Monats-Archive: Juni 2017

Deutschland den Deutschen vom 25.6.2017

 

Auf Seite 2 unserer Zeitung wird ein AfD-Abgeordneter fĂŒr seinen Ausspruch „Deutschland den Deutschen“ angegriffen. sogar von eigenen Parteipromis.

Soweit sind wir also schon gekommen, dass diese SelbstverstÀndlichkeit in Frage gestellt wird. Oder kennt einer ein anderes Land, in dem eine entsprechende Aussage vom eigenen Volk auch nur angezweifelt wird?

Wir Deutschen schaffen das! Mit Brot und Spielen, das wussten schon die alten Römer kann man dem Volk alles schmackhaft machen. Der Ausdruck bezeichnet auch heute noch die Strategie politischer (oder industrieller) Machthaber, das Volk mit Wahlgeschenken und eindrucksvoll inszenierten Großereignissen von wirtschaftlichen oder politischen Problemen abzulenken.

Zig-Generationen vor uns haben mit Arbeit, Fleiß, Erfindergeist und Kampf in Zeiten durch Not und Elend einen Staat namens Deutschland geschaffen, damit wir und unsere Nachkommen gut und in Frieden leben können. Und dann gibt es tatsĂ€chlich Leute, die meinen, das alles mĂŒssten wir doch mit allen HilfsbedĂŒrftigen dieser Welt teilen und sie zu uns hineinlassen.

Da sind z.B. die TĂŒrken aus einem anderen Holz geschnitzt: Sie haben im Kopf der tĂŒrkischen Tageszeitung „HĂŒrrijet“, auch in Deutschland erhĂ€ltlich, in weißer Schrift auf schwarz-rotem Grund ein Bild des StaatsgrĂŒnders AtatĂŒrk und das Motto TĂŒrkiye TĂŒrklerindir („Die TĂŒrkei gehört den TĂŒrken“). Hat das von uns oder von den TĂŒrken je einer beanstandet?

Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Deutsche mit einer natĂŒrlichen Verbundenheit zu seiner Heimat und seinem Volk den Ausspruch „Deutschland den Deutschen“ aus vollem Herzen teilt.

Manfred Kuras

 

Schmutz im Kreistag v. 20.6.2017

Nach dem Bericht in der CN vom 20. Juni ereifert sich die hiesige SPD-Prominenz ĂŒber einzelne CDU und FDP-Abgeordnete im Kreistag, die in einem Sachthema ihrem Gewissen gefolgt sind und sich nicht dem Mehrheitsdiktat unterworfen haben. Dies wird als „Schmutzigkeit“ beschimpft. Am schlimmsten wird die Tatsache gewertet, dass man mit der rechten AfD gestimmt hat, die sich fĂŒr den Erhalt der Förderschulen eingesetzt hat.

Es sollte unter Demokraten ja wohl selbstverstÀndlich sein, dass man miteinander spricht und sich austauscht, auch wenn man anderer Meinung ist. Die Ausgrenzung und Verteufelung Andersdenkender sollte doch wohl der Vergangenheit angehören! Die Abgeordneten sind doch gewÀhlt worden, um zum Wohle der Allgemeinheit zu wirken. GrundsÀtzlich dagegen zu sein, nur weil ein guter Vorschlag von einer anderen Partei gemacht wurde, dient dieser Verpflichtung nicht.

Da kriegt der 1er –Abiturient, der bei der SPD-Kreistagsfraktion ein freiwilliges soziales Jahr leisten will, ja gleich den richtigen Eindruck von dem politischen System und der Art und Weise des Umganges mit Andersdenkenden, wie es die SPD glaubt, pflegen zu mĂŒssen.

Ob die „alten Hasen“ auf dem Bild auf diese Weise unserem zukĂŒnftigen Politiker als Vorbild oder als Abschreckung erscheinen werden, wird sich noch herausstellen.

Manfred Kuras

AKW-RĂŒckbau und Klimaschutz v. 3.6.2017

Über Trumps Entscheidung, aus dem Klimaabkommen auszusteigen und die Kohle als EnergietrĂ€ger wieder in den Vordergrund amerikanischer Wirtschaft- und Arbeitsmarktpolitik zu stellen, gibt es weltweite Empörung. M. E. mit Recht, denn so zu tun, als wenn der COÂČ- Anstieg in der AtmosphĂ€re nichts mit dem Handeln der Menschen zu tun hat, ignoriert die wissenschaftlich erforschten Erkenntnisse.

Die Empörung der Bundesregierung ĂŒber die fatale Entscheidung des amerikanischen PrĂ€sidenten lenkt von den eigenen Fehlentscheidungen in Sachen Klimaschutz ab, denn durch den ĂŒberflĂŒssigen und panikartigen Atomausstieg nach der Katastrophe von Fukuschima können die von der Regierung selbst prognostizierten COÂČ-Reduzierungen nicht erreicht werden. Es wurden neue fossile Kraftwerke gebaut und vorhandenen durften nicht abgeschaltet werden, damit die Grundversorgung nicht gefĂ€hrdet wird. Da wir selbst keine Kohle mehr fördern, wird diese aus Übersee importiert, wodurch neue AbhĂ€ngigkeiten entstehen.

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