŒrliche Rolle der Frau als Mutter wird abgewertet, indem die Karriere mit Quotenregelungen, und z.B. ĂŒberproportionale PrĂ€senz in den tĂ€glichen Krimis gezeigt wird. Stattdessen setzt man auf Zuwanderung. Man will qualifizierte und integrationswillige AuslĂ€nder, aber trifft keine Regelungen, die diesem Ziel entsprechen. Die Folgen sind bekannt.

Das Verfassungsgericht hat. m.E. das Grundgesetz gebrochen, indem es die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften mit der natĂŒrlichen Ehe in allen Belangen gleichgestellt hat. Auch der EuropĂ€ische Gerichtshof hat bestimmt, dass schwulen Zuwanderern Asyl zu gewĂ€hren ist, wenn diese Neigung in ihrer Heimat strafrechtlich verfolgt wird. Ob diese Urteile noch dem Willen des Volkes entsprechen, dĂŒrfte wohl mit Recht bezweifelt werden. Die Hoffnung, dass wenigstens die doch unabhĂ€ngigen Richter die politischen Hasardeure ausbremsen wĂŒrden, scheint sich nicht zu erfĂŒllen. Auch hier wie schon in der Vergangenheit, richten sich die Richter nach dem allgemeinen Trend oder den jeweiligen MachtverhĂ€ltnissen.

Da lÀsst Russland aufhorchen, die ein familienpolitisches Leitbild ausgegeben haben, wonach mindestens drei Kinder pro Familie angestrebt werden.

Die Folgen des Nichtstuns unserer Politiker in dieser Überlebensfrage der Nation zeigt sich jetzt schon allenthalben und wird sich immer mehr verstĂ€rken, denn jede Generation wird um 25 % kleiner und der Teufelskreis setzt sich fort, wenn nichts wirksames geschieht.

Deshalb meinen Aufruf an die Politiker: KĂŒmmert euch endlich um dieses Problem!