Monats-Archive: Juni 2021

China macht nationale Familienpolitik

Sehr geehrte Damen und Herren,
Neuer Leserbrief m.d.B.u.K.
Wie berichtet wurde, hat China seine Ein-, -bzw. Zwei-Kind-Politik nun-mehr korrigiert und drei Kinder pro Famile erlaubt.
Die vor 40 Jahren eingef√ľhrte Ein-Kind-Politik war seinerzeit ein verzweifelter Akt, gegen die Hungersn√∂te und das Bev√∂lkerungswachstum. Das war mit Leid und Repressionen f√ľr die Betroffenen verbunden. Inzwischen hat China jedoch durch die Lockerung der kommunistischen Doktrin und Zulassung privatwirtschaftlichen Systemen einen derartigen wirtschaftlichen Aufschwung genommen, der m.E. noch √ľber dem des ‚ÄěWirtschaftswunders‚Äú hinaus geht. Deswegen konnte 2015 auf eine 2-Kind- und jetzt auf die 3-Kind-Politik gewechselt werden. Da es aber statistisch zur Erhaltung des Bev√∂lkerungsstandes je Frau 2,3 Kinder bedarf, sind bereits im Vorfeld zahlreiche Lockerungen, vor allem in l√§ndlichen Gebieten erfolgt. Der wachsende Wohlstand und die Arbeitsmarktpolitik haben schon von sich aus daf√ľr gesorgt, dass auch ohne diese Ma√üregelungen wesentlich weniger Kinder als vor 40 Jahren geboren wurden. Um dem 3-Kind-Ziel zum Erfolg zu verhelfen, hat man zahlreiche Unterst√ľtzungsma√ünahmen f√ľr Familien beschlossen. Wie ich die chinesische Regierung einsch√§tze, wird man sehr genau beobachten, ob diese Neuregelungen greifen und wird ggf. nachsteuern. Sie wird nicht versuchen, die Bev√∂lkerung durch Einwanderung auszugleichen.
Die chinesische Regierung betreibt dem Namen nach als ‚Äěkommunisti-sche‚Äú Ein-Parteien-Herrschaft eine nationale Politik, die im Interesse der Nation alle Wirtschaftsformen zul√§sst, wenn es denn den Interessen Chinas dient. Dies unterscheidet sie im Wesentlichen von vielen europ√§ischen Demokratien, insbesondere von Deutschland. Vielleicht sollte die deutsche Regierung sich ein Beispiel nehmen, die deutsche Bev√∂lkerung zu mehr Kinderfreundlichkeit aufzurufen und mit entsprechenden Unterst√ľtzungen helfen. Sie sollte die Bev√∂lkerung aufkl√§ren, wohin die bisherige Bev√∂lkerungspolitik der Zuwanderung kulturfremder und bildungsferner Menschen in die hiesigen Sozialsysteme f√ľhrt.

 

Mit freundlichen Gr√ľ√üen
Manfred Kuras

Wassserhaltung tut Not

 

Dem Moor am Bederkesaer See soll durch eine bessere Vern√§ssung geholfen werden. Staubauwerke sollen den Abfluss des Regenwassers stoppen und so regulieren, dass sich dort wieder das Moor entwickeln kann. Dies halte ich f√ľr eine gute Ma√ünahme, wenngleich sie nicht ganz billig sein d√ľrfte. Aber wir sollten es uns leisten, die S√ľnden der Vergangenheit weitgehend zu korrigieren.

In den vergangenen trockenen Jahren hat es gro√üe Sch√§den an der Natur gegeben, die in vielen F√§llen hausgemacht sind. Sie m√∂glichst zu vermeiden und ggf. r√ľckg√§ngig zu machen ist auch ein Beitrag zur Klimaverbesserung.

Die Regulierung des Niederschlagswassers zwecks Wasserhaltung in den vorwiegend landwirtschaftlich gepr√§gten Gebieten sollte durch eben solche oder √§hnliche Bauwerke wie in Bederkesa in den Abflussgr√§ben Aufgabe der Wasser-und Bodenverb√§nde sein. In der Sommerzeit sind die meisten viel zu tiefen Entw√§sserungsgr√§ben total leer, weil sie mit dem entsprechenden Gef√§lle in die Vorfluter flie√üen und dann noch in die Fl√ľsse bei Ebbe oder sogar mit den Sch√∂pfwerken in die Nordsee gepumpt werden. Dies mag sicherlich im ggb. Fall notwendig sein, um √úberschwemmungen zu vermeiden, aber nicht in dem Ma√üe, wie das z.Zt. der Fall ist. Dies lie√üe sich m.E. reduzieren, wenn man das Wasser soweit m√∂glich in den Gr√§ben halten w√ľrde, indem, indem man sinnvolle Sperren, z.B. in V-Form, in die Entw√§sserungsanlagen baut. Dies w√ľrde auch dazu beitragen, den Grundwasserstand zu erh√∂hen und in den K√ľstenregionen dem Versalzungsdruck durch die Nordsee entgegenwirken. Vielfach k√∂nnte auch die Beregnung der √Ącker mit Trinkwasser reduziert werden.

Auch das m.E. zu viel erfolgte R√§umen der Gr√§ben l√§sst der Flora kaum Zeit, sich zu regenerieren. Nur weil es ‚Äědran‚Äú ist und der Maschinenpark genutzt werden muss, ist es nicht immer sinnvoll. Hier sollte man vorher in jedem Einzelfall die Notwendigkeit pr√ľfen.

Mit freundlichen Gr√ľ√üen

Manfred Kuras

„V√∂lkermord“ und kein Ende vom 6.6.2021

Aus Cuxhavener Nachrichten vom 30.5.2021

Der obige Artikel „Berlin erkennt V√∂lkermord an“ enth√§lt nur Teilwahrheiten der damaligen Geschehnisse und will die Leserschaft von der Richtigkeit der Schuldkult-Handlungsweise unserer Regierung √ľberzeugen. Zu diesem Thema habe ich bereits in zwei Beitr√§gen auf meiner Homepage Stellung bezogen:¬†

Herero-Klage gegen Deutschland v. 10.1.2017

und 

Die Herren aus dem Afrikaviertel v.27.6.2019

Es ist so gekommen, wie ich es vermutet habe: Deutschland, und nur Deutschland zahlt. Vorerst zu der bereits gezahlten Entwicklungshilfe von 900 Millionen weitere 1,1 Milliarden. Wie man h√∂rt, sind die Beg√ľnstigten damit jedoch nicht zufrieden sondern wollen mehr, vielleicht eine Daueralimentation. Wen wunderts, bei solcher Verhaltensweise unserer Regierenden.

Armes Deutschland!

Manfred Kuras