Straßenkampf in Leipzig v. 15.12.2015

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Dankenswerterweise wird in Ausgabe vom 14.12. auf Seite 19 von den Ausschreitungen in Leipzig am 12.Dezember relativ objektiv berichtet. Und endlich werden auch einmal die Hauptschuldigen entsprechender Krawalle und RechtsverstĂ¶ĂŸe, wie sie ja auch schon jahrelang bei Gegendemonstrationen der Fall waren, beim Namen genannt. Es sind die sogenannten Autonomen, wie sie auch von den Medien genannt werden, obwohl sie bestimmt nicht unabhĂ€ngig oder selbststĂ€ndig sind im Wortsinne von autonom. Es handelt sich um gewalttĂ€tige vermummte Krawallmacher, die vor Körperverletzung und Brandstiftung nicht zurĂŒckschrecken, um den Staat vorzufĂŒhren. Welche Motivation diese Leute antreibt, bleibt mir ein RĂ€tsel. Da sind die Gegendemonstrationen, die sich gegen Rechts richten nur ein Vorwand, um wieder loszuschlagen.

RegelmĂ€ĂŸig, wenn eine Demonstration rechter Gruppen ansteht, wird zur gleichen Zeit und am gleichen Ort eine Gegendemonstration angemeldet und genehmigt, die von den sog. politisch relevanten Parteien und sonstigen Institutionen und den Medien krĂ€ftig unterstĂŒtzt wird mit der Folge, dass das Demonstrationsrecht der Erstanmelder nur unter Polizeischutz und mit weit weniger Menschen stattfindet. Denn wer traut sich noch auf die Straße, wenn der „Schwarze Block“ bei der Gegendemonstration anrĂŒckt? So höhlt man das Grundgesetz aus.

Die sich links, antifaschistisch und autonom nennende Personen sind von vielen Politikern, Medien und Institutionen in den vergangenen Jahrzehnten geradezu verhĂ€tschelt worden. Diese Deutschen sind sehr gut im Internet vertreten und fordern dort unverblĂŒmt zu Straftaten auf. Sie scheinen auch ĂŒber ausreichend Geld zu verfĂŒgen; und es scheint mir doch nicht ganz unwahrscheinlich zu sein, dass sie einen Teil der Finanzmittel des Staates in Höhe von ca. 50 Mio € jĂ€hrlich abgreifen, die „Im Kampf gegen Rechts“ in den Haushalten stehen. In Aufrufen zu Gegendemonstrationen, in denen die Rechten als Nazis bezeichnet werden, die einen „Aufmarsch“ machen und sich fĂŒr menschenverachtende Ziele einsetzen und deren Demonstration zu verhindern sei, wird signalisiert, dass Gewalt als Mittel zum Zweck wohlwollend zur Kenntnis genommen wird. Die anschließenden Artikel berichten dann meistens nur von Krawallen am Rande einer Neonazidemonstration, womit beim Leser der Eindruck erweckt wird, dass die bösen Rechten schon wieder Ärger gemacht haben. Diesmal in Leipzig haben die „Autonomen“ wohl etwas ĂŒbertrieben, sodass die Medien nicht mehr umhin konnten, Ross und Reiter zu nennen.

Es ist wohl einmalig auf der Welt, dass Menschen das eigene Volk bekÀmpfen und es am liebsten abgeschafft wissen wollen und der Staat und auch die Medien sehen dem Treiben schweigend zu. Oder wie ist es zu erklÀren, dass sie in mit Transparenten und in Publikationen folgende Parolen öffentlich verbreiten können:

  • Nie wieder Deutschland!

  • Deutschland, du mieses StĂŒck Scheiße!

  • Bomber-Harris, do it again!( im Hinblick auf die Zerstörung Dresdens)

  • We love Volkstod!

  •  Deutschland verrecke!

M.E. ist dies eine Verunglimpfung des Staates und eine VerĂ€chtlichmachung der Opfer sowie eine Aufforderung zu Straftaten gegen Deutsche zwecks Ausrottung. Ich habe bislang nicht gehört, dass ein Staatsanwalt Ermittlungen aufgenommen hat oder ein Politiker sich gegen solche SchĂ€ndlichkeiten nachhaltig ausgesprochen hĂ€tte. Wichtig ist nur der „Kampf gegen Rechts“ und da ist jeder Mitstreiter willkommen.

Armes Deutschland!

Manfred Kuras