Pressefreiheit a.la Winters vom 26.4.2012

—–Urspr├╝ngliche Nachricht—–
Von: Blattmacher [mailto:cnv-bm@cuxonline.de]
Gesendet: Donnerstag, 26. April 2012 20:12
An: ManfredKuras@web.de
Betreff: Leserbrief  (Ringelnatz und Pfarrer Braun)

Guten Tag Herr Kuras,

vielen Dank f├╝r Ihre Lesermeinung. Ich kann Ihre Argumentation allerdings nicht nachvollziehen und bitte daher um Verst├Ąndnis, dass die CN vom Abdruck Ihres Briefes absehen werden.

Mit freundlichen Gr├╝├čen

Hans-Christian Winters

CN-Redaktionsleiter

Antwort:

Sehr geehrter Herr Winters,

es ist schade, da├č Sie den Inhalt meines Leserbriefes nicht nachvollziehen k├Ânnen. Das mu├č aber bei den Lesern der CN durchaus nicht der Fall sein.

M.E. ist dies wieder ein typischer Fall, wie Meinung gemacht wird. Denn auch die Unterdrückung einer anderen Sicht der Dinge ist Meinungsmache. Wer von den Lesern macht sich schon die Mühe wie ich, Arikel auf ihren eventuell brisanten Inhalt zu prüfen. Die Leser sind daher durchaus dankbar, wenn sie nicht immer politisch korrekten und gesiebten Inhalt vorgesetzt bekommen, wie dies leider in den Massenmedien der Fall ist.

Vielleicht sollten Sie mit Ihren Kollegen┬áauch dar├╝ber nachdenken, die Pressefreiheit i.S. des Gesetzes┬ázu gebrauchen, n├Ąmlich Zitat Wiki :┬áfreie Aus├╝bung ihrer T├Ątigkeit, vor allem das unzensierte Ver├Âffentlichen von Informationen und Meinungen. Die Pressefreiheit soll die freie Meinungsbildung gew├Ąhrleisten.

Wie soll sich der normale B├╝rger eine eigene┬áMeinung bilden, wenn er nur den „politisch korrekten“ Einheitsbrei vorgesetzt bekommt?

Oder soll er es auch gar nicht?

Mit freundlichen Gr├╝├čen

Manfred Kuras

Antwort:

Von: Blattmacher [mailto:cnv-bm@cuxonline.de]
Gesendet: Mittwoch, 2. Mai 2012 16:52
An: Manfred Kuras
Betreff: AW: Leserbrief

Moin Herr Kuras,

wenn Sie sich schon auf die Gesetzeslage berufen, sollten Sie das in vollem Umfang tun: Presserechtlich verantwortlich f├╝r die ver├Âffentlichten Leserbriefe ist der Redaktionsleiter, auch wenn er die im Leserbrief ge├Ąu├čerte Meinung nicht teilt. Deswegen obliegt es ihm, einen Leserbrief abzudrucken oder nicht, wenn er bereit ist, die Verantwortung zu ├╝bernehmen. Und diese Entscheidung m├╝ssen Sie schon mir ├╝berlassen.

Mit freundlichen Gr├╝├čen

Hans-Christian Winters

Antwort:

Sehr geehrter Herr Winters,

ich meinte nat├╝rlich Gesetz i.S. des Grundgesetzes und nicht des Pressegesetzes. Selbstverst├Ąndlich sind Sie Herr des Geschehens und ich habe keinen Anspruch auf Ver├Âffentlichung.┬á Im ├╝brigen habe ich vor allem daran appeliert, da├č Sie nicht nur Leserbriefe ver├Âffentlichen, die im wesentlichen auch Ihrer Meinung entsprechen. Schlie├člich beinhalten meine Leserbriefe keine strafbaren Inhalte. Ich bin mir bewu├čt, da├č ich auf Ihre Gnade angewiesen bin. Dies war nun der zweite Brief hintereinander, den Sie nicht freigegeben haben.

Mit freundlichen Gr├╝├čen

M. Kuras