Kinderlosigkeit nimmt zu vom 3.8.2009

                                                        Cuxhaven, den 3. August 2009

Leserbrief: Kinderlosigkeit nimmt zu

 Sehr geehrte Damen und Herren,

dem Leserbrief von Dr. Edelmann m√∂chte ich einige weitere Gedanken zur Kinderlosigkeit oder dem ‚Äědemographischen Wandel‚Äú, wie es verharmlosend hei√üt, hinzuf√ľgen: In diesem Zusammenhang ist es interessant zu wissen, da√ü bis 1989 in der ‚ÄěDDR‚Äú Geburten√ľberschu√ü herrschte.

Die auf Seite 1 befindliche Statistik w√ľrde sich noch weiter verschlechtern, wenn man die Kinder von Ausl√§ndern herausrechnen w√ľrde. Aber schon in den 70er Jahren war das Problem bekannt, nachdem die 68er familienbezogenen Tugenden und Werte diffamierten. Obwohl also schon vor fast 40 Jahren! das Problem erkannt worden ist, hat die Politik keine wirksamen Ma√ünahmen getroffen, diesen Trend aufzuhalten.

Bis auf den heutigen Tage werden viele, der Familie und dem Kinderwunsch entgegenstehenden Ma√ünahmen durch die Politik fortgesetzt: z.B. Abtreibung auf Krankenschein, obwohl Hundertausende das Kind adoptieren w√ľrden, wenn es von der Mutter nicht gew√ľnscht ist; zu wenig Kinderbetreuungseinrichtungen Einschr√§nkung des Erziehungsrechts der Eltern, Diskriminierung der Familie durch Witwen/r-renten f√ľr Schwulen und Lesben.

Auch der von Dr. Edelmann angesprochene Feminismus hat dazu beigetragen, da√ü speziell den Gebildeten unter den Frauen der Mut zu Mann und Kind fehlt. Im Fernsehen wimmelt es inzwischen von Kriminalkommissarinnen, was der Praxis total widerspricht. Man ist stolz darauf, da√ü viele Frauen Polizistinnen und sogar Soldatinnen werden und da√ü bei gleicher Beurteilung die Frau bevorzugt wird. Wer hat da noch Lust auf Familie, die Abstriche des bisherigen hohen Lebensstandarts bedeutet? Es mu√ü Schlu√ü sein mit der Bevorzugung Kinderloser (Stichwort Splittingtabelle) gegen√ľber Familien und Alleinerziehender! Es darf sich nicht mehr finanziell lohnen, eine ‚ÄěDinks-Ehe‚Äú (double income ‚Äď no kids) zu f√ľhren.

Die Familienministerin Frau v.d.Leyen hat hier auch schon gute Ansätze gezeigt, die lobenswert sind, aber es reicht halt nicht. Ein radikales Umdenken vor allen in Politik und Medien ist vonnöten, wenn das deutsche Volk nicht untergehen soll.

Es ist bereits Viertel nach 12!