Spielhallenschwund in Cuxhaven vom 11.7.2017

Sehr geehrter Herr Weiper,

Gratulation zu Ihrem Kommentar „Wie gut, dass sie verschwinden.“ Es gehört als Redakteur einer Zeitung schon Mut dazu, sich gegen einen Wirtschaftszweig – und sei er fĂŒr die Allgemeinheit noch so schĂ€dlich – zu wenden und Flagge zu zeigen.

Politiker haben da weniger Schneid, sei es das Verbot jeglicher Tabakwerbung, wo man sich seit Jahrzehnten herumdrĂŒckt. Oder die BekĂ€mpfung zunehmender Verwahrlosung durch die jetzt auch in Cuxhaven wieder verstĂ€rkt auftretende Graffitti-Schmierereien. Diese wurde nach vielen Jahren des Zuschauens zwar endlich als SachbeschĂ€digung in das StGB aufgenommen, aber offenbar ohne nachhaltige Wirkung. Die Polizei kennt zwar die TĂ€tergruppe, aber tut sich was? Ich habe nur von einer Verurteilung gehört: In Singapur 2015 gegen zwei Leipziger: 9 Monate GefĂ€ngnis und drei Stockhiebe. Soweit wĂŒrde ich nicht gehen, aber es muss endlich mal etwas „wirksames“ passieren.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Manfred Kuras