Jepsen und Homo-Denkmal vom 5. 10.2006

 

 Schirmherrschaft fĂŒr ein Mahnmal fĂŒr in Haft gestorbener Homosexueller in der Zeit des 3. Reiches

 Sehr geehrte Frau Bischöfin Jepsen,

wie ich aus den Medien gehört habe, haben Sie sich bereit erklĂ€rt, die Schirmherrschaft fĂŒr ein Mahnmal von in der Haft umgekommener Schwuler wĂ€hrend der Regierungszeit der Nationalsozialisten zu ĂŒbernehmen.

Ich halte das fĂŒr einen Fehler.

Diesem Personenkreis ein Denkmal zu setzen ist nichts weiter, als dem Zeit(Un)geist nachzugeben und ihm sogar hinterherzulaufen, weil dann die Medien besonders viel Beifall klatschen. Wie aus dem Internet ohne weiteres ersichtlich, haben sogar die Alliierten bei der „Befreiung“ diese weiterhin  zur VerbĂŒĂŸung ihrer Reststrafe  dem Vollzug ĂŒberstellt. Diese MĂ€nner sind doch aufgrund eines Gesetzes, das vor und nach der NS-Zeit galt, rechtmĂ€ĂŸig verurteilt worden, weil Sie verbotenen gleichgeschlechtlichen Verkehr hatten. Sogar das Bundesverfassungsgericht hat 1957 festgestellt, daß es sich nicht um ein nationalistisch geprĂ€gtes Recht handelt. 1969 wurde es erst gemildert und dann erst 1994 abgeschafft.

Allenthalben ist schon Politik und Medien tlw. beherrscht von Homos und Schwulen. Die sich in der Öffentlichkeit und auch noch auf öffentlich geförderten Veranstaltungen gezeigten Gestalten sind mir widerlich und untergraben  die Sittlichkeit. Sie sind mit ca. 80 % die am stĂ€rksten betroffene Gruppe von AIDS-Kranken, weil ein großer Teil von ihnen ohne RĂŒcksicht auf andere und die Versichertengemeinschaft ungeschĂŒtzt ihre Triebe ausleben.

Die Politik hat ohne Gegenwehr der evangelischen Kirche auch noch sogen. Lebensgemeinschaften zwischen Gleichgeschlechtlichen legalisiert, die damit auch an die Töpfe der Renten- und Krankenversicherungen gelangen, obwohl diese Personen  ja nicht in den Generationenvertrag passen. Ich habe nichts dagegen, wenn  diese Leute Ihre sexuellen Praktiken im stillen KĂ€mmerlein durchfĂŒhren und sich auch meinetwegen vertraglich gegenseitig absichern, aber der staatliche oder sogar kirchliche Segen ist ein weiterer Meilenstein zum Untergrabung unserer Werte.

In Ihrem Internet-Stateman sagen Sie, daß Ihnen daran liegt, die biblische BegrĂŒndung kirchlichen Handelns erkennbar zu machen. Sie kennen die Bibel und wissen, daß genau das Gegenteil darin steht und Sie sich bei der UnterstĂŒtzung dieses Personenkreises außerhalb des Wortes Gottes stellen – oder etwa nicht?

Sie zitieren in einem Ihrer letzten Predigten Martin Luther. Der Mann wĂŒrde sich im Grabe umdrehen, wenn er wĂŒĂŸte, wie sich die heutigen ReprĂ€sentanten seiner Kirche verhalten. Er war immer ein Verfechter fĂŒr das von ihm geliebte Vaterland nĂ€mlich Deutschland. Die heutige evangelische Kirche lechzt beifallheischend dem Zeitgeist hinterher und sogar voran zum Schaden fĂŒr unser Volk. Deutschland und die Deutschen zu verunglimpfen ist in, wie man tĂ€glich in den Medien erfahren kann. Sich dagegen zu stellen, bedarf heute viel Zivilcourage, nicht umgekehrt. Wenn Sie also – wie Sie schreiben, Stimme der Stummen sein wollen, dann setzen Sie und die evangelische Geistlichkeit sich fĂŒr die vom Untergang bedrohten Deutschen im Sinne Luthers und der Heiligen Schrift

 ein und  löcken Sie wider den Stachel  der  GefĂ€lligkeit und der Anbiederung. Die Übernahme einer Schirmherrschaft fĂŒr rechtmĂ€ĂŸig verurteilte Homosexuelle ist jedenfalls nicht im Sinne Luthers und der Bibel.

Jepsen-Antwort, TMP4