Zum Verkauf der Gorch-Fock-Schule in Cuxhaven

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Leserbrief

Es ist traurig, aber wahr, dass die noch relativ gut in Schuss befindliche Gorch-Fock-Schule nunmehr einer anderen Nutzung zugef├╝hrt werden muss, weil es am Bedarf, n├Ąmlich an einer Auslastung durch Schulkindern fehlt.

Diese f├╝r ein Volk katastrophale Entwicklung des sog. ÔÇ× demographischen WandelsÔÇť ist seit ├╝ber 36 Jahren bekannt und wird von den Politikern nur unzureichend beachtet. Ein wirksames Gegensteuern ist nicht erkennbar, wenngleich es Ans├Ątze gibt. Aufrufe und Anreize, mehr Kindern zu bekommen unter Hinweis auf die Folgen, wenn dies nicht geschieht ÔÇô Fehlanzeige -. Stattdessen will man ÔÇ×buntÔÇť werden. Was das hei├čt, kann man in den Brennpunkten der Gro├čst├Ądte beobachten. Richtig ist, dass nach jahrzehntelangem Nichtstun in dieser Frage man nunmehr auf qualifizierte Einwanderung angewiesen ist, wenn man ├╝berhaupt den jetzigen Wohlstand erhalten will. Aber jeder Interessierte wei├č, wer alles kommt und wie viel davon ├╝berhaupt wirklich eine ben├Âtigte Qualifikation hat. Au├čerdem halte ich es nicht f├╝r unproblematisch, wenn man die guten Leute aus anderen L├Ąndern abwirbt, die dort dringend gebraucht werden.

Da eine Politik├Ąnderung von unserer politischen Elite nicht zu erwarten ist, war der Verkauf der ehem. Schule die logische Konsequenz.

Das ehem. Gr├╝nland zwischen der Hermann-Bosdorf-Stra├če und der Fritz-Reuter-Stra├če, wo jetzt Lidl, Edeka, ein Altenheim und ein sch├Ąbiger B├╝roklotz steht, ist jahrzehntelang deswegen nicht einer Bebauung zugef├╝hrt worden. Man hat damals in weiser Voraussicht dieses Gel├Ąnde f├╝r den Neubau einer Volksschule f├╝r die wachsende Kinderzahl vorgehalten, weil die Gorch-Fock-Schule nicht mehr ausreichen w├╝rde. Das Gegenteil ist eingetreten.

Es ist traurig, wenn man sieht, wie tatenlos unsere Politik dieser Entwicklung gegen├╝bersteht.