Offener Brief an Pastorin Annette Behnken v. 11.3.2020

Jens J├╝rgen Potschka ist ein guter Lokalreporter. Er hat so wie ich das Wort zum Sonntag der evangelischen Pastorin Annette Behnken in der ARD gesehen – zu lesen in der ARD-Mediathek- und den Beitrag kommentiert. Ich habe einen offenen Brief an Frau Behnken verfasst, der zu anderen Schlussfolgerungen kommt:Zum Vergr├Â├čern klicken.

Verehrte Frau Behnken,

am Samstag habe ich Ihr ÔÇ×Wort zum SonntagÔÇť gesehen.

Sie sind der Erscheinung nach eine attraktive Frau und die 51 Jahre sind Ihnen nicht anzusehen. Ihre Sprache und Ihr Auftreten sind durchaus beeindruckend.

Ich habe den Text Ihrer Ansprache vor mir und m├Âchte Ihnen meine Gedanken dazu sagen:

Ihr Eintreten f├╝r notleidende Menschen auch bei anderen Beitr├Ągen ist im Prinzip lobenswert und zu unterst├╝tzen, aber leider in diesem Fall nicht zu Ende gedacht. Die Immigranten an der t├╝rkisch-griechischen Grenze sind keine Fl├╝chtlinge, sondern schon lange in der T├╝rkei lebende Menschen aus verschiedenen moslemischen Staaten, die dem Aufruf Erdogans gefolgt sind und sich in der EU ein besseres Leben erhoffen. Von denen, die es bislang geschafft haben, wissen sie es. Einen Asylanspruch haben sie nicht.

Sie haben recht, dass man sie nicht als Schachermasse gegen├╝ber der T├╝rkei einsetzen sollte, sondern ganz klar und konsequent in der t├╝rkischen Verantwortung belassen. Nicht die EU ist f├╝r die Situation an der Grenze verantwortlich, sondern die T├╝rkei! Gr├╝ne, Linke und ein Teil der SPD wollen die dort ausharrenden Menschen hier hereinlassen, wenn auch erst mal eine kleine Menge, oder nur die sog. unbegleiteten Jugendlichen, Kinder und Schwangere. Was daraus folgt und welcher Rattenschwanz von Familienzusammenf├╝hrung entsteht, ist ein wohlerprobtes System. Die etwas weiter denkenden Menschen in Europa wollen das nicht.

Es stimmt, wenn Sie sagen, dass viele Kommunen in Deutschland Aufnahmebereitschaft bekundet haben. Aber letztlich muss nicht die jeweilige Stadt oder die so votierenden Amtstr├Ąger, sondern der deutsche Steuerzahler daf├╝r aufkommen. Wir hatten das ja schon mal, dass Deutsche f├╝r Asylanten geb├╝rgt haben. Als aber die B├╝rgschaft in Anspruch genommen werden sollte, haben sie nicht mehr zu ihrem Wort gestanden und wurden dann vom Steuerzahler von ihrer Verpflichtung entbunden. Darauf vertrauen auch die jetzigen Hilfswilligen.

Es gibt leider auf der Welt viele Orte, die Hilfe ben├Âtigen, teilweise in viel schlimmeren Situationen als an der Grenze. Aber die sind z.Zt. nicht im Focus der ├Âffentlichen Wahrnehmung.

Die jetzt schon einige Jahre andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen und die Folgen sind durch die fadenscheinig begr├╝ndeten Angriffe der USA und seiner Helfer im arabischen Raum hervorgerufen worden. Die jedoch machen sich einen schlanken Fu├č, aber die Folgen tragen andere.

Aber auch langfristig wird die versuchte Wanderung arabischer und afrikanischer Menschen nach Europa ein Problem darstellen, dass wir nicht nach dem biblischen Worten ÔÇ×Liebet Eure FeindeÔÇť, oder ÔÇ×reiche die linke Wange, wenn man dich auf die rechte schl├ĄgtÔÇť l├Âsen k├Ânnen.

Die afrikanische Bev├Âlkerung verdoppelt sich alle 20 Jahre, w├Ąhrend die indigene europ├Ąische abnimmt. Wir betreiben Geburtenkontrolle und Schwangerschaftsabbr├╝che, w├Ąhrend die moslemischen Menschen so was nicht kennen, bzw. durch ihren Glauben verboten ist. Wie sollen wir den Menschenstrom bei uns eingliedern ohne unsere Lebensweise aufzugeben?

Erdogan, der die ├╝berwiegende Mehrheit seines Volkes und vor allem der hier lebenden T├╝rken hinter sich hat, betreibt ganz offen eine Politik der immer gr├Â├čer werdenden Einflussnahme in Europa: ÔÇ× Bekommt nicht drei, sondern f├╝nf Kinder!ÔÇť fordert er die T├╝rkinnen in Europa auf. Auch Yural ├ľger, fr├╝her Chef von ├ľger-Tours sagte ÔÇô obwohl er die deutsche Staatsb├╝rgerschaft hat: ÔÇťIm Jahre 2100 wird es in Deutschland 35 Millionen T├╝rken geben. Die Einwohnerzahl der Deutschen wird dann bei ungef├Ąhr 20 Millionen liegen. Das, was Kanuni Sultan S├╝leyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir ├╝ber die Einwohner, mit unseren kr├Ąftigen M├Ąnnern und gesunden Frauen, verwirklichen.ÔÇť

Wie die Situation der Christen in der T├╝rkei und den anderen moslemischen Staaten ist, m├╝sste Ihnen bekannt sein. Das erwartet uns, wenn wir uns nicht ├Ąndern und uns wieder auf unsere europ├Ąischen Tugenden und Lebensweisen besinnen, Familienf├Ârderung statt Schwulen- Lesben- und Genderf├Ârderung betreiben, Abtreibungen nur in den prek├Ąren F├Ąllen zulassen und Ausl├Ąnder nur dann hereinlassen und hier ansiedeln, wenn sie eine Bereicherung und keine Belastung darstellen. Alles andere f├╝hrt zum schleichenden Untergang unseres Europas. Und wenn jetzt auch noch die evangelische Kirche, entgegen der Politik, ein Schiff zum organisierten Transport f├╝r Menschen bauen will, die sich wissentlich in Seenot begeben, und die sich dann nach Europa fahren lassen, ist ein weiterer Tiefpunkt in der Geschichte der Kirchen. Es bleibt zu hoffen, das dies untersagt wird.

Ich k├Ânnte noch einiges zu Ihrem Text anf├╝hren, dass Sie z.B. Parlamentarier beleidigen und zum Sturm auf das Parlament aufrufen zeugt von Ihrer Einstellung zur Demokratie.

Das Sie diesen einseitig gef├Ąrbten Text im ├Âffentlichen Medium vortragen durften, zeugt auch von der Linkslastigkeit der Fernsehanstalt und der evangelischen Kirche.

Man kann auf dieser Welt nicht bestehen, ohne Selbsterhaltungstrieb und Wehrhaftigkeit, sonst wird man schnell eliminiert und versinkt in die Bedeutungslosigkeit. Die Weltgeschichte zeigt es.

Im ├╝brigen ist das Gleichnis vom barmherzigen Samariter gar nicht so falsch in der konkreten Situation: Wir helfen, wir geben Geld, liefern Hilfsg├╝ter, Lebensmittel und Zelte in die Fl├╝chtlingslager direkt oder indirekt. Was wir aber nicht tun sollten, ist die Leute dauerhaft bei uns unterzubringen und sie zu alimentieren- das hat der barmherzige Samariter auch nicht getan!

Mit freundlichen Gr├╝├čen

Manfred Kuras