Ukraine-Krieg vom Ende denken v.22.10.22


Am letzten Samstag demonstrierten in Cuxhaven 350 Teilnehmer f√ľr das ukrainische Volk, wie es in der Presse hei√üt. Um es gleich zu sagen: Das ukrainische Volk hat meine volle Sympathie (ich habe auch schon 100 ‚ā¨ dem Roten Kreuz f√ľr humanit√§re Hilfe der Ukraine √ľberweisen), nicht aber seiner korrupten und USA-h√∂rigen F√ľhrung. Bekannterma√üen ist Selenskyj bei den Panama-Papers mit 40 Mio. Dollar aufgetaucht.

Die Entwicklung der Ereignisse seit dem Zerfall der Sowjetunion bis zum Angriff Russlands am 24. Februar 2022 ist einem politisch interessierten Leser bekannt (Zusammenfassung im Spiegel vom 12.2.22 auf Seite 28). Danach hat Putin wohl keine andere als die milit√§rische Option gesehen, die rebellierende Bev√∂lkerung des Donbass vor der jahrelangen ukrainischen Beschie√üung (ca. 13.000 Tote) zu sch√ľtzen und der¬† Bedrohung Russlands durch die NATO entgegenzutreten. Auch der Zugang zum ehemaligen Ostpreu√üen-Gebiet Kaliningrad wird Russland vertragswidrig versperrt.

Der Verlauf der Kampfhandlungen zeigt, dass die Behauptung, die Ukraine w√ľrde unsere Freiheit verteidigen, v√∂llig absurd ist. Russland hat nach der Wende nicht ein einziges westliches Land bedroht, die NATO aber Russland durch seine Erweiterung und feindselige Haltung und W√ľhlarbeit, vor allem in der Ukraine. Wenn die NATO sich nicht erweitert h√§tte, die Aufhetzung der ehem. Sowjetrepubliken durch die USA mit seinen Folgeerscheinungen, die Vertr√§ge √ľber die Krim nicht in Frage gestellt worden w√§re, w√§re die Ukraine in seinen Grenzen nach der Wende noch voll erhalten.

¬† Selenskyjs Ansprache an die Frankfurter Buchmesse ‚ÄěUnwissende sind leichter zu manipulieren‚Äú trifft voll zu. Das wei√ü er ganz genau und liefert entsprechende Aussagen in seinem Sinne, die von den westlichen Medien begierig verbreitet werden, auch wenn sie erstunken und erlogen sind. Das beste Beispiel ist der Artikel vom 20. Oktober √ľber ‚ÄěPutins Kanonenfutter‚Äú. Eine unglaubw√ľrdige bl√∂de Propaganda habe ich in diesem Zusammenhang noch nicht gelesen. Die deutschen Medien sprechen sich gegen Hass und Hetze aus, bedienen sich aber in Sachen Ukraine-Krieg genau dieser Mittel.

Die Zerst√∂rung der Gas-Pipelines am 26. 9. ist ein Angriff nicht nur gegen Russland, sondern vor allem gegen Deutschland und Europa, denn sie sind die Grundvoraussetzung f√ľr die Wirtschaft. Wer schon immer dagegen war und zumindest als¬† Drahtzieher dieser katastrophalen Tat in Frage kommt, ist nicht schwer zu erraten. Wenn die deutsche Regierung nicht der Waffenlieferant f√ľr die US-h√∂rige ukrainische Regierung geworden w√§re, h√§tte sich diese Tat m.E. sicherlich nicht ereignet, denn eine solche offen feindliche Sabotage gegen Deutschland w√§re auch den brutal ihre Interessen durchsetzenden US-Amerikanern nicht in den Sinn gekommen. Nun ist es passiert und ob die Ermittlungen ein Ergebnis haben werden, darf bezweifelt werden. Die Schweden und D√§nen haben sich schon aus der gemeinsamen Untersuchungskommission verabschiedet. Aus Geheimhaltungsgr√ľnden- merkw√ľrdig, dass man hier etwas geheim halten muss. Es stinkt gewaltig! Die Folgen dieses feigen Attentats werden noch gewaltiger sein, als es der Michel bef√ľrchtet. Lebensstandard, Wirtschaft und W√§hrung gehen den Bach herunter. Der Dollar ist jetzt schon mehr wert als der Euro. Die sogenannten Hilfen in Milliarden sind nur neue Schulden, die nur eine zeitlang durchzuhalten sind. Alles das v√∂llig unn√∂tig, weil wir einem deutschfreundlichen und vertragstreuen Russland vor dem Kopf sto√üen, um der USA zu gefallen, die uns wirtschaftlich niedermachen werden.

Irgendwann¬† – hoffentlich bald ‚Äď wird der Krieg beendet werden und egal, wie das Ergebnis sein wird, wir sind die Verlierer.

Warum haben wir uns da eingemischt? Was will der Westen? Ein der USA untergebenes und willfähriges Russland, das sich ausbeuten lässt? Dazu wird es nicht kommen, weil sich Russland dann lieber an China halten wird. Das können wir doch nicht ernsthaft wollen. Deswegen sofortige Verhandlungen mit Russland anstreben. Keine Waffenlieferungen mehr und Selenskyj zur Vernunft bringen.

Manfred Kuras =====