Fl√ľchtlingswelle nach Europa

An den Spiegel vom 8.9.2014 Asyl¬†und Fl√ľchtlinge

Max Popp hat recht, wenn er sagt, dass es so nicht weiter gehen kann. Die Grafik zeigt die explodierende Fl√ľchtlingszahl aus den Krisenl√§ndern an, die in Europa ein besseres Leben erwarten. Die Hoffnung, von Popp, qualifizierten Menschen legale Wege nach Europa zu er√∂ffnen, gibt es m.W. schon und wir brauchen diese auch aufgrund des dramatischen Geburtenr√ľckgangs in Europa. Aber wie der Bericht zeigt, ist das ja nicht das Problem. Es kommen vor allem Unqualifizierte, die letztendlich soziale Probleme vielf√§ltiger Art machen.

Es ist doch so, dass diese Menschen solange abgewehrt werden k√∂nnen, bis sie die EU-Grenze √ľberschritten haben oder in Seenot sind. Dann k√∂nnen sie einen Asylantrag stellen und sind mindestens erst mal die n√§chsten Jahre versorgt. Dieses Verfahren wird die Zahl der nicht genehmen Zuwanderer weiterhin steigern. Die Folgen sind schon jetzt erkennbar und werden sich weiter verst√§rken, bis wir nicht mehr in der Lage sein werden, das Ruder herumzurei√üen.

Um es an einem Beispiel zu erl√§utern: Eine Person will in mein Haus eindringen, und solange er noch drau√üen ist, kann ich ihn daran hindern. Hat er es aber- auf welche Weise auch immer- geschafft, bin ich verpflichtet, ihn auf unabsehbare Zeit unterzubringen und zu versorgen. Das ist die gelebte Realit√§t in der EU! Jeder Normalb√ľrger muss sich angesichts derartiger Schizophrenie fragen, ob die Politiker noch ganz richtig im Kopf sind, dem eigenen Volk solch eine B√ľrde zuzumuten!

Mein Vorschlag zu diesem Problem ist folgendes:

Asyl- und Fl√ľchtlingspolitik

Der Asylmissbrauch infolge des Art. 16 des Grundgesetzes ‚ÄěPolitisch Verfolgte genie√üen Asylrecht‚Äú, ist sattsam bekannt. Die Hunderttausende, die nach Deutschland kommen, sind ausschlie√ülich deswegen hierher, um ein wirtschaftlich besseres Leben als in ihrer Heimat zu haben. Wenn trotz Pressionen in ihrer Heimat sie dort ein ebenso gutes Leben h√§tten, w√ľrden sie auch nicht gekommen sein. Das ist meine feste √úberzeugung. Es handelt sich daher ausschlie√ülich um Wirtschaftsfl√ľchtlinge.

Es gibt interessierte eigens√ľchtige oder verblendete Kreise von Deutschen, die den Asylrahmen des GG immer mehr ausweiten und sogar die Grenzen f√ľr alle, die hierher kommen wollen, √∂ffnen w√ľrden. Dieser immer mehr zunehmenden Tendenz ist ein Riegel vorzuschieben. Um juristische Tricks auszuschalten, ist der Asylsatz aus Art. 16 zu streichen. Illegal eingeschlichene Ausl√§nder sind sofort nach ihrem Aufgreifen durch die Grenzbeh√∂rden wieder in das Land des Grenz√ľbertritts abzuschieben.

Rechtswege gegen die Entscheidungen der entsprechenden Behörde gibt es nicht.

F√ľr bislang geduldete Asylsuchende gilt entsprechendes.

In Gebieten mit kriegerischen Kampfhandlungen gibt es nat√ľrlich Fl√ľchtlinge. Diesen in ihrer Not zu helfen, ist selbstverst√§ndlich. Dies sollte allerdings in oder in der N√§he ihrer Heimat geschehen und nicht durch Aufnahme in Deutschland.

 

 

Manfred Kuras