Freie Meinung und Wirklichkeit von Sept. 2010

Betreff: Leserbrief Sarrazin und die Integration

Sehr geehrte Damen und Herren,

in unserem vorgeblich freiheitlichsten Rechtsstaat auf deutschen Boden darf man seine Meinung frei sagen und auf Mi├čst├Ąnde und Vers├Ąumnisse hinweisen, wenn es der Obrigkeit und den ihr folgenden Massenmedien pa├čt. Wer davon abweicht, dem droht eine inquisitorische Verfolgung.

Hierbei spielt es keine Rolle, ob das Volk auch der gleichen Meinung ist. Tabubrecher werden mit Berufsverboten vom Beamten bis zum Schornsteinfeger belegt und auch auf Arbeitgeber ist schon Druck ausge├╝bt worden; Vereinsmitgliedschaften werden gek├╝ndigt usw.

Eine eigene Meinung, abweichend von der ÔÇ×politisch korrektenÔÇť Linie, wird mit Existenzvernichtung und massiver Ausgrenzung geahndet. Noch w├╝tender sind die Meinungsf├╝hrer, wenn diese Dissidenten auch noch die Frechheit besitzen, ihre Meinung mit Tatsachen zu untermauern, wie auch im Fall Eva Herrmann oder Sarrazin. Die Bestrafung folgte dann auch auf dem Fu├č. Von den Gerichten ist Hilfe gegen diese Machenschaften nicht zu erwarten, sie passen sich m├Âglichst dem vorherrschenden Diktat an.

Der gute Kommentar von Magnus Schlecht am 3.9. ├╝ber Sarrazin nennt die Politiker als die Hauptschuldigen an der Integrationsmisere. Mit Recht! Gleichzeitig meint er jedoch, da├č auch die Zuwanderer durch ihre Bereitschaft ihren Beitrag dazu leisten m├╝ssen. Ganz recht! Wenn aber der Anreiz oder Druck, dies zu leisten, nicht vorhanden ist, wird sich dieser Mi├čstand nicht ├Ąndern. In anderen L├Ąndern, in denen es keine staatlichen Mittel f├╝r Nullleistung gibt und der Rausschmi├č sicher ist, wenn man sich gesetzwidrig verh├Ąlt, funktioniert die Integration viel besser.

Aber wenn man hier wirksame Ma├čnahmen nennen w├╝rde, bricht man wieder Tabus und derjenige ist wieder im Kreuzfeuer der Meinungsf├╝hrer und darf sich auf Repressionen┬á – siehe oben – gefa├čt machen.