Welt

Karikatur zum Tode Arafats vom 12. Nov. 2004

Sehr geehrte Damen und Herren,

¬†Die Karikatur von Luff auf ‚ÄěSeite 1‚Äú der Ausgabe vom 12.11.2004 zeigt einen vom Sensenmann weggef√ľhrten Arafat, der der festgeketteten Nahost-Friedenstaube eine Eisenfeile hinwirft, die damit eine Chance erhalten soll, den Frieden zu erreichen.

Damit wollte Luff – und dies entspricht auch wohl Ihrer Einsch√§tzung ‚Äď sagen, da√ü das Friedens-Hindernis Arafat nunmehr aus dem Weg ger√§umt worden ist und nunmehr erfolgversprechende Friedensgespr√§che in Gang kommen werden.

Nicht nur, da√ü ich die Karikatur als ziemlich geschmacklos empfinde, sondern auch die Intention ist derart aberwitzig, da√ü ich Ihnen meine Abscheu vor dieser Geschichtsklitterung ausspreche. Sie pa√üt sich an die Israel und USA h√∂rige Berichterstattung der Bild-Zeitung an und ist kein Ruhmesblatt f√ľr einen wahrheitsgem√§√üen und freien Journalismus.

 Mit der Ihnen zukommenden Hochachtung verbleibe ich

 

Manfred Kuras

Behauptungen √ľber Arafats Verm√∂gen v. 25.11.2003

An: Die Welt
Betreff: Artikel: Arafats Vermögen beträgt 900 Mio Dollar vom 20.11.2003


Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn Sie solche Artikel mit derartigen √úberschriften versehen, werden Sie bald Ihren Ruf als seri√∂se Zeitung verlieren und man wird Ihr Blatt nur noch mit spitzen Fingern und mit Vorbehalten lesen k√∂nnen. Allein der Text des Artikels straft der √úberschrift L√ľgen: Nach dieser hat Arafat ein Verm√∂gen von 900 Mio Dollar. Im nachfolgenden Text¬† wird¬† (sehr oberfl√§chlich und dubios) diese Summe als j√§hrliche Ausgaben des Pr√§sidentenamtssitzes in den letzten 12 Jahren errechnet. Als Vergleich sollten Sie mal die Haushaltsanschl√§ge f√ľr unseren Bundespr√§sidenten nebst Anhang gegen√ľberstellen, der im Gegensatz zu Arafat ¬†zudem nur repr√§sentative Pflichten hat. Vergessen Sie auch nicht die Zerst√∂rungen des Amtssitzes und der Ausr√ľstung (Autos pp.) durch die Israelis. die sicherlich teilweise ersetzt worden sind. Au√üerdem wird¬† davon „neben den Geh√§ltern seiner Helfer auch noch die L√∂hne Zigtausender ihm unterstehender Polizisten gezahlt.“
Wie sollte es da zu einer solchen Vermögensansammlung kommen? Wenn dies denn so sein sollte, so sagen Sie doch mal, wo diese Gelder, Immobilien, Wertpapiere und sonstiges versteckt sein sollen?  

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Israel, die Bibel und die ev. Synode v. 23.11.2003

 

Cuxhaven, den  13. Nov. 2003

 

An die Synode der

Evangelischen Kirche Deutschlands

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den Cuxhavener Nachrichten vom 4. November 2003 habe ich √ľber die von Ihnen genannten 12 Gr√ľnde, die Bibel zu lesen, Kenntnis erhalten.

U.a. wird dort die These vertreten, daß, wer die Bibel liest, Israel achtet.

Da habe ich die Bibel aufgeschlagen und beim 3. Moses 18.22 gelesen: “Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Greuel.“

Da fand ich, da√ü dies ein gutes Gebot des Herrn ist. Aber was macht die evangelische Kirche? Doch wohl fast das Gegenteil, weil sie derartige Tendenzen unterst√ľtzt und f√ľr Verst√§ndnis wirbt.

 

Dann 4. Moses 33. 50ff: Befehl zur Vertreibung der Kanaaniter.

Den Text will ich hier nicht wiederholen, aber er scheint bis zum heutigen Tage f√ľr die Israelis immer noch eine Rechtfertigung f√ľr ihr Handeln zu sein.

 
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Welthungerhilfe-Antwort v. 2.10.2002

Von:     Manfred Kuras [manfredkuras@web.de]

Gesendet:     Montag, 7. Oktober 2002 11:20

An:     info@welthungerhilfe.de

Betreff:     Welthungerhilfe, Ihr Schreiben vom 2.0kt. 2002 Р025787

 

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Frau Schäuble,

sch√∂n dass Sie sich f√ľr Menschen in Not einsetzen. M.E. muss Hilfe immer die sein, zur Selbsthilfe oder aber in Katastrophenf√§llen.

Im Falle Simbawes, des fr√ľheren englischen Rhodesien, helfen Sie aber nicht nur den notleidenden Menschen sondern vor allem dem Mugabe-Regime, denn nur wenn der Druck der Bev√∂lkerung entsprechend gro√ü ist, wird dieser Rassist, der die wei√üen Farmer mit Gewalt entsch√§digungslos vertreibt, selbst aus dem Amt gejagt werden. Er ist das Problem, nicht die periodenweise erscheinende D√ľrre.

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