Monats-Archive: Juli 2014

Leserbrief zum Thema „Steuerflucht“ vom 6. April 2013

Die ganzseitige Reportage auf Seite 3 der Ausgabe vom 5. April ĂŒber Steueroasen, Steuerflucht und LĂŒcken im Steuersystem sowie der Kommentar von Werner Kohlhoff werfen ein grelles Schlaglicht auf das Thema Steuergerechtigkeit auch in unserem Land. Man will Ermittlungen aufnehmen steht dann auf Seite 1.

Zum wiederholten Male muß ich hier die von uns gewĂ€hlten Politiker in Haftung nehmen, die lieber Schulden machen, anstatt Gesetze zu schaffen, die die vollen Steuern von den Pflichtigen auch einziehen, ohne Steuerschlupflöcher zu schaffen. Die Möglichkeiten bestehen durchaus, allein der politische Wille fehlt. Stattdessen werden engagierte Steuerfahnder in Hessen fĂŒr verrĂŒckt erklĂ€rt und zwangspensioniert. Ist der zustĂ€ndige Finanzminister Weimar etwa zur Rechenschaft gezogen worden – mitnichten! So lĂ€uft das in unserem Lande!

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Putin verdient VerstÀndnis vom 10.03.2014

Die seit Wochen andauernde Kampagne des Westens und der meisten westlichen Medien gegen Russland im Rahmen der Unruhen in der Ukraine ist m.E. völlig ungerechtfertigt und muss schnellstens beendet werden.
Die westliche Bevölkerung wird mit Halbwahrheiten, einseitiger Bericht-erstattung und scharfmacherischen Karikaturen gegen Russland aufgehetzt und die politisch nicht sehr interessierten Menschen glauben mehrheitlich dieser Propaganda. Lediglich ein kleiner Artikel ĂŒber ein Interview mit dem Russland-Experten Stefan Meister am 4. MĂ€rz zeigt eine andere Sichtweise und listet einige Tatsachen auf, die von der herrschenden Meinungsmache abweicht. Auch viele andere Russland-Kenner wie Alex Rahr vom Deutsch-Russischen-Forum, Gabriele Krone-Schmalz und Peter Scholl-Latour kritisieren die anti-russische Politik.

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Israel – Gaza, Leserbrief vom 14.7.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Berichterstattung in den deutschen Medien und auch in den regionalen Zeitungen ĂŒber den Konflikt Israels mit den PalĂ€stinensern nach der Ermordung von drei jĂŒdischen Jugendlichen in den von Israel besetzen Gebieten ist an Einseitigkeit nicht mehr zu ĂŒbertreffen: Es kommen nur israelische Berichterstatter und Kommentatoren zu Wort, die vornehmlich das Leid und die Ängste der Israelis vor den Raketen der Hamas schildern und die israelischen Luftangriffe, Beschießungen mit Panzern und Kriegsschiffen als gerechte Vergeltung darstellen. Auch die in der Zeitung abgebildeten Karikaturen gehen von gleichstarken Gegnern aus.

Sogar in der Spalte fĂŒr die Kinder „ Klaro-Safaro“ werden diese entsprechend indoktriniert. Dabei ist Israel eine Super- und Atommacht im Nahen Osten, die den gesamten arabischen Raum dort militĂ€risch beherrscht. Weiterlesen

Leserbrief ĂŒber die EU-Erweiterung vom 3.5.2004

Sehr geehrte Damen und Herren.

Sosehr ich die VerstĂ€ndigung der Völker durch VertrĂ€ge und ZusammenschlĂŒsse begrĂŒĂŸe, so halte ich die ĂŒberwiegend positive und tlw. euphorische Kommentierung und Berichterstattung darĂŒber fĂŒr nicht angebracht. Die Spannungen zwischen den Völkern Europas wie in den vergangenen Jahrhunderten werden dadurch zweifellos vermindert; die Reisemöglichkeiten werden dadurch unproblematischer, leider jedoch auch fĂŒr Gesetzesbrecher.

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Kiten an der Kugelbake vom 30.4.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Wirbel um das Verbot, an der Kugelbake zu kiten (mit Lenkdrachen zu surfen), wirft mal wieder ein Schlaglicht auf Sinn und Unsinn von Regelungen durch die Politik. Nicht Vernunft und Erfordernis, sondern die eigene Existenzberechtigung gilt es nachzuweisen, indem man ab und an mal wieder etwas Neues an die Öffentlichkeit bringt. Hierbei sucht man sich tunlichst kleine Gruppen aus, die man reglementieren kann, ohne dass ein großer Aufschrei durch das Volk ertönt.

Der Kommentar von Thomas Sassen vom 24.und der „Wutbrief“ von Petra Schmidt am 29. April sind zu begrĂŒĂŸen und ich hoffe, dass hier noch ein Einsehen erfolgt.

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Leserbrief zur RĂŒckkehr der Metas vom 22.1.20014

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Frau Kramp,

in Ihrem Bericht vom 13.1 „Die Metas sind zurĂŒck in der Heimat“ beschreiben Sie das Wiederauftauchen der 8köpfigen Roma-Familie als ein besonders begrĂŒĂŸenswertes Ereignis im Landkreis. Sogar der OberbĂŒrgermeister von Cuxhaven hat die Familie Meta in seiner Neujahrsansprache ausdrĂŒcklich begrĂŒĂŸt.

Die Tatsachen: 10 Jahre lang waren sie von 2001 bis 2011 als nicht anerkannte Asylbewerber und Geduldete hier, bis sie offenbar der Aufforderung auf Ausreise nicht folgend im Dezember 2011 zwangsweise in den Kosovo abgeschoben wurden. Alles das geschah nach Recht und Gesetz und nicht etwa als eine Schikane der Behörden. Nun sind sie wieder illegal eingereist und offenbar kann jetzt das Spielchen wieder von neuem beginnen.

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